Bevölkerungsentwicklung: passgenaue kommunale Strategien dringend gefragt

Die Bertelsmann Stiftung veröffentlicht Bevölkerungsvorausberechnung 2040 auf dem Datenportal „Wegweiser Kommune“

Der Blick auf die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland in den vergangenen 60 Jahren zeigt vor allem, dass diese überaltert. Das ist nicht das Ergebnis einer zunehmenden Lebenserwartung hierzulande, die aktuell sogar etwas rückläufig ist, sondern die zu geringe Geburtenrate. Diese liegt aktuell bei 1,36 Kindern pro Frau und geht weiterhin zurück. In Österreich (1,68) und der Schweiz (1,33) sieht die Situation nicht besser aus. Die Gründe für die niedrigen Geburtenraten sind bekannt. Ebenso sollte es mit den Folgen sein. Setzt sich die Forschung doch schon seit Jahrzehnten damit auseinander.

Statt Lamentos sind ernsthafte Strategien gefordert

Indem Politiker seit Jahrzehnten lamentieren, statt die Entwicklung zu akzeptieren und entsprechend zu agieren, verschärft sich die Situation zunehmend. Ebenso gilt es wohl in der Gesellschaft hinzunehmen, dass nach dem nun 75 Jahren andauernden Versuch eine gelungene Fertilitätspolitik wie etwa in Frankreich zu machen, das Familienpolitikexperiment in Deutschland dauerhaft gescheitert ist.

Umso mehr verwundert es, wenn dann vielerorts der Mangel an Auszubildenden und Fachkräften beklagt wird. Das helfen millionenschwere Werbekampagnen wie sie etwa die Bundeswehr mit Steuergeldern betreibt nur wenig. Die Kinder, die heute zur Waffe greifen sollen, wurden einfach niemals geboren. Und es werden immer weniger werden.

Das hat Folgen für alle Bereiche der Gesellschaft. Wer sich damit ehrlich auseinandersetzen will, bekommt mit der Bevölkerungsvorausberechnung 2040 des Datenportals „Wegweiser Kommune“ der Bertelsmann Stiftung eine wichtige Hilfestellung.

Ungleiche Entwicklung in den Bundesländern

Denn es sind gerade die Kommunen, die in den kommenden Jahrzehnten vor großen Herausforderungen stehen werden und deshalb dringend passgenaue Strategien benötigen. Dabei wird die Entwicklung bis 2040 sehr unterschiedlich verlaufen. Laut Prognose der Stiftung wird die Bevölkerungszahl von 2020 bis 2040 sogar um 0,6 Prozent wachsen. Dabei werden die östlichen Bundesländer und das Saarland Bevölkerungsrückgänge verzeichnen. Die anderen Bundesländer können mit Zuwächsen bei der Bevölkerungszahl bis 2040 rechnen. Vor allem die Alterung unserer Gesellschaft wird sich fortsetzen und den bereits bestehenden Fachkräftemangel verstärken. Zusammen mit wachsenden oder schrumpfenden Bevölkerungszahlen wird diese zunehmende Alterung die kommunalen Infrastrukturen weiter unter Druck setzen.

Demnach liegt die Bevölkerungsentwicklung in den 13 Flächenländern zwischen +4,6 Prozent (Baden-Württemberg) und -12,3 Prozent (Sachsen-Anhalt). Deutliche Bevölkerungszuwächse gibt es in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg mit +5,8 Prozent beziehungsweise +3,5 Prozent; Bremen wächst moderater um +1,1 Prozent. Unter den kreisfreien Städten haben Leipzig, Potsdam und Bamberg Bevölkerungszuwächse von mehr als 10 Prozent zu erwarten. Bei den Landkreisen gilt dies für Biberach, Mühldorf am Inn und Kelheim. Am anderen Ende der Skala stehen nur Kreise und kreisfreie Städte aus den östlichen Bundesländern mit einem zu erwartenden Bevölkerungsrückgang von -17 Prozent und mehr. 

Mehr ältere Menschen

Die Zunahme des Anteils der Bevölkerung im potenziellen Rentenalter spielt in den kommen-den Jahrzehnten eine zentrale Rolle. Die zunehmende Alterung wird erhebliche Auswirkungen auf das sogenannte Erwerbspersonenpotenzial, auf die Alterssicherungssysteme und auf den Pflegebedarf haben. Der Anteil der Personen im Alter ab 65 Jahren an der Gesamtbevölke-rung betrug im Jahr 2020 knapp 22 Prozent, 20 Jahre später werden es fast 28 Prozent sein. „Bei allen regionalen Unterschieden zeigt sich die zunehmende Alterung unserer Gesellschaft in fast allen Kommunen. Es braucht jetzt gezielte Strategien, um eine geeignete Infrastruktur für die älteren Generationen aufzubauen und die dabei entstehenden wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen“, sagt Ralph Heck, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung.

