Kita-Zeit ist Entwicklungszeit: Vortrag von Armin Krenz in Freiburg
geschrieben von Redakteur | März 25, 2026
Was Kinder stark macht – und was ihre Entwicklung behindert: Impulse für Pädagogik und Schule.
Warum die Kita-Zeit entscheidend für das ganze Leben ist
Die frühen Jahre eines Kindes sind prägend wie kaum eine andere Lebensphase. Was Kinder in dieser Zeit erleben – oder eben nicht erleben –, beeinflusst ihre Entwicklung nachhaltig. Genau hier setzt ein Vortrag von Prof. Dr. Armin Krenz an, der die Kita-Zeit als zentrale Entwicklungszeit in den Fokus rückt.
Seine zentrale These: Entwicklung geschieht nicht nebenbei – sie braucht Bedingungen, die gezielt gestaltet werden müssen.
Was Kinder stärkt – und was ihnen schadet
Im Mittelpunkt des Vortrags steht eine grundlegende Frage: Was unterstützt die Entwicklung von Kindern – und was behindert sie?
Dabei geht es nicht nur um einzelne Fördermaßnahmen, sondern um das gesamte Umfeld, in dem Kinder aufwachsen und lernen.
Krenz macht deutlich, dass kindliche Entwicklung immer im Zusammenspiel von Erfahrungen, Beziehungen und Rahmenbedingungen entsteht. Pädagogische Fachkräfte und Schulen stehen daher vor der Aufgabe, diese Bedingungen bewusst zu gestalten.
Impulse für eine zukunftsfähige Pädagogik
Der Vortrag ist Teil der Reihe „Leben und Lernen im Wandel“ und richtet sich an alle, die Kinder auf ihrem Bildungsweg begleiten.
Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln:
wie Entwicklungsprozesse verlaufen
welche Faktoren sie fördern oder behindern
und welche Rolle pädagogische Einrichtungen dabei spielen
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen gewinnen diese Fragen an Bedeutung.
Referent mit langjähriger Erfahrung
Prof. Dr. Armin Krenz ist Honorarprofessor für Elementarpädagogik und Entwicklungspsychologie und zählt zu den profilierten Stimmen in der frühkindlichen Bildung.
Seine Vorträge verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Impulsen – und bieten damit Orientierung für den pädagogischen Alltag.
Die Veranstaltung richtet den Blick auf das Wesentliche:
Was Kinder wirklich brauchen, um sich gesund zu entwickeln.
Damit liefert sie wertvolle Impulse für alle, die in Kita, Schule oder pädagogischen Arbeitsfeldern Verantwortung tragen.
Zwei Webinare: Spiel stärken und Kinder vor Medien schützen
geschrieben von Redakteur | März 25, 2026
Impulse für Kita und Schule: Warum Spiel und Medienkompetenz entscheidend für die Entwicklung von Kindern sind.
Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die widersprüchlicher kaum sein könnte: Auf der einen Seite brauchen sie Spiel, Bewegung und echte Erfahrungen, um sich gesund zu entwickeln. Auf der anderen Seite prägen digitale Medien, soziale Netzwerke und künstliche Intelligenz zunehmend ihren Alltag – mit Chancen, aber auch erheblichen Risiken.
Zwei aktuelle Webinare greifen genau diese Spannungsfelder auf – und geben pädagogischen Fachkräften konkrete Orientierung für ihre Arbeit.
Spiel ist keine Nebensache – sondern Grundlage von Bildung
Im ersten Webinar rückt Prof. Dr. Armin Krenz das kindliche Spiel in den Mittelpunkt. Seine zentrale Botschaft: Spielen ist kein Zeitvertreib, sondern die Basis für Lernen, Entwicklung und Persönlichkeitsbildung.
Kinder erschließen sich über das Spiel ihre Welt. Sie entwickeln Neugier, Konzentration, soziale Fähigkeiten und die Grundlagen für schulisches Lernen.
