Neuer Online-Studiengang Soziale Arbeit startet an der Ostfalia

Flexibel studieren: Bachelor „Soziale Arbeit Online“ ab 2026

Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften erweitert ihr Studienangebot um einen neuen, praxisnahen Bachelorstudiengang: Ab September 2026 können Studierende „Soziale Arbeit Online“ am Campus Suderburg belegen. Das Angebot richtet sich gezielt an Berufstätige, die sich akademisch weiterqualifizieren möchten, ohne ihre beruflichen oder familiären Verpflichtungen aufgeben zu müssen.

Flexibles Studium für Berufstätige

Der neue Studiengang kombiniert digitale Lernformate mit ausgewählten Präsenzphasen vor Ort. Pro Semester sind lediglich drei bis vier Termine am Campus vorgesehen. Dieses Blended-Learning-Konzept soll eine hohe Flexibilität ermöglichen und gleichzeitig den persönlichen Austausch sichern.

Studiengangsleiter Björn Hermstein betont den praxisnahen Ansatz: Das Studium sei so konzipiert, dass es sich optimal mit bestehenden Lebensrealitäten vereinbaren lasse und gleichzeitig eine fundierte fachliche Qualifikation gewährleiste.

Breites Kompetenzspektrum für die Praxis

Inhaltlich vermittelt der Bachelorstudiengang sowohl theoretische Grundlagen als auch konkrete Handlungskompetenzen. Dazu gehören unter anderem:

  • Krisenberatung und Gesprächsführung
  • rechtliche und ethische Grundlagen sozialer Arbeit
  • Methoden sozialwissenschaftlicher Forschung
  • Reflexion und Weiterentwicklung professionellen Handelns

Der Studiengang ist zulassungsfrei und schließt mit dem Bachelor of Arts sowie der staatlichen Anerkennung ab.

Vielfältige Berufsperspektiven

Absolventinnen und Absolventen stehen zahlreiche Tätigkeitsfelder offen. Dazu zählen unter anderem die Kinder- und Jugendhilfe, Schul- und Kitaarbeit, Familien- und Suchtberatung, Integrationsarbeit sowie Tätigkeiten im öffentlichen Dienst oder in sozialen Einrichtungen wie Kliniken und sozialpsychiatrischen Diensten.

Auch eine akademische Weiterqualifizierung ist möglich: Aufbauende Masterstudiengänge an der Ostfalia bieten zusätzliche Spezialisierungsmöglichkeiten.

Studienstart und Bewerbung

Der Studiengang startet zum Wintersemester am 1. September 2026. Bewerbungen sind ab Mitte Mai möglich.

Mit dem neuen Online-Studienangebot reagiert die Ostfalia Hochschule auf den steigenden Bedarf an flexiblen Bildungsformaten im sozialen Bereich und eröffnet insbesondere Berufstätigen neue Wege in ein gesellschaftlich relevantes Berufsfeld.

Fragen beantwortet auch gerne das Team der Zentralen Studienberatung der Ostfalia Hochschule:

www.ostfalia.de/zsb
Telefon: +49 5331 939 15200
E-Mail: zsb@ostfalia.de


Weitere Informationen:

https://www.ostfalia.de/h/bachelor/soziale-arbeit-online
https://www.ostfalia.de/zsb




Kita-Zeit ist Entwicklungszeit: Vortrag von Armin Krenz in Freiburg

Was Kinder stark macht – und was ihre Entwicklung behindert: Impulse für Pädagogik und Schule.

Warum die Kita-Zeit entscheidend für das ganze Leben ist

Die frühen Jahre eines Kindes sind prägend wie kaum eine andere Lebensphase. Was Kinder in dieser Zeit erleben – oder eben nicht erleben –, beeinflusst ihre Entwicklung nachhaltig. Genau hier setzt ein Vortrag von Prof. Dr. Armin Krenz an, der die Kita-Zeit als zentrale Entwicklungszeit in den Fokus rückt.

Seine zentrale These: Entwicklung geschieht nicht nebenbei – sie braucht Bedingungen, die gezielt gestaltet werden müssen.

Was Kinder stärkt – und was ihnen schadet

Im Mittelpunkt des Vortrags steht eine grundlegende Frage:
Was unterstützt die Entwicklung von Kindern – und was behindert sie?

Dabei geht es nicht nur um einzelne Fördermaßnahmen, sondern um das gesamte Umfeld, in dem Kinder aufwachsen und lernen.

Krenz macht deutlich, dass kindliche Entwicklung immer im Zusammenspiel von Erfahrungen, Beziehungen und Rahmenbedingungen entsteht. Pädagogische Fachkräfte und Schulen stehen daher vor der Aufgabe, diese Bedingungen bewusst zu gestalten.

Impulse für eine zukunftsfähige Pädagogik

Der Vortrag ist Teil der Reihe „Leben und Lernen im Wandel“ und richtet sich an alle, die Kinder auf ihrem Bildungsweg begleiten.

Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln:

  • wie Entwicklungsprozesse verlaufen
  • welche Faktoren sie fördern oder behindern
  • und welche Rolle pädagogische Einrichtungen dabei spielen

Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen gewinnen diese Fragen an Bedeutung.

Referent mit langjähriger Erfahrung

Prof. Dr. Armin Krenz ist Honorarprofessor für Elementarpädagogik und Entwicklungspsychologie und zählt zu den profilierten Stimmen in der frühkindlichen Bildung.

Seine Vorträge verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Impulsen – und bieten damit Orientierung für den pädagogischen Alltag.

Termin und Teilnahme

📅 20. April 2026
🕕 18:00 Uhr

📍 Veranstaltungsort: KH Freiburg, Karlstraße 63, Freiburg
💻 Teilnahme auch online von jedem Ort aus möglich: https://www.kh-freiburg.de/de/hochschule/termine/2026/04-20-vortrag-kita-zeit-entwicklungszeit

💶 Eintritt frei (Spenden erbeten)

Warum sich der Vortrag lohnt

Die Veranstaltung richtet den Blick auf das Wesentliche:

Was Kinder wirklich brauchen, um sich gesund zu entwickeln.

Damit liefert sie wertvolle Impulse für alle, die in Kita, Schule oder pädagogischen Arbeitsfeldern Verantwortung tragen.




Zwei Webinare: Spiel stärken und Kinder vor Medien schützen

Impulse für Kita und Schule: Warum Spiel und Medienkompetenz entscheidend für die Entwicklung von Kindern sind.

Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die widersprüchlicher kaum sein könnte: Auf der einen Seite brauchen sie Spiel, Bewegung und echte Erfahrungen, um sich gesund zu entwickeln. Auf der anderen Seite prägen digitale Medien, soziale Netzwerke und künstliche Intelligenz zunehmend ihren Alltag – mit Chancen, aber auch erheblichen Risiken.

Zwei aktuelle Webinare greifen genau diese Spannungsfelder auf – und geben pädagogischen Fachkräften konkrete Orientierung für ihre Arbeit.

Spiel ist keine Nebensache – sondern Grundlage von Bildung

Im ersten Webinar rückt Prof. Dr. Armin Krenz das kindliche Spiel in den Mittelpunkt. Seine zentrale Botschaft: Spielen ist kein Zeitvertreib, sondern die Basis für Lernen, Entwicklung und Persönlichkeitsbildung.

Kinder erschließen sich über das Spiel ihre Welt. Sie entwickeln Neugier, Konzentration, soziale Fähigkeiten und die Grundlagen für schulisches Lernen.

Das Webinar zeigt, warum das Spiel mit seinen vielfältigen Formen wieder stärker in den Fokus der Elementarpädagogik rücken muss – und wie Fachkräfte es gezielt fördern können.

Digitale Welt: Zwischen Faszination und Gefahr

Das zweite Webinar nimmt eine der drängendsten Fragen unserer Zeit in den Blick: Wie wirken soziale Medien, KI und digitale Technologien auf Kinder und Jugendliche?

Referentin Silke Müller zeigt eindrücklich, dass pädagogische Fachkräfte heute mehr denn je gefordert sind, Kinder nicht nur zu begleiten, sondern auch zu schützen.

Der Vortrag beleuchtet Risiken, macht aber zugleich Mut: Es geht darum, Kinder zu stärken, ihnen Orientierung zu geben und die positiven Möglichkeiten digitaler Medien bewusst zu nutzen.

Konkrete Impulse für die pädagogische Praxis

Beide Veranstaltungen richten sich an Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte sowie weitere pädagogische Fachkräfte. Sie verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Impulsen für den Alltag.

Dabei wird deutlich:

  • Webinar 2:
    Wir verlieren unsere Kinder – Kindheit und Medienkompetenz
    📅 14.04.2026 | 🕘 09:00 – ca. 12:00 Uhr
  • Kinder brauchen Räume für freies Spiel und echte Erfahrungen
  • sie brauchen Orientierung im Umgang mit digitalen Medien
  • und sie brauchen Erwachsene, die beides bewusst gestalten
  • Webinar 1:
    Das Spiel der Kinder: Spielen und Lernen sind untrennbar vernetzt
    📅 13.04.2026 | 🕘 09:00 – ca. 12:00 Uhr
  • 💶 Teilnahme: 67 € pro Person
    🎓 Teilnahmebescheinigung über 4 UE
    💻 Durchführung: Online via Zoom

Anmeldung unter: https://bb-ankum.de/




Webinar: Spielen und Lernen sind untrennbar miteinander vernetzt

Webinar mit Prof. Dr. Armin Krenz zum Thema: Das Spiel der Kinder

Das kindliche Spiel ist – ebenso wie die Bewegung und das rhythmische Erleben – von ganz entscheidender Bedeutung für den Aufbau einer intrinsisch motivierten Selbstbildungstendenz im Kind.
Spiel ist daher keine Spielerei sondern bildet die Grundlage für die Selbst- und Weltendeckung, für die Entstehung von Neugierde (als Voraussetzung für ein Lernen), für den Aufbau einer Konzentrationsfertigkeit, eine Soziabilität und die Stabilisierung einer Schulfähigkeit. In dieser Veranstaltung geht es darum, das Spiel mit seinen 16 Spielformen in den Mittelpunkt der Elementarpädagogik zu rücken, um die hohe Wertigkeit des Spiels im Rahmen einer nachhaltigen Bildungsarbeit herauszustellen.

