Mit Kide Science wird Forschen zum Kinderspiel

Polylino

Kleine Forscher:innen ganz groß – Kide Science macht MINT-Abenteuer in der Kita möglich

Kinder sind geborene Entdecker:innen. Sie stellen Fragen, probieren aus und staunen und lernen dabei auf eine Weise, die kein Buch ersetzen kann. Genau hier setzt Kide Science an: ein spielbasiertes MINT-Programm aus Finnland, das Erzieher:innen in die Lage versetzt, echte Forschungserlebnisse in den Kita-Alltag zu integrieren, ganz ohne Vorkenntnisse und ohne großen Aufwand.

Forschen mit Geschichte und Magie

Das Besondere an Kide Science: Kinder helfen Figuren aus einer magischen Welt, echte naturwissenschaftliche Rätsel zu lösen. Ein Brief von Kelvin, dem neugierigen Hauptcharakter aus der Story-Welt „Supraland“, stellt die Aufgabe. Und schon sind die Kleinen mittendrin. Sie untersuchen, was mit Luft passiert, wenn es kalt wird. Sie bauen einen Party-Roboter. Sie entdecken, wie ein Regenbogen entsteht. Die Geschichte ist der Einstieg, das Experiment ist die Antwort. Die Neugier ist der Motor.

Für Pädagog:innen gemacht – nicht gegen sie

Kide Science ist klar auf die Bedürfnisse von Erzieher:innen ausgerichtet: Fertige Missionspläne führen Schritt für Schritt durch jede Aktivität, mit Profi-Tipps, Hintergrundwissen und Anleitungsvideos. Alle Materialien kommen aus dem Alltag; teure Experimentierkästen braucht ihr nicht. Der digitale Support liegt ausschließlich bei den Fachkräften, für die Kinder bleibt alles bildschirmfrei und haptisch erlebbar. Jede Mission lässt sich zudem für vier Altersstufen anpassen, sodass ihr sie passgenau auf eure Gruppe abstimmen könnt.

Das bringt Kide Science in eure Kita:

  • Fertige Lektionspläne – in wenigen Minuten vorbereitet, ohne Vorkenntnisse
  • Nur Alltagsmaterialien – keine teuren Experimentierkästen nötig
  • Bildschirmfrei für Kinder – haptisches Lernen mit digitalem Support für Pädagog:innen
  • Forschungsbasiert aus Skandinavien – entwickelt auf Basis von Forschung an der Universität Helsinki
  • Für Kita und Grundschule – ein Programm, zwei Bildungsstufen

Kide Science ist ein Angebot von ILT Education und steht auf Deutsch für den DACH-Markt zur Verfügung. Entdeckt das Programm jetzt unter ilteducation.com/de/kide-science und findet heraus, wie spielbasiertes Forschen in eurem Kita-Alltag aussehen kann.




Sichere Schulwege: Mehr Schutz für Kinder gefordert

zufuss-schule

Lasst Kinder sicher zur Schule laufen: Bündnis fordert Maßnahmen

Kinder gehen gern zu Fuß – doch die Sicherheit fehlt

Viele Kinder in Deutschland legen ihren Schulweg am liebsten zu Fuß zurück. Rund 67 Prozent der Sechs- bis Dreizehnjährigen gehen gern zu Fuß. Dabei schätzen sie vor allem die Bewegung an der frischen Luft, Begegnungen mit Freunden oder kleine Zwischenstopps, etwa auf Spielplätzen. Dennoch fühlt sich nur gut die Hälfte der Kinder sicher, wenn sie alleine unterwegs sind.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt außerdem: 38 Prozent der Kinder, die zu Fuß gehen, bewerten ihren Schulweg als „sehr gut“. Bei Kindern, die andere Verkehrsmittel nutzen, liegt dieser Anteil lediglich bei 28 Prozent. Trotz dieser positiven Aspekte bleibt das Sicherheitsgefühl ein zentrales Problem.

Angst vor Autos und unsicheren Kreuzungen

Die größte Sorge der Kinder gilt dem Straßenverkehr. 38 Prozent nennen Autos als Hauptangstquelle. Besonders kritisch empfinden viele Kinder das Überqueren von Kreuzungen. Unübersichtliche Verkehrssituationen verstärken das Unsicherheitsgefühl zusätzlich.

