Keine Likes für Lügen – Kampagne zum Safer Internet Day 2025!

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Nie war der Safer Internet Day wichtiger als jetzt!

Immer mehr falsche und gefälschte, populistische und extremistische Inhalte finden sich auf allen Internet-Kanälen, vor allem in Social Media Feeds. Das stellt besonders Kinder und Jugendliche vor große Herausforderungen, Informationen und News souverän zu bewerten und kritisch einzuordnen. Junge Menschen sind rund dreieinhalb Stunden täglich online und informieren sich in sozialen Medien über das aktuelle Weltgeschehen. Das bestätigt die JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) 2024. 61 Prozent der befragten Jugendlichen wurden online bereits mit Fake News, 54 Prozent mit extremen politischen Ansichten und 43 Prozent mit Verschwörungserzählungen konfrontiert (JIM-Studie 2024).

„Die Zahlen der JIM-Studie belegen, dass Kinder und Jugendliche schon früh mit Fake News und Extremismus konfrontiert werden“, erläutert Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. „Gerade die großen Plattformen werden ihrer Verantwortung nicht gerecht. Zum Safer Internet Day setzt unsere EU-Initiative klicksafe deshalb eine klare Botschaft: „Keine Likes für Lügen!“.

„Wo Rechtsextreme hetzen, Meinungen statt Fakten gelten und Politikverdruss demokratiefeindlichen Beiträgen zu großer Reichweite verhilft, brauchen wir Medienkompetenz mehr denn je“, sagt Deborah Woldemichael, Leiterin der EU-Initiative klicksafe bei der Medienanstalt Rheinland-Pfalz.

Kampagne „Keine Likes für Lügen! Erkenne Extremismus, Populismus und Deepfakes im Netz“

Mit der Kampagne „Keine Likes für Lügen! Erkenne Extremismus, Populismus und Deepfakes im Netz“ und einer umfassenden Medienkompetenz-Offensive stellt klicksafe zum diesjährigen Safer Internet Day (SID25) am 11. Februar den Schutz, die Aufklärung und das Empowerment junger Menschen in den Fokus. Anlässlich des Safer Internet Days bieten klicksafe und die Partner des Verbunds Safer Internet DE vielfältige Informationsangebote und Materialien für Lehrkräfte, Eltern und Jugendliche. Im Rahmen einer Fach- und Presseveranstaltung am 11. Februar in Berlin finden Workshops und eine Paneldiskussion mit Schüler*innen, Expert*innen, Influencer*innen und Politik statt. Ein weiteres Highlight ist die digitale Schulstunde am Safer Internet Day zum Motto „Keine Likes für Lügen!“. Zu dieser können sich alle Schulen bundesweit anmelden und online teilnehmen.

Bundesweite Veranstaltungen und digitale Angebote den ganzen Februar – jetzt mitmachen!

Der Safer Internet Day lebt von seinen vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen. klicksafe ruft deutschlandweit daher Institutionen, Stiftungen, Unternehmen, Schulen, Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen, Vereine und auch Privatpersonen dazu auf, sich mit eigenen Beiträgen und Projekten am Safer Internet Day zu beteiligen – gemeinsam für ein besseres und sichereres Internet zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Zum ersten Mal können Aktionen und Aktivitäten den ganzen Februar unter der Marke Safer Internet Day veranstaltet werden.

Die Möglichkeiten der Beteiligung sind vielfältig

Veranstalter können ihre Events und Aktionen bei klicksafe anmelden. Alle eingetragenen Aktionen sind damit in der deutschlandweiten und interaktiven Veranstaltungskarte sichtbar und werden beworben. Wer nicht selbst anbietet, sondern an Veranstaltungen teilnehmen möchte, wird mit der Karte ebenfalls fündig. Bereits über 100 Aktionsteilnehmer*innen haben sich mit ihren Veranstaltungen angemeldet. Viele davon können online besucht werden. Für eine breite Aufmerksamkeit rund um den Safer Internet Day und die Kampagne „Keine Likes für Lügen!“ stehen Plakate, Sticker, Profilbildgenerator und Sharepics zum Download bereit. Wer Informationen sucht oder mitreden und mitdiskutieren möchte, findet in den sozialen Netzwerken unter den Hashtags #SID2025, #SID25, #KeineLikesfürLügen viele interessante Beiträge und Diskussionen. Machen Sie jetzt mit! 