Termin:

Interaktives Zoom-Webinar am 13.04.2026 von 09:00 – ca. 12:00 Uhr.
Weitere Informationen zum Zugang, Ablauf und Organisation erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Zielgruppe:

Erzieher*innen, Lehrkräfte, Tagespflegepersonen sowie Fachkräfte aus der Jugendarbeit und weiteren pädagogischen Bereichen
Auch als Team-Fortbildung buchbar, Teilnahme dann am besten vor einem Beamer

Referent:

Prof. Dr. Armin Krenz: 1985 – 2015 als Wissenschaftsdozent Zulassung zur heilkundlich, psychologisch- therapeutischen Tätigkeit am Kieler Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik. Europaweit mit Seminaren, Vorträgen und Gastvorlesungen tätig. Ab 2011 zusätzlich eine Honorarprofessur in Bukarest (bis 2015). Ab 2013 auch als Gastdozent am Moskauer „Institut für ethnokulturelle Bildung“ sowie an der psychologischen und pädagogischen Fakultät der Staatlichen Landesuniversität Moskau. Sein Schriftenverzeichnis umfasst neben 30 Fachbüchern rund 800 Buchrezensionen und 600 Beiträge in Fachzeitschriften.

Preis / Teilnehmer

67,00 €
Diese Maßnahme ist gemäß § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Umsatzsteuer befreit.
Nach dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnehmerbescheinigung über 4 Stunden (UE)

Anmeldung:

Buchen Sie Ihre Fortbildung direkt und einfach online. www.BB-Ankum.de


cover-krenz-spiel

Spiel ist kein Luxus – sondern Grundlage

Das Spiel verliert in Kitas zunehmend an Bedeutung – verdrängt durch Förderprogramme, Zeitdruck und steigende Anforderungen. Doch ohne Spiel fehlt Kindern die Basis für Selbstbildung und gesunde Entwicklung. Dieses Buch zeigt fundiert und praxisnah, warum Spiel unverzichtbar ist – und wie eine lebendige Spielpädagogik Kinder ins Zentrum rückt.

Armin Krenz
Spiel und Selbstbildung
Kitas brauchen eine pädagogische Revolution
Softcover: 176 Seiten
ISBN: 9783963046162
22 €




Fachtag zu Beschäftigungspotenzialen in Kitas 2026

ehs-Campus-Moritzburg

Wie können Arbeitszeiten stabilisiert und Fachkräfte entlastet werden? Jetzt kostenfrei zum Fachtag am 1. April 2026 in Dresden anmelden

Viele Erzieherinnen erleben es täglich: hohe Belastung, Personalmangel, ständig neue Anforderungen. Gleichzeitig arbeiten fast die Hälfte der pädagogischen Fachkräfte in Teilzeit – oft nicht freiwillig, sondern um die Arbeit langfristig bewältigen zu können.

Genau hier setzt der Fachtag
„Beschäftigungspotenziale in der Kindertagesbetreuung – Ergebnisse, Herausforderungen, Perspektiven für Ostdeutschland“
am 1. April 2026 in Dresden an.

Im Mittelpunkt steht die Frage:
Wie können Arbeitsbedingungen so verbessert werden, dass Fachkräfte im Beruf bleiben – und vielleicht sogar ihre Stunden aufstocken?

Worum geht es beim Fachtag?

Auf dem Fachtag werden erste Ergebnisse des bundesweiten Forschungsprojekts BeKit vorgestellt. Dieses untersucht, warum viele Fachkräfte ihre Arbeitszeit reduzieren oder nicht auf Vollzeit erhöhen – und welche Rahmenbedingungen sich ändern müssten.

Gemeinsam mit Fachkräften aus der Praxis wird diskutiert:

  • Wie können bestehende Arbeitszeiten stabilisiert werden?
  • Welche Unterstützung brauchen Erzieherinnen im Alltag wirklich?
  • Was können Träger und Politik konkret verbessern?
  • Welche Rolle spielt der demografische Wandel – besonders in Ostdeutschland?

Dabei geht es nicht um abstrakte Theorie, sondern um Ihre berufliche Realität in der Kita.

Was sich ändern muss

Der Fachkräftemangel in der Kindertagesbetreuung ist längst Alltag. Gleichzeitig werden die Anforderungen an die pädagogische Arbeit immer vielfältiger:

  • mehr Dokumentation
  • wachsende Bildungsansprüche
  • Inklusion und kulturelle Vielfalt
  • zunehmende Belastungen im Team

Viele Kolleginnen arbeiten deshalb in Teilzeit, um gesund im Beruf bleiben zu können. Doch was müsste passieren, damit sich daran etwas ändert? Welche Entlastung wäre tatsächlich wirksam?