Deutlicher Anstieg der Rentner in Deutschland

Die geburtenstarken Jahrgänge rücken in den kommenden Jahren ins Rentenalter vor. Die Zahl der potenziell Erwerbstätigen nimmt ab und die Zahl der potenziellen Bezieher von Leistungen im Alter steigt deutlich an. Die Vorausberechnung zeigt, dass die Anzahl der Personen in den ersten Jahrgängen des Rentenbezugs bis zum Jahr 2035 auf rund 16,2 Millionen stark ansteigt (im Jahr 2020 waren es noch rund 12,3 Millionen 65- bis 79-Jährige). Damit steigt der Anteil der 65- bis 79-Jährigen an der Gesamtbevölkerung von 14,8 Prozent im Jahr 2020 auf 19,3 Prozent im Jahr 2035. Danach wachsen etwas schwächere Jahrgänge ins Rentenalter nach, sodass der Anteil der 65- bis 79-Jährigen in den weiteren fünf Jahren bis 2040 um knapp einen Prozentpunkt gegenüber 2035 zurückgeht. Die Anzahl der Senioren ab 80 Jahren nimmt ab dem Jahr 2027 deutlich zu. Die Zahl der über 80-Jährigen steigt von rund 5,8 Millionen im Jahr 2027 auf rund 7,7 Millionen im Jahr 2040. Somit liegt der Anteil der ab 80-Jährigen im Jahr 2040 in Deutschland bei 9,2 Prozent.

Die Alterung zeigt sich auch an der Entwicklung des Medianalters, also dem Alter, das die Bevölkerung in eine ältere und eine jüngere Hälfte teilt. Bundesweit nimmt das Medianalter bis zum Jahr 2040 um 1,2 Jahre zu. In allen Bundesländern (außer dem Saarland) wird das Medianalter bis 2040 ansteigen, in mehreren Bundesländern um etwa zwei Jahre. Die Spanne zwischen den Bundesländern liegt dann bei fast zehn Jahren, zwischen den Stadtstaaten Hamburg und Berlin einerseits (je etwa 43 Jahre) und vier der fünf östlichen Bundesländer andererseits (zwischen 52 und 53 Jahre). Auf der Kreisebene beträgt die Spanne beim Medianalter 18,5 Jahre zwischen dem ältesten Landkreis Greiz (Medianalter 57,3 Jahre) und dem jüngsten Stadtkreis Heidelberg (38,8 Jahre). 

Kommunale Entscheidungsträger können die Vorausberechnung nutzen, um die regionalen Infrastrukturen auf die demografischen Herausforderungen der nächsten Jahre vorzu-bereiten. Ohne finanzielle Unterstützung durch Förderprogramme von Bund und Ländern wird dies für viele Regionen nicht aus eigener Kraft zu schaffen sein.

Zusatzinformationen:

Die Bevölkerungsvorausberechnung 2040 der Bertelsmann Stiftung wurde für alle Kommunen in Deutschland mit mehr als 5.000 Einwohner durchgeführt. Das entspricht 3.063 Gemeinden (einschließlich der Stadtstaaten und kreisfreien Städte), in denen 89,6 Prozent der Einwohner in Deutschland leben. Die Daten liegen auf Ebene des Bundes, der Bundes-länder, der Landkreise und kreisfreien Städte und Gemeinden vor. Die einzelnen Ergebnisse für jede Region stehen im Datenportal Wegweiser Kommune www.wegweiser-kommune.de der Bertelsmann Stiftung zum Abruf bereit.

Quelle: Bertelsmann Stiftung




Nachhaltigkeit in der Kita – Spielend für eine bessere Umwelt!

Nachhaltigkeit ist bei Westfalia Spielgeräte seit über 20 Jahren gelebte Praxis und damit schon lange kein ferner Begriff mehr. In den letzten Jahren, hält sie auch mehr und mehr Einzug in den Kitas. Hier finden mittlerweile spannende Projektwochen statt, die sich dem Thema Umwelt widmen; es werden Prozesse nachhaltiger gestaltet, und zur Freude der Kinder können auch umweltfreundliche Spielgeräte aus recyceltem Kunststoff ihren Teil beitragen.

Unsere Spielgeräte sind Müll. Und das aus gutem Grund

Kinderspielgeräte aus Müll? Genau – aus Recycling-Kunststoff! So provokant das klingt, es stimmt. Unsere Spielgeräte bestehen aus dem Inhalt der Gelben Tonne. Jährlich verarbeiten wir mehr als 250 Millionen Lebensmittelverpackungen und verwandeln so den einstigen Müll in pädagogisch wertvolle Spielwelten. Als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit sind wir zudem der einzige Spielgerätehersteller, der seine Produkte mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ auszeichnen darf.

Entdecken und Träumen – Finden auch Sie die Liebe zum Detail

Produktabbildung

Die Vielfalt unserer Spielgeräte regt die Fantasie der Kinder an. Egal ob Kobold, Tiger, Giraffe oder Maus, unsere Designs sind so einzigartig wie die Kinder selbst, die mit ihnen spielen. Durch die lebhaften Formen und Farben werden die kleinen Entdecker förmlich in ein neues Abenteuer hineingezogen und können so spielerisch in eine andere, fantasievolle Welt eintauchen.

