Anna Fink – Der Vogel der Welten: Fantasy, Intrigen und große Gefühle

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Magische Jugendfantasy über Mut, Loyalität und Macht – der starke Mittelteil der preisgekrönten Trilogie von Boris Zatko

Mit „Der Vogel der Welten“ legt Boris Zatko einen hochspannenden zweiten Band vor, der konsequent an die Welt- und Figurenanlage von Teil 1 (Anna Fink – Die Fanfare des Königs) anschließt und die Saga merklich vertieft: Hofintrigen, Bündnisse und Verrat prallen auf ein Coming-of-Age, in dem Anna Verantwortung übernimmt und über sich hinauswächst.

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Herzstück ist das Ei der Seelenvögel, ein machtvolles Artefakt, das einen Besitzstreit zwischen Herzogtümern entfacht – und eine Kettenreaktion aus Diebstahl, Entführung und Verfolgung auslöst. Die Reise führt durch Negasems mythische Landschaften, zu geheimen Treffen (u. a. mit Herzog Akil Serafin) und in Konfliktzonen zwischen Menschen und magischen Wesen.

 „Ein fesselndes Fantasy-Buch … Spannung, Magie, Geheimnisse und emotionale Tiefe.“

Rezension vom 03.10.2025 https://bibliomaniacs.de/anna-fink-der-vogel-der-welten/.

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Warum der Titel im Handel funktioniert

  • Worldbuilding & Plotdichte: Politische Spannung + Artefakt-Mythos → starker Sog für Vielleser:innen ab 12
  • Identifikationsfigur: Anna wächst sichtbar an Mut, Urteilsvermögen und Loyalität
  • Serienmotor: überzeugender Mittelteil mit cliffhanger-tauglichem Finale – klare Anschlusskäufe (Band 1/3)
  • Zielgruppenbreite: Jugendliche, Crossover-Leser:innen, Fantasy-Clubs, Bibliotheken & Schulen
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Zielgruppen & Platzierung

  • Zielgruppen: Leser:innen ab 12+, YA-Fantasy, Crossover
  • Platzierung: Fantasy/All Age, Thementisch „Starke Heldinnen“, „Magische Reiche“, Serienwand
  • Verkaufsimpulse: Bundle mit Band 1; Lesezeichen/Sticker „Seelenvögel“; Buchclub-Fragen online
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Boris Zatko lebt und arbeitet als freier Autor und Illustrator in Basel. Seine Texte, Bilder und Comics erscheinen regelmäßig in verschiedenen Magazinen und Verlagen. Für sein erstes Jugendbuch „Anna Fink und die Fanfare des Königs“ hat er den „BoD Autoren Award“ sowie den Schmökerhit auf den Erfurter Kinderbuchtagen gewonnen.

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Boris Zatko
Anna Fink. Der Vogel der Welten

592 Seiten, s/w illustriert,
14,4 x 22,2 cm, Hardcover,
Halbleinen mit Prägung und Lesebändchen
Ab 12 Jahren
ISBN 978-3-934333-81-9
24 € [D], 24,70 € [A]




Martha Möwe auf Schatzsuche – Piratenspaß für 5- bis 10- jährige Kinder

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Ein farbenfrohes Abenteuer von Heiko Volz mit Illustrationen von Sibylle Mayer – Freundschaft, Mut und jede Menge Seemannswitz

Ein ungleiches Team auf großer Fahrt: Martha Möwe aus dem Norden und Sven Storch aus dem Schwarzwald folgen einer mysteriösen Karte bis in die Karibik. Dort treffen sie neue Freunde – den charmanten Lucky Leguan und die weise Schildkröte Tante Sigi –, meistern Stürme, Rätsel und Verfolgungsjagden und stehen sich mit Witz und Herz beiseite.
Autor Heiko Volz (u. a. „Äffle & Pferdle“, „Der schüchterne Uwe“, „Pirat Neckarschreck“) erzählt temporeich und pointiert; Sibylle Mayer illustriert mit modernen, farbintensiven Bildern, die Tempo, Humor und Fernweh wecken.

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Die Geschichte vermittelt spielerisch Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft – eingebettet in eine turbulente Piratengeschichte mit Tieren, Ländern und vielen Lacher-­Momenten. Ideal zum Vorlesen und für erste Lesewege.