Der Fachtag bietet Raum, genau darüber ins Gespräch zu kommen. Der Fachtag wendet sich an Erzieherinnen und Erzieher, Kita-Leitungen, Fachberatungen, Trägervertretungen, gewerkschaftliche Engagierte und Interessierte aus Politik und Wissenschaft.

Anmeldung und Organisation

📅 Datum: 1. April 2026
📍 Ort: Evangelische Hochschule Dresden
💶 Teilnahme: kostenfrei

Der Fachtag wird in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen organisiert.

Die Anmeldung erfolgt über die Website der Evangelischen Akademie Sachsen oder per E-Mail an: akademie@evlks.de

Hintergrund: Das Projekt BeKit

Der Fachtag ist Teil des Forschungsprojekts BeKit – Beschäftigungspotenziale für die Kindertagesbetreuung (Laufzeit 08/2024–07/2026). Ziel ist es, Wege zu finden, um:

  • Fachkräfte im Beruf zu halten
  • Arbeitszeiten zu stabilisieren
  • attraktive Rahmenbedingungen für die Kita-Arbeit zu schaffen

Gefördert wird das Projekt von der Hans-Böckler-Stiftung.

Jetzt anmelden und mitdiskutieren

Wenn Sie sich fragen, wie sich die Arbeitsbedingungen in Kitas realistisch verbessern lassen – dann ist dieser Fachtag eine gute Gelegenheit, Ihre Erfahrungen einzubringen und neue Perspektiven kennenzulernen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.




Pädagogik studieren an der PH NÖ: praxisnah & zukunftsfit

PH Niederösterreich

Lehramt Primarstufe und Elementarpädagogik mit starkem Praxisbezug in Niederösterreich

Wer Pädagogik studieren und aktiv die Zukunft von Bildung mitgestalten möchte, findet an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich (PH NÖ) ein praxisnahes und zugleich wissenschaftlich fundiertes Studienangebot. Ob Lehramt Primarstufe oder Elementarpädagogik – die Ausbildung verbindet Theorie, Forschung und intensive Praxiserfahrung an mehreren Campus-Standorten in Niederösterreich.

Lehramt Primarstufe studieren: Kompetent unterrichten

Das Studium Lehramt Primarstufe an der PH NÖ bereitet gezielt auf den Unterricht in der Volksschule vor. Neben solider fachlicher und didaktischer Ausbildung setzt die Hochschule auf zentrale Zukunftsthemen: Inklusion, Mehrsprachigkeit, kulturelle Bildung, Gesundheitsförderung sowie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Unterricht.

Praxisphasen sind fixer Bestandteil des Studiums. Studierende sammeln von Beginn an Unterrichtserfahrung und werden professionell begleitet. Dadurch erwerben sie nicht nur Fachwissen, sondern auch pädagogische Handlungssicherheit für den Schulalltag.

Elementarpädagogik studieren: Frühkindliche Bildung gestalten

Das Studium Elementarpädagogik trägt der wachsenden Bedeutung frühkindlicher Bildung Rechnung. Die ersten Lebensjahre gelten als entscheidend für spätere Bildungsbiografien – entsprechend hoch sind die Anforderungen an qualifizierte Fachkräfte.

An der PH NÖ verbindet das Studium wissenschaftliche Grundlagen mit reflektierter Praxis. Vermittelt werden unter anderem Kenntnisse in Entwicklungspsychologie, Didaktik, Bildungsplanung und professioneller Beobachtung. Absolventinnen und Absolventen sind damit bestens auf verantwortungsvolle Aufgaben im elementaren Bildungsbereich vorbereitet.

Studium mit Praxisbezug in Niederösterreich

Die PH NÖ steht für ein Pädagogik-Studium mit starkem Praxisbezug, regionaler Verankerung und klarer Zukunftsorientierung. Kleine Studiengruppen, persönliche Betreuung und enge Kooperationen mit Bildungseinrichtungen sorgen für optimale Studienbedingungen.

Jetzt informieren und bewerben

Wer Lehramt Primarstufe oder Elementarpädagogik studieren möchte, findet alle Informationen zu Studieninhalten, Aufnahmeverfahren, Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsfristen online.

Weitere Informationen:
👉 https://www.ph-noe.ac.at




Didacta in Köln: Prof. Ferdinand Klein empfiehlt Vortrag von Armin Krenz

„Kinder haben ein RECHT auf ihre Kindheit“ – Plädoyer für kindorientierte Pädagogik

Hinweis von Prof. Dr. Ferdinand Klein zum Vortrag von Prof. Dr. Armin Krenz auf Europas größter Bildungsmesse, der didacta in Köln:

Titel des Vortrags:
„Kinder haben ein RECHT auf ihre Kindheit – Ein Plädoyer für eine kind(heits)orientierte Elementarpädagogik“
Termin: 10.03.2026, 14:00–15:00 Uhr
Ort: didacta Köln, Halle 8, Stand D 046