Neu im Sortiment: Freiraummobiliar aus Recycling-Kunststoff

Doch nicht nur in der Welt der Spielgeräte setzen wir Maßstäbe. Mit unserem neuen Sortiment an Freiraummobiliar und speziell für die KiTa gefertigten „Tummelmöbeln“ aus Recycling-Kunststoff erweitern wir unseren Beitrag zum Umweltschutz. Sitzbänke, Blumenkästen, Picknickkombinationen – sie alle sind Teil unserer Initiative, Städte, Gemeinden und KiTas nachhaltiger zu gestalten.

Ein Versprechen in die Zukunft

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Produkte zu entwickeln, die nicht nur funktional und ästhetisch, sondern auch ökologisch wertvoll sind. Unser Ansatz geht dabei weit über das Produkt hinaus. Wir sehen in Kunststoffen nicht den Abfall, sondern den Wertstoff der Zukunft. Mit der Kreislaufwirtschaft leisten wir einen sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz. Unterschieden wird zunächst zwischen Kunststoffabfällen, die aus privaten Haushalten oder der Industrie gewonnen werden. Für unsere Spielgeräte und nun auch für das Freiraummobiliar werden am Ende beide verwendet. 

Wussten Sie schon?

Ein einziger unserer Spieltürme ohne Dach enthält etwa 35.000 Lebensmittelverpackungen. Vergleichbare Produkte aus Holz mögen initial günstiger erscheinen, doch unsere Spielgeräte sind langlebiger und sparen Ihnen so langfristig Instandhaltungskosten – mit 20 Jahren Garantie.

Qualität aus Deutschland

Unsere Wurzeln und unsere Verantwortung liegen in Ostwestfalen-Lippe. Hier in Hövelhof entstehen unsere Spielgeräte mit mehr als 120 Mitarbeitenden, die stets den besten Blick auf die Entwicklung und Fertigung unserer Produkte haben. Darüber hinaus achten wir auf eine verantwortungsbewusste Lieferkette – etwa 95% unserer Materialien kommen aus Deutschland.
Der Gewinn für Ihre KiTa:

Mit unseren Produkten profitieren Sie nicht nur von einem nachhaltigen Materialkreislauf, sondern auch von deutlich reduzierten Wartungskosten, einfacher Reinigung und hoher Beständigkeit gegen Vandalismus.

  • Rohstoff aus der Wertstofftonne
  • Erneut recyclebar
  • Minimierung der Instandhaltungskosten
  • Leicht zu reinigen
  • Wartungsarm & witterungsbeständig
  • Hohe Beständigkeit bei Vandalismus
  • Beständig gegen Seewasser, Salz etc.
  • Unschädlich für Boden & Wasser
  • Keine Imprägnierung oder Lacke
  • Splitterfrei & rissfest
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Unsere Verantwortung reicht weit über die Spielplätze hinaus. Wir fühlen uns in jeder Stadt, in jeder KiTa und auf allen öffentlichen Plätzen zum Handeln verpflichtet. Nachhaltigkeit ist für Westfalia mehr als nur ein Wort – es ist eine Haltung, die wir tagtäglich mit Überzeugung leben und umsetzen.

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Weitere Informationen finden Sie hier: www.westfalia-spielgeraete.de/kindergarten




Bundesweiter Malwettbewerb für Kita-Kinder 2024

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Thema: „Was bringt dich zum Lachen?“ / Ziel: Aufbau von Resilienz

Zum fünften Mal richtet die Stiftung „Achtung!Kinderseele“ im Rahmen ihres Kita-Patenprogramms einen bundesweiten Malwettbewerb für Zwei- bis Siebenjährige aus, die noch keine Schule besuchen. Das diesjährige Thema lautet „Was bringt dich zum Lachen?“, der Startschuss fällt am 17. Juli.

Die vierköpfige Jury wird die 12 interessantesten Bilder auswählen

Sie werden in einen Jahreskalender für 2025 gedruckt, der den GewinnerInnen zusammen mit einer Urkunde und einem Überraschungsgeschenk zugeschickt wird. Einsendeschluss für die Kunstwerke ist der 13. September 2024. Alle Infos und die Teilnahmebedingung hat die Stiftung unter dem Link www.achtung-kinderseele.org/malwettbewerb-2024 zusammengestellt. Vor Beginn des Wettbewerbszeitraums wird die Seite durch Begleitmaterial in Form von Liedern und Spielen zur Anregung der Beschäftigung mit dem Thema ergänzt.

Ko-Stiftungsleiterin Sarah Kaiser stellt den präventiven Aspekt des Malwettbewerbs heraus:

„Wenn die Kinder mit ihren Eltern oder ErzieherInnen darüber sprechen, wann sie so richtig lachen müssen, konzentrieren sie sich auf etwas Positives und Lebensbejahendes. Die Fähigkeit, sich in schwierigen Situationen an schöne Momente zu erinnern, trägt zum Aufbau von Resilienz bei. Resiliente Menschen kommen leichter durch psychisch belastende Phasen und sind besser gegen psychische Krankheiten gewappnet.“

Die Stiftung „Achtung!Kinderseele“ setzt sich seit 2009 für die Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ein

Ihr Kita-Patenprogramm wird von der Deutsche Postcode Lotterie unterstützt. Es bringt FachärztInnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie mit Kitas zusammen, um die seelische Gesundheit von Kita-Kindern zu fördern. Die Kita- Patinnen bieten Seminare für Kita-Leitungen, Erzieher:innen und Eltern an und stehen für Fragen zur Verfügung. Momentan kümmern sich rund 50 ehrenamtliche Kita-Pat:innen um gut 60 Kitas zwischen Freilassing und Kiel.

