Babys brauchen soziale Interaktion, um verstehen zu können

Warum es einen Unterschied macht, wie wir mit unseren Babys sprechen

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Wer mit einem Kind unter einem Jahr spricht. sollte Blickkontakt aufbauen, in einer kindgerechten Sprache sprechen und das Kind mit Namen ansprechen. Dass dies oft anders aussieht, erleben wir dennoch tagtäglich im Straßenbild. Prof. Dr. Christine Michel von der SRH Hochschule für Gesundheit hat dazu mit ihren Kolleginnen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig und der Universität Wien eine neue Studie veröffentlicht:

Der Intuition folgen

„Im Miteinander mit Babys verändern wir ganz intuitiv unser Verhalten: Wir sprechen in einer höheren Stimmlage, mit mehr Wiederholungen und betonen oder übertreiben manchmal sogar unsere Mimik und Gestik. Bisherige Forschung hat gezeigt, dass Babys diese besondere Art der kindgerichteten Kommunikation bevorzugen. Allerdings ist bisher nur wenig darüber bekannt, wie die Signale vom Baby-Gehirn verarbeitet werden, welchen Einfluss diese sozialen Signale auf die Kinder haben und ob sie ggfs. das frühkindliche Lernen unterstützen“, erläutert Prof. Dr. Christine Michel, Professorin für frühkindliche Entwicklung an der SRH Hochschule für Gesundheit.

Methode

Zur Beantwortung dieser Fragen führte Prof. Dr. Christine Michel gemeinsam mit Daniel Matthes (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig) und Stefanie Höhl (Universität Wien) am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig eine Studie durch, die nun in der Zeitschrift Child Development publiziert wurde. Dabei wurden 35 Mütter gebeten, ihren neun bis zehn Monate alten Babys ihnen unbekannte Gegenstände auf zwei verschiedene Arten zu zeigen: zum einen mit sozialen Signalen wie Blickkontakt, kindgerichteter Sprache und Ansprechen des Babys mit Namen, zum anderen ohne Blickkontakt, in Erwachsenensprache und ohne den Namen des Babys zu nennen. Währenddessen wurde die Gehirnaktivität der Babys mittels Elektroenzephalographie (EEG) gemessen, wobei der Fokus darauf lag, wie stark das Gehirn des Babys in den Frequenzbereichen Alpha und Theta aktiv war, zwei Gehirnrhythmen, die Prozesse der Aufmerksamkeit und sozialen Kommunikation widerspiegeln. Zudem wurde analysiert, wohin die Babys schauten, und anschließend getestet, ob die Babys die Gegenstände wiedererkannten.

Aufmerksamkeit wächst bei sozialer Interaktion

Wenn Mütter Babys mit sozialen Signalen ansprachen, richtete sich die Aufmerksamkeit der Babys stärker auf ihre Mütter und den Gegenstand. Überraschend war jedoch, dass die Gehirnaktivität der Babys im Alpha- und Theta-Bereich sich nicht zwischen beiden Interaktionsarten unterschied, aber im Vergleich zu einer Ruhephase ohne soziale Interaktion verändert war. Das frühkindliche Lernen war hingegen nicht beeinflusst von den sozialen Signalen, mit denen den Kindern der Gegenstand vorgestellt wurde, d. h. die Gegenstände wurden nicht besser wiedererkannt. Die Stärke der kindlichen Theta-Aktivität während der Interaktion war jedoch mit ihrer Lernleistung verbunden, was die wichtige Rolle des Theta-Rhythmus im Baby-Gehirn für frühkindliche Lernprozesse verdeutlicht. Doch auch wenn noch unklar ist, welche Faktoren einer sozialen Interaktion die Theta-Aktivität erhöhen, ist es wichtig, wie wir mit unseren Babys sprechen. Das Bereitstellen sozialer Signale wie Blickkontakt oder das Sprechen in einer kindgerichteten Weise kann Babys helfen, sich auf sozial relevante Dinge in ihrer Umgebung zu konzentrieren.

https://srcd.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/cdev.14011

Marie-Luise Unteutsch/SRH Hochschule für Gesundheit




Brain-Drain-Effekt: enorme Herausforderung für die Pädagogik

22 Studien und ein Ergebnis: Gedächtnisleistungen und Aufmerksamkeit sind stark negativ beeinflusst

Ein Blick in die Parlamente zeigt: viele Abgeordnete hören nicht zu, sondern wischen, was das Zeug hält. Selbst auf der Regierungsbank ist diese Haltung weit verbreitet, was Bundestagspräsidentin Bärbel Bas im Herbst 2022 dazu bewogen hat, eine „Handy-Enthaltsamkeit“ im Deutschen Bundestag anzumahnen. Solch ein Verhalten schade der Außenwirkung der Demokratie, so Bas.