Um dem entgegenzuwirken, fordert das Bündnis „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ aus dem Deutschen Kinderhilfswerk (DKHW), dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) und dem ökologischen Verkehrsclub VCD gezielte Verbesserungen im Straßenverkehr. Ziel ist es, Schulwege so zu gestalten, dass Kinder sich sicher und selbstständig bewegen können.

Forderungen nach besseren Schulwegen und klaren Regeln

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört der Ausbau sicherer Infrastruktur. Verkehrsarten sollen stärker voneinander getrennt und Kreuzungen übersichtlicher gestaltet werden. Auch Tempo-30-Zonen spielen eine entscheidende Rolle, da sie das Unfallrisiko deutlich senken können.

Ebenso wichtig sind ausreichend lange Ampelphasen, damit Kinder Straßen sicher überqueren können. Zusätzlich setzen sich die Verbände für sogenannte Schulstraßen ein, in denen der Autoverkehr zu Stoßzeiten eingeschränkt oder ganz verboten wird.

Eine weitere sinnvolle Maßnahme sind Elternhaltestellen. Diese befinden sich in einiger Entfernung zur Schule und sollen verhindern, dass sich direkt vor dem Schultor gefährliche Verkehrssituationen entwickeln.

Aktionstage fördern selbstständige Mobilität

Neben politischen Maßnahmen sind auch Eltern, Lehrkräfte und Betreuungspersonen gefragt. Sie können Kinder dabei unterstützen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen und Vertrauen in den eigenen Schulweg zu entwickeln.

Deshalb rufen die Initiatoren erneut zu den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ auf. Vom 21. September bis 02. Oktober 2026 haben Kinder und ihre Bezugspersonen die Möglichkeit, eigene Projekte rund um das Thema Schulweg zu gestalten. Die Initiative richtet sich an Grundschulen, Kitas sowie Kommunen und Vereine. Viele Materialien wie kostenlose Aktionsposter, Infoflyer und Projektideen gibt es unter: zu-fuss-zur-schule.de.

Studien liefern wichtige Grundlagen für die Verkehrspolitik

Die zugrunde liegende Untersuchung zum Fußverkehr liefert erstmals umfassende Einblicke in das Mobilitätsverhalten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland. Dabei wurden Aspekte wie Sicherheit, Infrastruktur und Nutzung verschiedener Verkehrsmittel analysiert.

Die Ergebnisse dienen als wichtige Grundlage für zukünftige Maßnahmen in Politik und Verwaltung. Ziel ist es, den Fußverkehr langfristig zu stärken und die Bedingungen für Kinder auf dem Schulweg nachhaltig zu verbessern.

Quelle: gemeinsame Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk e.V. / Verkehrsclub Deutschland e.V. / Verband Bildung und Erziehung e.V.




Bildungsgerechtigkeit beginnt mit Begeisterung

experinauten

Wo Neugier den Funken entfacht: Experinauten Club Freiburg

Wenn Kinderaugen leuchten, weil eine selbst gebaute Brücke tatsächlich hält, steckt weit mehr dahinter als nur ein gelungenes Experiment. Der Experinauten Club in Freiburg im Breisgau schafft genau solche Momente und eröffnet Kindern neue Zugänge zur Welt der Naturwissenschaften. Das Angebot richtet sich gezielt an Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen, die bislang wenig Berührungspunkte mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik hatten. Spielerisch und mit viel Raum für eigene Entdeckungen entwickeln sie hier Neugier und Selbstvertrauen, zwei entscheidende Bausteine für mehr Bildungsgerechtigkeit.

Gefördert wird das Projekt von der Klaus Tschira Stiftung, die sich seit vielen Jahren für bessere Bildungschancen engagiert und insbesondere naturwissenschaftliche Kompetenzen stärkt.