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USP für den Handel

  • Starke Marke/Serie: 2. Band der beliebten Martha Möwe-Trilogie
  • Hoher Spaßfaktor: Wortwitz (auch für Erwachsene), Running Gags, Piratenflair
  • Bildstark: farbenfrohe, zeitgemäße Illustrationen von Sibylle Mayer
  • Breit einsetzbar: Vorlesen ab 5; erstes Selberlesen bis ca. 10 Jahre
  • Geschenk- und Reisetitel: perfekter Sommer-/Ferienbegleiter, Piraten- & Tierfans
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Zielgruppen & Anlässe

Familien mit Kindern 5–10, Kitas, Grundschulen, Bibliotheken; Geburtstage, Ferien/Urlaub, Einschulung, Mitbringsel.

Platzierung & Verkaufstipps

  • Sommer-/Ferientisch, Themen-­Tisch „Piraten & Meer“, neben Tier- und Abenteuerbüchern
  • Lesung mit Schatzkarten-­Mitmachaktion; „Piraten-­Stempelpass“ für 3 Ladenbesuche
  • Cross-­Promo: Hinweis auf Band 1 (Weihnachten mit Martha Möwe) und Band 3 (…bei den Außerirdischen, ET Frühjahr 2026)

Reihenhinweis

  • Weihnachten mit Martha Möwe (Band 1)
  • Martha Möwe auf Schatzsuche (Band 2)
  • Martha Möwe bei den Außerirdischen (Band 3, ET Frühjahr 2026)
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Heiko Volz ist u.a. als Autor vieler Äffle und Pferde Sketche bekannt. Als Autor schreibt er lustige und unterhaltsame Geschichten und Bücher für alle Altersgruppen. Bei seinen Vorlesegeschichten für Kinder kommt auch für die Großen der Humor nicht zu kurz.

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Heiko Volz/Sibylle Mayer
Martha Möwe auf Schatzsuche

Hardcover, 22 x 22 cm
52 Seiten, durchgehend farbig
Ab 7 Jahre
ISBN 978-3-96304-050-4
15,00 € [D], 15,50 € [A]




Hey Mama, schau mir in die Augen und sprich mit mir

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Warum analoge Nähe Kinder stark macht: Blickkontakt, Resonanz, Prävention

„Ein Blick schafft Beziehung – und Beziehung schafft Entwicklung.“ Auf dieser Einsicht baut Dr. Walter Hultzsch sein praxisnahes Sachbuch auf. Gestützt auf Neurobiologie und Entwicklungspsychologie erklärt er, wie analoge Nähe in den ersten 1.000 Tagen das kindliche Gehirn formt: Resonanzmomente synchronisieren Herzschlag und Hirnaktivität, fördern Bindungssicherheit und legen die Grundlage für Aufmerksamkeit, Emotionsregulation und Lernfreude.

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Zugleich warnt Hultzsch vor der frühen Bildschirmexposition und zeigt niedrigschwellige Alternativen: dialogisches „Ping-Pong“ aus Blicken, Lauten und Gesten, Körperkontakt, geteilte Aufmerksamkeit im Alltag. Zahlreiche Impulse, Übungen und Szenarien übertragen Forschung elegant in Familien-, Kita- und Krippenpraxis.

Kerninhalte (Auswahl)

  • Neurobiologische Grundlagen der ersten 1.000 Tage: Plastizität, Co-Regulation, sensible Phasen
  • Bindungschemie: Oxytocin, Dopamin, Cortisol – Motivation, Vertrauen, Stressbalance
  • Interaktion: das dialogische „Ping-Pong“ als stärkste Entwicklungsförderung
  • Digitale Risiken: Reizüberflutung, Aufmerksamkeitsverschiebung – was hilft statt Screen
  • Prävention: wie sichere Bindung das Risiko für ADHS-Symptome und Auffälligkeiten senken kann
  • Praxis: alltagstaugliche Mikro-Rituale für Eltern, Großeltern, Fachkräfte

Für wen?

Eltern und Großeltern, pädagogische Fachkräfte in Kita/Krippe/Frühförderung, Hebammen, Beratungsstellen, Kinder- und Jugendärzt:innen.