Eröffnung des Safer Internet Day 2025

Am 11. Februar 2025 von 9.45 bis 10.00 Uhr findet die Eröffnung des Safer Internet Day 2025 im Media:TURM Ludwigshafen durch Albrecht Bähr, Versammlungsvorsitzender der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, und Heike Raab, Staatssekretärin in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz statt.

Digitale Schulstunde als Streaming-Angebot für alle Schulen deutschlandweit 

Am 11. Februar 2025 von 10.00 bis 11.30 Uhr lädt klicksafe bundesweit alle Schulen mit Schülerinnen der Klassenstufen 8 bis 10 zu einer digitalen Schulstunde ein. Die Schülerinnen lernen die Onlinestrategien von rechtsextremem Akteurinnen kennen. Sie erfahren auf aktivierende und praxisorientierte Weise, welche Auswirkungen Desinformationen auf den Einzelnen und die Gesellschaft hat. Expertinnen der Medienpädagogik und des Jugendmedienschutzes von klicksafe und jugendschutz.net vermitteln den Jugendlichen aktuelles Wissen sowie wichtige Hintergründe.

Aktuelle Fallbeispiele regen die Schülerinnen dabei zum Nachdenken an. Durch interaktive Live-Umfragen und die Möglichkeit, Fragen vorab oder via moderierten Chat zu stellen, sind die Teilnehmenden aktiv an der Veranstaltung beteiligt. Darüber hinaus sind alle Teilnehmerinnen in zwei Gruppenarbeitsphasen selbst gefragt und entwickeln digitale Zivilcourage für den souveränen Umgang mit demokratiefeindlichen Informationen im Netz. So entsteht ein abwechslungsreicher Lernprozess, der Wissen und Handlungskompetenz gleichermaßen stärkt. Aufgezeichnet wird die digitale Schulstunde im Media:TURM Ludwigshafen. Die digitale Schulstunde ist eine Aktion des Verbunds „Safer Internet DE“.

Schulen aus ganz Deutschland können sich hier für die digitale Schulstunde anmelden

Medienpädagogische Materialien zum Thema

klicksafe bietet zum Themenschwerpunkt des Safer Internet Days umfangreiche neue Materialien für pädagogische Fachkräfte, für Jugendliche sowie für Eltern und Familien an. Ab sofort ist das Lehrmaterial „Rechts.Extrem.Online.” zum Download verfügbar, welches fundierte Sachinformationen und pädagogisch aufbereitete Unterrichtseinheiten bietet. Für die pädagogische Praxis in und außerhalb der Schule wird in Kürze ein informativer Actionbound für Jugendliche mit dem Titel „#cleanyournetwork“ zur Verfügung stehen. Flankiert wird das Bildungsangebot von einer Broschüre für Eltern und Familien mit vielen praktischen Tipps und wertvollen Informationen im Umgang mit Rechtsextremismus im Netz. Zusätzlich wird klicksafe in den kommenden Wochen Info-Karten und Expertentalks zum Thema zur Verfügung stellen.

Das Lehrmaterial steht ab sofort zum Download bereit.

Alle wichtigen Links und kompakte Informationen finden Sie hier

Über den Safer Internet Day

Der Safer Internet Day (SID) ist ein weltweiter Aktionstag für mehr Online-Sicherheit und für ein besseres Internet für Kinder und Jugendliche. Er findet seit 2004 immer am Dienstag der zweiten Woche im Februar statt. Er setzt jedes Jahr einen neuen thematischen Schwerpunkt im Rahmen des internationalen Mottos „Together for a better internet“. In Deutschland wird der Safer Internet Day von der EU-Initiative klicksafe koordiniert.  

Über klicksafe

klicksafe ist die Medienkompetenz-Initiative der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Netz. Mit vielfältigen Angeboten unterstützt klicksafe beim souveränen und kritischen Umgang mit digitalen Medien. Auf klicksafe.de finden pädagogische Fachkräfte, Eltern und interessierte Nutzer*innen aktuelle Informationen und Materialien.   