Vom Schulprojekt zum nachhaltigen Bildungsangebot

Seinen Ursprung hat der Club im Projekt „Experinauten machen Schule“, das seit 2022 erfolgreich an zahlreichen Grundschulen umgesetzt wird. In praxisnahen Workshops werden Kinder frühzeitig für naturwissenschaftliche Themen begeistert und zum eigenständigen Denken angeregt. Der Experinauten Club knüpft daran an und vertieft dieses Angebot gezielt in der Nachmittagsbetreuung.

Vor allem Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Stadtteilen profitieren von diesem Ansatz, da sie hier unabhängig von ihren Voraussetzungen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. So entsteht ein Lernraum, der frei von Leistungsdruck ist und gleichzeitig nachhaltige Lernerfahrungen ermöglicht.

Lernen durch Ausprobieren und Verstehen

Im Mittelpunkt steht das eigenständige Forschen. Die Kinder bauen, testen, verwerfen Ideen und entwickeln neue Lösungswege. Themen wie Magnetismus, Strom oder Mechanik werden nicht abstrakt vermittelt, sondern konkret erfahrbar gemacht. Ob beim Bau von Kritzelrobotern oder stabilen Brücken – jedes Projekt fordert Kreativität, Ausdauer und Zusammenarbeit.

Gerade das Scheitern wird dabei zu einem wichtigen Bestandteil des Lernprozesses. Indem die Kinder Lösungen immer wieder überdenken und verbessern, erleben sie, dass Fortschritt oft aus Fehlern entsteht. Gleichzeitig stärken sie ihre Fähigkeit, Probleme selbstständig zu lösen und im Team zu arbeiten. Sprachliche Barrieren treten dabei in den Hintergrund, sodass insbesondere Kinder mit geringen Deutschkenntnissen von diesem handlungsorientierten Ansatz profitieren.

Freude am Lernen als Schlüssel zum Erfolg

Die Nachmittage im Experinauten Club sind geprägt von Neugier, Begeisterung und dem Stolz auf das eigene Ergebnis. Die Workshopleitungen berichten von einer offenen und unterstützenden Atmosphäre, in der sich die Kinder schnell wohlfühlen und Vertrauen entwickeln.

Begleitende Evaluationen zeigen, dass die Rahmenbedingungen an den Schulen zwar unterschiedlich sind, der positive Effekt auf die Kinder jedoch konstant bleibt. Selbst nach einem langen Schultag sind sie motiviert, aktiv teilzunehmen und sich auf neue Experimente einzulassen. Entscheidend ist dabei die Kombination aus fachlicher Begleitung und einem respektvollen Miteinander, das Zusammenarbeit fördert und individuelle Stärken sichtbar macht.

Selbstvertrauen stärken und Zukunft gestalten

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die enge Zusammenarbeit mit Schulkindbetreuungen und pädagogischen Fachkräften, die die Kinder kontinuierlich begleiten und unterstützen. Dadurch entsteht eine stabile Lernumgebung, in der sich die Kinder entfalten können.

Die positiven Effekte sind deutlich spürbar. Die Kinder entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, erleben Selbstwirksamkeit und entdecken Freude am naturwissenschaftlichen Denken. Diese Erfahrungen können ihren weiteren Bildungsweg nachhaltig beeinflussen und neue Perspektiven eröffnen.

Langfristig trägt der Experinauten Club dazu bei, Bildungsbarrieren abzubauen und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Die Kinder erfahren, dass ihre Ideen zählen und dass sie Herausforderungen eigenständig meistern können. Mit jedem Experiment wachsen nicht nur Wissen und Kompetenzen, sondern auch Mut und Selbstvertrauen. Ein Ansatz, der zeigt, wie wirkungsvoll frühzeitige Förderung sein kann.

Bisher gab es Kooperationen mit 19 Schulen.

Anmeldung:

Wollen Sie mit ihrer Schule aus dem Raum Freiburg mitmachen? Dann schreiben Sie eine Mail an hallo@experinauten.com!

Weitere Informationen unter: www.experinauten.com

Quelle: Pressemitteilung Klaus Tschira Stiftung




Gemeinsam Verantwortung tragen: Fachtag zu Kinderschutz und Wohlbefinden in Kitas

Aktuelle Studien zeigen strukturelle Probleme und hohe Belastungen in Kitas – ein Fachtag in Hannover bringt Praxis, Wissenschaft und Politik in den Dialog

Das Wohlbefinden und der Schutz von Kindern in Kindertageseinrichtungen stehen zunehmend unter Druck. Aktuelle Studien machen deutlich, dass verletzendes Verhalten im pädagogischen Alltag sowie Kindeswohlgefährdungen keine Einzelfälle sind.