Erste Studie von Adrian F. Ward

Viel schwerwiegender als der unkontrollierte Gebrauch ist jedoch ein Effekt, der in der Forschung als Brain-Drain-Effekt bezeichnet wird. Klaus Zierer, Lehrstuhlinhaber für Schulpädagogik, erläutert: „Der Brain-Drain-Effekt geht zurück auf die gleichnamige Studie von Adrian F. Ward und Kollegen aus dem Jahr 2017, die als erstes belegten, dass alleine die Anwesenheit des Smartphones sowohl die Aufmerksamkeit als auch die Gedächtnisleistung reduziert.“

Wie so oft in der psychologischen Forschung konnten diese Ergebnisse nicht Eins zu Eins repliziert werden, so dass sich die Frage stellt, ob es den Brain-Drain-Effekt nun wirklich gibt oder nicht. Dieser Forschungsfrage geht deshalb eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Zierer in einer kürzlich veröffentlichten Meta-Analyse „Does the Brain Drain Effect Really Exist?“ nach.

Gedächtnisleistungen und Aufmerksamkeit sind stärker betroffen

Hierfür suchten sie internationale Studien, die sich mit diesem Effekt befassten. Sie fanden 22 solcher Studien, die im Ergebnis bestätigen, was Ward und Kollegen bereits 2017 festgestellt hatten: Die bloße physische Präsenz des Smartphones beeinflusst die kognitive Leistungsfähigkeit ihrer Besitzerinnen und Besitzer, wenn auch unterschiedlich: Gedächtnisleistungen und Aufmerksamkeit sind stärker betroffen als das Erledigen einfacher Leistungstests, beispielsweise Buchstabieren. Interessant ist auch, dass kulturelle Unterschiede in den Studien festzustellen sind. In Asien beispielsweise sind die negativen Effekte noch stärker ausgeprägt als in Nordamerika und Europa. Ein Grund für divergierende Ergebnisse sieht Zierer in sich immer mehr anbahnenden und ausbreitenden Abhängigkeitsmechanismen: „Menschen, die bereits viel Zeit mit ihrem Smartphone verbringen, sind von der Abwesenheit des Smartphones mittlerweile sogar mehr gestresst als von der Anwesenheit.“

Der Gebrauch digitaler Medien muss reguliert, kontrolliert und begleitet werden

Dieses Ergebnis ist vor allem für Bildung und Erziehung hochrelevant, da Kinder und Jugendliche Smartphones besonders intensiv nutzen. Die Augsburger Forscher der Meta-Analyse, Tobias Böttger, Michael Poschik und Klaus Zierer, kommen in dieser Frage zu einer klaren Empfehlung: Der Gebrauch digitaler Medien muss aus pädagogischen Gründen reguliert, kontrolliert und begleitet werden. Medienerziehung müsse deshalb zwei Perspektiven umfassen: „Zum einen müssen insbesondere Kinder vor einer inhaltlich und zeitlich unkontrollierten Nutzung von Smartphones geschützt werden.“

Dafür seien auch generelle Verbote insbesondere in Schulen hilfreich, wie es zuletzt die UNESCO in ihrem Global Education Monitoring Report (2023) angesprochen habe. Hierbei sei vor allem an die Grundschule, aber auch an die Unterstufen der weiterführenden Schulen zu denken. „Zum anderen müssen schulische Konzepte entwickelt werden“, argumentiert die Augsburger Forschergruppe in ihrem Artikel, „die Jugendliche an die Nutzung von Smartphones mit Augenmaß heranführen und dabei ein hohes Maß an Selbstreflexion und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt stellen.“ Dies erfordere auch seitens der Lehrpersonen nicht nur technische Kenntnisse, sondern vor allem auch Wissen über das Ablenkungspotenzial von Smartphones und deren Einfluss auf Gedächtnis, Aufmerksamkeit und allgemeine kognitive Leistungen. „Es wäre unverantwortlich, die naive Nutzung digitaler Medien unreflektiert in pädagogische Kontexte zu übertragen“, betont Zierer.

Originalpublikation:

Böttger, T.; Poschik, M.; Zierer, K. Does the Brain Drain Effect Really Exist? A Meta-Analysis. Behav. Sci. 2023, 13, 751. https://doi.org/10.3390/bs13090751

Michael Hallermeyer/Universität Augsburg




Immer mehr Kinder sorgen sich um die finanzielle Situation ihrer Familie

Das Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung zeigt, dass die Kinderarmut hierzulande wächst

Immer mehr Kinder und Jugendliche machen sich Sorgen um die finanzielle Situation ihrer Familie. Das geht aus dem heute veröffentlichten Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung GmbH hervor. Laut der repräsentativen Befragung von Lehrkräften hat Kinderarmut im Vergleich zum Schuljahr 2021/22 in allen Bevölkerungsschichten sichtbar zugenommen, in sozial benachteiligten Lagen wird das besonders deutlich.

