Herzlichen Glückwunsch zum 50. Deutsches Kinderhilfswerk!

Heute feiert das Deutsche Kinderhilfswerk seinen 50. Geburtstag

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) feiert heute seinen 50. Geburtstag. Am 17. Februar 1972 wurde der Verein in München gegründet. Vom ersten Tag an hatten die Gründer das klare Ziel vor Augen, Kinder in Deutschland zu unterstützen und ihnen gerechte Chancen zu ermöglichen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Heute befindet sich das Kinderhilfswerk in Berlin.

Neben vielem anderen schätzen wir von spielen-und-lernen-Seite das unermüdliche Engagement des Kinderhilfswerks für die Rechte der Kinder und gegen die noch immer weit verbreitete Kinderarmut. Zudem halten wir die Unterstützung und Begleitung des DKHW von Kindern und Jugendlichen, die ihre Rechte einfordern und konstruktiv in dieser Gesellschaft mitwirken möchten, für einen unschätzbaren Beitrag für unsere Demokratie und unsere Zukunft.

Unser besonderer Dank gilt Thomas Krüger, langjähriger Präsident des DKHW, Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des DKHW und Uwe Kamp, dem Pressesprecher des Hilfswerks. Und noch ein ganz besonderer Dank geht an Heiderose Brückner, die frühere Geschäftsführerin des DKHW, mit der wir seinerzeit eng zusammengearbeitet haben und doch einiges bewirken durften.

Wir gratulieren dem Deutschen Kinderhilfswerk ganz herzlich zum Geburtstag und wünschen ihm, in unser aller Sinne, weiter viel Erfolg in seinem Wirken!

Mehr zum Deutschen Kinderhilfswerk unter https://www.dkhw.de

Gernot Körner (Chefredaktion spielen und lernen)




Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag? Leichter getan als gedacht!

Danke Mügge

Den Arbeitsalltag nachhaltig zu gestalten ist in der Tat einfacher als gedacht. Unser Nachhaltigkeitsvorbild, Müge macht es uns vor. Ob der Verzicht auf Fleisch, der Konsum von Bio-Produkten aus der Region oder die Nutzung von Spielzeugen aus nachwachsenden Rohstoffen aus dem KIRCHENShop – dies sind nur wenige Beispiele, wie man in kleinen Schritten Gutes für unser Morgen tun kann. Gerade in der Arbeit mit der jüngsten Generation, können die Weichen in Richtung Umwelt- und Tierschutz früh gestellt werden. Wir durften Müge bei ihrer Arbeit mit den Kindern begleiten und freuen uns, dass wir gemeinsam mit Pädiko an der Mission „Für unser Morgen“ arbeiten.

Nachhaltigkeit – Unsere Verantwortung als Onlineshop

Als KIRCHENShop helfen wir Ihnen dabei, Ihren täglichen Bedarf an nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen zu decken. Sie können sich sicher sein, dass bei uns nicht nur Nachhaltigkeit draufsteht, sondern auch tatsächlich drinsteckt. Hierfür verpflichten wir unsere Lieferunternehmen vorab über entsprechende Auskünfte zu ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitskriterien. Entsprechen die Kriterien unseren Nachhaltigkeitsansprüchen, müssen Sie als Kund*in nichts weiter tun als im Sortiment den sog. Nachhaltigkeitsfilter zu aktivieren. Dort finden Sie eine stetig wachsende Auswahl von derzeit 25.000 geprüft nachhaltigen Produkten in den Bereichen Hygiene, Büro- und KiTabedarf.

Wir als nachhaltiger Onlineshop stehen in der Verantwortung, durch unser Angebot den klimatischen und gesellschaftlichen Wandel positiv zu verändern. Deshalb legen wir großen Wert auf zertifiziert natürliche Materialien, Bio- und Fairtrade Produkte sowie recycelte Kopierpapiere. Wir stehen in der Verantwortung die Artenvielfalt und die natürlichen Ressourcen zu schützen und die CO2 Emissionen zu reduzieren. Somit können unsere Kund*innen guten Gewissens bei uns einkaufen und tun gleichzeitig etwas für unser Morgen.