Als zentrale Ursachen werden unter anderem unzureichende Rahmenbedingungen, hohe Belastungen der Fachkräfte und eingeschränkte Handlungsspielräume benannt. Diese Faktoren erschweren eine professionelle pädagogische Praxis und wirken sich unmittelbar auf die Qualität der Betreuung und den Schutz von Kindern aus.

Fachtag in Hannover: Austausch auf allen Ebenen

Vor diesem Hintergrund findet am 25. Juni 2026 in Hannover ein interdisziplinärer Fachtag statt:

„Gemeinsam Verantwortung tragen – Wohlbefinden und Schutz von Kindern in Kitas sichern. Praxis, Verwaltung, Wissenschaft und Politik im Dialog“

Zeit: 10:00 bis 16:00 Uhr (Ankommen ab 9:30 Uhr)

Ort: Veranstaltungszentrum Rotation, Hannover,
Goseriede 10
30159 Hannover

Aktuelle Forschung als Grundlage

Diskussionsbasis bilden Ergebnisse aus drei aktuellen Forschungsprojekten:

  • „Arbeitsbedingungen und verletzendes Verhalten im Alltag der Sozialen Arbeit (AVASA)”
  • „Verletzendes Verhalten in Kitas”
  • „Psychosoziale Belastung und Kinderschutz in der KiTa – Fachkräfte schauen hin!”

Die Studien beleuchten Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen, Belastungserleben und Risiken für den Kinderschutz.

Dialog, Diskussion und Workshops

Die Veranstaltung setzt auf Austausch und Beteiligung. Geplant sind eine Podiumsdiskussion sowie Workshops, in denen Herausforderungen analysiert, Perspektiven ausgetauscht und konkrete Handlungsbedarfe für Prävention und Intervention benannt werden.

Ziel ist es, Verantwortung systemübergreifend zu diskutieren und Impulse für Veränderungen auf allen Ebenen zu entwickeln – von der Praxis über Träger und Verwaltung bis hin zur Politik.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro.
Das detaillierte Programm wird in Kürze veröffentlicht.

Anmelden können Sie sich über die Seite von ver.di unter diesem Link: KoMaSys WEB-Anmeldung – Anmeldedaten




Kongress „Inklusion.Macht.Demokratie.“ in Freiburg 2026

inklusion-neu-denken

Was Sie schon immer über Inklusion wissen wollten…

Zum Kongress „Inklusion.Macht.Demokratie.“ lädt am 9. Mai 2026 der „inklusion neu denken e.V.“ von 10:00 bis 16.30 Uhr in das Bürgerhaus Zähringen, Lameystr. 2,.nach Freiburg ein,

Der 7. Kongress stellt „Macht“-Fragen:

  • Macht Inklusion Demokratie oder macht Demokratie Inklusion?
  • Was macht Vielfalt mit uns und unserer Gesellschaft?
  • Wer oder was hat die Macht über wen oder was?
  • Macht soziale Gerechtigkeit automatisch eine Gesellschaft sozialer?
  • Bildung und Kultur als Macht(mittel) einer demokratischen Gesellschaft?

Die Antworten darauf sollen die Teilnehmenden in drei SofA-Talks – wobei SofA für „Sozialraum für alle“ steht – und Tischgesprächen finden. Es werden 12 Talk-Gäste aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und Bereichen dabei sein. Die Tischgespräche finden nach dem letzen SofA-Talk und einer kurzen Kaffeepause statt. In kleineren Gruppen können sich die Teilnehmenden untereinander austauschen, Bilanz ziehen, Ziele setzen und Ideen für die Umsetzung einer inklusiven Gesellschaft entwickeln

Die Themenbereiche der „SofA-Talks“ und die Talk-Gäste:

10:15 SofA-Talk 1: Demokratie. Inklusion. Inklusive Kommune.v

  • Roland Meder, neuer Sozial- und Kulturbürgermeister der Stadt Freiburg
  • Sarah Baumgart, Kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Freiburg
  • Prof. Dr. Uwe Bittllingmayer, PH Freiburg, Allgemeine Soziologie

11:45 SofA-Talk 2: Soziale Gerechtigkeit. Soziale Ungleichheit.