Quelle: Pressemitteilung klicksave




Familienbericht: Jede fünfte Familie allein- oder getrennterziehend

Der Zehnte Familienbericht untersucht die Lebenslagen Allein- und Getrennterziehender und nimmt dabei die Dynamiken im Lebensverlauf in den Blick

In jeder fünften Familie in Deutschland erziehen Eltern ihre Kinder allein oder getrennt. Dies entspricht etwa 1,7 Millionen Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren. Der Großteil der Alleinerziehenden sind Mütter, aber der Anteil der Väter wächst und liegt 2023 bei 18 Prozent. Das zeigt der 10. Familienbericht.

Alleinerziehende Mütter sind dem Bericht zufolge besonders oft von Armut bedroht. Obwohl sie überwiegend erwerbstätig sind, sind viele auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen. Viele Mütter gehen durch die Fokussierung auf Sorgearbeit und Ausstieg oder Reduzierung ihrer Erwerbsarbeit hohe finanzielle Risiken ein. Entsprechend ist das Armutsrisiko von alleinerziehenden Müttern etwa drei Mal höher als das von Müttern in Paarbeziehungen.

Die Familienberichtskommission hat vier zentrale Ziele formuliert, auf die ihre Handlungsempfehlungen hinwirken sollen:

  • Die Förderung der ökonomischen Eigenständigkeit von Müttern wie Vätern
  • die Stärkung der gemeinsamen Elternverantwortung
  • die Berücksichtigung von Vulnerabilitäten und
  • die Anerkennung sowie Förderung der Vielfalt von Familienformen.

Zentrale Handlungsempfehlungen:

Ökonomische Eigenständigkeit stärken:

Um die ökonomische Eigenständigkeit beider Elternteile und insbesondere von Müttern durchgehend im Lebenslauf zu unterstützen, schlägt die Sachverständigenkommission u.a. eine Reform des Elterngeldes, den weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung und eine stärkere Berücksichtigung von Sorgetätigkeit im Arbeitsrecht vor.

Gemeinsame Elternverantwortung fördern:

Väter beteiligen sich heute stärker als frühere Generationen an der Betreuung ihrer Kinder, gleichzeitig nehmen die Erwerbstätigenquoten und Arbeitszeiten von Müttern kontinuierlich zu. Familienrecht sollte die Vielfalt eines sich verändernden Familienlebens abbilden und alle Betreuungsmodelle gleichberechtigt regeln.

Vulnerabilitäten beachten:

Alleinerziehende und ihre Kinder sind besonders oft von Armut betroffen oder bedroht. Die Kommission empfiehlt, Komplexitäten im Sozialrecht zu reduzieren und Zugänge zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. Zusätzliche Kosten, die durch Umgang und Mitbetreuung entstehen, wenn Kinder in zwei Haushalten aufwachsen, sollten durch einen pauschalierten Mehrbedarf berücksichtigt werden.

Familienvielfalt anerkennen und geteilte Betreuung berücksichtigen:

Genauso vielfältig wie die Wege in allein- und getrennterziehende Elternschaft sind auch die Familienkonstellationen, die daraus resultieren. Die Sachverständigenkommission empfiehlt, die Familienvielfalt adäquat zu erfassen und die Statistik und Evaluationsforschung zeitgemäß weiterzuentwickeln.

Der 10. Familienbericht – Hintergrund

Die Bundesregierung ist durch den Deutschen Bundestag beauftragt, mindestens in jeder zweiten Wahlperiode einen Bericht über die Lage der Familien in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Stellungnahme der Bundesregierung vorzulegen. Mit der Erstellung des Zehnten Familienberichts wurde im Januar 2023 eine unabhängige Sachverständigenkommission beauftragt, zu der im weiteren Prozess noch zwei weitere Expertinnen hinzugezogen wurden.

Für den Bericht wertete die Kommission eine Vielzahl an Datenquellen aus. Zu den zentralen amtlichen Datenquellen gehören der Mikrozensus sowie die Zeitverwendungsstudien. Zentrale sozialwissenschaftliche Befragungsdaten liefern unter anderen die Daten des vom Deutschen Jugendinstitut durchgeführten Surveys „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“ (AID:A), das Sozio-oekonomische Panel (SOEP), das Familiendemografische Panel (FreDA), sowie die DJI-Kinderbetreuungsstudie (KiBS).