Möchten auch Sie etwas für unser Morgen tun?

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Jeder Zweite hält Deutschland für KEIN kinderfreundliches Land

Repräsentative Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes offenbart enorme Defizite

Eine repräsentative Umfrage zum 50. Geburtstag des Deutschen Kinderhilfswerkes zeigt einen deutlichen Handlungsauftrag für Politik und Gesellschaft. Das fängt bei der Kinderfreundlichkeit an: Lediglich 48 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Deutschland ein kinderfreundliches Land ist. Das sind acht Prozentpunkte weniger als noch vor vier Jahren und zehn Prozentpunkte weniger als vor sieben Jahren.

92 Prozent der Befragten sehen es als sehr wichtig oder wichtig an, dass die Interessen von Kindern auch in Krisenzeiten, wie zum Beispiel während der Corona-Pandemie, berücksichtigt werden. Dass dies tatsächlich erfüllt wird, meinen hingegen nur 17 Prozent. Sehr große Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit gibt es auch bei der Frage der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland und beim Schutz der Kinder vor Gewalt. Außerdem sehen fast die Hälfte der Befragten Probleme bei der Umsetzung des Anspruchs auf ausreichend Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder.

„Die Ergebnisse der Umfrage zeigen die gewaltige Aufgabe, vor der unsere Gesellschaft steht. Nicht einmal die Hälfte der Befragten hält Deutschland für ein kinderfreundliches Land. Die Zweifel an der Kinderfreundlichkeit der deutschen Gesellschaft beruhen darauf, dass alle Bereiche, die für eine kinderfreundliche Gesellschaft als wichtig erachtet werden, als defizitär eingeschätzt werden. Für eine kinderfreundlichere Gesellschaft wird vor allem mehr Aufmerksamkeit für die Interessen von Kindern auch in Krisenzeiten gefordert. Die Meinungen, was ein kinderfreundliches Deutschland ausmachen sollte und inwieweit das in der Gesellschaft erfüllt wird, gehen hier am stärksten auseinander. Zudem werden bei der Bekämpfung der Kinderarmut und beim Schutz der Kinder vor Gewalt die größten Defizite konstatiert. Hier muss die neue Bundesregierung gemeinsam mit Ländern und Kommunen die Rechte von Kindern konsequenter in den Blick nehmen. Das wäre vor allem für die Kinder in Deutschland eine längst überfällige gute Nachricht und für das Deutsche Kinderhilfswerk ein schönes Geburtstagsgeschenk“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Für eine kindgerechte Gesellschaft ist neben der Politik aber immer auch die soziale Gemeinschaft verantwortlich. Denn Kinderfreundlichkeit beginnt im Alltag, beim direkten und respektvollen Umgang mit Kindern. Dieser Respekt ist in unserer Gesellschaft leider an vielen Stellen nur unzureichend vorhanden. Wir brauchen aber die gesamte Gesellschaft, damit Deutschland ein kinderfreundliches Land wird. Das Übergehen der Kinderinteressen, die Schließung von Spielstraßen, die Verwahrlosung oder der Rückbau von Kinderspielplätzen, Klagen gegen Kinderlärm oder Restaurants und Hotels, in denen Kinder keinen Zutritt haben, sind Anzeichen einer kinderentwöhnten und an manchen Stellen sogar kinderfeindlichen Gesellschaft“, so Krüger weiter.