Der international bekannte und renommierte Kindheitsforscher Armin Krenz (Hon. Prof. für Entwicklungspsychologie & Elementarpädagogik a. D.) setzt sich seit über 45 Jahren in Vorträgen und Büchern immer wieder dafür ein, dass Kinder auch in Kindertageseinrichtungen förderliche Entwicklungsbedingungen vorfinden, die dazu beitragen, dass sie in Selbstbildungsprozesse hineinfinden können, partizipatorisch bei der Planung, Gestaltung und Durchführung einer lebendigen Alltagspädagogik beteiligt werden, sich mit Fachkräften verbunden fühlen und ihnen Fachkräfte mit wertschätzenden Beziehungsangeboten begegnen. Eine alltagsorientierte Pädagogik, die gemeinsam mit Kindern gelebt wird, macht didaktisch konzipierte Förderprogramme vielfach überflüssig.

Kinder sind keine Marionetten, die sich nach den Erwartungen und Vorstellungen der Erwachsenen oder von Wirtschaftsverbänden zu richten haben, sondern Menschen, die Entwicklungsrechte in Anspruch nehmen können, so wie diese in der UN-Charta „Rechte des Kindes“ festgeschrieben, durch den Deutschen Bundestag ratifiziert wurden und seit dem 05.04.1992 in Kraft getreten sind.

Krenz wies bereits in der Onlineveranstaltung am 18. September 2025Kitas brauchen eine radikale pädagogische Kehrtwende zum KIND“ auf die dringend gebotene Bildungswende von unten hin (Mitschnitt auf YouTube: https://youtu.be/mMSZkMTDIzI). Diese Wende zum KIND begründet Krenz in fünf aktuellen Werken.


Prof. Dr. Ferdinand Klein

Erziehung aus der Begegnung heraus gestalten

Mit Janusz Korczak über inklusionspädagogische Grundfragen nachdenken

Format: 21,0 x 14,8 cm
ISBN: 9783963046186
22,00 € (inkl. MwSt.)


Einführender Impuls

Das Cover verweist auf den polnischen Kinderarzt, Pädagogen und Schriftsteller Janusz Korczak. Auf dem Fundament seiner „fröhlichen Pädagogik der Achtung“ (Näheres in Klein 1996) gründet der fachliche Dialog, den Armin Krenz und der Autor seit bald 30 Jahren pflegen. Krenz begleitet mit wertschätzender Haltung und fachlicher Kompetenz mein (heil)päd­agogisches Bemühen in Wissenschaft und Praxis, das in Korczaks Pädagogik verankert ist.

Korczak zeigt zeitüberdauernd, „Wie man ein Kind lieben soll“ (Andresen 2018). Er wollte seine Waisenkinder nicht allein lassen und begleitete sie bis ins Konzentrationslager Treblinka (Näheres in Klein 2022). Seine beziehungsgestaltende Pädagogik ist besonders für die Erziehung in Kindertageseinrichtungen aktuell. Darauf macht Armin Krenz mit Herzenskraft unermüdlich aufmerksam.

Vorbemerkung

Die Veranstaltung hätte auch folgende Überschriften tragen können:

  • Mehr KIND! Mehr Persönlichkeit und weniger Formalismus/Dirigismus: BILDUNGSWENDE jetzt!
  • Kinder müssen wieder Ausgangs- und Mittelpunkt der Pädagogik sein: BILDUNGSWENDE jetzt!
  • Kinder brauchen Menschen, Spiel und Seelenproviant und keine didaktisierten Förderprogramme: BILDUNGSWENDE jetzt!

Während die von allen Seiten geforderten und zugleich notwendigen Qualitätsstandards und Verbesserungen für professionelles Handeln im Erzieher*innenberuf sowie eine konsequentere kindorientierte Konzeptionsumsetzung immer lauter werden, geraten die wirklich grundlegenden, lebensbedeutsamen, nachhaltig wirksamen und dringend notwendigen Bedürfnisse von Kindern zunehmend ins Abseits der geforderten Umsetzung des Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrags nach dem Sozialgesetzbuch (SGB, 8. Bd., 2. Hlb).

Der Kindheitspädagoge wendet sich im Vortrag – ebenso wie in seinen aktuellen Büchern – an pädagogische Fachkräfte, Eltern und politische Entscheidungsträger sowie an alle, die sich für eine kindgerechte Bildungspolitik und Elementarpädagogik engagieren möchten. Gerade Vorträge vor vielen hundert Teilnehmenden (darunter auch aus der Politik) mit anschließender Diskussion finden ein überaus großes Echo – in Deutschland ebenso wie in europäischen Nachbarländern.