14:00 SofA-Talk 3: Bildung. Kultur. Vielfalt.

  • Theresa Bath, FABRIK e. V.
  • Anke Rietdorf, FLUSS e. V.
  • Vanessa Urban, Critical Friends
  • Andreas Stoch, MdL SPD, Kultusminister BaWü a. D.
  • Nikoleta Wittmer, Initiative für Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung e.V.

Wichtige Informationen:

Eine Anmeldung ist erforderlich:

Online: www.inklusionneudenken.de

Per Mail:  Mail an kongress@inklusionneudenken.de (mit Name,Anschrift und Angabe, ob ihr mit Assistenz mitbringt oder Unterstützung benötigt.)

Anmeldeschluss: 2. Mai 2026. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

  • Teilnahmegebühren: 15,00 Euro, Assistenzen sind frei. Für Ermäßigung bitte eine Mail an kongress@inklusionneudenken.de
  • Kostenfreie Verpflegung (vegetarisch/vegan)

Barrierefreiheit:

  • barrierefreier Zugang
  • Behinderten-WC und mobile Toilette für Alle
  • Gebärdensprachdolmetschung (10:00 – 12:30 Uhr) und Hörschleife
  • Assistenzen sind ganztägig vor Ort
  • Ruhezonen

Anreise

Das Bürgerhaus Zähringen ist sehr gut mit den Straßenbahnlinien 2 und 4 (Haltestelle Tullastraße), mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zu erreichen. Es gibt einige wenige Behindertenparkplätze. Bitte möglichst nicht mit dem Auto anreisen oder den P & R-Platz in Zähringen zu nutzen.

Das ausführliche Programm, weitere Informationen sowie das Online-Anmeldeformular finden Sie es auf der Website www.inklusionneudenken.de

Koordinationspartner sind die  Kommunalen Behindertenbeauftragten der Stadt Freiburg die Koordinationsstelle Inklusion und Gesundheit der Stadt Freiburg




Machen Sie mit: ProFiZ – Digitale Bildung in Kitas

ProFiZ

Wir laden Sie herzlich ein, bei unserem bundesweiten Praxisforschungsprojekt „Fit in die Zukunft: Digitale Bildung in Kitas“ (ProFiZ – gefördert vom BMBFSFJ) mitzumachen.

Worum geht’s?

Gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften entwickeln und testen wir kindgerechte, praxisnahe Spielsettings zu digitaler Bildung im Kita-Alltag. Dabei geht es darum, mit den Kindern in den Austausch über unsere digital geprägte Welt zu kommen und gemeinsam digitale Technologien zu erschließen. Zum Beispiel können über eine dia­logische Bilderbuchbetrachtung Roboter kennengelernt oder mit einer kindgerechten KI-App Geschichten erfunden werden. Das Ziel: alltagstaugliche Materialien, für alle Kitas langfristig einsetzbar.

Das erwartet Sie als teilnehmende Pädagog:innen

  • Online-Schulungen (2x halbtags) + fachlicher Austausch während der Projektzeit
  • Praxisnahe Spielsettings direkt mit den Kindern ausprobieren
  • Wertschätzende Begleitung durch Projektteam & Referent:innen
  • Mitgestaltung an später frei verfügbaren Bildungsmaterialien
  • Überschaubarer Dokumentationsaufwand (kurze Reflexionen, einfache Beobachtungen, kleiner Fragebogen)
  • Startumfrage ca. 20 Minuten, Abschlussumfrage ca. 20–30 Minuten
  • Netzwerk mit anderen interessierten Kitas

Was brauchen Sie dafür?

Für einige der Spielsettings sind stabiles WLAN/Internetzugang und Tablets/Laptops nötig. Eine Teilnahme ist aber auch ohne diese Ausstattung möglich.