Die Umfrageergebnisse im Einzelnen

Wichtigkeit verschiedener Aspekte für eine kinderfreundliche Gesellschaft

Fast alle Befragten (99 Prozent) sind der Meinung, dass der Schutz von Kindern vor Gewalt für eine kinderfreundliche Gesellschaft sehr wichtig oder wichtig ist. 95 Prozent betrachten ausreichende Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder als sehr wichtig oder wichtig für eine kinderfreundliche Gesellschaft. Dass die Interessen von Kindern auch in Krisenzeiten, wie zum Beispiel in der Corona-Krise, berücksichtigt werden, halten 92 Prozent für (sehr) wichtig, 90 Prozent finden die Unterstützung von Familien mit Kindern (z.B. finanziell oder durch eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie) (sehr) wichtig. Für 86 Prozent ist es sehr wichtig oder wichtig, dass sich Politiker genügend um die Bekämpfung von Kinderarmut kümmern, für ebenfalls 86 Prozent ist selbstbestimmte Zeit und ausreichend Erholung für Kinder (sehr) wichtig.

83 Prozent sagen dies über die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern im Alltag (zum Beispiel in der Öffentlichkeit, im Restaurant, in der Nachbarschaft etc.). 74 Prozent der Befragten halten es für eine kinderfreundliche Gesellschaft für (sehr) wichtig, dass man sich in Deutschland gut um Kinder aus Flüchtlingsfamilien kümmert. Dass Kinder bei Angelegenheiten mitbestimmen dürfen, die sie selbst betreffen, finden 62 Prozent der Befragten (sehr) wichtig.

Umsetzungsgrad verschiedener Aspekte für eine kinderfreundliche Gesellschaft

Vergleichsweise am häufigsten sehen die Befragten ausreichende Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder (46 Prozent), selbstbestimmte Zeit und ausreichend Erholung für Kinder (40 Prozent) sowie die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern im Alltag (38 Prozent) als sehr gut oder gut erfüllt an.

Lediglich rund ein Drittel der Befragten hält die Punkte Unterstützung von Familien mit Kindern (36 Prozent) und das Kümmern um Kinder aus Flüchtlingsfamilien (34 Prozent) in Deutschland für (sehr) gut erfüllt.

Nur jeweils etwa ein Viertel meint, dass die Punkte Schutz der Kinder vor Gewalt (28 Prozent) sowie Mitbestimmung von Kindern (25 Prozent) sehr gut oder gut erfüllt sind. Dass Kinderinteressen auch in Krisenzeiten wie zum Beispiel in der Corona-Krise berücksichtigt werden, meinen nur 17 Prozent der Befragten und nur 15 Prozent sind der Ansicht, dass Politiker sich genügend um die Bekämpfung von Kinderarmut kümmern.

Diskrepanzen zwischen „Soll“- und „Ist“-Zustand

Alle abgefragten Aspekte werden von der großen Mehrheit der Befragten als (sehr) wichtig für eine kinderfreundliche Gesellschaft erachtet – dass sie gegenwärtig in Deutschland auch (sehr) gut erfüllt sind, meint hingegen weniger als die Hälfte der Befragten.

Die größten Diskrepanzen zwischen der Bedeutung der Aspekte für ein kinderfreundliches Land und ihrem wahrgenommenen Erfüllungsgrad zeigen sich hinsichtlich der Berücksichtigung der Kinderinteressen in Krisenzeiten (minus 75 Prozentpunkte), der Bekämpfung von Kinderarmut (minus 71 Prozentpunkte), dem Schutz der Kinder vor Gewalt (minus 71 Prozentpunkte) sowie der Unterstützung von Familien mit Kindern (minus 54 Prozentpunkte).

Große Diskrepanzen zwischen der Bedeutung der Aspekte für ein kinderfreundliches Land und ihrem wahrgenommenen Erfüllungsgrad zeigen sich aber auch bei den Fragen hinsichtlich ausreichender Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder (Diskrepanz von 49 Prozentpunkten), hinsichtlich selbstbestimmter Zeit und ausreichender Erholung für Kinder (Diskrepanz von 46 Prozentpunkten) und der Berücksichtigung der Kinderbedürfnisse im Alltag (Diskrepanz 45 Prozentpunkte). Das gilt auch bei der Frage, ob man sich in Deutschland gut um Kinder aus Flüchtlingsfamilien kümmert (Diskrepanz von 40 Prozentpunkten) und bei der Mitbestimmung von Kindern, wenn es um Angelegenheiten geht, die sie betreffen (Diskrepanz von 37 Prozentpunkten).