USP & Verkaufsargumente

  • Ein Autor mit Doppelkompetenz: Kinderarzt und Physiker, seit 1994 in ADHS-Therapie tätig
  • Wissenschaft + Alltag: Forschung klar erklärt, sofort umsetzbare Übungen
  • Hohes Problembewusstsein: Orientierung in der digitalen Frühkindheit
  • Beratungs- & Geschenkgeeignet: ideal für Elternabende, Praxis- und Einrichtungstische
  • Presseansatz: Frühe Beziehung als „Schutzfaktor“ – aktuell, diskussionsstark

„Ein liebevoll verbundener Anfang prägt ein ganzes Leben. Wer einem Kind in die Augen schaut, legt das Fundament für Vertrauen, Selbstwert und Lernfreude.“ — Dr. Walter Hultzsch

Dr. Walter Hultzsch ist Kinder- und Jugendarzt mit einer besonderen Leidenschaft für die frühkindliche Entwicklung. Der promovierte Physiker verbindet wissenschaftliche Tiefe mit über 30 Jahren Praxiserfahrung. Besonders fasziniert ihn, wie eng Verhalten, Gehirnentwicklung und Kommunikation schon im frühen Kindesalter zusammenwirken.

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Dr. Walter Hultzsch
Hey Mama, schau mir in die Augen – und sprich mit mir. Bindung, Blickkontakt & frühe Kommunikation – wie sie das Gehirn deines Babys formen

120 Seiten
4-fbg. Fotos und Abb.,
14,8 x 21,0 cm
Warengruppe 2484
ISBN: 978-3-96304-072-6
20 € [D], 20,60 € [A]




Ganzheitliche Pädagogik verstehen – Wie Kinder nachhaltig wachsen

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Armin Krenz zeigt, wie Beziehung, Sinneserfahrung und Selbstbildung zu echter Entwicklung führen – ein Praxisleitfaden für Fachkräfte, Lehrkräfte und Eltern.

„Ganzheitlich“ – kaum ein Begriff wird in der Pädagogik so häufig verwendet und so wenig hinterfragt. Doch was bedeutet Ganzheitlichkeit tatsächlich? Und wie lässt sie sich in der Praxis leben?In seinem neuen Buch „Ganzheitliche Pädagogik verstehen und leben“ klärt Dr. Armin Krenz einen zentralen pädagogischen Begriff, der oft zur bloßen Formel verflacht ist, und führt ihn zurück zu seinem ursprünglichen Sinn: der untrennbaren Einheit von Körper, Geist, Emotion und Beziehung.Krenz zeigt – gestützt auf aktuelle neurowissenschaftliche, entwicklungspsychologische und bildungswissenschaftliche Erkenntnisse – warum Kinder nur dann nachhaltig lernen und sich gesund entwickeln, wenn ihre Sinnes-, Bewegungs- und Beziehungserfahrungen miteinander vernetzt sind. Ganzheitliche Pädagogik bedeutet, das Kind als fühlendes, denkendes und handelndes Subjekt ernst zu nehmen – und nicht als „Förderobjekt“ im Takt fremder Programme.

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Mit einer eindrucksvollen Verbindung aus wissenschaftlicher Tiefe und Praxisnähe legt Krenz dar:

  • Lernen geschieht über Beziehung, Sinneserfahrung und Eigenaktivität.
  • Emotionen sind die Basis kognitiver und sozialer Entwicklung.
  • Pädagogische Qualität entsteht aus Haltung, Empathie und Resonanz.
  • Ganzheitliche Förderung heißt: Lernen mit Kopf, Herz und Hand.

Dieses Buch ist ein Kompass für Fachkräfte, Lehrende und Eltern, die Pädagogik wieder als das verstehen möchten, was sie ist: eine Kunst der Beziehung und der Menschlichkeit.