Seit der Pandemie bieten die ehrenamtlich engagierten Fachärzt:innen auch Kita- und Träger- übergreifende Webseminare zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern im Kita- Alter an. Interessierte Träger und Kitas können sich formlos an die Stiftung wenden.

Zum Angebot der Stiftung gehören auch zwei Erklärfilme zur seelischen Gesundheit in fünf Sprachen für Eltern mit Flucht- und Hintergrund. Am heutigen 6. März 2024 startet zudem eine Webseminar-Reihe für Eltern in verschiedenen Fremdsprachen. In 60 Minuten referiert eine Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie über die Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und gibt den Teilnehmer:innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Alle Angebote der Stiftung sind kostenlos.

Stiftung „Achtung!Kinderseele“

Es handelt sich um die bundesweit größte Stiftung zur Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. In enger Zusammenarbeit mit ehrenamtlich engagierten Fachärzt:innen entwickeln und implementiert sie Präventionsprogramme, um Kinder, Jugendliche und ihr jeweiliges Lebensumfeld für das Thema seelische Gesundheit zu sensibilisieren. Sie klärt auf, informieret und setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mit psychischem Unterstützungsbedarf frühzeitig Hilfe bekommen. Die Stiftung wurde 2009 von den Fachverbänden für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie DGKJP, BAG und BKJPP gegründet. Gemeinsam mit ihnen arbeitet sie dafür, dass seelische Krankheiten kein Tabuthema mehr sind. Die Programmarbeit finanziert die Stiftung komplett aus Spenden und Fördergeldern. www.achtung-kinderseele.org




Wir suchen dich in der KiTa an der Löwenbrücke

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Wir suchen: Erzieher/in pädagogische Fachkraft bzw. Ergänzungkraft Teil- oder Vollzeit (m/w/d) ab dem 1. Januar 2025 oder später, spätestens zum 1. April 2025

Die Kita an der Löwenbrücke ist eine Elterninitiative und setzt sich aktuell aus den zwei Gruppen Kindergarten (24 Plätze) und Kinderkrippe (13 Plätze) zusammen. Die Eröffnung einer zusätzlichen Kindergartengruppe mit 25 Plätzen ist für Anfang 2025 geplant. Der eingetragene Trägerverein ist Mitglied im Evangelischen KITA-Verband Bayern und im Paritatischen Wohlfahrtsverband. Bildung durch Bewegung – das ist der Grundsatz als Bewegungskindergarten. In der Kita an der Löwenbrücke werden die geistigen und sozialen Entwicklungsbereiche des Kindes gezielt durch Bewegung und Spiel gefördert.




Kostenloser Workshop: Kunterbuntes Gärtnern mit Kindern

Live-Online-Seminar mit Tipps und Wissen für das Gärtnern mit Kindern

Die Natur ist der beste Lernraum für Kinder. Der Garten gehört dazu. Jetzt, im Frühjahr, gibt es hier auch für kleine Hände jede Menge zu tun. Gemeinsam zu säen, zu pflanzen und später zu ernten ist für Kinder ein besonderes Erlebnis. Sie sammeln dabei sinnliche Erfahrungen und Erkenntnisse, entwickeln Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbereitschaft.

Im kostenlosen Live-Online Seminar am 9. April von 18. Bis 20 Uhr gibt Michael Fink praktische Tipps und spannende Impulse für die Gartenarbeit mit Kindern. Hier können Sie sich kostenlos anmelden.




Die digitale KiTa steckt noch in den Kinderschuhen

Gute Software bietet große Chancen für Verwaltung und Dokumentation – nur wenige Anwendungen eignen sich für Kinder

Es könnte alles so schön sein! Seit einigen Jahren entlasten Kita-Software und-Apps pädagogische Fachkräfte in ihrer täglichen Arbeit merklich. So lassen sich KiTa und Personal deutlich einfacher verwalten als vormals mit Zetteln, Planern, Ordnern und schwarzem Brett. Auch digitale Portfolios und die Elternkommunikation erledigen sich so spürbar leichter. Und dank des technischen Fortschritts unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) vergeht kaum eine Woche, ohne, dass die eine oder andere Software mit neuen Innovationen aufwarten kann. Auch wenn sich die Umstellung auf die Verwaltung mit PC, Tablet und Smartphone oftmals als anstrengend und manchmal auch chaotisch erwiesen hat, sind am Ende wohl die meisten Nutzerinnen und Nutzer erleichtert und kaum jemand wünscht sich mehr in alte Zeiten zurück.