Neben den Sorgen um die finanzielle Situation der Eltern (33 Prozent; in sozial schwieriger Lage: 48 Prozent) beobachtet jede dritte Lehrkraft häufiger, dass Schüler:innen Schulmaterialien fehlen (37 Prozent; in sozial schwieriger Lage: 64 Prozent) und sie ohne Frühstück in die Schule kommen (30 Prozent; in sozial schwieriger Lage: 54 Prozent). Auch besuchen weniger Kinder und Jugendliche Vereine (29 Prozent; in sozial schwieriger Lage: 51 Prozent) und nehmen seltener an Aufenthalten im Schullandheim teil (24 Prozent; in sozial schwieriger Lage: 37 Prozent).

„Arme Kinder werden zu oft zu armen Erwachsenen. Dieser Kreislauf muss durchbrochen werden“, sagt Dr. Dagmar Wolf, Leiterin des Bereichs Bildung der Robert Bosch Stiftung. „Fehlendes Geld im Elternhaus verhindert die Teilhabe junger Menschen am sozialen und kulturellen Leben. Das hat auch Auswirkungen auf die psychosoziale Gesundheit. Neben einer bedarfsdeckenden Kindergrundsicherung brauchen wir deshalb eine armutssensible Haltung der Pädagog:innen. Sie müssen nicht nur in der Lage sein, die Auswirkungen von Armut auf Kinder und Jugendliche zu erkennen, sondern auch Stigmatisierungen entgegenwirken.“

Lehrkräfte beobachten Konzentrationsprobleme und Ängste 

Das Verhalten der Schüler:innen (34 Prozent) und die eigene Arbeitsbelastung (31 Prozent) sind aktuell die größten Herausforderungen für die Lehrkräfte. Mehr als drei Viertel beobachten Konzentrationsprobleme in ihren Klassen (81 Prozent; 2022: 80 Prozent) und beklagen eine übermäßige Online-Nutzung (79 Prozent; an Grundschulen bereits 66 Prozent). Beinahe jede dritte Lehrkraft (31 Prozent) nimmt zudem Ängste bei den Kindern und Jugendlichen wahr. Motivationsprobleme (70 Prozent; 2022: 80 Prozent), aggressives Verhalten (27 Prozent; 2022: 39 Prozent) und unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht (15 Prozent; 2022: 38 Prozent) haben im Vergleich zu den Befragungen während der Corona-Pandemie abgenommen.  

Zwei Drittel der befragten Teilzeitkräfte sind grundsätzlich bereit aufzustocken

Seit Beginn des Jahres werden Maßnahmen gegen den akuten Lehrkräftemangel diskutiert. Als kurzfristige Lösung wird u.a. die Aufstockung der Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten vorgeschlagen. Vor diesem Hintergrund geben 38 Prozent der Befragten an, derzeit in Teilzeit zu arbeiten. Zwei Drittel dieser Teilzeit-Lehrkräfte sind grundsätzlich bereit, aufzustocken – bei den unter 40-Jährigen sind es sogar 73 Prozent. Allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. So fordern sie u.a. die Umstellung des Deputatsmodells auf ein Arbeitszeitmodell, das die tatsächliche Arbeitszeit abbildet und auch Aufgaben außerhalb des Unterrichts berücksichtigt (73 Prozent). Weniger private Sorgearbeit in der Familie (40 Prozent) und eine bessere Betreuungssituation für die eigenen Kinder (26 Prozent) sind weitere Voraussetzungen dafür, dass Lehrkräfte mehr Stunden arbeiten könnten. 

„In unserem aktuellen Schulsystem wird der Lehrkräftemangel nicht dadurch behoben, dass Teilzeit-Lehrkräfte mehr arbeiten“, sagt Wolf. „Der Arbeitsplatz Schule muss wieder attraktiver werden. Dazu gehört, die Sorgen der Lehrkräfte ernst zu nehmen und auf ihre Reformforderungen einzugehen. Eine umfassende Änderung des Arbeitszeitmodells kann Druck aus dem System nehmen und wäre ein erster Schritt zu einem zukunftsfähigen Bildungssystem.“

Über das Deutsche Schulbarometer 

Mit dem Deutschen Schulbarometer lässt die Robert Bosch Stiftung seit 2019 regelmäßig repräsentative Befragungen zur aktuellen Situation der Schulen in Deutschland durchführen. Für die aktuelle Ausgabe wurden zwischen dem 13. und 23. Juni 2023 insgesamt 1.032 Lehrkräfte an allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland vom Meinungsforschungsinstitut forsa befragt.