Zielgruppen

  • Pädagogische Fachkräfte und Leitungsteams in Kita und Schule
  • Lehrkräfte und Studierende der Pädagogik und Frühpädagogik
  • Eltern und Familienberater*innen
  • Träger, Fachberatungen, Fortbildner*innen

Verkaufsargumente

  • Begründet, was „ganzheitliche Pädagogik“ wirklich bedeutet
  • Verbindung von Pädagogik, Psychologie, Neurowissenschaft und Praxis
  • Autor mit jahrzehntelanger Fortbildungserfahrung
  • Mit praxisnahen Reflexionsfragen, Beobachtungshinweisen und Beispielen
  • Ideal für Ausbildung, Teamarbeit und Fortbildung

Armin Krenz, (Jg. 1952), Prof. h.c. Dr. h.c. hat zuletzt viele Jahre als Honorarprofessor für Elementarpädagogik und Entwicklungspsychologie an europäischen und außereuropäischen Universitäten  /  Instituten gearbeitet, zugleich Leitungskräfte  /  Trägerverbände  /  Kita-Teams in Fragen zur Qualität beraten  /  supervidiert sowie Fachtagungen  /  Seminare mit Schwerpunktthemen zur pädagogischen Prozess- und professionellen Personqualität durchgeführt. Er ist Autor vieler Buchpublikationen und Fachartikel sowie regelmäßiger Fachbücherrezensent.

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Armin Krenz:
Ganzheitliche Pädagogik verstehen und leben

64 Seiten
4-fbg Fotos und Abb.
14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-96304-621-0
12 € [D], 12,40 € [A]




Appell für einen Rettungsschirm für Kinder und Jugendliche

Bündnis fordert krisenfeste und zukunftsfähige Entwicklungsperspektive für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Bündnis von rund 200 Organisationen, Verbänden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Akteurinnen und Akteuren der Kinder- und Jugendarbeit fordert eine krisenfeste und zukunftsfähige Entwicklungsperspektive für Kinder und Jugendliche in Deutschland. In seinem Appell fordert das Bündnis vor allem eine Stärkung der Kinderrechte, eine Absicherung der offenen Kinder- und Jugendarbeit, eine bessere vorschulische und schulische Bildung sowie eine Verbesserung der sozialen Rahmenbedingungen für das Aufwachsen der jungen Generation. Auch der Erhalt funktionierender Kinder- und Jugendhilfestrukturen insbesondere im Bereich des Kinderschutzes und die verstärkte Demokratieförderung von Kindern und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt der Forderungen. Den Appell haben neben dem Deutschen Kinderhilfswerk u.a. die Arbeiterwohlfahrt, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze sowie der Spielmobile e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft der mobilen spielkulturellen Projekte unterzeichnet.

„Mittel werden immer weiter gekürzt“

Wörtlich heißt es: „Wir sehen mit großer Sorge, dass die Mittel für die präventive Jugendhilfe immer weiter gekürzt werden und Kürzungen im sozialen Bereich oben auf der politischen Agenda stehen. Bereits vor der Corona-Pandemie war die Kinder- und Jugendhilfe in vielen Kommunen ,auf Kante genäht‘. Neue Bedarfe sind durch die Pandemie hinzugekommen und jetzt steht sie aufgrund der kommunalen Finanznot vielfach vor dem Zusammenbruch. Es ist zu befürchten, dass Angebote und notwendige Unterstützung nicht mehr bei den jungen Menschen und ihren Familien ankommen, viele kleine Träger der freien Jugendhilfe diese Sparmaßnahmen nicht überleben und Fachkräfte abwandern. Wenn Strukturen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit weiter wegbrechen, wird es sehr schwer sein, sie später wieder aufzubauen. Außerdem werden sie dringend gebraucht, um unsere Demokratie zu schützen und die einzigartigen Qualitäten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im offenen Ganztag an Schulen einzubringen. Deshalb brauchen wir einen Rettungsschirm für Kinder und Jugendliche, der ihre Bedarfe in den Mittelpunkt stellt und auf verschiedenen Ebenen grundlegende Änderungen der Rahmenbedingungen für ein gutes Aufwachsen aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland schafft.“

„Kinder- und Jugendarbeit muss um jeden Cent kämpfen“

„Die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, Investitionen in soziale Dienste, schulische Förderung und die Finanzierung von Kinder- und Jugendeinrichtungen sind nur einige Beispiele, die viel zu oft hintenangestellt werden. Die Kinder- und Jugendarbeit muss in Deutschland um jeden Cent kämpfen, darunter leiden insbesondere arme Kinder. Sie haben aufgrund ihrer eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten vielfach kaum eine Chance, kostenpflichtige Angebote in diesem Bereich zu nutzen und werden dadurch ausgegrenzt. Von Chancengleichheit, einem gesunden Aufwachsen und fairen Bildungschancen können diese Kinder oftmals nicht einmal mehr träumen. Deshalb brauchen wir einen grundlegenden Wandel in der Kinder- und Jugendpolitik in Deutschland, hin zu einem viel stärkeren Augenmerk auf die Bedürfnisse und Interessen der jungen Generation“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Den vollständigen Appell für einen Rettungsschirm für Kinder und Jugendliche mit allen unterzeichnenden Organisationen finden Sie unter https://www.bdja.org/aktuelles.