Schattenseiten, aber lösbare Herausforderungen

Wie jede Entwicklung hat auch diese ihre Schattenseiten. Nicht wenige pädagogische Fachkräfte klagen über unzureichende, ständig hakende Computersysteme, zusätzlichen Verwaltungsaufwand und schwindende Freiräume durch verbesserte Kontrollmechanismen seitens der Träger. Letzteres trifft allzu oft auch auf die Kinder zu, deren Eltern über die Apps über alles informiert sein sollen, was ihr Nachwuchs tut. Zudem tauchen immer wieder Verstöße gegen den Datenschutz auf. Der Mangel an Fachkräften und sonstigen Ressourcen verschärft die Herausforderungen vielerorts.

Dabei sind die Probleme durchaus lösbar. Oftmals mangelt es an Kompetenz, Austausch und Kooperationsbereitschaft. Statt sich praktischen bei Kollegen- und Expertenrat einzuholen, die Testversionen der verschiedenen Anbieter sorgfältig zu prüfen und gemeinsam im Team mit Unterstützung von Fachleuten bedürfnisorientiert zu planen, fallen zu viele einsame Entscheidungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich mit aufgezwungenen Systemen arrangieren. Dabei verführt das enorm große und stetig wachsende Feld an Möglichkeiten gelegentlich zu übersteigerten Erwartungen und Anforderungen, die allzu leicht zur Überforderung führen.

Die Fehler liegen oftmals in der Planung statt in der Technik

Letztlich sollten jedoch Führungs- und Planungsfehler nicht zur Verteufelung eines wirklich nützlichen Fortschritts führen, der ein Schlüssel zu wichtigen Erleichterungen sein kann. Lauter einer Umfrage von Wolters Kluwer unter rund 700 Leiterinnen und Leitern von KiTas, sehen viele noch einen deutlichen Verbesserungsbedarf in der digitalen Ausstattung ihrer Einrichtung, aber auch noch enormes Potenzial in der Nutzung digitaler Angebote. Wir stecken hier an vielen Stellen noch in den Kinderschuhen einer Entwicklung, von der niemand weiß, wohin sie führt.

Kein Ersatz für sinnliche Erfahrungen

In diesem Sinne macht die Digitalisierung nicht vor der Kindergartentür halt. Es ist jedoch unsere Entscheidung, wie weit wir diese gehen lassen. Weder der Körper noch das Gehirn des Menschen passen sich an die Digitalisierung an. Im Grunde sind wir noch immer genauso gebaut wie unsere Urahnen vor 200.000 Jahren. Als eines der bei der Geburt hilflosesten Wesen benötigt der Mensch viele Jahre um zu seiner Entwicklung. Das gilt für das Gehirn genauso wie für die Augäpfel. Und die Nutzung von Bildschirmen ist für beide eine Gefahr.

Die Hoffnung, mithilfe von Apps, Smartphones, Tablets und PCs Kinder schneller und effizienter zu bilden, hat sich längst zerschlagen. Zwar wischen die Kinder mit Begeisterung auf den Tablets herum, hören und schauen sich gerne mal eine Geschichte an, betrachten Bilder und Videos und spielen kleine Spielchen. Einen echten Bezug zu angebotenen Lehrinhalten finden sie aber nicht. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Je jünger Kinder sind, desto mehr sind sie darauf angewiesen, die Welt mit allen Sinnen zu begreifen. Ganzheitliche Erfahrungen lassen sich mit Bildschirmen jedoch nicht vermitteln. Und es kommt noch schlimmer. Offensichtlich beeinträchtigen die Bildschirme sogar die Entwicklung der Kinder.

Beispiel Schweden

Eines der jüngsten bekannten Beispiele ist die Entscheidung der schwedischen Regierung. Diese hob die Verpflichtung auf, Vorschulen mit digitalen Geräten auszustatten. Letztlich hatte die Regierung des einstigen Vorreiters der digitalen Bildung die Sorge um den stetigen Leistungsabfall ihrer Schülerinnen und Schüler dazu bewogen, die Karolinksa Universität mit dem zugehörigen Institut um eine Stellungnahme zu bitten. In der Stellungnahme heißt es unter anderem:

„Es gibt eindeutige wissenschaftliche Belege dafür, dass digitale Werkzeuge das Lernen der Schüler eher beeinträchtigen als verbessern.“
„Wir sind der Meinung, dass der Schwerpunkt wieder auf den Wissenserwerb über gedruckte Schulbücher und das Fachwissen des Lehrers gelegt werden sollte, anstatt das Wissen in erster Linie aus frei zugänglichen digitalen Quellen zu erwerben, die nicht auf ihre Richtigkeit überprüft wurden.“
„Wichtige schulpolitische Entscheidungen sollten nicht getroffen werden, ohne dass man vorher weiß, was die Forschung sagt.“

Risiko Bildschirm

Ähnliche Entwicklungen lassen sich derzeit in Dänemark, Finnland, Großbritannien, Frankreich, Neuseeland und Italien beobachten. Weltweit existiert mittlerweile eine Fülle von Studien, die auf die negativen Auswirkungen der Nutzung von Bildschirmgeräten auf die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern hinweisen. Dagegen gibt es noch immer keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die deren Nutzen beim Lernen belegen. Statt aber der Wissenschaft zu folgen, fordern hierzulande wirtschaftsnahe Stiftungen und weite Teile der Bildungswirtschaft einen „Digitalpakt Kita“.