Weitere Informationen finden Sie hier: Und hier das Pdf zum Download

Quelle: Pressemitteilung Robert Bosch Stiftung




Verkaufsstopps nach Reis-Test: Norma und Rapunzel reißen Grenzwerte

Ausgerechnet zwei Bio-Produkte übersteigen die Grenzwerte für Schadstoffe

ÖKO-TEST hat je sieben Mal Naturreis, Basmatireis und Risottoreis getestet. Ausgerechnet zwei der Bio-Produkte im Test reißen Schadstoff-Grenzwerte: der Naturreis der Norma-Marke Bio Sonne für das Biozid Dichlorethan, und der Rapunzel Langkorn Spitzenreis natur für das Schwermetall Cadmium. Das Schädlingsbekämpfungsmittel 1,2-Dichlorethan ist in der EU seit Langem verboten. Laut CLP-Verordnung ist es als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft und steht in der EU-Chemikalienverordnung REACH auf der Liste der besonders besorgniserregenden Substanzen.

„Eine geballte Ladung giftiger Schadstoffe auf dem Teller“

Cadmium wiederum ist ein sehr giftiges Schwermetall, das sich im Körper anreichert und zu Nieren- und Knochenschäden führen kann. Der im Labor gemessene Cadmiumgehalt im Rapunzel-Reis übersteigt den EU-Grenzwert sogar um mehr als das Doppelte. Beide Hersteller stoppen den Verkauf der Produkte und erhalten das ÖKO-TEST-Urteil „ungenügend“. „Eine geballte Ladung giftiger Schadstoffe darf bei niemandem auf dem Teller landen. Die Hersteller müssen viel früher ansetzen und bessere Kontrollen etablieren“, sagt Kerstin Scheidecker, ÖKO-TEST-Chefredakteurin. 

Zu viel Arsen und Mineralöl in manchen Produkten

Doch das sind nicht die einzigen Testverlierer mit einer „ungenügenden“ Bewertung: Sowohl der Tegut Naturreis als auch die bekannte Marke Oryza fallen durch, unter anderem wegen Mineralölbestandteilen und zu hohen Arsen-Gehalten in den Testprodukten. Arsen ist in häufiges Problem in Reis – besonders bei Vollkornreis, da es sich in der Schale anreichert. Das krebserregende Schwermetall kommt, genau wie Cadmium, natürlicherweise in Böden vor. Über das Grundwasser gelangt es in die Pflanzen. Im häufig angewandten Nassanbau stehen die Pflanzen für längere Zeit auf gefluteten Feldern und nehmen dadurch besonders viel Arsen auf. 

Drei Risotto Reise mit „sehr gut“ bewertet

Im Test erhalten ein Basmati-Reis und drei Risotto-Reise ein „sehr gutes“ Gesamturteil – darunter auch der italienische Arborio-Reis der Marke Rewe Beste Wahl, der als einziger Reis im Test im klimaschonenderen Trockenanbau kultiviert wurde. 

Weitere Informationen und den aktuellen Test finden Sie in der Oktoberausgabe des ÖKO-TEST-Magazins und unter oekotest.de/14105

Quelle: Pressemitteilung ÖKO-TEST




Leuchtstarke Laternenideen fürs Malen, Basteln, Kreativsein

Laternenspaß für Große und Kleine

Aliens und die Wesen der Tiefsee sind bereit für den Laternenumzug!

Und es geht ganz leicht: Einfach die vorgezeichneten Formen auf den Laternenzuschnitten mit Bunt- oder Filzstiften ausmalen, um eine Käseschachtel herumkleben, LED-Leuchtmittel oder elektrischen Laternenstab dazu und schon kann das fröhliche Rabimmeln beginnen.

ALS-Laternenzuschnitte Unterwasserwelt, 25er-Pack

ALS-Laternenzuschnitte Außerirdische, 25er-Pack

laternen

Wenn das Laternenbasteln schnell gehen muss

Da ist tutti kompletti alles drin, was Kids zum Basteln mit Fledi Fledermaus, Manni Monster und Rudi Rakete brauchen: Wellpappe-Laternen, Zuschnitte, Dekomaterial und Halterung. Alles ist schon fix und fertig vorgezeichnet und bastelbereit – von Null auf Laternenspaß in 30 Minuten.

Laternen Bastelsets, 5er-Pack

Tipp: Gleich mal im ALS-Blog vorbeischauen, da gibt’s viel zu entdecken.