Ist Deutschland ein kinderfreundliches Land?

Mit nur 48 Prozent sind weniger als die Hälfte der Befragten der Meinung, dass Deutschland ein kinderfreundliches Land ist. Nach dem Urteil von 43 Prozent ist Deutschland alles in allem kein kinderfreundliches Land. Damit fällt der Anteil derjenigen, die Deutschland als kinderfreundliches Land einschätzen, geringer aus als 2015 und 2018. Damals waren noch 58 Prozent bzw. 56 Prozent der Meinung, dass Deutschland ein kinderfreundliches Land ist.

Jüngere meinen wesentlich häufiger als Ältere (76 Prozent der 18- bis 29-Jährigen zu 26 Prozent der über 60-Jährigen), Westdeutsche häufiger als Ostdeutsche (50 Prozent zu 38 Prozent) und Männer häufiger als Frauen (53 Prozent zu 43 Prozent), dass Deutschland alles in allem ein kinderfreundliches Land ist.

Auch entlang der Parteipräferenzen zeigen sich statistisch signifikante Auffälligkeiten. So halten 77 Prozent der Anhängerinnen und Anhänger der Unionsparteien und 61 Prozent der FDP- Anhängerinnen und Anhänger Deutschland für ein kinderfreundliches Land. Deutlich geringere Zustimmungswerte sind im Lager der SPD (44 Prozent), der AfD (40 Prozent) sowie der Linken (39 Prozent) und der Grünen (38 Prozent) zu verzeichnen.

Für die repräsentative Umfrage zur Kinderfreundlichkeit in Deutschland wurden vom Politik- und Sozialforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes im Januar 2022 deutschlandweit 1.004 wahlberechtigte Personen ab 18 Jahren befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt zwischen bei +/- drei Prozentpunkten.

Weitere Ergebnisse der Umfrage und Grafiken können unter https://dkhw.de/Umfrage-Kinderfreundlichkeit-2022 heruntergeladen werden. 




Workshops zur wertschätzenden Kommunikation mit Kindern

Damit eine konstruktive und enge Beziehung in der Familie gelingt

Kaum jemand ist auf das Elternsein wirklich vorbereitet. Und meist dauert es auch nicht lange, bis der Traum von einem harmonischen Familienleben platzt und die Eltern-Kind-Beziehung eine echte Herausforderung darstellt. Schließlich haben Kinder ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Interessen und meist wenig Freude daran, die Wünsche ihrer Eltern zu erfüllen.

Wie dennoch eine harmonische Beziehung und ein konstruktives Miteinander gelingt, haben Adele Faber und Elaine Mazlish in ihrem Buch „So sag ich’s meinem Kind – Wie Kinder Regeln für’s Leben lernen“ beschrieben. Im Laufe der Zeit avancierte dieses Buch zum weltweit erfolgreichsten Elternratgeber aller Zeiten. Kurze Zeit später entstand der Bestseller „Hilfe, meine Kinder streiten“ zur Geschwisterbeziehung und zum Thema „Streit“.

Derzeit gibt es weltweit rund 35.000 Elternkurse. Das tolle daran, sie sind zu 90 Prozent praktisch ausgelegt.

Zwei davon bietet online Iliana Eichhammer (Foto) an. Die Entwicklungsberaterin ist Mutter zweier Kinder und lebt in München. Die Kurse für Eltern mit Kindern von zwei bis zwölf Jahren finden online jeweils zweistündig an sieben bzw. sechs Terminen statt.