Weitere Informationen finden Sie auf

www.bmfsfj.de/zehnter-familienbericht (Langfassung)
www.bmfsfj.de/zehnter-famillienbericht-kurzfassung

Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend




Jetzt noch schnell für den Kinder- und Jugendpreis 2025 bewerben!

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Der Endspurt läuft: Die Bewerbungsphase um den Deutschen Kinder- und Jugendpreis geht noch bis Ende Januar 2025

Jetzt aber schnell: Nur noch zwei Wochen besteht die Möglichkeit, sich um den Deutschen Kinder- und Jugendpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes zu bewerben. Mit der Auszeichnung werden Projekte gewürdigt, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Der Deutsche Kinder- und Jugendpreis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert und damit der höchstdotierte bundesweite Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Langjähriger Partner ist der Europa-Park in Rust. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2025.

Preisverleihung im Freizeitpark

Im Juni laden Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes, sowie das Deutsche Kinderhilfswerk alle Beteiligten zu einer feierlichen Preisverleihung in Deutschlands größten Freizeitpark ein. Neben der Bekanntgabe der Gewinnerprojekte erwartet die Teilnehmenden dort ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik-Acts und Prominenten, die das Engagement der Kinder und Jugendlichen wertschätzen.

Werbung für Kinder- und Jugendrechte

Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis wirbt das Deutsche Kinderhilfswerk im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für eine hohe Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen Fragen, die sie selbst betreffen. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt mit dem Preis Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses. Nur so fühlen sie sich wertgeschätzt und lernen Demokratie. Zudem werden die Projekte der Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Preisverleihung in besonderer Weise öffentlich gewürdigt.

Verschiedene Kategorien

Vergeben wird der Preis in den Kategorien Solidarisches Miteinander, Politisches Engagement und Kinder- und Jugendkultur. Die Gewinner des 1. Platzes jeder Kategorie erhalten ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro. Außerdem wird es in jeder Kategorie eine lobende Erwähnung geben, die mit 3.000 Euro dotiert ist. Zusätzlich wird ein Projekt mit dem Europa-Park JUNIOR CLUB Award ausgezeichnet, der mit einem Preisgeld von 3.000 Euro gewürdigt wird.

Die Bewerbung erfolgt online unter www.dkhw.de/dkjp. Dort sind weitere Informationen sowie Hinweise zum Ausfüllen der Bewerbung aufgeführt. Die Vorhaben sollen bereits begonnen haben oder im letzten halben Jahr abgeschlossen worden sein. Für die Endauswahl werden je Kategorie sechs Projekte durch eine Fachjury nominiert. Danach wird der Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury die Preisträgerinnen und Preisträger ermitteln. Kinder und Jugendliche der Gewinnerprojekte für den Deutschen Kinder- und Jugendpreis werden zur Preisverleihung in den Europa-Park in Rust eingeladen und erhalten während der Veranstaltung die Möglichkeit, ihr Projekt direkt auf der Bühne vorzustellen. Zusätzlich wird von jedem Gewinnerprojekt sowie von den lobenden Erwähnungen ein Kurzfilm gedreht, der zur Vorstellung des Engagements dient.

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk




Perfekt organisiert – der F&L ErzieherInnen-Kompaktplaner 2025/2026

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Der übersichtliche Terminplaner durchdacht strukturiert und genau auf die Bedürfnisse pädagogischer Fachkräfte abgestimmt

Der F&L ErzieherInnen-Kompaktplaner 2025/2026 ist übersichtlich gestaltet, durchdacht strukturiert und genau auf die Bedürfnisse pädagogischer Fachkräfte abgestimmt. Gleich zu Beginn finden Sie alle Ferientermine in Deutschland, die gesetzlichen Feiertage nach Bundesland, sowie die wichtigsten Daten des jüdischen und islamischen Kalenders – ideal für eine inklusive und vorausschauende Planung.

Funktionen wie Terminübersicht, To-Do-Listen und großzügiger Platz für Notizen unterstützen eine effektive Organisation und ein entspanntes Zeitmanagement im pädagogischen Alltag.