Schöne Erfolgserlebnisse mit den Bauhölzern von TomTecT

Das Konstruktionsspiel von Dusyma im Test in der Kindertagesstätte

TomTecT ist ein Konstruktionsspiel von Tom Van der Bruggen (Video), dem Erfinder von KAPLA. Das Holz, das für TomTecT verwendet wird, ist laut Hersteller so geschnitten, dass die Maserung parallel zur Schnittrichtung verläuft und das Holz sich nicht verbiegt, obwohl es dünn geschnitten ist. Mittels Scharnierklemmen können die Holzplättchen verbunden werden und dadurch leichte und stabile Strukturen geschaffen werden. Bauwerke, Tiere, Werkzeuge, Formen…

Tom Van der Bruggen stellt im Film sein Konstruktionsspiel TomTecT 100 vor

Als wir das Spiel in einer Kindertagesstätte den Kindern vorgestellt haben, waren sie sofort sehr begeistert. Die etwas älteren ab fünf Jahren verstanden sehr schnell, wie sie damit konstruieren können. Seit der Einführung in der Gruppe liegt das Spiel für alle erreichbar im Regal. Die Kinder holen es auch immer wieder hervor. Und sobald sich ein Kind damit beschäftigt, kommen gleich andere und wollen es ausprobieren. Deshalb scheint es sinnvoll, möglichst von Anfang an mindestens zwei Sets anzuschaffen. Das könnte auch die Kommunikation und Freude am gemeinsamen Tun unterstützen.

Wir konnten feststellen, dass Tom Tect die Beobachtung, Aufmerksamkeit und Konzentration der Kinder unterstützt. Sie können damit relativ einfach Konstruktionen, was ihr räumliches Verständnis fördert. Letztlich haben die Kinder vor allem viel Freude mit dem Material, das ihnen immer wieder schöne Erfolgserlebnisse beschert.

Inhalt/Material: 386 Bauhölzer aus Pinienholz in sechs verschiedenen Längen, 640 Schanierklemmen aus Kunststoff, Ideenheft mit Konstruktionsbeispielen, alles in Holzbox mit Schiebedeckel. Maße: Längstes Bauholz 28 x 2,5 cm, kurzes Bauholz 2,5 x 2,5 cm, 0,4 cm stark. Holzbox 38 x 38 x 9,5 cm, UVP 167,80 €.

Weitere Informationen zu TomTecT 1000 finden Sie hier bei Dusyma.

Gernot Körner




Für eine Bildungswende: Demonstrationen und Aktionen am 23. September

Über 180 Organisationen fordern im Bündnis „Bildungswende JETZT!“ zu bundesweiten Protesten auf

Das Bündnis „Bildungswende JETZT!“ ruft zum bundesweiten Bildungsprotest am 23. September 2023 auf. In 16 Bundesländern finden in insgesamt 29 Städten Demonstrationen und Aktionen am Bildungsprotesttag statt. Bereits mehr als 180 Organisationen wirken bei „Bildungswende JETZT“ mit.

Die Forderungen des Bildungsappells umfassen:

1. Schule und Kita zukunftsfähig und inklusiv zu gestalten
2. eine Ausbildungsoffensive für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte
3. ein Sondervermögen für Bildung von 100 Mrd. € und jährlich 10 % vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Bildung und Forschung
4. Einen Bildungsgipfel mit Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft und Bildungspraxis

Deutschland steckt in einer schweren Bildungskrise

Deutschland braucht ein zukunftsfähiges Bildungssystem. Das Land steckt in einer schweren innenpolitischen Krise. Jedes Jahr verlassen in Deutschland etwa so viele Menschen das Bildungssystem ohne Abschluss, wie in einer mittelgroßen Stadt wie Speyer leben.

Bis 2035 wird es bundesweit einen Lehrermangel geben, der sogar der Einwohnerzahl der Großstadt Heidelberg am Rhein entspricht (etwa 160.000 fehlende Lehrkräfte bis 2035). Zusätzlich fehlen jetzt schon über 300.000 pädagogische Fachkräfte und hunderttausende Kitaplätze für eine kindgerechte Bildung.

Deshalb fordert das Bündnis jetzt starke Investitionen in die Bildung und eine echte Bildungswende.

Wenn Deutschland trotz dieser Prognosen nicht mal halb so viel für die Grundschulbildung ausgebe wie Schweden und sich fast die Rote Laterne mit Schlusslicht Rumänien teile, wie der UNICEF-Bericht „Ein Versprechen an die Jugend“ von vergangener Woche zeige, wäre das so alarmierend wie unverständlich. Dass die Bundesregierung parallel bei den Bildungsausgaben über eine Milliarde Euro kürzen wolle, in Bundesländern wie Berlin bei der Schulsozialarbeit oder der politischen Bildung Kürzungen vorgesehen seien und im Kinder- und Jugendbereich auf Bundesebene massive Kürzungen geplant wären, komme organisierter Verantwortungslosigkeit gleich, so die Initiative in einer Mitteilung.

Eine Bildungswende – auf allen Ebenen!