Nicht zuletzt das hat unlängst eine Gruppe von 41 Wissenschaftlern dazu bewogen, ein Moratorium der Digitalisierung in KiTas und Schulen zu fordern. Hier heißt es unter anderem: „Tatsächlich sind die Wirkungen und Nebenwirkungen digitaler Medien auf Entwicklungs-, Lern- und Bildungsprozesse wissenschaftlich oft ungeklärt. Vielmehr verdichten sich die wissenschaftlichen Hinweise auf enorme Nachteile und Schäden für die Entwicklungs- und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen durch digitale Medien. Im Sinne der Fürsorgepflicht öffentlicher Bildungseinrichtungen fordern wir daher ein Moratorium der Digitalisierung insbesondere der frühen Bildung bis zum Ende der Unterstufe (Kl. 6).“

Zuerst müssten die Folgen der digitalen Technologien abschätzbar sein, bevor weitere Versuche an schutzbefohlenen Kindern und Jugendlichen mit ungewissem Ausgang vorgenommen würden.

Was die Befürworter digitaler Lernwelten stört

Selbstverständlich hat diese Erklärung besonders bei den Befürwortern der Digitalisierung heftige Reaktionen hervorgerufen. So fordert etwa Prof. Dr. Thomas Irion für den Grundschulverband: „Digitale Technologien bieten enorme Chancen für das Aufwachsen und die Bildung von Kindern… Schulen und KITAs müssen diese Bildungspotenziale nutzen, um Kinder angemessen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorzubereiten.“ Und Jasmin Block schreibt im „Handbuch digitale Kita“, das die Carlo & Friends GmbH herausgibt: „Und jene, die sich bereits fundiert mit früher Medienbildung auseinandergesetzt haben, schütteln fassungslos den Kopf. Denn längst reichte die Diskussion über das OB früher Medienbildung hinaus, indem Gestaltungsfragen, also das WIE, in den Mittelpunkt rückten.“

Zunächst sei Frau Block erst einmal mit einem Zitat aus Bertolt Brechts Dreigroschenoper geantwortet: „Wer a sagt, der muss nicht b sagen. Er kann auch erkennen, dass a falsch war.“

So viel dazu. Spannender wird es, sieht man sich die Argumente der Befürworter an:

  1. Wir dürfen die Augen nicht vor dem soziokulturellen Wandel verschließen. „Die Digitalisierung ist! Und um es einmal deutlich zu sagen: Auch in der frühen Bildung müssen wir lernen, sinnvoll und verantwortungsvoll damit umzugehen.“
  2. „Die Lebenswelt der Kinder und Familien ist durchdrungen von digitalen Medien. Die frühe Bildung, Erziehung und Betreuung hat aus gutem Grund den Anspruch, lebensweltrelevante Themen in der pädagogischen Arbeit aufzugreifen.“
  3. Die bekannten Studien, die auf negative Auswirkungen der Bildschirmmedien auf Kinder hinweisen, würden keine kausalen Zusammenhänge belegen.

Zum soziokulturellen Wandel

Soziokultureller Wandel oder sozialer Wandel sind großartige Wörter. Die Digitalisierung ist ein Teil davon, genauso wie die sozialen Verwerfungen, die Umweltverschmutzung, das Artensterben, die Verkehrswende, der Klimawandel, die Bildungsmisere, die Kirchenaustritte und vieles andere. Warum ausgerechnet 41 Wissenschaftler, die sich zum Großteil mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf unser Leben auseinandersetzen, die Augen vor der Digitalisierung verschließen würden, scheint absurd. Aber wer fordert, dass Kindergartenkinder nun lernen müssen, sinnvoll und verantwortungsvoll mit der Digitalisierung umzugehen, nimmt zum einen auf unverantwortliche Weise einen sehr hohen Preis bezüglich der Entwicklung von Kindern in Kauf und ignoriert die tatsächliche intellektuelle Reife von Kindern unter sechs Jahren. Damit Kinder eines Tages wirklich Verantwortung übernehmen zu können, wäre eine Entwicklungsbegleitung nötig, die sich an den notwendigen physischen und psychischen Bedürfnissen der Kinder orientiert.

Die Lebenswelt ist durchdrungen von digitalen Medien

Richtig. Die digitalen Medien sind wesentlicher Bestandteil unseres Daseins, wie die anderen Medien, die Mobilität oder die Arbeitswelt. Nur kommt eben niemand auf die Idee Kleinkinder den Führerschein machen zu lassen oder eine Berufsausbildung. Auch das Lesen und Schreiben bringen wir Kindern erst in der Schule bei, weil es ihrer Entwicklung entspricht. Dass Kleinkinder bereits Mobiltelefone nutzen, scheint sich fatal auszuwirken. Den verantwortungsvollen Umgang damit können wir ihnen aber in diesem Alter nicht beibringen. Um den Umgang zu reduzieren, wäre eine klare Haltung seitens der Pädagoginnen, Pädagogen und Eltern sinnvoll. Wer ein Kind unter sechs Jahren nicht davon abhalten kann, Smartphones oder Tablets ungehemmt zu nutzen, hat sollte dringend seine pädagogischen Fähigkeiten hinterfragen. Die Vermittlung von Medienkompetenz muss sein, aber sie sollte zu dem Zeitpunkt und in einem Umfang stattfinden, der aus medizinischer Sicht der Gesundheit der Kinder nicht schadet.