Das handliche A5-Format passt in jede Tasche, bietet dennoch ausreichend Raum für alle Eintragungen. Die stabile Spiralbindung sorgt dabei für eine angenehme Handhabung und einen festen Untergrund auf jeder Seite. Mit dezent farbigem Innenteil für bessere Orientierung ist der Kompaktplaner der perfekte Begleiter – im Kita-Alltag und darüber hinaus.

Kompaktplaner für Erzieher/innen

  • Format: DIN A5
  • 208 Seiten, Wire-O-Bindung (ähnlich Spiralbindung), 3 Lesebändchen
  • mit Seiten für:

    • persönliche Daten und wichtige Rufnummern
    • Dienstpläne
    • Ferientermine und gesetzliche Feiertage
    • Termine und Projekte im Schuljahr
    • Planungsübersicht der Schulhalbjahre
    • Monatsübersichten (18 Monate),

  • Schulwochen ab Juli bis August im Folgejahr, Wochentage horizontal dargestellt
  • Zusammenfassung der Dienstzeiten nach Wochen und Monaten
  • Universelle Gruppenlisten, für bis zu 8 Gruppen
  • Seiten für Protokolle und Gesprächsnotizen (22 Protokolle)
  • Seiten für Übersicht Urlaubstage, wichtige Anschriften, verliehene Materialien, Notizen, Jahresübersichten über die Folgejahre

Der Kalender ist im Abonnement verfügbar. Das hat viele Vorteile für Sie: Sie erhalten die Ausgabe für das kommende Kitajahr frühzeitig (März/April) nach Hause geliefert und Sie sparen die Versandkosten. Im Shop Service unter Abonnenten-Verwaltung liegt ein Bestellschein für Sie bereit.

ErzieherInnen-Kompaktplaner
Wire-O-Bindung 2025/2026
12,99 €

Format 15,5 x 21 cm,
durchgängige Seitennummerierung,
Umfang 208 Seiten,
durchgehend farbig gestaltet,
Wire-O-Bindung (ähnlich Spiralbindung),
3 Lesebänder

Hier können Sie den Kalender bestellen




Einladung zum Vortrag „Spielen ist der Beruf des Kindes“

Armin Krenz über die Bedeutung des Spiels für die Selbstbildung des Menschen

Im Laufe der Jahrzehnte hat Prof. Armin Krenz neben seiner Lehr- und Autorentätigkeit sicher eine nahezu unüberschaubare Zahl an Vorträgen, Beratungsgesprächen, Supervisionen, Fort- und Weiterbildungen, Onlineseminaren und Workshops gehalten. Dabei verschlug es ihn jedoch niemals nach Stuttgart. Insofern laden wir Sie hier zu einer Premiere ein. Denn aus Anlass der didacta Bildungsmesse in der baden-württembergischen Landeshauptstadt veranstalten wir einen Vortrag zum Thema „Spielen ist der Beruf des Kindes… und darf nicht immer mehr durch Förderprogramme verdrängt werden“. Dieser findet jedoch nicht auf der Messe statt, sondern mitten in Stuttgart im „Haus der Wirtschaft“ am 12. Februar 2025 um 19 Uhr. Der Eintritt zum Vortrag ist frei (Spenden sind erbeten). Da wir aber nur begrenzt Platz haben, bitten wir um Anmeldung unter der E-Mail: info@spielen-und-lernen.online.

Die Bedeutung des Spiels in der Kindertageseinrichtung

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Viele von Ihnen kennen Prof. Krenz auch als Begründer des situationsorientieren Ansatzes in der Kita und Vertreter einer humanistischen Bildung. Mit spielen und lernen verbindet ihn unter anderem das Verständnis über die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung des Kindes. In unserem Schwesterverlag Burckhardthaus haben wir deshalb unlängst gemeinsam das Buch „SPIEL und SELBSTBILDUNG – Kitas brauchen eine pädagogische Revolution“ verlegt. Hintergrund ist die Beobachtung, dass das Spiel in den Kindertageseinrichtungen in den vergangenen Jahren deutlich an Wert verloren hat und diese Entwicklung zahlreiche negativen Folgen für die Kinder und damit für unsere Gesellschaft hat.

Um die Ursachen, die Folgen für die Persönlichkeits- und Lernentwicklung und die Rückkehr zu einer Elementarpädagogik, bei der nicht die wirtschaftlichen Interessen, sondern die Kinder mit ihren Entwicklungsbedürfnissen im Zentrum stehen, wird es auch an diesem Abend im „Haus der Wirtschaft“ in Stuttgart gehen.

