Kinder emotional stärken mit START ab 2 und Kindergarten plus

Neue Online-Kurse der Deutschen Liga für das Kind fördern seelische Gesundheit, Kinderrechte und soziale Kompetenzen

Die Deutsche Liga für das Kind bietet 2025 wieder Online-Fortbildungen zu ihren erfolgreichen Präventionsprogrammen START ab 2 und Kindergarten plus an. Beide Programme fördern die seelische Gesundheit, die emotionale und soziale Entwicklung sowie die Kinderrechte und Partizipation von Kindern im Kita-Alter.

Bei START ab 2 lernen pädagogische Fachkräfte, wie sie mit altersgerechten Impulsen und Materialien die emotionale Wahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit von Kindern ab zwei Jahren fördern können. Symbolische Holzfiguren helfen dabei, Bedürfnisse sichtbar zu machen und Wege zu ihrer Erfüllung zu zeigen.

Das Programm Kindergarten plus richtet sich an Kinder zwischen vier und fünf Jahren. Mit den beliebten Handpuppen Tula und Tim entdecken Kinder spielerisch ihre Gefühle, üben Empathie und stärken ihr Selbstbewusstsein.

Im Jahr 2025 finden die Online-Fortbildungen an mehreren Terminen statt:

  • START ab 2: Live-Webinar am 6. November 2025 (09.00–15.00 Uhr) und Online-Workshop am 12. Februar 2026 (15.30–17.30 Uhr)
  • Kindergarten plus:

    • Basis-Teil 1: Live-Webinar am 4. November 2025
    • Basis-Teil 2: Live-Webinar am 5. November 2025

Die Teilnahme ist ohne Vorkenntnisse möglich. Pädagog*innen lernen praxisnah, wie sie die Materialien der Programme im Alltag einsetzen und Eltern einbeziehen können.

Weitere Informationen und Buchung unter:
👉 fruehe-kindheit-online.de – Fortbildungen Kindergarten plus

Präsenzfortbildungen können außerdem individuell („on Demand“) über info@kindergartenplus.de angefragt werden.

Quelle: Deutsche Liga für das Kind e.V.




Kinder beteiligen, fördern, schützen – Live-Webinare und Online-Workshops

Die Deutsche Liga für das Kind bietet mehrere interdisziplinäre Online-Seminare zu aktuellen Themen der frühen Bildung, Förderung und des Kinderschutzes an

Die Deutsche Liga für das Kind bietet ab November 2025 wieder mehrere interdisziplinäre Live-Webinare und Online-Workshops zu aktuellen Themen der frühen Bildung, Förderung und des Kinderschutzes an. Die Veranstaltungen richten sich an pädagogische Fachkräfte aus Kita, Krippe, Kindertagespflege und Jugendämtern, an Fachberatungen, Lehrende sowie an alle, die sich für das Wohl junger Kinder engagieren.

Live-Webinar-Serie „Kinder beteiligen – fördern – schützen“

In der Reihe beleuchten Expertinnen und Experten aus Medizin, Psychologie, Soziologie und Pädagogik zentrale Fragen einer kinderrechtsbasierten Praxis. Die Referent*innen gehören dem interdisziplinären Vorstand der Deutschen Liga für das Kind an.

Termine (jeweils 16.30–18.30 Uhr):

05.11.2025 – Prof. Dr. Jeannette Roos: Konflikte in der Kita lösen

19.11.2025 – Dr. Areej Zindler: Kinder mit traumatischen Erfahrungen und Fluchterfahrungen – Basiswissen und Praxisimpulse

27.11.2025 – Prof. Dr. Jörg Maywald: Kinderrechtsbasierter Kinderschutz – Die Kita als sicherer Ort für Kinder

10.12.2025 – Dr. Thomas Fischbach: Gemeinsam stark für Kinder mit besonderem Förderbedarf – Kooperation von Fachkräften, Eltern und Therapeuten

Online-Workshop-Serie „kindgeRecht im Alltag von Kita, Krippe, Kindertagespflege“

Die Workshops zeigen praxisnah, wie ein partizipativer, kinderrechtsbasierter Alltag in der frühen Bildung gestaltet werden kann. Themen sind Feinfühligkeit, Selbstreflexion und der bewusste Umgang mit Macht in alltäglichen Schlüsselsituationen.