Hilfe, meine Kinder streiten

Im März startet der Kurs „Hilfe, meine Kinder streiten“. Ziel der Workshops, die an sechs Terminen sonntags jeweils von 15 bis 17 Uhr stattfinden sollen ist, eine harmonische, vertrauensvolle und starke Geschwisterbeziehung zu fördern und Rivalitäten zwischen den Kindern zu vermeiden. Folgende Inhalte sind geplant:

  • Wege wie Kinder negative Gefühle ausdrücken können, OHNE handgreiflich zu werden oder beleidigend zu sein
  • wie Eltern ihre Kinder nach ihren individuellen Bedürfnissen begleiten können
  • Möglichkeiten Kinder aus festgefahrenen Rollen zu befreien, die ihnen ihre Eltern höchstwahrscheinlich unterbewusst übertragen haben
  • wie Eltern adäquat und kompetent bei eskalierendem Streit reagieren können
  • wie sich die Entwicklung von Konfliktfähigkeit fördern lässt; wie Kinder lernen ihre Konflikte selbständig und friedlich zu lösen
  • wie Eltern ganz konkret im Alltag bei Konfliktsituationen bedürfnis- und beziehungsorientiert reagieren können, sodass dabei alle „gewinnen“
  • wie Eltern das Selbstbewusstsein und die Motivation jedes einzelnen Kindes stärken können, ohne ungerecht zu sein oder Neid aufkommen zu lassen
  • wie Eltern eine kooperative, harmonische und friedliche Atmosphäre zwischen ihren Kindern etablieren statt Rivalitäten zu fördern.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: https://bewusste-eltern-sein.de

So sag ich’s meinem Kind

Im April geht es dann um „So sag ich’s meinem Kind“. Hier sollen Eltern erfahren, wie sie „Bedürfnisorientierung“ mit Leichtigkeit in ihrem Alltag leben können und die Beziehung zu ihrem Kind stärken. Der Kurs findet an sieben Terminen samstags von 15 bis 17 Uhr statt. ER richtet sich an Eltern mit Kindern von zwei bis zwölf Jahren und ist auf zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschränkt. Der inhaltliche Aufbau des Kurses besteht zu 90 Prozent aus praktischen Anteilen und Übungen. Bei allen Treffen werden die Eltern die vorgestellten Tools und Methoden direkt in Übungen ausprobieren können. Alle Methoden und Techniken haben ihre Wirksamkeit und Nützlichkeit schon mehr als 30 Jahre weltweit in über 16 Ländern unter Beweis gestellt. Im Detail geht es um folgende Inhalte:

  • praktische Tools und Methoden kennenlernen, mit deren Hilfe Eltern eine bewusste, vertrauens- und verständnisvolle Kommunikation zu ihrem Kind etablieren können
  • wie Eltern so kommunizieren sollten, damit ihr Kind auf sie hört
  • wie Eltern ihrem Kind helfen können, emotionale Intelligenz zu entwickeln und mit seinen starken Gefühlen umzugehen
  • wie Eltern die Kooperation und Selbständigkeit ihres Kindes unterstützen, OHNE Schimpfen, Schreien, Drohen oder Strafen 
  • wie Eltern ihrem Kind dabei helfen, ein gutes Selbstwertgefühl und -vertrauen zu entwickeln
  • wie Eltern ihrem Kind helfen Konfliktfähigkeiten zu entwickeln, um schwierige Situationen friedvoll und konstruktiv zu lösen
  • wie Eltern mit Leichtigkeit eine wertschätzende, liebevolle und vertrauensvolle Familienatmosphäre schaffen
  • Austausch in einer kleinen vertrauten Elterngruppe

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: https://bewusste-eltern-sein.de.

In beiden Kursen erhalten die Eltern die Bücher und zudem etliche Übungsunterlagen.

Die Bücher von Adele Faber und Elaine Mazlish sowie das Buch von Adeles Tochter Joanna Faber, das sie gemeinsam mit Julie King unter dem Titel „Wie Sie sprechen sollten, damit ihr Kind Sie versteht“ sind im Oberstebrink Verlag erschienen.