Herzlich willkommen

Als Leser*innen von spielen und lernen sind Sie uns mit Ihren Kolleg*innen bei dieser Veranstaltung natürlich besonders willkommen. Melden Sie sich also bitte mit einer E-Mail an info@spielen-und-lernen.online an und freuen Sie sich mit uns auf einen spannenden und äußerst erkenntnisreichen Abend.

Sollten Sie an diesem Abend keine Zeit haben, haben Sie auch die Möglichkeit, Prof. Krenz auf der didacta in der Zeit vom 11. bis 13. Februar zu treffen. Viele Bücher, Informationen und Materialien der Verlage Burckhardthaus, Oberstebrink und spielen und lernen finden Sie während der gesamten Messe in Halle 9, Reihe A, Stand 44.

Referent: Prof. Armin Krenz
Thema: Spielen ist der Beruf des Kindes… und darf nicht immer mehr durch Förderprogramme verdrängt werden
Veranstaltungsort: Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart, Konferenzraum Karlsruhe
Datum: 12. Februar 2024
Zeit: 19 bis 21 Uhr
Eintritt frei (freiwillige Spenden erbeten)
Anmeldung unter: info@spielen-und-lernen.online

Gernot Körner




Immer mehr Kinder wachsen in bildungsfernen Milieus auf

Eine entsprechende Förderung würde sich laut IW für die Gesellschaft auszahlen

In den vergangenen Jahren wachsen immer mehr Kinder in Deutschland in bildungsfernen Milieus auf. So ist laut der Vierteljahrsschrift „IW-Trends“ der Anteil der Minderjährigen mit Eltern ohne berufsqualifizierenden Abschluss zwischen den Jahren 2011 und 2021 von 11,4 Prozent auf 17,6 Prozent gestiegen. Mehr als jedes zwanzigste Kind gehört gemäß der Publikation des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) inzwischen der besonders vulnerablen Gruppe der Kinder mit Eltern ohne Schulabschluss an.

Regional unterschiedliche Situationen

Allerdings sei die Lage regional sehr unterschiedlich. Besonders hoch sind wohl die Anteile in den Großstädten in Nordrhein-Westfalen und eher niedrig in den kleineren Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnern in den neuen Bundesländern und in Bayern.

Risiko für Bildungslaufbahn und Gesundheit

Bei vielen dieser bildungsfernen Kinder bestünden noch weitere Risikofaktoren für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn, wie Fremdsprachigkeit und Arbeitsmarktferne der Eltern. Im Ergebnis besuchten sie nicht nur wesentlich seltener in der Sekundarstufe I ein Gymnasium. Zudem sind laut der Auswertung des IW die Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren auch weit häufiger übergewichtig als die nicht bildungsfernen Kinder.

Krippen- und Kindergartenbesuch unterdurchschnittlich

So benötigten sie nicht nur im Bildungsbereich eine gezielte kompensatorische Förderung, die möglichst direkt in ihrem Lebensumfeld angesiedelt sein sollte. Allerdings besuchten im Jahr 2021 den Angaben im Mikrozensus zufolge nur 17,1 Prozent der bildungsfernen unter Dreijährigen und 73,4 Prozent der bildungsfernen Drei- bis Fünfjährigen eine Kita, im Vergleich zu 29,6 Prozent und 87,5 Prozent der nicht bildungsfernen Kinder in diesem Alter.

Negative Folgen für Karriere und Arbeitsmarkt

Und das hat laut IW zahlreiche negative Folgen nicht nur auf den Bildungserfolg der betroffenen Kinder, sondern auch auf die gesamte Gesellschaft. So sei der Anteil der Niedrigqualifizierten in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen von 12,9 auf 16,7 Prozent gestiegen. Das sei nicht allein eine Folge der starken Zuwanderung. Auch bei den im Inland geborenen Menschen sei der Anteil von 9,3 auf 11,3 Prozent gestiegen.