Mangel an Kausalität?

Bislang stützt sich die Forschung über digitale Medien bei Kindern vor allem auf sogenannte Querschnittserhebungen. Man erfasst dabei üblicherweise mittels Fragebogen verschiedene Aspekte wie die Smartphone-Nutzung und das Wohlbefinden zum selben Zeitpunkt. Auch wenn es sich dabei um eine Fülle von Studien handelt und die Gruppen der Probandinnen und Probanden gelegentlich sehr groß sind, weisen diese keinen kausalen Zusammenhang nach. So bleibt etwa die Frage offen, nutze ich das Mobiltelefon weil es mir schlecht geht oder geht es mir schlecht, weil ich das Mobiltelefon nutze?

Kausalität bedeutet eine direkte Beziehung zwischen Ursache und Wirkung herstellen zu können. Mit den bildgebenden Verfahren im Bereich der Neurobiologie meinen etwa Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die negativen Wirkungen von Bildschirmmedien auf das Gehirn nachweisen zu können. Das reicht den Kritikerinnen und Kritikern jedoch nicht aus. Ein kausaler Zusammenhang könnte dann hergestellt werden, wenn man etwa zwei repräsentativ zusammengesetzte Gruppen von Kindern im gleichen Umfeld bildet und die eine Gruppe Bildschirmmedien aussetzt und die andere nicht. Solche Studien sind aus ethischen Gründen seit der Nazizeit verboten.

Tatsächlich gibt es mittlerweile Studien, deren Leiterinnen und Leiter meinen, einen kausalen Zusammenhang nachweisen zu können. Doch selbst wenn dies umstritten bleibt: Es gibt keine Studie, die eine positiven Effekt auf das Lernen von Kindern nachweist. Und die Ignoranz, mit der viele Pädagoginnen und Pädagogen die ernsthaften Bedenken der Medizinerinnen und Mediziner einfach beiseite schieben, mutet doch schon eher als grobe Fahrlässigkeit an.

Lassen wir den Kindern genug Zeit?

Wäre es deshalb nicht doch sinnvoll, erst einmal verlässliche Wissenschaftliche Ergebnisse abzuwarten? Rechtfertigt sich mit Blick auf die wachsende Zahl wissenschaftlicher Arbeiten, die negative Auswirkungen von Bildschirmmedien auf Kinder nahelegen, deren Einsatz in Krippen, Kindergärten und Schulen? Oder wäre es nicht doch besser, zumindest bis zum Eintritt der Kinder in die weiterführende Schule oder zumindest bis zum Eintritt in die Grundschule zu warten? Schließlich bleibt hier doch noch genügend Zeit, Medienkompetenz und technisches Know-how zu vermitteln.

Bedingter Einsatz mit Augenmaß

Zwar darf es eigentlich keine zwei Meinungen geben, wenn es um die Gesundheit von Kindern geht. Dennoch gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, die den Einsatz von Bildschirmgeräten ab der Kindergartenzeit in einem begrenzten Zeitraum zulassen und sinnvoll erscheinen lassen. Selbst der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte sieht kein Problem darin, wenn Kinder ab drei Jahren maximal 30 Minuten pro Tag vor dem Bildschirm sitzen.

Für Kinder unter drei Jahren gilt das jedoch nicht und bei Kindern über drei Jahren sollte es nicht mehr sein. Dennoch reicht die Zeit, um sich Fotos oder ein Video auf einem Bildschirm anzusehen oder sich ein digitales Bilderbuch anzusehen und eventuell in der eigenen Muttersprache anzuhören. Möglichkeiten gibt es zuhauf. Und dann wird es wieder Zeit für die vielen sinnlichen Erlebnisse, die Kinder für ihr Leben benötigen und die durch digitale Geräte – zumindest bisher – nicht ersetzt werden können.

Alle Kompetenzen auch für die digitale Zukunft fördern

In der digitalen KiTa der Zukunft werden also hoffentlich keine Kinder mit Tablets durch die Gegend laufen. Die pädagogischen Fachkräfte aber vermutlich schon: vornehmlich um zu verwalten, die Entwicklung der Kinder zu dokumentieren und mit ihnen gelegentlich darauf etwas zu entdecken. In der Hauptsache wird sich aber auch die digitale KiTa der Zukunft darauf konzentrieren, Kinder ganzheitlich in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen, damit diese ihre eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten in ihrem persönlichen Tempo aufbauen, um dann eines Tages auch sinnvoll und verantwortungsvoll mit sich und ihrer Umwelt umgehen zu können, wozu auch die digitale Welt gehört.

Gernot Körner




Entdeckt digitale Vielfalt mit Polylino!