Das Webinar zeigt, warum das Spiel mit seinen vielfältigen Formen wieder stärker in den Fokus der Elementarpädagogik rücken muss – und wie Fachkräfte es gezielt fördern können.
Digitale Welt: Zwischen Faszination und Gefahr
Das zweite Webinar nimmt eine der drängendsten Fragen unserer Zeit in den Blick: Wie wirken soziale Medien, KI und digitale Technologien auf Kinder und Jugendliche?
Referentin Silke Müller zeigt eindrücklich, dass pädagogische Fachkräfte heute mehr denn je gefordert sind, Kinder nicht nur zu begleiten, sondern auch zu schützen.
Der Vortrag beleuchtet Risiken, macht aber zugleich Mut: Es geht darum, Kinder zu stärken, ihnen Orientierung zu geben und die positiven Möglichkeiten digitaler Medien bewusst zu nutzen.
Konkrete Impulse für die pädagogische Praxis
Beide Veranstaltungen richten sich an Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte sowie weitere pädagogische Fachkräfte. Sie verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Impulsen für den Alltag.
Dabei wird deutlich:
Webinar 2: Wir verlieren unsere Kinder – Kindheit und Medienkompetenz 📅 14.04.2026 | 🕘 09:00 – ca. 12:00 Uhr
Kinder brauchen Räume für freies Spiel und echte Erfahrungen
sie brauchen Orientierung im Umgang mit digitalen Medien
und sie brauchen Erwachsene, die beides bewusst gestalten
Webinar 1: Das Spiel der Kinder: Spielen und Lernen sind untrennbar vernetzt 📅 13.04.2026 | 🕘 09:00 – ca. 12:00 Uhr
💶 Teilnahme: 67 € pro Person 🎓 Teilnahmebescheinigung über 4 UE 💻 Durchführung: Online via Zoom
Böse Bücher? Wenn Kinderliteratur zur politischen Streitfrage wird
geschrieben von Redakteur | März 25, 2026
Podiumsdiskussion über Zensur, Grenzziehungen und die Macht von Bildern im Kinder- und Jugendbuch
Im Schuljahr 2024/25 wurden in den USA mehr als 6.800 Bücher aus Schulbibliotheken entfernt – häufig mit unklaren Begründungen und unter Berufung auf ein vage formuliertes „Kindeswohl“. Auch in Deutschland zeigen sich ähnliche Entwicklungen: 2025 wurden in Bibliotheken gezielt Bücher mit LGBTQ-Bezug zerstört.
Die Podiumsdiskussion „Böse Bücher? Politiken des Zeigbaren im Kinder- und Jugendbuch“ greift diese Entwicklungen auf und stellt zentrale Fragen: Wer entscheidet, was Kinder lesen dürfen? Welche gesellschaftlichen Werte spiegeln sich in solchen Entscheidungen? Und welche Konsequenzen haben Verbote für Autorinnen und Autoren, Verlage und junge Leserinnen und Leser?
Zwischen Schutz und Zensur: Was darf gezeigt werden?
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die politischen und ästhetischen Dimensionen von Buchverboten. Diskutiert wird unter anderem:
Fördern solche Eingriffe Selbstzensur im Literaturbetrieb?
Wie reagiert der Buchmarkt auf zunehmende Einschränkungen?
Welche Rolle spielen visuelle Medien wie Fotografie, die seit den 1970er-Jahren gezielt auch politisch im Kinder- und Jugendbuch eingesetzt werden?
Die Diskussion beleuchtet damit grundlegende „rote Linien“ – also gesellschaftliche Grenzen dessen, was als zeigbar, erzählbar und lesbar gilt.
Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis
Es diskutieren:
Johanna Hähner (Pädagogische Hochschule Karlsruhe)
Die Veranstaltung ist Teil des Jahresthemas „Rote Linien“ (2026/27) des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und steht im Zusammenhang mit der Ausstellung „L is for Look – Fotobücher für Kinder und Jugendliche“ im Museum Folkwang.