Krenz antwortet aus reflektierten und langjährigen Erfahrungen, aus eigenen wissenschaftlichen Erkenntnissen und weiteren Forschungsergebnissen heraus auf aktuelle Missstände in der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung, die sich in immer schnellerem Tempo fortsetzen:

  • Im Gegensatz zu vielen politischen Mandatsträgern, die sich häufig mit wohlfeilen Worten und ohne kenntnisgeleiteten Praxisbezug äußern, hat sich die Realität in Kindertageseinrichtungen in den vergangenen Jahren weiter dramatisch verschärft – nicht nur für pädagogische Fachkräfte, sondern vor allem (neben den Eltern) für die Kinder selbst – mit nachhaltig dramatischen Folgen für deren psychosoziale und kognitive Entwicklung.
  • Viele Fachkräfte fühlen sich im Spannungsfeld zwischen fachlichem Anspruch (abgeleitet aus wissenschaftlichen Erkenntnissen) und strukturellen, institutionellen sowie personellen Mangelsituationen zunehmend zerrieben. Krankenmeldungen haben deutlich zugenommen, arbeitsbezogene und zugleich innere Kündigungen häufen sich, Burnout-Symptome treten häufiger auf. Teams sind überlastet; vieles zerfällt in Einzelkämpfertum, ungelöste Teamkonflikte nehmen zu – und übertragen sich auf Kinder, die dies in Verhaltensirritationen ausdrücken.
  • Viele Eltern sind – aus unterschiedlichen Gründen – zunehmend schwer erreichbar. Ausbildungsstandards in Fachschulen wurden mancherorts abgesenkt, um dem Erzieherinnenmangel entgegenzuwirken; zugleich wird ein Professionalitätsniveau erreicht, das dem Anspruch des Berufes widerspricht. Außerdem bringen manche Quereinsteigerinnen – oftmals nur mit Minimalfortbildung – zusätzliche Unruhe in das Kollegium und in die Lebenswelt der Kinder, wodurch Entwicklungsprozesse gestört werden.
  • So finden wir immer häufiger eine Pädagogik vor, die Kindern in ihrer sensiblen Entwicklungsphase weder Stabilität noch verlässliche Begleitung bieten kann – mit allen bekannten, nachhaltigen Folgen für kindliches Verhalten und damit auch für die gesellschaftliche Zukunft.

1. Erkenntnis für eine persönlichkeitsprägende Kita-Praxis

  • Die Veranstaltung und die fünf rezensierten Werke rufen dazu auf, gemeinsam für eine seit über zwei Jahrzehnten dringend erforderliche Bildungswende von unten zu sorgen. Pädagogik muss endlich kindgerecht, zuverlässig, beziehungsstark und entwicklungsförderlich gestaltet werden (können). Kinder sind keine Datenpunkte, keine zu verwaltenden Objekte und kein „Humankapital“.
  • Kinder wollen schöpferisch tätig, aktiv und partizipatorisch beteiligt sein – nicht permanent in die Rolle von Reakteur*innen gedrängt werden.
  • Es geht um eine Pädagogik mit Kindern, um eine „Bildung durch Bindung“ (Krenz/Klein 2013), um intrinsisch motivierte Kinder, die aus ihrem Erleben heraus fühlen wollen, wer sie sind, welchen Stellenwert sie in ihrem Umfeld haben und was sie entdecken, unternehmen und bewirken können.
  • Kinder brauchen dazu emotional stabile, sozial denkende und handelnde, kommunikationsfreundliche und handlungsaktive Persönlichkeiten, die sich u. a. durch Selbstbewusstsein, Leistungsfreude, Mut, Selbstfürsorge, Geduld, Verlässlichkeit, Zutrauen, Humor, Optimismus, Lernmotivation, Anstrengungsbereitschaft, Selbstreflexion und Perspektivorientierung auszeichnen.
  • Diese Persönlichkeiten schaffen ein wertschätzendes, emotional warmes Beziehungsklima, eine fehlerfreundliche, Sicherheit vermittelnde Atmosphäre, geben Klärungsimpulse bei Konflikten und realisieren partizipative, werteorientierte und inklusive Pädagogik – mit einer gepflegten Kommunikations-, Interaktions-, Spiel-, Sprach- und Naturerlebniskultur.

Geboten ist eine differenzierte Betrachtung der Bildungswende. Darauf weisen die Impulse zum „Situationsorientierten Ansatz“ und die Rezensionen der fünf einander ergänzenden Bücher hin: authentische Kenntnis der Praxis, Erleben vor Ort, Dabeisein in Kindertageseinrichtungen sowie im Außenbereich der Einrichtungen – und ein face-to-face-Resonanzempfinden.

2. Der „Situationsorientierte Ansatz“ – eine zukunftsweisende Perspektive

Entwicklung und Ziel

Der „Situationsorientierte Ansatz“ wurde in den Jahren 1984 bis 1989 von Armin Krenz im Rahmen seiner Tätigkeit am „Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik in Kiel“ auf der Grundlage des „Situationsansatzes“ erarbeitet und hat sich in den letzten 35 Jahren als viel beachtetes elementarpädagogisches Konzept in Deutschland und im europäischen Ausland etabliert.