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk e.V.




Weihnachten ist viel besser und schöner als sein Ruf

Ergebnisse der Weihnachtsstudie 2024 der Universität der Bundeswehr München

Jedes Jahr führt die Universität der Bundeswehr München eine Weihnachtsstudie durch und beleuchtet Trends, Unerwartetes und Kurioses. Auch diesmal haben die Studienautoren wieder mehr als 1.200 Deutsche repräsentativ befragt – und zeigen, warum die Weichen für ein schönes Weihnachtsfest schon jetzt gestellt sind.

Weihnachtsgeschenke und -stimmung

Die beliebtesten Weihnachtswünsche der Deutschen sind nach wie vor Geld, gemeinsame Erlebnisse, Reisen und Bücher. Auch traditionelle Geschenke wie Selbstgebasteltes erfreuen sich großer Beliebtheit. Studienleiter Prof. Philipp A. Rauschnabel rät von Geldgeschenken ab: „Die Wirkung verpufft recht schnell“.

16 Prozent der Befragten haben bereits Geschenke zum Black Friday gekauft – im Vorjahr waren es vier Prozentpunkte weniger. Auch der stationäre Einzelhandel hat in diesem Jahr leicht an Attraktivität gewonnen: 32 Prozent kaufen überwiegend offline – im Vorjahr waren es nur 27 Prozent. Zu früh sollte der Einzelhandel das Weihnachtsgeschäft nicht einläuten: Erst ab November befürwortet die Mehrheit der Befragten (75 Prozent) den Verkauf typischer Weihnachtsartikel. Frühere Starttermine finden hingegen nur bei rund jedem Fünften Zustimmung.

Dass in diesem Jahr wieder mehr Weihnachtsstimmung aufkommt, lässt sich ebenfalls belegen: Jeder Siebte (14 Prozent) erwartet ein überdurchschnittlich schönes Weihnachtsfest. Zum Vergleich: Während der COVID-Pandemie war es nur jeder Vierzehnte, und im vergangenen Jahr äußerte dies lediglich jeder Achte.

Weihnachtslieder: Geliebt und gehasst

Zur Weihnachtsstimmung gehört zweifelsfrei auch die entsprechende Musik. Aber auch hier kann die Wahl der Songs die Stimmung kippen lassen. Kaum ein Weihnachtslied polarisiert so stark wie der Klassiker „Last Christmas“ von Wham!: Während 39 Prozent, insbesondere Frauen, den Song gerne hören, empfinden ihn fast ebenso viele (38 Prozent) als überstrapaziert – allerdings überwiegend Männer. Unangefochten bleibt jedoch Chris Reas „Driving Home for Christmas“ als beliebtester Weihnachtssong.

Weihnachten ist schöner als sein Ruf

Die Ergebnisse zeigen, dass Weihnachten in vielerlei Hinsicht unterschätzt wird. So glauben 54 Prozent der Befragten, dass sich viele Menschen finanziell übernehmen, und 53 Prozent nehmen an, dass viele an Weihnachten einsam sind – jedoch beobachtet nur rund jeder Zehnte diese Phänomene bei sich selbst. 38 Prozent sind der Meinung, dass viele Menschen den Druck verspüren, eine festliche Stimmung zu erzeugen; nur 16 Prozent fühlen sich aber selbst dazu gedrängt. Ein gegenteiliges Bild ergibt sich beim Thema Solidarität: 29 Prozent glauben, dass viele Menschen an Weihnachten besonders solidarisch sind, sich selbst schätzen aber nur 14 Prozent so ein.