Teilnahme und Termin
Datum: 20. Mai 2026 Uhrzeit: ab 18:30 Uhr
Ort:
Online via Zoom: https://uni-due.zoom.us/j/64709481652?pwd=CbB9fK9zb9wPH1ufaiZgRd0XnAljdB.1#success
oder vor Ort im Gartensaal des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI)
didacta 2026 Köln: spielen und lernen live erleben
geschrieben von Redakteur | März 25, 2026
Recht auf Kindheit, starke Impulse und prominente Gäste in Halle 8.1
Gemeinsam mit unseren Schwesterverlagen und Vertriebspartner*innen setzen wir uns auf der didacta 2026 in Köln vom 10. bis 14.3. für das Recht auf Kindheit und eine Pädagogik mit Herz und Verstand ein. Sie finden uns in Halle 8.1, Stand F 015.
Gerade in einer Zeit, in der Kinder immer früher unter Leistungsdruck geraten, ihr Recht auf freies Spiel – und damit auf Selbstbildung – zunehmend eingeschränkt wird und Bildschirmmedien bereits in Krippe und Kindergarten Einzug halten, möchten wir ein deutliches Zeichen setzen: für eine Bildung, die Kinder stärkt statt sie zu überfordern.
Ein Stand zum Ankommen
Wir laden Sie herzlich ein, uns zu besuchen.
Damit Sie sich bei uns wohlfühlen, haben wir unseren Stand wie ein gemütliches Zimmer gestaltet. Regale, Theken, Tisch und Stühle aus massivem Naturholz schaffen eine warme Atmosphäre und laden zum Verweilen, Stöbern und Austausch ein. Sechs große Riesenluftballons weisen Ihnen schon von Weitem den Weg.
Freuen Sie sich außerdem auf kleine Überraschungen, ein Gewinnspiel sowie ein inspirierendes Programm – sowohl an unserem Stand als auch auf der Stiftungsfläche in Halle 8, Stand D 044.
Wer Sie bei uns erwartet
Neben der Redaktion von spielen und lernen begrüßen wir zahlreiche Persönlichkeiten aus Bildung, Erziehung und Kunst:
Prof. Dr. Armin Krenz Der renommierte Sozialpädagoge und Begründer des Situationsorientierten Ansatzes ist von Dienstag, 10.03., bis Donnerstag, 12.03.2026, am Stand. Er steht für Gespräche zur Verfügung und signiert seine aktuellen Bücher.
Tina Rau Erzieherin und bekannte Buchautorin ist während der gesamten Messe präsent. Ihre Bücher „Kennt ihr Blauland“, „Angst?“ und „Wir suchen die Liebe“ erscheinen künftig bei Oberstebrink – erste Exemplare finden Sie exklusiv bei uns am Stand. Auch sie signiert gerne.
Loes Botman Die niederländische Pastellkünstlerin besucht uns am 12. und 13.03. Sie stellt ihre eindrucksvollen Naturbücher vor, berichtet von ihrer künstlerischen Arbeit und signiert.
Frieder Knauss Theaterpädagoge, Mediator und zertifizierter Kinderschutzbeauftragter ist am Samstag, 14.03., vor Ort. Er bietet zwei kostenfreie Workshops zum Thema „Dein selbstsicheres Kind“ an (11 und 13 Uhr) und stellt sein neues Buch vor.
Tobias Meyer & Michael Uhrmeier Die beiden Schweizer Lehrkräfte präsentieren während der gesamten Messezeit ihre Projekte Miralearn und MiraSpark – visualisierte Lernwege und projektbasiertes Lernen mit KI-Begleitung.