Der Ansatz berücksichtigt die soziokulturellen und psychologisch bedeutsamen Lebensbedingungen von Kindern und Eltern und basiert auf einem ganzheitlichen Menschenbild, das die Entwicklung aller Personen, die am Entwicklungsprozess beteiligt sind, in den Mittelpunkt rückt. Ausgangsfrage ist, welche entwicklungsförderlichen Bedingungen Kinder und Familien heute brauchen, um Ressourcen zu entdecken sowie auf- und auszubauen.

Er orientiert sich an aktuellen Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie, Bildungsforschung, Neurobiologie und Bindungsforschung. Ziel ist es, jedes Kind zu unterstützen, Selbst-, Sach- und Sozialkompetenzen auf- und auszubauen und möglichst viele Ressourcen zu wecken, damit Entwicklung in allen Feldern möglich wird.

Grundannahmen und Eckwerte

  • Kinder haben ein Recht darauf, sich als „Gast auf dieser Welt“ zu empfinden. Dazu braucht es Fachkräfte, die Modell für Humanität, Werteorientierung, Engagement, Neugier und Selbstbildungsinteresse sind.
  • Fachkräfte sind Bündnispartner der Kinder und beachten ihre Ressourcen – entsprechend dem gesetzlichen Auftrag sowie den in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Entwicklungsrechten.
  • Elementarpädagogik muss sich wieder an bedeutsamen Wertebereichen orientieren: Sprach-, Ess-, Spiel- und Konfliktkultur sowie alltagsorientierte Lern- und Umgangskultur.
  • Der Mensch kann Zukunft aktiv gestalten, wenn belastende Erfahrungen bearbeitet werden können: Klärung/Bereinigung aktualisierter Ereignisse sorgt für Entlastung und macht Ressourcen verfügbar.
  • Keine isolierten, funktionsorientierten Programme, sondern lebensbedeutsame Themen und kindorientierte Schwerpunkte, die sich an Interessen der Kinder orientieren.
  • Das Spiel bildet den Mittelpunkt, eng vernetzt mit Lern- und Schulfähigkeit; eine vorgezogene Schuldidaktik findet keinen Platz.

Kita als Spiel- und Erfahrungsraum

Im Sinne Friedrich Fröbels wird die Kita als bedeutsamer Spiel- und Erfahrungsraum verstanden, in dem Kinder mit Freude und Neugier in Sinnzusammenhängen tätig sein, Erfahrungen machen und mit anderen Kindern sowie bindungsorientierten Erwachsenen leben, spielen und lernen können. Der Ansatz lehnt altersgleiche Gruppen und fest programmierte Tagesabläufe ab und widerspricht Ausgrenzung. Er ermöglicht grundlegende soziale Erfahrungen, die sich auf emotionale und kognitive Entwicklung nachhaltig positiv auswirken (Klein 2019).

Er baut auf Einsichten klassischer Pädagog*innen (Fröbel, Montessori, Steiner, Korczak) auf und bindet aktuelle Erkenntnisse der Entwicklungs- und Sozialpsychologie sowie zur Personqualität und zum Qualitätsmanagement ein (Klein 2019).

Literaturhinweise und Links

  • Andresen, S. (2018): Wie liebt man Kinder – eine kindheitstheoretische Einordnung Janusz Korczaks. In: Korczak, J.: Wie man ein Kind lieben soll. 17. überarbeitete Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, VII–XXVII.
  • Klein, F. (1996): Janusz Korczak. Sein Leben für Kinder – sein Beitrag für die Heilpädagogik. Heilbronn: Klinkhardt.
  • Klein, F. (2019): Inklusive Erziehungs- und Bildungsarbeit in der Kita. Heilpädagogische Grundlagen und Praxishilfen. Köln: Bildungsverlag EINS.
  • Klein, F. (2022): Janusz Korczak. Die Aktualität seiner Pädagogik. Regensburg: Walhalla.
  • Klein, F. (2025): Erziehung aus der Begegnung heraus gestalten. Mit Janusz Korczak über inklusionspädagogische Grundfragen nachdenken. Freiburg: BurckhardtHaus.
  • Krenz, A. (2019): Kinder brauchen Seelenproviant. Was wir ihnen für ein glückliches Leben mitgeben können. München: Kösel.
  • Krenz, A. (2025a): Berufsbild Erzieherin. Grundsatzgedanken zum Selbstverständnis eines sehr anspruchsvollen Berufs.* Freiburg: BurckhardtHaus.
  • Krenz, A. (2025b): SPIEL UND SELBSTBILDUNG. Kitas brauchen eine pädagogische Revolution. Freiburg: BurckhardtHaus.
  • Krenz, A. (2025c): Beobachtung und Entwicklungsdokumentation. Grundlagen – Praxisbeispiele – Beobachtungsliste – Dokumentationsmuster. Freiburg: BurckhardtHaus.
  • Krenz, A. (2025d): Merkmale einer guten Kita-Pädagogik – Das Praxisbuch für Qualität in der frühen Bildung. Was in Kitas oftmals vergessen, zurückgestellt oder außer Acht gelassen wird. Freiburg: BurckhardtHaus.
  • Krenz, A. (2025e): Ganzheitliche Pädagogik verstehen und leben. Wie Kinder durch Beziehung, Sinneserfahrung und Selbstbildung nachhaltig wachsen – ein Leitfaden für pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Eltern. Freiburg: BurckhardtHaus.
  • Krenz, A./Klein, F. (2013): Bildung durch Bindung. Frühpädagogik: inklusiv und kindorientiert. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • www.beobachten-und-dokumentieren.de
  • https://www.bertelsmann-stiftung.de