Kinder und Jugendliche fordern ihre Rechte ein

Start der Anmeldephase zum Kinder- und Jugendgipfel 2022 des Deutschen Kinderhilfswerkes

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft zu Bewerbungen für den Kinder- und Jugendgipfel 2022 auf. Beim Kinder- und Jugendgipfel lernen Kinder und Jugendliche anhand von selbst gewählten aktuellen und gesellschaftlich relevanten Themen ihre Rechte kennen und erhalten eine Plattform, um diese mit konkreten politischen Forderungen zu verbinden. Der Gipfel wird vom Deutschen Kinderhilfswerk in Kooperation mit dem Education Innovation Lab und dem Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Wuhlheide Berlin (FEZ) durchgeführt. Hintergrund des Kinder- und Jugendgipfels sind zwei Jubiläen: der 30. Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland und der 50. Geburtstag des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Für Schulklassen, Jugendgruppen und alle interessierten Kinder und Jugendlichen

Zum Programm für Schulklassen, Jugendgruppen und alle interessierten Kinder und Jugendlichen von zehn bis 17 Jahren (bei jüngeren Teilnehmenden sollte eine intensivere Begleitung eingeplant werden) gehört der kostenlose Online-Workshop „Unsere Forderungen!“ mit verschiedenen Modulen, die ab dem 5. April2022 begonnen werden können. Nach Durchlaufen der digitalen Phase des Gipfels haben die Teilnehmenden die Chance, zum analogen Kinder- und Jugendgipfel im September 2022 nach Berlin eingeladen zu werden, sich bundesweit zu vernetzen, kreativ an ihren Forderungen weiterzuarbeiten und diese mit Politikerinnen und Politikern zu diskutieren.

Deutschland wird bei Kinderrechten oft eigenen Ansprüchen nicht gerecht

„Deutschland wird bei den Kinderrechten oftmals seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Viele Kinder und Jugendliche werden an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Das haben die Kinder und Jugendlichen in der Corona-Pandemie schmerzlich erfahren müssen. Hier wurde deutlich, dass die Kinder und Jugendlichen in der öffentlichen Debatte zu selten einbezogen und ihre Sichtweisen und Bedürfnisse in der Folge häufig ignoriert werden. Man diskutiert über sie, aber nicht mit ihnen. Das möchten wir mit dem Kinder- und Jugendgipfel ändern. Denn wir brauchen für die junge Generation nachhaltige Strukturen, damit sie ihre Rechte wahrnehmen können“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Der Kinder- und Jugendgipfel 2022 des Deutschen Kinderhilfswerkes wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Weitere Infos zum Kinder- und Jugendgipfel 2022 unter www.dkhw.de/Gipfel2022.




Aktion „Schulhofträume“ startet in die 3. Runde

Deutsches Kinderhilfswerk, Rossmann und Procter & Gamble fördern Umgestaltung von Schulhöfen

Ab sofort sind Bewerbungen für die 3. Runde der Aktion „Schulhofträume“ möglich: Dabei sollen bei diesem Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Kinderhilfswerkes (DKHW), Rossmann und Procter & Gamble (P&G) modernisierungsbedürftige Außenbereiche von Schulen nachhaltig und naturnah umgestaltet und „grüne Klassenzimmer“ oder Schulgärten im Außenbereich von Schulen errichtet werden.

Deutschlandweit 100.000 Euro

Insgesamt fördern die Partner die Sanierung maroder Schulhöfe deutschlandweit mit 100.000 Euro. Wichtige Voraussetzung für die Förderung: Bei der Ideenfindung und Umsetzung soll möglichst die gesamte Schule mitwirken, allen voran die Schülerinnen und Schüler selbst.

„Nicht erst seit der Corona-Krise ist klar, wie wichtig es ist, dass es in Schulen naturnah gestaltete Außenräume gibt, die einen Aufenthalt und sogar Unterricht an der frischen Luft, in grüner und anregender Umgebung ermöglichen. Hierzu zählen neben der Einrichtung von grünen Klassenzimmern auch die naturnahe Umgestaltung von Schulhöfen oder die Einrichtung von Schulgärten mit vielfältigen Möglichkeiten zum Naturerleben und mit hoher Aufenthaltsqualität“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des DKHW.