Sandra Zinndorf Die Entwicklerin des „Reisenden Klassenzimmers“ verbindet fundiertes Unterrichtsmaterial mit der Kraft von Geschichten und Abenteuern – und stellt ihr Konzept ebenfalls die gesamte Messezeit vor.
Unser Angebot am Stand
Entdecken Sie bei uns:
Pädagogische Fachbücher von Burckhardthaus
Bilderbücher von spielen und lernen und Oberstebrink
Sachbücher zum Thema ADS von Opti Mind
Elternratgeber aus der Oberstebrink Elternbibliothek
Materialien von Miralearn, MiraSpark und dem Reisenden Klassenzimmer
Informationen zum neuen Bausteine Kita Magazin
Impulse unseres Möbelpartners möbelum
Veranstaltungs-Highlights
Workshop: „Dein SelbstSicheres Kind“ – 14. März 2026, 11:00 und 13:00 Uhr
Am Samstag, 14. März 2026 (11:00 bis 12.00 und 13:00 bis 14.00 Uhr) zeigt Frieder Knauss in zwei Workshops an unserem Stand (Halle 8.1 F 015) auf der didacta, wie Kinder Selbstsicherheit entwickeln.
Mit dem SelbstSicherheitsDreieck (Selbstbewusstsein, Selbstwert, Selbstwirksamkeit) und der SelbstSicherheitsAmpel (Prävention, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung) vermittelt er konkrete, alltagstaugliche Impulse – vom klaren „Stopp“-Sagen bis zu einfachen Schutztechniken.
Lesekino „Kennt ihr Blauland?“ – 10. März 2026, 12:00–12:30 Uhr
Ort: Stiftungsfläche, Halle 8, Stand D 044
Mit Tina Rau und Musiker Martin Hermann. Eine atmosphärische Verbindung aus Sprache, projizierten Bildern und Musik. Das Bilderbuch „Kennt ihr Blauland?“ zählt seit 1988 zu den Klassikern – und ist heute aktueller denn je. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch.
Vortrag von Prof. Dr. Armin Krenz – 10. März 2026, 14:00–15:00 Uhr
„Kinder haben ein RECHT auf ihre Kindheit – Ein Plädoyer für eine kind(heits)orientierte Elementarpädagogik“
Krenz zeigt auf, wie sehr Kindheit heute durch Fremdbestimmung, Zeitdruck und getaktete Programme gefährdet sein kann – und was Elementarpädagogik leisten muss, um Kinder in ihrer Entwicklung wirklich zu stärken.
Workshop: „Lernen sichtbar machen: In 30 Minuten zur ersten Lernlandkarte“ 11. März 2026, 11:00 Uhr und 14. März 2026, 10:00 Uhr, Dauer: 30 Minuten
Kinder arbeiten individuell, aber wie behältst du den Überblick? Tobias Meyer zeigt live, wie er mit Lernlandkarten ein einfaches Werkzeug entwickelt hat, das beides verbindet: Kinder erleben ihren Lernweg als Abenteuer und Lehrpersonen sehen auf einen Blick, wer Begleitung braucht. Er baut vor Ort eine Karte von Grund auf und zeigt, wie Kinder mit farbigen Kristallen ihre eigene Arbeit einschätzen. Zum Mitnehmen: Eine konkrete Idee für den eigenen Unterricht.
Tobias Meyer war zehn Jahre Primarlehrer in der Schweiz. Die Lernlandkarten hat er in seinem eigenen Klassenzimmer erfunden, weil er ein Werkzeug brauchte, das Kindern Freiheit gibt und ihm trotzdem zeigt, wo er gebraucht wird. Heute unterstützt er mit Miralearn Schulen im ganzen deutschsprachigen Raum.
Workshop Entdeckendes Lernen – Eintauchen in die Unterwasserwelt des Indischen Ozeans 11. März 2026, 13:00 Uhr und 12. März 2026, 10:00 Uhr, Dauer: 20 Minuten
Wie gelingt es, Neugier zu wecken und nachhaltige Lernprozesse anzustoßen? In diesem Workshop tauchen wir gemeinsam in die faszinierende Unterwasserwelt des Indischen Ozeans ein und erleben, wie entdeckendes Lernen Kinder neugierig arbeiten lässt und ihnen ermöglicht, Zusammenhänge zu erschließen. Anhand eines praxisnahen Beispiels wird gezeigt, wie der Lebensraum Meer und seine Bewohner:innen erkundet, Lernschritte sichtbar gemacht und Kompetenzen aufgebaut werden. Im Mittelpunkt stehen Staunen, eigenständiges Arbeiten und die Freude am Wissen. Der Workshop bietet konkrete Impulse für Unterricht und Projektarbeit.
Sandra Zinndorf arbeitet seit 20 Jahren als Primarlehrerin in der Schweiz und kennt den Schulalltag aus gelebter Praxis. Mit dem Wunsch, Lernen noch ganzheitlicher zu gestalten, absolvierte sie eine Ausbildung zur Lehrmittelautorin und erarbeitet seither Projekte vom ersten Ideenfunken bis zur fertigen Illustration. Ihre Arbeit verbindet didaktische Klarheit mit erzählerischer Kraft und ästhetischem Anspruch.
didacta 2026: Impulse für Kita, Schule und Bildungspraxis
Die didacta ist der zentrale Treffpunkt für alle, die Bildung gestalten. Gerade in der Frühpädagogik braucht es Räume für Austausch, Orientierung und neue Ideen.
spielen und lernen ist mittendrin – mit Büchern, Materialien, Begegnungen und starken Impulsen für Ihre Praxis.
Besuchen Sie uns in Halle 8.1, Stand F 015. Entdecken Sie neue Perspektiven, kommen Sie mit uns ins Gespräch – und holen Sie sich Ihr kleines Geschenk als Leser*in von spielen und lernen ab.
Fachtag zu Beschäftigungspotenzialen in Kitas 2026
geschrieben von Redakteur | März 25, 2026
Wie können Arbeitszeiten stabilisiert und Fachkräfte entlastet werden? Jetzt kostenfrei zum Fachtag am 1. April 2026 in Dresden anmelden
Viele Erzieherinnen erleben es täglich: hohe Belastung, Personalmangel, ständig neue Anforderungen. Gleichzeitig arbeiten fast die Hälfte der pädagogischen Fachkräfte in Teilzeit – oft nicht freiwillig, sondern um die Arbeit langfristig bewältigen zu können.
Genau hier setzt der Fachtag „Beschäftigungspotenziale in der Kindertagesbetreuung – Ergebnisse, Herausforderungen, Perspektiven für Ostdeutschland“ am 1. April 2026 in Dresden an.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können Arbeitsbedingungen so verbessert werden, dass Fachkräfte im Beruf bleiben – und vielleicht sogar ihre Stunden aufstocken?
Worum geht es beim Fachtag?
Auf dem Fachtag werden erste Ergebnisse des bundesweiten Forschungsprojekts BeKit vorgestellt. Dieses untersucht, warum viele Fachkräfte ihre Arbeitszeit reduzieren oder nicht auf Vollzeit erhöhen – und welche Rahmenbedingungen sich ändern müssten.
Gemeinsam mit Fachkräften aus der Praxis wird diskutiert:
Wie können bestehende Arbeitszeiten stabilisiert werden?
Welche Unterstützung brauchen Erzieherinnen im Alltag wirklich?
Was können Träger und Politik konkret verbessern?
Welche Rolle spielt der demografische Wandel – besonders in Ostdeutschland?
Dabei geht es nicht um abstrakte Theorie, sondern um Ihre berufliche Realität in der Kita.