Prof. Dr. Ferdinand Klein




Dualer Bachelor Soziale Arbeit ab WS 2026/27 in Ludwigshafen

Fortbildung im Kindergarten

Praxisintegriertes Studium der Sozialen Arbeit startet neu an der HWG Ludwigshafen – vergütet, gebührenfrei und eng mit sozialen Einrichtungen vernetzt

Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit wird an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU) ab dem Wintersemester 2026/2027 erstmals auch als duales, praxisintegriertes Studium angeboten. Damit erweitert die Hochschule ihr Studienangebot um ein Modell, das wissenschaftliche Ausbildung und kontinuierliche Praxiserfahrung systematisch verbindet. Die Einführung erfolgt in enger Abstimmung mit zahlreichen sozialen Einrichtungen und mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministeriums.

Duales Studium stärkt Fachkräftesicherung im sozialen Bereich

Mit dem dualen Studiengang reagiert die Hochschule auf den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften in sozialen Berufsfeldern. Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis erwerben Studierende frühzeitig berufspraktische Kompetenzen und können ihr Wissen direkt im Arbeitsalltag anwenden. Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Aufbau des Studienangebots finanziell.

Der Studiengang knüpft an die über 75-jährige Tradition der Sozialen Arbeit am Standort Ludwigshafen an und ergänzt den bestehenden Bachelor Soziale Arbeit um eine besonders praxisnahe Studienform.

Studienaufbau: Theorie und Praxis im Wochenmodell kombiniert

Der duale Bachelor Soziale Arbeit ist auf sieben Semester ausgelegt und führt zum Abschluss Bachelor of Arts mit staatlicher Anerkennung als Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagoge.

Das Studium folgt einem Wochenmodell:

  • Montag bis Mittwoch: Lehrveranstaltungen an der Hochschule
  • Donnerstag und Freitag: Praxiseinsatz in einer sozialen Einrichtung

In der vorlesungsfreien Zeit wird die Praxistätigkeit flexibel fortgeführt. Zusätzlich ist im dritten Semester ein Fremdpraktikum in einem weiteren Arbeitsfeld vorgesehen. Im vierten Semester absolvieren Studierende ein vollständiges Praxissemester in Vollzeit.

Vergütung, Kosten und finanzielle Vorteile im dualen Studium

Das duale Studium Soziale Arbeit ist für Studierende besonders attraktiv:

  • monatliche Vergütung von mindestens 1.250 Euro über die gesamte Studiendauer
  • keine Studiengebühren
  • lediglich Semesterbeitrag von derzeit rund 160 Euro pro Semester

Damit verbindet das Studienmodell finanzielle Absicherung mit einem vollwertigen Hochschulstudium.

Inhalte des Studiums Soziale Arbeit

Im Studium setzen sich die Studierenden mit sozialen Problemlagen, gesellschaftlicher Ungleichheit und Fragen von Teilhabe und Ausgrenzung auseinander. Zentrale Themen sind unter anderem:

  • Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen
  • sozialpädagogische Handlungskonzepte
  • kritisch-reflexive Praxis Sozialer Arbeit
  • Verbindung von wissenschaftlicher Analyse und konkreter Fallarbeit

Ziel ist es, professionelle Handlungskompetenz und wissenschaftliche Reflexionsfähigkeit gleichermaßen zu entwickeln.

Bewerbung und Zulassungsvoraussetzungen

Für den dualen Bachelorstudiengang Soziale Arbeit können sich Interessierte bewerben mit:

  • Abitur oder Fachhochschulreife
  • abgeschlossener Berufsausbildung (Durchschnittsnote mindestens 2,5)
  • anerkannter beruflicher Weiterqualifikation (z. B. Meisterprüfung)

Die Bewerbung erfolgt direkt bei den kooperierenden Praxispartnern. Nach erfolgreicher Zusage wird die Immatrikulation an der Hochschule vorgenommen. Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester im September.

Breites Netzwerk an Praxispartnern

Zum Netzwerk der Praxispartner zählen unter anderem soziale Träger, Kommunen und Fachverbände aus der Region, darunter Einrichtungen aus den Bereichen Jugendhilfe, Sozialpsychiatrie, Rehabilitation und kommunale Sozialarbeit. Das Netzwerk wird fortlaufend erweitert.

Persönliche Begleitung im dualen Studium

Studieninteressierte und Studierende werden während des gesamten dualen Studiums eng begleitet. Ein zentraler Praxiskoordinator unterstützt bei allen Fragen rund um Studienorganisation, Praxisphasen und Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Einsatzstellen.

Weitere Informationen:

https://www.hwg-lu.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-dual-ba