Religion und Traditionen

Religiöse Aspekte spielen für viele Menschen eine immer geringere Rolle, doch die Teilnahme an Weihnachtsgottesdiensten bleibt mit 16Prozent vergleichbar wie im Vorjahr (15 Prozent), wenngleich deutlich unter dem Vor-COVID Niveau (2019: 24 Prozent). Bei der Frage nach den Themen, die Menschen an Weihnachten an wichtigsten sind, landen kirchliche Themen auf dem letzten Platz (13 Prozent) – deutlich hinter Zeit mit den Liebsten (73 Prozent), Ruhe/Besinnlichkeit (64 Prozent) und gutem Essen/Plätzchen (60 Prozent).

Auch wenn viele christliche Aspekte für viele Menschen nur eine untergeordnete Rolle spielen, ist das Wissen rund um das Weihnachtsfest dennoch beachtlich. In diesem Jahr haben die Autoren der Studie, gemeinsam mit einem Pfarrer, den Probanden Wissensfragen rund um das Fest gestellt. Dabei zeigte sich, dass grundlegende Begriffe und Geschichten durchaus bekannt sind. So wussten 60 Prozent der Befragten, dass das Wort Advent „Ankunft“ bedeutet, und 57 Prozent konnten König Herodes mit dem Kindermord von Bethlehem in Verbindung bringen. Weniger bekannt waren dagegen spezifische oder ungewöhnliche Details: Nur 27 Prozent hatten schon einmal von der Gurke als Weihnachtsbaumschmuck gehört und nur 57 Prozent wussten, dass der rot-weiße Weihnachtsmann von Coca-Cola erfunden wurde.

Michael Brauns, Universität der Bundeswehr München

Studienleitung & Anfrage von Ergebnissen
Prof. Dr. Philipp A. Rauschnabel
Professur für Digitales Marketing und Medieninnovation
Universität der Bundeswehr München
philipp.rauschnabel@unibw.de
Tel.: 089 6004 3374

Weitere Informationen:




Von Recycling Weihnachtskarten und Wichtelkegeln

ALLE JAHRE WIEDER…

Jedes Jahr dasselbe: Zu den großen Feiertagen wird gebastelt wie die Weltmeister. Das muss zwar nicht sein, aber es bietet auch schöne Möglichkeiten zum Recyceln. Alles, was so im Laufe des Jahres an farbigen Bildern und Flächen entstanden ist, kann jetzt, wenn es sonst keine Verwendung mehr findet, sehr gut weiter verarbeitet werden, zu wunderschönen Weihnachtskarten zum Beispiel. Ausschnitte aus großen, vor allem abstrakten Wandbildern mit ausdrucksstarken Farbübergängen und interessanten Strukturen eignen sich besonders als poetische Stimmungsmotive. Man braucht dazu lediglich noch ein paar Weihnachtsbaum-Schablonen (am besten stark vereinfacht) und Sternmotivausstecher, eine Auswahl an bunten Kartenhintergründen, Schere, Kleber, und Faden. Egal ob Doppel-Klappkarten oder ganz einfache Postkarten, es geht meist schnell und sieht oft wunderbar aus. Wenn bei dem Material auch etwas mit Glitzer dabei war, wird´s ganz besonders schön feierlich. Dann glänzen nicht nur die Karten, sondern auch die Augen.

SCHNEEMANN STATT WEIHNACHTSMANN

Wer weltliche Motive bevorzugt, findet auch im Schneemann (oder im Tannenbaum oder mit einem Selbstportrait) eine nette Alternative. Ein paar sparsame Elemente dazu (Schneehorizont, blauer Himmel, Schneeflocken) ausgeschnitten oder gezeichnet und einfach das Hauptmotiv mittig und schräg mit Klebefalz aufgeklebt, schon hebt sich die Figur beim Aufklappen nach vorne. In zusammengeklapptem Zustand sollte sie aber nicht zu sehen sein (vorher das richtige Maß und den besten Klebepunkt dafür ausprobieren). Je schräger das Mittelmotiv eingeklebt wird, desto mehr kommt es beim Aufklappen nach vorne. Wer sich traut, kann auch noch die Nase in Pop-Up-Technik konstruieren. Ist nicht schwer und sieht gut aus.

WICHTELKEGELN

wichtelkegeln

Alle Jahre wieder kommt die Vorweihnachtszeit mit all ihren liebgewonnenen aber auch mit den nervtötenden Ritualen. Muss man das alles immer wieder mitmachen? Oder kann man den gewohnten Abläufen auch mal etwas Neues entgegensetzen? Wie wäre es zum Beispiel mit einer witzigen, spielfreudigen und die Fantasie anregenden Aktion aus dem Themenkreis dieser besinnlichen Zeit aber mit einem deutlich erhöhten Spaßfaktor? Mein bewährter Vorschlag: Wichtelkegeln! Wir basteln manchmal eine Kegelbahn aus Wellpappe. Das Wichtigste aber sind die lustigen Figuren, die dann mit einer Glasmurmel munter umgekegelt werden.

MACHT HOCH DIE TÜR, DIE TOR MACHT WEIT

Denn je offener die Tür zur eigenen kreativen Gestaltung, desto weiter wird der Horizont des eigenen Erlebens. Und in dieser fantastischen Vielfalt spiegelt sich der unendlich wunderbare Reichtum menschlicher Möglichkeiten. Uns verbindet der Spaß beim Basteln und Spielen und uns bereichert das Staunen über die große Vielseitigkeit der verschiedenen Interpretationen
derselben Aufgabenstellung. Was sich da auf den Kegelbahnen tummelt, ist voller Witz und eigenwilligem
Stil. Und doch – wenn dann die Kugel rollt, sind sie alle gleich. Entweder sie fallen um oder nicht.

Diesen Artikel haben wir aus folgendem Buch entnommen:

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Kinderkunst und Kreativität

Praxis und Philosophie. Fantasie und Selbstbewusstsein fördern. Kunst mit Kindern: mehr als malen und basteln! Kreativbuch für Schule, Hort, Workshops und Kunstwerkstatt

Nyncke, Helge

25,00 € (inkl. MwSt.)




Dem Zivilisationsübel Sitzen und dem Pulverfass Bewegungsmangel begegnen

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Renate Zimmer: Schafft die Stühle ab! Plädoyer für einen bewegten Alltag.

Nun ist einer der Klassiker von Prof. Dr. Renate Zimmer in einer neuen, sehr ansprechenden Aufmachung erschienen, nachdem das Buch schon zuvor – seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts – in vielen Auflagen herausgegeben wurde.

In diesem Buch problematisiert die Autorin das tag-/tägliche viele Sitzen und seine Folgen im Hinblick auf die körperliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit, das allgemeine Wohlbefinden, die Aufmerksamkeitsbereitschaft und damit auf das kognitive, emotional-soziale und motorische Entwicklungsgeschehen bei Kindern und Erwachsenen. Auch wenn in der Veröffentlichung die Kinder und die Institutionen Kindertageseinrichtung und Schule im Fokus stehen, betreffen alle Aussagen auch die Erwachsenen in gleicher Weise!  Das lateinische Wort ‚sedere‘ bedeutet übersetzt ‚sitzen‘ und gleichzeitig leitet sich das Verb ‚sedieren‘ (= ruhigstellen) auch aus dem Wortstamm ‚sedere‘ ab. Doch das LEBEN besteht aus Bewegung, dem Klettern, Laufen, Hüpfen, Tanzen, Gehen und Springen!

Nachdem im ersten Kapitel das ‚Zivilisationsübel Sitzen‘ genauer unter die Lupe genommen wird und im zweiten Kapitel dem ‚Pulverfass Bewegungsmangel‘ nachgegangen wird, folgen im dritten Kapitel Vorschläge zum alternativen Sitzen sowie für Alternativen zum Sitzen. Kapitel vier stellt Bewegungsaktivitäten im Rahmen von Bewegungspausen vor und Kapitel fünf fordert dazu auf, vom Sofa runterzukommen und sich aus dem Sessel zu erheben, verbunden mit Vorschlägen, wie die ganze (Familien)Gruppe ordentlich auf Trab gebracht werden kann. In den zwei Folgekapiteln liefert die Autorin weiterhin viele Praxisbeispiele für eine ‚bewegte/ sich bewegende Kita‘ und für eine ‚bewegte Schule‘, beschrieben unter der doppeldeutigen Aussage: „Wer sich nicht bewegt bleibt sitzen“!       

Dabei spickt die Autorin ihre inhaltlichen Ausführungen ab und zu mit gezielten, humorvoll-provokanten Zitaten, z.B.: >Raus aus der Sitzfalle! Schickt die Stühle in den Urlaub< oder >Jeder Stuhl müsste im Grunde genommen mit dem Warnsignal >“Vorsicht – Sitzen schadet der Gesundheit!“ versehen werden, analog der Warnung auf den Zigarettenschachteln. < So hat sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die körperliche Inaktivität – zu langes und zu häufiges Sitzen – heute als weltweit viertgrößte der vermeidbaren Todesursachen eingestuft (2019).      

Dieses Buch reiht sich wunderbar in die Vielzahl ihrer ebenso empfehlenswerten Publikationen ein, wie beispielsweise:

  • >BEWEGUNG ERLEBEN in der Kita<,
  • >BEWEGUNG ERLEBEN in der Krippe<,
  • >Kreative Bewegungsspiele – Psychomotorik in der Kita<,
  • >Der Bewegungskindergarten< oder
  • >Eine kleine Ballgrammatik – Spielerische Zugänge zur Sprache<

und sorgt (hoffentlich) weiterhin dafür, dass sich die Anzahl der „Sitzkindergärten“ deutlich verringern wird. Auch Prof. Dr. Carla Hannaford, Neurophysiologin und Pädagogin, hat die Bedeutung der Bewegung für eine allumfassende (= ganzheitliche), förderliche Entwicklung des Kindes schon am Ende des letzten Jahrhunderts mit ihrem vielbeachteten Buch „Bewegung – das Tor zum Lernen“ auf den Punkt gebracht.

So kann die Neuauflage von Prof. Zimmer einerseits als ein wichtiger Ratgeber zur Reflexion der eigenen (Sitz)Pädagogik und als ein ideenliefernder Impulsgeber für Raumumbauten und spannende Spielideen dienen.

Gleichzeitig ist es aber auch möglich, ihr Buch mit dem wohl ideenreichsten PRAXISBUCH zur Kreativität von >Helge Nyncke: KINDERKUNST und KREATIVITÄT. spielen und lernen, c/o Körner Medien UG, Freiburg 2023< zu kombinieren.

So könnten als Beispiel für weitere, ungezählte Möglichkeiten, die sich aus den Impulsen des Buches ableiten lassen, farblich und größenmäßig abweichende, mit ganz unterschiedlichen Materialien erstellte (Fantasie)Vögel den Raum bevölkern, Ruhepausen in Nestern einlegen, durch den Raum fliegen und Geschichten von Beobachtungen erzählen, die sie auf ihren Flügen erlebt haben, bevor sich dann alle Vögel (an den Händen der Kinder) zum nächsten Vogelnest bewegen (S.30 f.).

Oder Kinder kleiden sich wie Marionetten, sind mit kurzen Kordelbändern an ihren Händen und Füßen verbunden und werden wie Marionetten – zum Tanzen – in Bewegung gebracht (S. 34 f.). Oder farbenfrohe Schmetterlinge und Libellen besuchen sich im Garten, treffen sich an hergestellten Blütenblättern, die im Garten verteilt sind, und erzählen erdachte oder selbst erlebte Geschichten (S. 50 f.) Oder Kinder mit selbst hergestellten Tiermasken treffen sich im Urwald (in einem entsprechend umgebauten Raum) und bauen sich mit unterschiedlichen Hilfsmitteln Höhlen usw. (S. 60 f.). Riesenbilder (S. 125 f.) könnten als Gemeinschaftsaufgabe zu einmaligen, einzigartigen Kunstwerken werden und Eltern, Nachbarn, Ortsanwohner*innen zu einer öffentlichen Ausstellung einladen.

Es könnten aus Verpackungskartons von Waschmaschinen u.Ä. kleine Städte entstehen, mit bunt bemalten Häusern und Geschäften, die von den Kindern bevölkert werden, so dass die ‚Kartonstadt‘ mit Leben gefüllt wird … Hier sind der Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt, alles unter dem Motto: „Auf die Plätze, fertig und los geht es mit kreativen, fantasievollen Bewegungsaktivitäten, an denen auch die Fachkräfte mitmachen.“

Armin Krenz

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Renate Zimmer: Schafft die Stühle ab!

Plädoyer für einen bewegten Alltag.
Mit Illustrationen von Julia Ginsbach.
Verlag Herder GmbH, Freiburg i. Br. 2023.
109 Seiten, 15,00 €.
ISBN: 978-3-451-39485-0