Polylino

In der heutigen digitalen Welt ist es unerlässlich, Kinder frühzeitig mit der Vielfalt der Sprachen vertraut zu machen

Genau hier setzt Polylino an, ein digitales Sprach- und Leseförderungstool, entwickelt von ILT Education. Mit Zugriff auf eine beeindruckende Bibliothek von mehr als 1.500 Kinderbüchern in über 70 Sprachen eröffnet Polylino Kindern in Kitas einen Zugang zu unendlichen Welten der Fantasie. Es dient als Brücke zur Welt der Literatur und fördert gleichzeitig die Sprachkenntnisse der Kinder durch mehrsprachige Bücher.

Der innovative Ansatz von Polylino zur Förderung der Sprachentwicklung ist besonders wertvoll im Kita-Alltag

Das gemeinsame Lesen und Entdecken digitaler Bücherwelten auf großen Bildschirmen oder dem Tablet bereichert nicht nur die sprachliche Entwicklung der Kinder, sondern fördert auch kulturelles Verständnis und soziale Integration. Besonders beeindruckend ist, wie Kinder durch Geschichten in ihrer Muttersprache oder in neuen Sprachen ein tieferes Verständnis für die Welt entwickeln.

Polylino unterstützt Pädagog:innen dabei, bildungsspezifische Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig ein inklusives Lernumfeld zu schaffen. Die Vielfalt der verfügbaren Bücher ermöglicht es jedem Kind, Inhalte zu finden, die seine individuellen Interessen und seine Sprachentwicklung fördern. Dies trägt nicht nur zum Lernerfolg bei, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen und die Motivation der Kinder.

Die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt in der frühkindlichen Bildung kann nicht genug betont werden

Polylino bietet eine Plattform, die Kinder auf eine Reise durch Geschichten aus aller Welt mitnimmt, dabei Sprachkenntnisse erweitert und ein Umfeld des Respekts und der Anerkennung für verschiedene Kulturen schafft.

In einer zunehmend globalisierten Welt ist die Fähigkeit, über Sprachgrenzen hinweg zu kommunizieren, wertvoller denn je. Polylino bereitet Kinder auf eine Zukunft vor, in der Offenheit, Neugier und ein tiefes Verständnis für die Vielfalt der Welt von zentraler Bedeutung sind. Es ist eine aufregende Zeit für die Bildung, und digitale Tools wie Polylino demonstrieren eindrucksvoll, wie effektiv digitale Lösungen eingesetzt werden können, um die Bildungsumgebungen von morgen zu gestalten und dabei jedes Kind in seiner Einzigartigkeit zu fördern und zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie hier




Zukunftsstudie Kita-Management 2024 von Wolters Kluwer Deutschland

Die Ergebnisse der wissenschaftlich begleitenden Umfrage zur Digitalisierung im Kitaleitungsalltag: Kita-Leitungen sehen große Potenziale in der Digitalisierung – Ausstattung hinkt oft noch hinterher

Die digitale Ausstattung der Kitas in Deutschland ist durchschnittlich. In einer Umfrage zur digitalen Infrastruktur an ihren Kitas gaben die Kita-Leitungen eine glatte Drei (2,95). Das ist ein zentrales Ergebnis der wissenschaftlich begleiteten Zukunftsstudie Kita-Management 2024, die Wolters Kluwer, weltweit führender Anbieter von Fachinformationen, Software und Services, vorgelegt hat.

Die Kitas in Deutschland sind stark vom Fachkräftemangel betroffen. „In vielen Bereichen der Wirtschaft werden personalintensive Prozesse durch den Einsatz von digitaler Technik automatisiert. Selbstredend ist dies bei der pädagogischen Arbeit im Bereich der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung keine Option. Pädagogische Fachkräfte und Leitungen sind nicht durch eine KI zu ersetzen“, sagt Thomas Henseler, Verlagsleiter Public Education Management von Wolters Kluwer Deutschland.

Aber: „Es gibt vor allem bei Leitungstätigkeiten z. B. in den Bereichen Verwaltung und Organisation sowie Qualitätsmanagement durchaus Aufgaben und Arbeitsabläufe, die durch Digitalisierung bzw. den Einsatz von Digitalen Tools effizienter gestaltet werden können. Auf diese Weise entsteht für Leitungen mehr Zeit um sich anderen, wichtigeren Aufgaben, z. B. der Personalentwicklung zu widmen.“ Voraussetzung ist allerdings, dass die Ausstattung den Bedürfnissen der Kitas und ihrer Leitungen entspricht – und das ist nur zum Teil der Fall, wie die Befragung von über 500 Kita-Leitungen aus ganz Deutschland im Rahmen der Zukunftsstudie Kita-Management 2024 ergeben hat.

„Insgesamt zeigen die Umfrageergebnisse trotz positiver Bewertungen in einigen Bereichen, dass es immer noch Herausforderungen gibt“, so fassen die drei begleitenden Wissenschaftlerinnen – Dr. Edeltraud Botzum, Professorin an der TH Rosenheim (Fakultät Sozialwissenschaft), Dr. Jana Heinz, Professorin für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Hochschule München, sowie Dr. Eva Born-Rauchenecker von der Technischen Hochschule Rosenheim – die Ergebnisse zusammen.

Lesen Sie in unserer aktuellen Studie mehr über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Kita-Management inkl. einem Kommentar aus Expertinnensicht.

Die komplette Studie können Sie hier kostenlos herunterladen.