Termine (jeweils 16.30–18.30 Uhr):

12.11.2025 – Herausfordernde Situationen im Krippen- und Kitaalltag

03.12.2025 – Machtfragen im Alltag: Wer bestimmt wirklich in Schlüsselsituationen?

17.12.2025 – Mit Feinfühligkeit und Responsivität: Schlüsselsituationen kindgeRecht gestalten

Information und Anmeldung: https://fruehe-kindheit-online.de/?cat=c17_Workshops-Workshop.html

Quelle: Deutsche Liga für das Kind e.V.




Online: Bildungskrise in der Kita erfordert radikale Kehrtwende

Einladung zur Veranstaltung von Bildungswende jetzt mit Armin Krenz am 18. September 2025

Die Realität in vielen Kindertageseinrichtungen hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschärft – nicht nur für pädagogische Fachkräfte, sondern vor allem für die Kinder selbst. Während der Ruf nach Qualitätsstandards, Evaluation und Konzeptentwicklung immer lauter wird, geraten die grundlegenden Bedürfnisse von Kindern zunehmend aus dem Blick. Was sie eigentlich brauchen – Beziehung, Sicherheit, Raum für Spiel, Selbstwirksamkeit und emotionale Entwicklung – wird im Alltag oft durch Bürokratie, Personalnot und institutionelle Routinen verdrängt.

Hinzu kommt: Viele Fachkräfte fühlen sich im Spannungsfeld zwischen fachlichem Anspruch und strukturellem Mangel zerrieben. Teams sind überlastet, Eltern schwer erreichbar, Ausbildungsstandards sinken. Qualifiziertes Personal denkt immer häufiger über einen Ausstieg nach. Gleichzeitig werden Quereinsteiger*innen eingestellt, oft ohne ausreichende pädagogische Qualifikation. Das Ergebnis: Eine Pädagogik, die Kindern in ihrer sensiblen Entwicklungsphase weder Stabilität noch verlässliche Begleitung bieten kann – mit allen bekannten Folgen für das kindliche Verhalten und die gesellschaftliche Zukunft.

Gegen diesen besorgniserregenden Trend setzt sich der renommierte Kindheitsforscher Prof. h.c. Dr. h.c. Armin Krenz mit Nachdruck zur Wehr. In einer aktuellen Onlineveranstaltung fordert er eine „radikale pädagogische Kehrtwende zurück zum Kind“ – weg von überakademisierten Konzepten, zurück zu einer beziehungsorientierten, kindzentrierten Praxis. Es brauche, so Krenz, endlich eine Bildungswende, die diesen Namen auch verdient: Keine Steuerung nach wirtschaftlichen Vorgaben, sondern eine konsequente Orientierung an den Entwicklungsbedürfnissen von Kindern.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Initiative „Bildungswende Jetzt“ in Kooperation mit dem Kitafachkräfteverband statt. Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Eltern, politische Entscheidungsträger*innen sowie alle, die sich für eine kindgerechte Bildungspolitik engagieren möchten.

Termin: Donnerstag, 18. September 2025, von 19.00 bis 20.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich unter:
https://us06web.zoom.us/meeting/register/IzTyZ_w3TYWeIxoEUtEUcw

Die Veranstalter rufen dazu auf, gemeinsam laut zu werden – für eine Bildungswende von unten: kindgerecht, beziehungsstark und menschenwürdig. Denn eines steht fest: Kinder sind keine Datenpunkte. Sie sind Menschen.