Förderung lohnt sich

„Seit Erscheinen der ersten PISA-Studie im Jahr 2001 besteht kein Zweifel mehr daran, dass der Bildungserfolg maßgeblich vom elterlichen Hintergrund abhängt und diese Zusammenhänge in Deutschland stärker sind als in anderen hochentwickelten Ländern.“, heißt es in dem Bericht. Deshalb fordert der IW verstärkte Aktivitäten um die betroffenen Kinder besser voranzubringen. „Hilfreich wäre dabei vor allem eine Stärkung der kompensatorischen Bildungsarbeit an Kitas und Schulen, für die Einrichtungen mit besonders hohen Anteilen förderbedürftiger Kinder zusätzliche personelle Ressourcen benötigen. Dass sich die entsprechenden Ausgaben auch gesamtfiskalisch lohnen, zeigen Modellrechnungen von Geis-Thöne und Plünnecke (2024) zum Startchancen-Programm.“




Motto des Weltspieltages 2025: Lasst uns spielen – mit allen Sinnen!

Deutsches Kinderhilfswerk will auf die besondere Verknüpfung von Spiel und Kultur aufmerksam machen

„Lasst uns spielen – mit allen Sinnen!” ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 11. Juni 2025. Damit will die Kinderrechtsorganisation gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ auf die besondere Verknüpfung der Themen Spiel und Kultur aufmerksam machen. Denn ganzheitliche Bildung braucht Spiel und Kultur, braucht Gestaltungsspielraum für Kinder ebenso wie Möglichkeiten zum freien Spiel.

Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2025 teilzunehmen. Der Weltspieltag 2025 wird deutschlandweit zum 18. Mal ausgerichtet, in diesem Jahr erstmals am 11. Juni, nachdem die Vereinten Nationen den Weltspieltag (International Day of Play) vor Kurzem in die offizielle Liste der UN-Gedenktage aufgenommen haben.

Spielerische Auseinandersetzung und kulturelle Bildung

„Kinder erforschen und begreifen unsere Welt mit allen Sinnen. Dabei ist es für ihre Entwicklung sehr wichtig, der spielerischen Auseinandersetzung und der kulturellen Bildung gleichermaßen Raum zu geben. Kinder haben ihre ganz eigene Herangehensweise an Kultur. Wenn Kinder selbst ausgedachte Choreografien einüben, Handpuppen bauen oder gemeinsam Musik machen, haben sie in erster Linie jede Menge Spaß. Dabei stärken sie ihre geistigen Fähigkeiten, ihre Kreativität und erleben Gemeinschaftsgefühl. Für die Entwicklung von Kindern ist es wichtig, dass sie früh mit Kunst, Kultur, Spiel und Medien in Kontakt kommen. Dadurch lernen sie unterschiedliche Perspektiven kennen und können ihrer eigenen Position Ausdruck verleihen. Besonders für benachteiligte Kinder ist es wichtig, kulturell mitzuwirken. Das kann einen Weg aus der Armut bedeuten. Denn kulturelle Bildung bedeutet gesellschaftliche Teilhabe“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.


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Kitas brauchen eine pädagogische Revolution

In dieser Veröffentlichung von Prof. Armin Krenz werden fachliche Grundlagen vorgestellt, um das SPIEL wieder verstärkt in die Elementarpädagogik zu integrieren. Es muss eine praxisorientierte Revolution stattfinden, indem einer wirtschaftlich und funktional gestalteten Elementarpädagogik die „Rote Karte“ gezeigt und erneut Kinder und ihre Entwicklungsbedürfnisse in das Zentrum der Pädagogik gerückt wird. Das gelingt nur mit einer aktiven, lebendigen, authentisch gestalteten SPIELPÄDAGOGIK und spielfreudigen kindheitspädagogischen Fachkräften.

SPIEL und SELBSTBILDUNG
Softcover, 176 Seiten
ISBN: 978-3-96304-616-2
22 €


Beispielgebende oder öffentlichkeitswirksame Aktion sind gefragt

Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine beispielgebende oder öffentlichkeitswirksame Aktion durchzuführen – egal ob Spiel-, Beteiligungs- oder Protestaktion. Denn der Aktionstag dient ebenso der Lobbyarbeit für das Recht auf Spiel, Freizeit, kulturelle Teilhabe und Erholung gemäß UN-Kinderrechtskonvention. Die Partner sind vor Ort für die Durchführung ihrer Aktion selbst verantwortlich. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt umfangreiche Aktionsmaterialien zum Bewerben des Weltspieltages zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.weltspieltag.de.

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk




Erstgeborene und Einzelkinder: Höheres Risiko für psychische Erkrankungen

Wissenschaftler*innen analysieren Daten von 182.477 Kindern aus den USA

Erstgeborene Kinder und Einzelkinder tragen ein höheres Risiko, an psychischen Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen zu leiden, als Kinder, die später in der Geburtenreihenfolge stehen. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung aus den USA, für die Daten von 182.477 Kindern analysiert wurden. Die Studie von Blaine Franklin, Emily Higgs. Kersten Bartelt und Neil Sandberg ist im Fachmagazin Epic Research erschienen.

Wer ist besonders betroffen?

Die Analyse ergab, dass erstgeborene Kinder mit Geschwistern ein um 48 Prozent höheres Risiko haben, an Angststörungen zu erkranken, und ein um 35 Prozent höheres Risiko, Depressionen zu entwickeln, verglichen mit später geborenen Kindern. Noch ausgeprägter ist das Risiko bei Einzelkindern: Ihre Wahrscheinlichkeit, Angststörungen zu entwickeln, liegt um 42 Prozent höher, und die Wahrscheinlichkeit für Depressionen ist um 38 Prozent erhöht.

Warum spielt die Geburtsreihenfolge eine Rolle?

Die Geburtenreihenfolge wird bisher selten als Risikofaktor für psychische Erkrankungen untersucht. Bekannte Einflussfaktoren sind Frühgeburt, Geschlecht, BMI, psychische Erkrankungen der Mutter oder traumatische Erlebnisse. Die neue Studie zeigt jedoch, dass auch die Position in der Geschwisterfolge eine wichtige Rolle spielen könnte. Die Wissenschaftler*innen vermuten, dass erstgeborene Kinder und Einzelkinder unter einem höherem Druck stehen, besonderen Erwartungen gerecht zu werden, oder sie erfahren weniger soziale Unterstützung durch Geschwister.

Große Datenbasis liefert neue Einblicke

Die Untersuchung basiert auf Daten von Kindern, die zwischen 2009 und 2016 geboren wurden. Sie hatten im Alter von acht Jahren eine Vorsorgeuntersuchung, bei der die Wahrscheinlichkeit von Angststörungen und Depressionen analysiert wurde. Die Forscher*innen berücksichtigten zahlreiche Faktoren wie Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, psychische Vorgeschichte der Mutter, Versicherungsstatus, Frühgeburt und soziale Rahmenbedingungen.

Was bedeuten die Ergebnisse?

Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die psychische Gesundheit von Kindern und können helfen, Risikofaktoren besser zu verstehen. Besonders wichtig ist dies für die Entwicklung präventiver Maßnahmen. „Ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen Geburtsreihenfolge und psychischen Erkrankungen könnte dazu beitragen, gezielte Unterstützung anzubieten“, erklärten die Forschenden.

Die Studie zeigt klar: Erstgeborene und Einzelkinder benötigen besondere Aufmerksamkeit, um ihr Risiko für psychische Erkrankungen zu senken. Eltern und Fachleute sollten sich der möglichen Belastungen bewusst sein, die mit der Geburtsposition zusammenhängen, und frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um Kinder zu unterstützen.

Weitere Informationen: https://www.epicresearch.org/articles/firstborn-children-and-only-children-more-likely-to-have-anxiety-and-depression-than-later-born-children

Literatur:

Kowalchuk A, Gonzalez SJ, Zoorob RJ. Anxiety disorders in children and adolescents. Am Fam Physician. 2022;106(6):657-664. https://www.aafp.org/pubs/afp/issues/2022/1200/anxiety-disorders-children-adolescents.html. Accessed September 3, 2024.
Moore PS, Mokrova I, Frazier JA, et al. Anxiety and depression correlates at age 10 in children bornextremely preterm. J Pediatr Psychol. 2021;46(4):422-432. doi:10.1093/jpepsy/jsaa118.
Anxiety in children and adolescents: Screening. U.S. Preventive Services Task Force. Published October 11, 2022.
https://www.uspreventiveservicestaskforce.org/uspstf/recommendation/screening-anxiety-children-adolescents. Accessed September 30, 2024.

Gernot Körner