Jugend forscht 2027: Jetzt Projekte anmelden

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Junge Talente können ihre Ideen noch bis Ende November anmelden

Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften, Technik und eigene Forschungsfragen zu begeistern, gehört zu den wichtigen Aufgaben frühkindlicher und schulischer Bildung. Der Wettbewerb Jugend forscht bietet dafür eine besondere Gelegenheit. Wer an der Wettbewerbsrunde 2027 teilnehmen möchte, muss sich allerdings beeilen: Die Anmeldung ist nur noch bis zum 30. November 2026 möglich.

Unter dem Motto „Wozu Zukunft? Finde deine Antwort“ lädt die 62. Wettbewerbsrunde junge Menschen dazu ein, eigene Ideen zu entwickeln und sich mit den Herausforderungen von morgen auseinanderzusetzen. Angesprochen sind Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre, die Freude am Forschen, Experimentieren und Entdecken haben. Teilnehmende ab 15 Jahren starten bei Jugend forscht, jüngere Nachwuchsforschende ab Klasse 4 in der Sparte Jugend forscht junior.

Eigene Forschungsfragen entwickeln und Lösungen finden

Ob Klimawandel, erneuerbare Energien, künstliche Intelligenz oder Robotik: Die Themen für ein Forschungsprojekt können ganz unterschiedlich sein. Denkbar sind beispielsweise technische Hilfen für Menschen mit Behinderung, neue Ideen zum Schutz von Tieren und Pflanzen oder Untersuchungen zu chemischen und physikalischen Phänomenen. Auch mathematische Fragestellungen und Informatikprojekte sind willkommen.

Entscheidend ist, dass die jungen Teilnehmenden einer eigenen Frage nachgehen, selbstständig forschen und ihre Ergebnisse nachvollziehbar darstellen. Damit bietet der Wettbewerb auch Anknüpfungspunkte für pädagogische Einrichtungen, die Kinder frühzeitig für naturwissenschaftliche Zusammenhänge interessieren möchten.

Sieben Fachgebiete stehen zur Auswahl

Die Projekte müssen einem der sieben Fachgebiete von Jugend forscht zugeordnet werden: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik.

Für die Anmeldung genügt es zunächst, das Forschungsthema festzulegen. Anschließend haben die Teilnehmenden Zeit, ihre Ideen bis Anfang Januar 2027 weiterzuentwickeln, zu experimentieren und ihre Ergebnisse zu dokumentieren. Erst dann ist eine schriftliche Ausarbeitung des Projekts einzureichen.

Vom Regionalwettbewerb bis zum Bundesfinale

Die ersten Wettbewerbe auf regionaler Ebene beginnen im Februar 2027. Dort präsentieren die jungen Forschenden ihre Arbeiten vor einer Jury und der Öffentlichkeit. Wer sich durchsetzt, kann im März und April bei den Landeswettbewerben antreten. Die erfolgreichsten Projekte qualifizieren sich schließlich für das Bundesfinale.

Das 62. Bundesfinale findet vom 27. bis 30. Mai 2027 statt. Auf allen drei Wettbewerbsebenen gibt es Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro zu gewinnen.

Zukunft gestalten statt nur darüber nachdenken

Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V., sieht im diesjährigen Motto einen besonderen Anreiz, eigene Ideen zu entwickeln:

„Wir erwarten auch in der 62. Runde, mit dem Wettbewerb Jugend forscht wieder viele Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet für MINT-Themen zu begeistern“, sagt Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Mit dem diesjährigen Motto laden wir junge Menschen ein, mit Blick auf unsere Zukunft nicht beim „Warum“ stehenzubleiben, sondern den Fokus auf das „Wie weiter“ zu richten und selbst Antworten und Lösungen zu formulieren. Jugend forscht 2027 ist der Ort, um mögliche Zweifel in Innovation zu verwandeln. Wir suchen junge Köpfe, die nicht nur zuschauen, sondern anpacken.“

Das Formular zu Online-Anmeldung, die Teilnahmebedingungen und das Wettbewerbsplakat 2027 finden Sie im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Quelle: Pressemitteilung Jugend forscht