Fachsymposium Traumapädagogik: Impulse, Austausch und Perspektiven

Symposium am 26. September 2025: Traumapädagogik im interdisziplinären Fokus

Am 26. September 2025 lädt der berufsbegleitende Masterstudiengang Kindheits- und Sozialwissenschaften (MAKS) der Hochschule Koblenz zum Fachsymposium „Traumapädagogik“ ein. Unter dem Motto „Erkennen – Verstehen – Handeln“ richtet sich die Veranstaltung an Fachkräfte aus Pädagogik, Sozialer Arbeit, Medizin und Politik sowie an Lehrende und Interessierte aus der Öffentlichkeit.

Hochkarätige Vorträge zu Trauma und Bildung

Von 09:00 bis 15:00Uhr erwartet die Teilnehmenden im Raum A032 der Hochschule ein inspirierendes Programm mit drei fachlich fundierten Impulsvorträgen:

  • Heiner van Mil (M.A.): „Eine Frage der (traumapädagogischen) Haltung: Traumabetroffene Menschen als Expert*innen verstehen.“
  • Prof. Dr. Regina Steil: „Psychotherapie der Posttraumatischen Belastungsstörung und komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung nach Kindesmissbrauch.“
  • Prof. Dr. Johannes Drerup: „Aus Katastrophen lernen? Über Demokratieerziehung, Erinnerungspolitik und Vergangenheiten, die nicht vergehen wollen.“

Fachlicher Dialog auf Augenhöhe

Das Symposium bietet Raum für Diskussion, Reflexion und fachübergreifenden Austausch. Ziel ist es, neue Perspektiven in der Traumapädagogik sichtbar zu machen und den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern.

Teilnahme und Anmeldung

  • Teilnahmegebühr: 60 Euro
  • Kostenfrei für Studierende und Mitarbeitende des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.hs-koblenz.de/maks.




Sommerschule in Aderstedt: Kindliches Verhalten besser verstehen

Fachtagung vermittelt pädagogischen Fachkräften Deutungswissen für eine entwicklungsförderliche Praxis

Zum zweiten Mal fand in Aderstedt am Huy in Sachsen-Anhalt, einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Halberstadt, eine zweitägige Fachtagung für (elementar-)pädagogische Fachkräfte statt. Neben Erzieher*innen nahmen auch Fachberater*innen und Grundschullehrkräfte daran teil.

Fachlicher Blick auf kindliche Ausdrucksformen

Die Tagung stand unter dem Thema: „Ausdrucksformen von Kindern erkennen, verstehen, deuten können und entwicklungsförderlich handeln“. Ziel war es, interessierten Fachkräften ein grundlegendes Handwerkszeug aus der psychoanalytisch geprägten Elementarpädagogik zu vermitteln. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele wurden die Bedeutungs- und Erzählwerte (d. h. die psychologischen Hintergründe) kindspezifischer Ausdrucksweisen beleuchtet – mit dem Anspruch, dem oft zitierten Leitsatz „Wir holen das Kind da ab, wo es steht“ fachlich gerecht zu werden.

Pädagogik zwischen Praxis und Lehre

Für eine entwicklungsförderliche und damit kindorientierte Pädagogik ist es unerlässlich, psycho-soziale Bedeutungsaspekte – insbesondere bei verhaltensoriginellen Ausdrucksformen von Kindern – fachlich fundiert erklären zu können. Nur so lassen sich entwicklungsunterstützende Maßnahmen einleiten, die Kindern helfen, erneut in nachhaltige Selbstbildungsprozesse hineinzufinden. Dazu gehört auch, alltagsgeprägten und vorschnellen Deutungen mit professionellem Wissen entgegenzuwirken.

Lernen im Zelt – inmitten der Natur

Wie bereits bei der ersten Fachtagung wurde auch diese Sommerschule in einem großen Zelt auf einer Wiese durchgeführt – in direkter Nähe zum naturnahen Spiel- und Bewegungsraum Hallerspring, umgeben von Wald und einem kleinen See. Abseits störender Einflüsse konnten sich die Teilnehmenden intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.

Dialogischer Austausch auf Augenhöhe

Die inhaltliche Gestaltung übernahmen Hon.-Prof. (a.D.) Armin Krenz und die integrationspädagogische Fachkraft Gisela Barg. Beide gaben nicht nur fundierte, wissenschaftlich gestützte Einblicke, sondern gestalteten den Austausch dialogisch und praxisbezogen. Fragen der Teilnehmenden waren ausdrücklich erwünscht und wurden mit fachlicher Tiefe beantwortet.