„Die sich verschärfende Bildungskrise fällt dabei mit anderen Krisen zusammen: Die Schere zwischen Arm und Reich vergrößert sich, das Vertrauen in die Demokratie bröckelt. Globale Krisen, wie die Klimakrise, fordern unsere Gesellschaft und ihren Zusammenhalt stärker denn je heraus. Kita und Schule müssen diesen Herausforderungen begegnen, dafür muss die Antwort lauten: Bildung. Alle Kinder und Jugendliche müssen gute Bildungschancen bekommen und befähigt werden, auf Fragen für eine gerechte und nachhaltige Zukunft die richtigen Antworten zu finden“, heißt es weiter.

In folgenden Städten finden am kommenden Samstag, den 23. September, Proteste statt:

Baden-Württemberg

Freiburg: Europaplatz, 12:05 Uhr
Karlsruhe: Kirchplatz vor der Stephanskirche, 12:05 Uhr
Stuttgart: Schloßplatz an der Commerzbank, 12:05 Uhr
Konstanz: Hafen am Konzilvorplatz, 15:00 Uhr

Bayern

München: Königsplatz, 12:05 Uhr
Erlangen: Schlossplatz, 11:00 Uhr
Würzburg: am unteren Markt, 10:00 Uhr

Berlin

– Start: 11 Uhr, Brandenburger Tor
– Abschlusskundgebung: 12:05 Uhr, Rotes Rathaus

Brandenburg

Potsdam: Beginn: 12:05 Uhr Landtag, Alter Markt
Sternenläufe zum Landtag:10.30 Uhr: Die Platte (Potsdam-West)
11.00 Uhr: Hymboldtgymnasium (Heinrich-Mann-Allee)
11.00 Uhr: OSZ Technik (Jägerallee)

Bremen

– Auftakt 11:00 Uhr Bahnhofsvorplatz zum Theater am Goetheplatz; Ende 13:30 Uhr

Hamburg

– Jungfernstieg bis Dammtor 12:05 – 14 Uhr, Route Jungfernstieg (Nähe Reesendammbrücke), Neuer Jungfernstieg, Alsterglacis, Mittelweg, Bf. Dammtor, Shell Tankstelle Parkplatz

Hessen

– hier hat der Bildungsprotest bereits zum Weltkindertag am 20. September in fünf Städten stattgefunden

Mecklenburg-Vorpommern

Rostock: 11:50 Uhr Doberaner Platz
Neubrandenburg: 12:05 Uhr vor dem KHB,  Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg

Niedersachsen

Hannover: 12:05 Uhr am Lindener Berge 11 (vor der IGS Linden) ab 12:30 Uhr: Demonstrationszug zur Zwischenkundgebung am Platz der Göttinger Sieben zwischen 13:15 und 13:30 Uhr; Zwischenkundgebung in der Odeonstr. ca. 14:30 Uhr
Lüneburg: 11:00 Uhr Clamart-Park
– Oldenburg
: Demo 1: 12.05 Uhr Bahnhofsvorplatz
Demo  2: 12 – 14  Uhr Lefferseck Fußgängerzone – Innenstadt Oldenburg; Veranstalter: GEW KV Oldenburg Stadt
– Osnabrück
: 11 Uhr Stadttheater zum Nikolaiort, Demoroute: Krahnstraße zur Bierstraße, Platz vor dem Alten Rathaus (Kundgebung)
Salzgitter: Kundgebung ab 12 Uhr am Platz vor dem Stadtmonument
Wolfenbüttel 10-12 Uhr Mahnwache vor dem Löwentor
Braunschweig: 11.00 – 13.00 Uhr Kundgebung in der Braunschweig Kohlmarkt
Papenburg: 12.05 Uhr Bahnhof, Demoende auf dem Marktplatz beim Krankenhaus

Nordrhein-Westfalen

Köln: 13:00 Uhr Demo Start am Heumarkt, 15:00 Uhr Kundgebung auf dem Heumarkt

Rheinland-Pfalz

Mainz: 16:30 Uhr Markt am Dom

Sachsen

Leipzig: 12:05 Uhr Kundgebung Augustusplatz

Sachsen-Anhalt

Halle: 14-16 Uhr, Steintor – IGS – Hallmarkt – Universitätsplatz

Saarland

Saarbrücken: 11–12 Uhr, Landwehrplatz

Schleswig-Holstein

–  Kiel: 12:05 Start am Gewerkschaftshaus, Abschlusskundgebung am Bootshafen

Thüringen

Erfurt: 11:30 Uhr Eröffnung Willy-Brandt-Platz,
12:05 Uhr Start Protestmarsch,
Fischmarkt (Zwischenkundgebung),
Thüringer Staatskanzlei (Kundgebung und Abschluss)

Den Appell, die Demonstrationstermine für alle Orte und weitere Informationen zum Bündnis und den Forderungen finden Sie unter www.bildungswende-jetzt.de.

Quelle: Pressemitteilung Bildungswende JETZT!