Zeitraum

Juni 2026 bis April 2027 – Genug Zeit, um die Spielsettings in Ruhe in Ihren Alltag einzubauen, auszuprobieren und mitzugestalten!

Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei.

Schulungszeitraum

  • Schulung 1 (3h): Mai/Juni 2026
  • Schulung 2 (3h): September/Oktober 2026

Infotermine

Kommen Sie gerne in unsere offene Online-Sprechstunde:

Interesse? Melden Sie sich bei uns per Mail!

profiz@zentrum-pep.de

Weitere Informationen

www.profiz-kita.de

Wer wir sind

Das PEP ist das größte universitäre Zentrum im Feld der Elementarpädagogik. Im deutschsprachigen Raum unterstützen wir mehr als 15.000 Kinderbetreuungseinrichtungen durch Bildungsoffensiven, Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Bildungsmaterialien.

Internationales Zentrum PEP gGmbH · Alexanderufer 3–7 · 10117 Berlin · www.zentrum-pep.de




Kinder-Online-Preis 2026: JUUUPORT gewinnt vor fragFINN und Digitalem Kinderrathaus

verleihung-kindermedienpreis

Kinder-Online-Preis 2026: Auszeichnungen für starke Kinderangebote im Netz

Der Kinder-Online-Preis 2026 des MDR-Rundfunkrats würdigt innovative und pädagogisch wertvolle Internetangebote für Kinder und Jugendliche. Ausgezeichnet werden Projekte, die junge Menschen im digitalen Raum stärken, Orientierung bieten und einen sicheren Umgang mit Medien fördern.

1. Platz: JUUUPORT überzeugt mit Peer-to-Peer-Beratung

Den ersten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhält die Plattform juuuport.de. Das Angebot wird von der Jury als besonders herausragend bewertet, da es auf ein bewährtes Peer-to-Peer-Prinzip setzt: Jugendliche beraten hier Gleichaltrige kostenlos, vertraulich und unter Einhaltung hoher Datenschutzstandards bei Problemen im Internet.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Cybermobbing, Mediensucht, sexuelle Belästigung, Abzocke oder Datenmissbrauch. Die Unterstützung erfolgt auf Augenhöhe und ermöglicht Betroffenen einen niedrigschwelligen Zugang zu Hilfe. Ergänzend dazu bietet JUUUPORT ein umfangreiches Präventions- und Aufklärungsangebot. Dazu zählen aktuelle Ratgeber zu Online-Gefahren ebenso wie Workshops und Inhalte auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube, die Kinder und Jugendliche für einen bewussten Umgang mit digitalen Medien sensibilisieren.

2. Platz: Digitales Kinderrathaus macht Demokratie erlebbar

Mit dem zweiten Platz und einem Preisgeld von 2.000 Euro wird digitales-kinderrathaus.de ausgezeichnet. Die Plattform vermittelt Kindern anschaulich und verständlich, wie kommunale Verwaltung funktioniert und wie demokratische Prozesse im Alltag ablaufen.

Durch eine Kombination aus Interviews, leicht verständlichen Texten, Bildern, Videos und einem interaktiven 360-Grad-Rundgang wird das Thema Rathaus lebendig aufbereitet. Besonderer Wert wird auf einfache Sprache und barrierearme Inhalte gelegt, sodass möglichst viele Kinder Zugang zu politischen Themen erhalten. Darüber hinaus bietet die Website Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung, etwa durch eigene Fragen oder Beiträge als Kinderreporterinnen und -reporter.

3. Platz: fragFINN bietet sicheren Surfraum für Kinder

Der dritte Platz geht an die Kindersuchmaschine fragFINN.de, die mit 1.000 Euro prämiert wird. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren und stellt einen geschützten Zugang zum Internet bereit, in dem ausschließlich geprüfte und kindgerechte Inhalte angezeigt werden.

Seit ihrem Start im Jahr 2007 setzt sich die Plattform für mehr Sicherheit und Orientierung im Netz ein. Neben der Suchfunktion umfasst das Angebot auch zahlreiche medienpädagogische Inhalte, die Kinder dabei unterstützen, Informationen richtig einzuordnen und sich sicher im Internet zu bewegen. Dazu gehören unter anderem Lernmaterialien, Tipps zur Recherche sowie Videos und Beiträge der FINNreporter.

Lobende Erwähnung für Abenteuer Regenwald

Eine lobende Erwähnung spricht die Jury für abenteuer-regenwald.de aus. Die Plattform wird für ihre kontinuierliche Weiterentwicklung gewürdigt und vermittelt Kindern sowie Jugendlichen fundiertes Wissen über den tropischen Regenwald.

Mit interaktiven Elementen wie Quizzen, Spielen und vielfältigen Mitmachangeboten gelingt es, komplexe ökologische Zusammenhänge anschaulich darzustellen. Durch die stetige inhaltliche und technische Weiterentwicklung bleibt das Angebot ein wichtiger Bestandteil moderner Umweltbildung im digitalen Raum.

Fazit: Medienkompetenz und Sicherheit im Fokus

Der Kinder-Online-Preis 2026 macht deutlich, wie wichtig hochwertige digitale Angebote für Kinder und Jugendliche sind. Die ausgezeichneten Projekte zeigen auf unterschiedliche Weise, wie Medienkompetenz gefördert, demokratisches Verständnis gestärkt und sichere Räume im Internet geschaffen werden können. Der Kinderhörspielpreis wurde gemeinsam mit dem Kinder-Online-Preis im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 22. März 2026 überreicht.

Quelle: Pressemitteilung MDR




MINTmachtage 2026: Kinder gestalten die Medizin der Zukunft

MINTmachtage

MINTmachtage 2026: Kinder erfinden die Medizin der Zukunft

Stifte bereitlegen und kreativ werden: Im Rahmen der MINTmachtage 2026 sind Kinder dazu eingeladen, ihre ganz eigenen Ideen für die Medizin von morgen zu entwickeln. Unter dem Motto „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft“ dreht sich alles um die spannende Frage, wie Gesundheitsversorgung künftig aussehen könnte. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – ob magische Wesen, tierische Helfer oder futuristische Roboter.

Kreative Ideen für die Gesundheitswelt von morgen

Wer sorgt eigentlich in Zukunft dafür, dass wir gesund bleiben? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Mitmachaktion der Stiftung Kinder forschen. Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren sind aufgerufen, ihre eigenen medizinischen Helfer zu gestalten – ganz egal, ob gemalt, gebastelt oder digital entworfen.

Die kleinen Künstlerinnen und Künstler können sich frei überlegen, wie ihre Figuren aussehen und welche Fähigkeiten sie besitzen. Vielleicht entstehen riesige Beschützer, winzige Gesundheitshelfer oder fantasievolle Wesen mit besonderen Kräften. Ob flauschig, technisch oder magisch – erlaubt ist alles, was die Vorstellungskraft hergibt.

Mitmachen und tolle Preise sichern

Teilnehmen können Kitas, Horte und Grundschulen, welche die kreativen Werke ihrer Kinder einreichen. Alle wichtigen Informationen zur Aktion sowie die Teilnahmebedingungen sind auf www.mintmachtage.de. verfügbar.

Die MINTmachtage 2026 werden im Rahmen des Wissenschaftsjahres durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Unter allen Einsendungen werden insgesamt 30 Kinderbücher- und Spielepakete verlost, die zum weiteren Entdecken und Lernen einladen. Einsendeschluss für die Aktion ist der 30. Juni 2026.

Teil des Wissenschaftsjahres 2026

Die MINTmachtage sind eingebettet in das bundesweite Wissenschaftsjahr und werden durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Ziel ist es, Kinder frühzeitig für Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und ihre Neugier spielerisch zu fördern.

Fazit: Kreativität trifft auf Zukunftsvisionen

Die Mitmachaktion der MINTmachtage 2026 verbindet Fantasie mit Bildung und eröffnet Kindern einen spielerischen Zugang zu wichtigen Zukunftsthemen. Gleichzeitig bietet sie pädagogischen Einrichtungen eine ideale Gelegenheit, kreative Projekte umzusetzen und mit etwas Glück attraktive Preise zu gewinnen.

Quelle: Pressemitteilung Stiftung Kinder Forschen