Ehrenamt mit Wirkung: Engagierte Organisation und Finanzierung

Besonders hervorzuheben ist, dass diese zwei Tage vom Schulförderverein der Petri-Sekundarschule Schwanebeck organisiert, von der Aktionsgruppe (LAG) Rund um den Huy unterstützt und durch europäische Fördermittel – kofinanziert durch die Europäische Union – sowie durch Eigenmittel des Fördervereins finanziert wurden. Die Teilnahme war dadurch für alle kostenfrei, lediglich eine geringe Verpflegungspauschale (für Vor-, Haupt- und Nachmittagsversorgung) wurde erhoben. Auch der Burckhardthaus Verlag und spielen und lernen unterstützten die Tagung mit Materialien.

Teilnehmende kamen aus Thüringen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Die aufwendige Planung, Organisation, Finanzierung und Durchführung – über ein Jahr hinweg – wurde mit großem ehrenamtlichen Engagement von Frau Regine Leipert (pensionierte Erzieherin) und Frau Christina Brehmer (Vorsitzende des Schulfördervereins) getragen. Ihr unermüdlicher Einsatz zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Zielorientierung, Durchhaltevermögen und Innovationsfreude zusammenwirken.

Fortsetzung bereits in Planung

Die ersten Schritte zur Fortsetzung dieser erfolgreichen Arbeit im kommenden Jahr sind bereits gemacht.

Armin Krenz




Duales Studium Soziale Arbeit: Jetzt für Studienstart 2025 bewerben

Soziale Verantwortung übernehmen und praxisnah studieren – an der Hochschule Weserbergland

Der duale Studiengang Soziale Arbeit (B.A.) an der Hochschule Weserbergland (HSW) verbindet wissenschaftliche Ausbildung mit praxisnaher Berufserfahrung. In sieben Semestern erwerben die Studierenden fundierte Kenntnisse in Themenfeldern wie Kinder- und Jugendhilfe, Migration, Integration, Familienhilfe und Inklusion. Der nächste Studienstart ist im Oktober 2025 – und noch sind freie Studienplätze verfügbar.

Theorie und Praxis clever verbinden

Das duale Studium verläuft im Wechsel zwischen Hochschule und Praxisstelle. Studierende wenden ihr Wissen direkt im Berufsalltag an und sammeln Erfahrungen in sozialen Einrichtungen – bei gleichzeitigem Einkommen während des Studiums. Die HSW arbeitet mit zahlreichen Praxispartnern deutschlandweit zusammen und hilft bei der Suche nach dem passenden Platz.

Fokus auf Zukunftsthemen der Sozialen Arbeit

Ein besonderes Merkmal des Studiengangs ist der Blick auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen: Studierende lernen, mit Digitalität, sozialer Ungleichheit und komplexen Lebenslagen professionell umzugehen. Ziel ist es, lösungsorientierte Konzepte für die Praxis zu entwickeln und Menschen in schwierigen Lebenssituationen gezielt zu unterstützen.

Jetzt noch bewerben – Studienstart im Oktober

Einige Unternehmen suchen aktuell noch Bewerber*innen für den Studienstart 2025. Die HSW vermittelt aktiv zwischen Interessierten und Praxispartnern.

Ansprechpartner:

Martin Kreft
Tel.: 05151 / 9559-62
E-Mail: kreft@hsw-hameln.de
👉 Weitere Infos & freie Studienplätze: www.hsw-hameln.de/finde-dein-unternehmen

Infoveranstaltung am 19. Juni 2025

Wer mehr über das duale Studium erfahren möchte, ist herzlich eingeladen zum Beratungsnachmittag am 19. Juni 2025 um 17:00 Uhr.
Anmeldung per E-Mail an: veranstaltungen@hsw-hameln.de




Praxisbörse Kindheitspädagogik 2025 an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

Mit Trägern und Einrichtungen aus dem Feld der Kindheitspädagogik ins Gespräch kommen

Am Mittwoch, 4. Juni 2025, findet von 16:30 bis ca. 18:30 Uhr die „Praxisbörse Kindheitspädagogik 2025“ an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) statt. Veranstaltet wird das Event von der Fachschaft sowie der Praxisstelle Kindheitspädagogik der PHKA.