Was sich ändern muss
Der Fachkräftemangel in der Kindertagesbetreuung ist längst Alltag. Gleichzeitig werden die Anforderungen an die pädagogische Arbeit immer vielfältiger:
mehr Dokumentation
wachsende Bildungsansprüche
Inklusion und kulturelle Vielfalt
zunehmende Belastungen im Team
Viele Kolleginnen arbeiten deshalb in Teilzeit, um gesund im Beruf bleiben zu können. Doch was müsste passieren, damit sich daran etwas ändert? Welche Entlastung wäre tatsächlich wirksam?
Der Fachtag bietet Raum, genau darüber ins Gespräch zu kommen. Der Fachtag wendet sich an Erzieherinnen und Erzieher, Kita-Leitungen, Fachberatungen, Trägervertretungen, gewerkschaftliche Engagierte und Interessierte aus Politik und Wissenschaft.
Der Fachtag wird in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen organisiert.
Die Anmeldung erfolgt über die Website der Evangelischen Akademie Sachsen oder per E-Mail an: akademie@evlks.de
Hintergrund: Das Projekt BeKit
Der Fachtag ist Teil des Forschungsprojekts BeKit – Beschäftigungspotenziale für die Kindertagesbetreuung (Laufzeit 08/2024–07/2026). Ziel ist es, Wege zu finden, um:
Fachkräfte im Beruf zu halten
Arbeitszeiten zu stabilisieren
attraktive Rahmenbedingungen für die Kita-Arbeit zu schaffen
Gefördert wird das Projekt von der Hans-Böckler-Stiftung.
Jetzt anmelden und mitdiskutieren
Wenn Sie sich fragen, wie sich die Arbeitsbedingungen in Kitas realistisch verbessern lassen – dann ist dieser Fachtag eine gute Gelegenheit, Ihre Erfahrungen einzubringen und neue Perspektiven kennenzulernen.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Zeltfachtagung 2026: Märchen als Schlüssel zur Sprachbildung in der Kita
geschrieben von Redakteur | März 25, 2026
Weiterbildung für pädagogische Fachkräfte rund um Sprachentwicklung, Märchen und frühe Bildung
Märchen gehören seit Generationen zur Kindheit – doch sie sind weit mehr als nur schöne Geschichten. Aktuelle neurobiologische Erkenntnisse zeigen: Märchen fördern die Sprachentwicklung, erweitern den Wortschatz und stärken die Ausdrucksfähigkeit von Kindern nachhaltig.
Genau diesem spannenden Zusammenhang widmet sich die Zeltfachtagung 2026 in Aderstedt am Huy. Pädagogische Fachkräfte aus Kita, Krippe und Hort sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zwei Tage lang intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen:
„Märchen – ein Zaubermittel für Sprachbildung und Sprachentwicklung“
Warum Märchen für die Sprachförderung so wertvoll sind
Gerade in der frühen Kindheit ist Sprache ein Schlüssel für Bildung, Teilhabe und soziale Entwicklung. Märchen wirken dabei wie ein pädagogischer Schatz:
sie regen die Fantasie an
fördern Sprachfreude und Erzählkompetenz
unterstützen selbstexplorative Denkprozesse
stärken emotionale und soziale Entwicklung
bieten wertvolle Impulse für die Persönlichkeitsbildung
Die Tagung zeigt praxisnah, warum Märchen als „Kraftfutter fürs Gehirn“ gelten und wie sie gezielt in der elementarpädagogischen Arbeit eingesetzt werden können.
Zeltfachtagung 2026 – Termin und Ort
📅 11. und 12. September 2026 📍 Aderstedt am Huy (Landkreis Harz)
Die Veranstaltung findet in einem besonderen Rahmen statt: in einem Event-Zelt auf einer großen Wiese am Spielplatz – ideal für eine entspannte Lernatmosphäre und kollegialen Austausch.