Schulhöfe als Klassenzimmer

„Schulhöfe haben heute mehr denn je eine wichtige Rolle, um das sichere Miteinander und die Begegnung von Kindern zu ermöglichen. Eine kindgerechte, ansprechende Gestaltung, die die Kreativität fördert, sollte ein Standard sein. Dies ist jedoch aufgrund limitierter finanzieller Mittel nicht immer umsetzbar. Hier setzen wir mit unserem Projekt ‚Schulhofträume‘ an: Unser gemeinsames Ziel ist die Verbesserung von Schulhöfen, damit diese im besten Fall sogar wie ein Klassenzimmer genutzt werden können”, so Jörg Herrigt von P&G.

„Gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk setzt sich Rossmmann seit vielen Jahren für die Einhaltung und Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland ein. Damit möchten wir ein deutliches Signal für mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland setzen. Das Projekt ‚Schulhofträume‘ soll asphaltierte Flächen in Schulhöfe mit Aufenthaltscharakter verwandeln, von denen sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Natur nachhaltig profitieren“, erklärt Raoul Roßmann von der Dirk Rossmann GmbH.

„Zukunft mitgemacht“

Seit diesem Jahr läuft das gemeinsame Engagement von DKHW, Rossmann und P&G unter dem Dach „Zukunft mitgemacht.“ Der Fokus liegt darin, junge Menschen für die Zukunft zu stärken und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich über selbstbestimmtes Lernen und Mitgestalten aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Damit wird eine wichtige Grundlage für eine starke und demokratische Gemeinschaft geschaffen. Mehr Infos unter www.zukunftmitgemacht.de.

Bewerben können sich Schulen, Schülergruppen, Elterninitiativen, Vereine oder Kommunen. Die Gesamtfördersumme der Aktion beträgt 100.000 Euro, verteilt auf 15 Projekte. Die Hauptförderung ist mit 15.000 Euro dotiert. Bewerbungen werden bis zum 28. April 2022 angenommen.

Weitere Informationen unter www.dkhw.de/schulhoftraeume.




„Digitale Kompetenzen spätestens ab der Sekundarstufe vermitteln“

Studie des Leibniz Instituts stellt enorme Kompetenzunterschiede fest

In der deutschen Bevölkerung sind die digitalen Kompetenzen ungleich verteilt. Vor allem ältere Menschen ab 50, Frauen, Personen mit geringer formaler Bildung oder Migrationshintergrund weisen unterdurchschnittliche digitale Kompetenzen auf. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung http:/rwi-essen.de.

Bildungspanel ausgewertet

Die Datenauswertung des Nationalen Bildungspanels zeigt auch, dass bei Jugendlichen große Kompetenzunterschiede bestehen, die stark vom Elternhaus beeinflusst werden, wie es heißt. Ist demnach mindestens ein Elternteil erwerbstätig, haben Jugendliche zudem eine um bis zu 7,5 Prozentpunkte höhere digitale Kompetenz als Kinder arbeitsloser Eltern.

Die Schere in den digitalen Kompetenzen zwischen verschiedenen sozioökonomischen Gruppen öffnet sich bereits während der Schulzeit ab der Sekundarstufe I. Während die Kinder in der sechsten Klasse noch über sehr ähnliche Kompetenzen verfügen, sind in der neunten Klasse bereits deutliche Unterschiede nach Migrationshintergrund und elterlicher Berufstätigkeit messbar.

Elternhaus beeinflusst Wissen

Den Experten nach sollten digitale Kompetenzen im formalen Bildungssektor spätestens ab der Sekundarstufe I vermittelt werden. Schulen sollten darüber hinaus Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie Mädchen stärker für Themen mit Bezug zur Informatik begeistern und motivieren. Die Studie weist darauf hin, dass gerade in diesen Gruppen das Interesse an informatischen Berufsfeldern bereits gegen Ende der Schullaufbahn in der 12. Klasse nachlässt.