Die Praxisbörse richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, pädagogische Fachkräfte in Ausbildung sowie alle Interessierten, die sich über berufliche Perspektiven im Bereich der Kindheitspädagogik informieren möchten. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, mit Vertreter:innen von 17 Trägern und Einrichtungen aus verschiedenen Bereichen – darunter Flüchtlingssozialarbeit, Hilfen zur Erziehung, Kinderschutz, Kindertageseinrichtungen, Heilpädagogik und Kinderinteressenvertretung – ins Gespräch zu kommen, sich über konkrete Arbeitsfelder zu informieren und individuelle Fragen zu klären.

Die Veranstaltung bietet einen praxisnahen Einblick in die vielfältigen Berufsfelder der Kindheitspädagogik und schafft Raum für Austausch und Vernetzung.

Ort:

Foyer von PHKA-Gebäude 1
Bismarckstraße 10
76133 Karlsruhe
Baden-Württemberg, Deutschland

Zeit:

Mittwoch, 04.06.2025, 16:30 – 18:30 Uhr

Eintritt:

Kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zielgruppe:

Studierende, pädagogische Fachkräfte in Ausbildung, interessierte Öffentlichkeit

Website der Pädagogische Hochschule Karlsruhe

https://www.ph-karlsruhe.de

Quelle: Pressemitteilung Pädagogische Hochschule Karlsruhe




Fortbildung: Die Übergänge im Bildungssystem im Blick

60. Tagung der Sektion Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg: „Transitionen in Bildungsverläufen“

Unter dem Leitthema „Transitionen in Bildungsverläufen“ findet vom 22. bis 24. September 2025 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die 60. Tagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) statt.

Im Mittelpunkt der Fachtagung stehen Übergänge im Bildungssystem – sogenannte Transitionen –, die sowohl für junge Menschen als auch für pädagogische Fachkräfte große Bedeutung haben. Diese Übergänge reichen vom Eintritt in die Kindertagesstätte über den Wechsel von der Grundschule in weiterführende Schulformen bis hin zum Übergang ins Berufsleben oder Studium.

Wechsel der Lebensphasen

Das deutsche Bildungssystem ist durch zahlreiche solcher Übergänge geprägt. Dabei geht es nicht nur um organisatorische Wechsel, sondern um bedeutsame Lebensphasen, die gezielte pädagogische Begleitung erfordern. Gerade für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf stellen Übergänge oft kritische Punkte in ihren Bildungsbiografien dar.

Die Tagung greift aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse auf und beleuchtet, wie Übergänge inklusiv gestaltet und Ausgrenzung vermieden werden können. Im Fokus stehen dabei unter anderem:

  • Der Übergang in den Elementarbereich und von dort in die Schule,
  • Wechsel innerhalb der Schullaufbahn, etwa von der Grund- in die Sekundarstufe,
  • sowie der Übergang von der Schule in Berufsausbildung, Studium oder selbstständiges Wohnen.

Zunehmend komplexer und individueller

Übergänge werden zunehmend komplexer und individueller – sie dauern länger, verlaufen weniger vorhersehbar und fordern neue Formen der Unterstützung. Die Tagung bietet Raum für den interdisziplinären Austausch von Forschung und Praxis zu diesen Herausforderungen.

Interessierte aus Wissenschaft, Lehre und Praxis sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und aktuelle Beiträge zu Forschung, Konzepten und Praxisprojekten einzubringen.

Hinweise zur Teilnahme

Einreichung von Abstracts noch bis 25. Mai 2025 – Anmeldung zur Tagung ab 1. Juni 2025 unter https://www.conftool.net/dgfe2025hd/index.php?page=index