Kinder vor dem Bundeskanzleramt: „Wir wünschen uns ein geiles Leben“

Weltkindertag 2023: UNICEF und Deutsches Kinderhilfswerk schaffen Kindern eine kreative Bühne für eine bessere Zukunft

Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland rufen zum heutigen Weltkindertag Politik und Gesellschaft dazu auf, sich mit Unterstützung der jungen Generation lautstark für die Verwirklichung der Kinderrechte einzusetzen und ihre Bedeutung für eine gute und gerechte Zukunft für alle hervorzuheben! Heute jung zu sein bedeutet, täglich mit Krisen, Unsicherheit und Zukunftssorgen konfrontiert zu sein. Zur Halbzeit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist es deshalb umso wichtiger, das globale Versprechen einzuhalten, kein Kind zurückzulassen.

Mehr politisches Engagement von Staat und Gesellschaft für Kinder!

Vor dem Bundeskanzleramt in Berlin forderten die beiden Organisationen heute in Anwesenheit von Bundesfamilienministerin Lisa Paus, zahlreichen Kindern und Jugendlichen sowie der Band Glasperlenspiel ein stärkeres politisches Engagement von Staat und Gesellschaft für eine bessere Zukunft junger Menschen.

Eine Schulklasse der Löcknitz-Grundschule aus Berlin präsentierte dabei einen Kinderrechte-Song, dessen Text sie gemeinsam mit Glasperlenspiel zur Melodie des Hits „Geiles Leben“ umgeschrieben hatten. Den Song nutzten die Kinder, um mit einer gemeinsamen Stimme auf ihre Anliegen und Forderungen aufmerksam zu machen. Zudem formulierten Kinder und Jugendliche des Kinder- und Jugendbeirats des Deutschen Kinderhilfswerkes und des UNICEF-JuniorBeirats ihre Gedanken zu Zukunftsthemen wie Bildung, Teilhabe und der Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz.

Paus: Alle Kinder verdienen besondere Aufmerksamkeit, Schutz und Förderung

Bundesjugendministerin Lisa Paus: „Kinder und Jugendliche wachsen heute in belastenden Zeiten auf. Umso wichtiger ist es, ihre Probleme zu lindern, ihnen eine Stimme zu geben und dass sie mitentscheiden – vor allem, wenn es um ihre Zukunft geht! Ich gratuliere allen Kindern und Jugendlichen herzlich zum Weltkindertag – mit der Botschaft: Mischt euch ein, pocht auf eure Rechte und gestaltet die Zukunft mit! Eure Perspektiven und Ideen sind in der alternden Gesellschaft unverzichtbar. Als Bundesfamilienministerin streite ich für die UN-Kinderrechte: Alle Kinder verdienen besondere Aufmerksamkeit, Schutz und Förderung auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Ist ein Land kinderfreundlich, tut das der ganzen Gesellschaft gut. Deshalb bin überzeugt: Um hier voranzukommen, sollten die Kinderrechte auch in unserem Grundgesetz festgeschrieben werden. Und schon jetzt schaffen wir mit der Kindergrundsicherung einen Weg, endlich die vielfache Kinderarmut in Deutschland grundlegend zu bekämpfen. Armut hindert die Jüngsten daran, zuversichtlich ins Leben zu starten. Wir wollen ein Sicherheitsnetz für Familien aufspannen. Alle Leistungen, auf die junge Menschen ein Recht haben, sollen unkompliziert ankommen. Davon können in Deutschland Millionen Kinder und Jugendliche profitieren.“

Stimmen für eine gute Zukunft

Marisol Ferreira Lopes (18), Mitglied des UNICEF-JuniorBeirats: „Der Zugang zu Bildung ist für so viele Kinder weltweit noch immer ein unerfüllter Traum! Ich wünsche mir für die Zukunft, dass sich die globale Bildungssituation verbessert, indem die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Kinder weltweit sicher lernen können.“

Gloria Dargatz (18), Mitglied des UNICEF-JuniorBeirats: „Wir, die junge Generation, sind die Zukunft dieses Landes. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren und brauchen starke Rechte – jetzt! Nur so können uns Schutz und Mitspracherecht garantiert werden. Wir fordern daher: Kinderrechte ins Grundgesetz!“

Ella Gottschling (18), Mitglied des UNICEF-JuniorBeirats: „Jedes Kind hat Rechte – egal mit welchen Voraussetzungen es auf die Welt kommt. Gemeinsam muss dafür gesorgt werden, dass eine bestmögliche Grundlage für Förderung und Teilhabe geschaffen wird, damit alle Kinder die Chance auf eine gute und gerechte Zukunft haben.“