„Die digitalen Kompetenzen sind bereits bei Jugendlichen ungleich verteilt werden und stark vom Elternhaus beeinflusst. Somit könnte die Corona-Pandemie bestehende soziale Ungleichheiten langfristig verstärken, da der Zugang zum digitalen Unterricht für Kinder aus benachteiligten Familien schwieriger war. Die Politik sollte den Aufbau digitaler Kompetenzen spätestens ab der Sekundarstufe I intensivieren und auch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen für Frauen, ältere Menschen und Personen mit Migrationshintergrund anbieten“, sagt RWI-Forscherin Friederike Hertweck.

Quelle: pressetext.redaktion/Florian Fügemann




Aktion „Lesetüte“: Bücherliebe bei Schulanfängern wecken

Leseförderaktion zur Einschulung startet in die zwölfte Runde – Anmeldung für Buchhandlungen bis 3. März 2022

Direkt beim Einstieg Lust aufs Lesen machen: 95.000 Erstklässler starteten im vergangenen Jahr in Deutschland und Österreich mit einer Lesetüte ins Schulleben. Auch in diesem Jahr können sich Buchhandlungen wieder beteiligen und die Aktion in Kooperation mit Schulen vor Ort koordinieren. Die Lesetüten werden von den Erstklässler des laufenden Schuljahres gestaltet und im Herbst den nächsten Schulanfängern übergeben. Enthalten sind ein Erstlesebuch der Verlage Arena oder Oetinger, ein Klinkenhänger und ein Lesezeichen sowie ein Begleitschreiben zum Thema Lesen im Grundschulalter, das sich an die Eltern richtet. Buchhandlungen können in der Tüte zusätzlich mit eigenen Werbematerialien, wie Lesezeichen oder Flyern, für sich werben. 

Jetzt anmelden

Die Anmeldung zur Teilnahme ist für Buchhandlungen bis zum 3. März möglich. Die Aktion ist eine Initiative der Interessengruppe (IG) Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Kooperation mit den Verlagen Arena und Oetinger.

Buchhandlungen spielen bei der Durchführung der Aktion eine essentielle Rolle, denn sie erhalten und bestücken die Tüten und sind zugleich das Bindeglied zu den Grundschulen, mit denen sie gemeinsam die Bemalung und Ausgabe der Lesetüten koordinieren. Individuelle Absprachen zur Durchführung der Aktion sind möglich, sodass Buchhandlungen und Schulen flexibel auf coronabedingte Einschränkungen in der jeweiligen Region reagieren können.

Eckdaten im Überblick:

  • Anmeldung vom 1. Februar bis zum 3. März 2022 online unter www.boersenverein.de/lesetuete
  • Jede Lesetüte enthält ein Erstlesebuch (entweder von Arena oder von Oetinger), ein Lesezeichen und einen Klinkenhänger
  • Kosten: 27,50 € pro 25er VE für Mitglieder des Börsenvereins, 55,- € pro 25er VE für alle anderen Teilnehmer
  • Auslieferung der Materialien erfolgt Mitte Mai 2022

Alle Dokumente wie Elternbriefe, Anschreiben an Schulen und auch einen Ideenpool zur Aktion stehen zum Download zur Verfügung unter www.boersenverein.de/lesetuete oder www.oetinger.de/lesefoerderung/lesetuete.

Ansprechpartnerinnen für Buchhandlungen in den Verlagen Arena und Oetinger: 

Anne Stadtelmeyer, Arena Verlag, 
E-Mail: anne.stadtelmeyer@arena-verlag.de, Telefon: 0931 / 79644-66

Andrea Krohn, Oetinger Verlag,
E-Mail: a.krohn@verlagsgruppe-oetinger.de, Telefon: 040 / 607909-759

Ansprechpartnerin beim Börsenverein ist Birgit Koch:
E-Mail: koch@boev.de, Telefon: 069 / 1306-511