Tagungsanschrift: „Naturnaher Spiel- und Bewegungsraum am Hallerspring“ Ernst-Thälmann-Platz 38 38838 Aderstedt am Huy
Fachliche Impulse von erfahrenen Referent*innen
Die Zeltfachtagung bietet hochwertige Fortbildung mit renommierten Expert*innen:
Prof. h.c. Dr. h.c. Armin Krenz
Sozialpädagoge mit Zulassung zur heilkundlich, psychologisch-therapeutischen Tätigkeit, Autor von über 50 Fachbüchern und Experte für Entwicklungspsychologie und Elementarpädagogik.
Gisela Barg
Inklusionspädagogin mit umfassender Berufserfahrung in der Krippen- und Elementarpädagogik sowie Zusatzqualifikation im Sozialmanagement.
Programmhighlights und Ablauf
Die Tagung kombiniert Vorträge, Austausch und praxisorientierte Arbeitsphasen.
Freitag, 11.09.2026
09:00 Uhr Begrüßung und Auftakt
Fachvorträge und Diskussion
Gruppenarbeit am Nachmittag
Filmvorführung
Abendprogramm: Grillen und Gespräche am offenen Feuer
Samstag, 12.09.2026
09:00 Uhr Fortsetzung der Vorträge
Vertiefende Gruppenarbeit
Abschlussreflexion und Verabschiedung um 15:30 Uhr
Fortbildung für Kita-Fachkräfte: Märchen neu entdecken
Ob Sprachförderung, Literacy-Arbeit oder kreative Bildungsangebote – Märchen eröffnen vielfältige Wege, Kinder sprachlich und emotional zu stärken. Die Zeltfachtagung 2026 bietet Ihnen die Chance, neue Perspektiven zu gewinnen, Methoden mitzunehmen und sich mit Kolleg*innen zu vernetzen.
✨ Wenn du Märchenaugen hast, ist die Welt voll Wunder.
Humor in der Pädagogik: Zertifikatslehrgang für Lachen und Lernen 2026
geschrieben von Redakteur | März 25, 2026
Wie Humor, Lachforschung und Hirnforschung das Lernen nachhaltig stärken
Humor fördert Gedächtnis, Kreativität und soziale Kompetenz – und ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil gelingender Bildungsprozesse. Erkenntnisse aus der Hirnforschung zeigen klar: Lernen gelingt besonders gut auf der Basis vertrauensvoller Beziehungen. Ein Lächeln ist oft der kürzeste Weg dorthin.
Der Lehrgang vermittelt aktuelles Wissen aus Gelotologie (Lachforschung), Psychologie, Soziologie und Hirnforschung und zeigt, wie Humor Lernprozesse erleichtert und Beziehungen stärkt. Teilnehmende erfahren, wie sie humorvolles Unterrichten und Erziehen professionell gestalten und mehr Leichtigkeit in ihren pädagogischen Alltag bringen können.
Inhalte
Kulturgeschichte, Medizin, Soziologie, Psychologie und Pädagogik des Lachens
Neue Erkenntnisse aus Gelotologie (Lachforschung) und Hirnforschung
Pädagogische Schlussfolgerungen für nachhaltiges Lernen und Behalten
Praktische Methoden: Spiele, Lachyoga, Impulse für humorvolles Unterrichten und Erziehen
Über die Referentin
Dr. Charmaine Liebertz ist Erziehungswissenschaftlerin, Institutsleiterin der Gesellschaft für ganzheitliches Lernen e. V. und Autorin zahlreicher Fachbücher – darunter Das Schatzbuch der Herzensbildung. Seit vielen Jahren vermittelt sie humorvolle und beziehungsorientierte Lernansätze in Aus- und Weiterbildung.
Veranstaltungsdaten & Anmeldung
Termin: Donnerstag, 16. April 2026, 14 Uhr bis Samstag, 18. April 2026, 12 Uhr
Zielgruppe: Lehrerinnen, Erzieherinnen, Eltern, Therapeut*innen und alle, die Humor als Ressource für gelingende Bildungsprozesse nutzen möchten.
Kursbeitrag: € 350,- inkl. Lehrgangsmappe und Zertifikat (Förderung über das Bildungskonto des Landes OÖ möglich; Elternbildungsgutscheine werden angenommen.)
Organisatorin: Gabriele Hofer-Stelzhammer
Hinweis: Es sind Abendeinheiten vorgesehen; eine Übernachtung im Bildungshaus wird empfohlen. Für mehr Informationen bitte das Detailprogramm anfordern.
Humor und Lachen in der Kita fördern Lernen und Entwicklung. Charmaine Liebertz zeigt in ihrem „Schatzbuch des Lachens“, warum Kinder mit Frohsinn leichter lernen und Herausforderungen besser bewältigen. Dazu präsentiert sie viele Spielideen und Wortakrobatik, die Lachen und Lernen verbinden und Kinder stärken.
Dr. Charmaine Liebertz Das Schatzbuch des Lachens Grundlagen, Methoden und Spiele für eine Erziehung mit Herz und Humor 208 Seiten ISBN: 978-3-944548-27-2 20 €
Ringvorlesung zur Sprachbildung: Kinderrechte, Vielfalt und Inklusion
geschrieben von Redakteur | März 25, 2026
Kostenfreie Vortragsreihe für Interessierte aus Wissenschaft, Bildungspolitik und Fachpraxis, initiiert von der IU Internationalen Hochschule
Wie können Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung wirksam begleitet werden – und welche Rolle spielen Kinderrechte, Inklusion und gesellschaftliche Vielfalt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die digitale Ringvorlesung „Mitteilen – Miteinander teilen: Kindliche Sprachbildung und -förderung im Zeichen der Kinder- und Menschenrechtsbildung“, die am 20. Oktober 2025 startet. Alle Online-Vorträge sind kostenfrei und richten sich an Fachkräfte, Lehrkräfte, Eltern und alle Interessierten.
Die Reihe läuft bis März 2026, jeweils montags von 18 bis 20 Uhr im dreiwöchigen Rhythmus. Sie vermittelt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, bildungspolitische Entwicklungen und praxisnahe Ansätze für den pädagogischen Alltag.
Sprachbildung als Schlüssel für Teilhabe
Sprache ist ein Fundament für Bildung, Teilhabe und Demokratie. Doch Sprachbildung ist mehr als ein technisches Werkzeug: Sie bedeutet, Kinderrechte, Vielfalt und Teilhabe konsequent mitzudenken. Genau hier setzt die Ringvorlesung an – mit Impulsen aus Wissenschaft, Politik und Praxis.
„Sprachbildung erfordert eine professionelle Haltung, die Kinderrechte und Vielfalt in den Mittelpunkt stellt“, betonen die Leiterinnen Prof. Dr. Yvonne Decker-Ernst (IU Campus Freiburg) und Prof. Dr. Katharina Gerarts (IU Campus Mainz).
Themenvielfalt von Resilienz bis Mehrsprachigkeit
Die acht Vorträge greifen zentrale Fragen auf:
Sprache und mentale Resilienz von Kindern
Kulturbewusste Sprachbildung und Kinderschutz
Kinderrechte und Demokratie im Kita-Alltag
Umgang mit Mehrsprachigkeit
Übergänge zwischen Kita und Schule
Partizipation als Bedingung für Bildungserfolg
Begleitend erscheint ein Sammelband im Herder Verlag, außerdem ist im Sommer 2026 ein praxisorientierter Fachtag mit Podiumsdiskussion geplant.
Termine im Überblick
12.01.2026: Umgang mit Mehrsprachigkeit in der Kita
02.02.2026: Diversitätssensible Sprachbildung in Kitas
23.02.2026: Sprachförderung am Übergang Kita–Grundschule
16.03.2026: Beteiligung als Bedingung für Bildungserfolg