Jonte Mai (16), Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Damit alle Kinder in Deutschland eine gute Zukunft haben, muss unsere Mitbestimmung gestärkt werden. Wir sind aktive Mitglieder der Gesellschaft – warum also werden wir von Wahlen ausgeschlossen? Die Zukunft unseres Landes hängt von uns ab. Gebt uns eine Chance, diese mitzugestalten!“

Ella-Marie Hönemann (13), Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Die Politik sollte Kinder und Jugendliche stärker in ihre Entscheidungsfindung integrieren, beispielsweise beim Thema Umweltschutz. Dazu braucht es eine gemeinsame Gesprächsebene, bei der wir uns auf Augenhöhe treffen müssen. Und zwar so schnell wie möglich, denn es geht um unsere Zukunft.“

Sophie Koxholt (16), Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Gerechte Chancen sind die Grundlange dafür, dass jedes Kind eine gute Zukunft haben kann. Alle Kinder sollten die Möglichkeit haben, ihre Ziele zu erreichen – egal, wo sie herkommen oder in welcher Familie sie aufwachsen.“

Georg Graf Waldersee, Vorstandsvorsitzender UNICEF Deutschland: „Die Situation der Kinder im Blick gibt die Halbzeit der Agenda 2030 Anlass zur Sorge. Viele Fortschritte weltweit sind ins Stocken geraten. Immer noch gibt es in Deutschland zu viele Kinder, deren Rechte nicht ausreichend berücksichtigt werden. Gemeinsam mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der jungen Generation selbst müssen wir dafür sorgen, dass die Kinderrechte stärker in den Mittelpunkt unseres Handelns rücken – mit dem Augenmerk auf besonders benachteiligte Kinder. Nur wenn alle Kinder angemessen geschützt, gefördert und beteiligt werden und Chancen auf ein gutes Aufwachsen haben, können die nachhaltigen Entwicklungsziele Realität werden. Es gibt viele gute Beispiele, die zeigen, dass Kinder und Jugendliche ihre Zukunft durch eigene Ideen gestalten können.“

Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes: „In Sonntagsreden werden der jungen Generation vielerlei Versprechungen gemacht, im Alltag müssen wir dann insbesondere in der politischen Debatte in Deutschland eine geradezu sträfliche Vernachlässigung ihrer Belange wahrnehmen. Kinderinteressen werden systematisch ausgeblendet, obwohl sie als ein vorrangiger Gesichtspunkt ins Zentrum politischer Überlegungen und praktischen Handelns gehören. Dafür braucht es dringend die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine konsequente Politik zur Überwindung der Kinderarmut in Deutschland sowie eine mehr als deutliche Stärkung der demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen.“

Bundesweite Aktionen zum Weltkindertag

Zum Weltkindertag am 20. September finden bundesweit zahlreiche Demonstrationen, Feste und andere Veranstaltungen statt, die auf die Situation der Kinder und Jugendlichen aufmerksam machen und ihre Anliegen und Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen.

UNICEF Deutschland lädt Kinder jeden Alters und ihre Familien in vielen Städten und Gemeinden dazu ein, an kreativen Mitmach-Aktionen teilzunehmen. Sie können ihren Teil zu einem Kinderrechte-Puzzle beitragen oder mit bunten Kreidebildern auf Straßen, auf Bürgersteigen und in Garageneinfahrten ihre Sorgen, Wünsche, Ideen und Vorstellungen für eine bessere Zukunft für Kinder zum Ausdruck bringen.

Um den Forderungen der jungen Generation Nachdruck zu verleihen, können Eltern, Nachbar*innen und Passant*innen Fotos der kreativen Erzeugnisse der Kinder unter dem Aktions-Hashtag #wiestarkwäredasdenn in den Sozialen Medien posten. Alle Beiträge der Kinder werden auch auf www.unicef.de/weltkindertag veröffentlicht. Dort gibt es weitere Informationen.

Das Deutsche Kinderhilfswerk feiert den Weltkindertag mit einem großen „Kinderrechte-Spezial“ für Kinder in ganz Deutschland. Und das einen ganzen Monat lang: Auf www.kindersache.de/weltkindertag können Kinder und Jugendliche seit Anfang September mehr über ihre Rechte erfahren, thematische Unterhaltungsangebote wahrnehmen oder selbst aktiv und kreativ werden. Der Fokus liegt dabei auf partizipativen Angeboten, die sich an der Lebenswelt von Kindern orientieren, um Kinderrechte nicht nur abstrakt zu erklären, sondern erlebbar zu machen.

Inhaltlicher Schwerpunkt dieses „Monats der Kinderrechte“ ist das Thema Zukunft, und dabei insbesondere das Erreichen der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele („Sustainable Development Goals – SDGs“). Denn diese sind in Gefahr – und damit auch die Verwirklichung der Kinderrechte, da jedes der in der Agenda 2030 verankerten Ziele eine zentrale Bedeutung für Kinder und ihr Wohl hat.

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk