Bildungspolitische Podien und Vorträge auf der Frankfurter Buchmesse

Veranstaltungen des Forum Bildung in Halle 3.1 Stand D12.

Lern-, Medien- und Schulkonzepte, Zugänge zum Lernen, Lernkultur und Grundwerte für die Bildung: Das Forum Bildung – gemeinsam gestaltet von Frankfurter Buchmesse, Verband Bildungsmedien e. V. und LitCam – bringt vom 19. bis 21. Oktober 2022 zentrale Fragen der Bildungspolitik auf die Frankfurter Buchmesse.

Zu Gast sind u. a. Christine Streichert-Clivot, Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes, Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, Prof. Dr. Thomas Kahlisch, Geschäftsführer und Direktor Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen), Udo Beckmann, Bundesvorsitzender Verband Bildung und Erziehung (VBE), Maike Finnern, Bundesvorsitzende der GEW, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Vorsitzende Deutscher Philologenverband, und Dr. Christian Büttner, 1. Vorstandsvorsitzender Bündnis für Bildung. 

Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Forum Bildung 2022 ist im Rahmen des Messebesuchs kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Das Forum Bildung ist in Halle 3.1, Stand D12.

Programm

19. Oktober 2022

11.00 bis 11.45 Uhr: Demokratie – (k)ein Thema für Kinder?!

Was bedeutet eigentlich Demokratie? Und kann man das in der Schule lernen? Wir finden: Ja – und das so früh wie möglich. Jeden Tag erleben Kinder Situationen, in denen demokratische Prozesse und verantwortungsvolles Handeln wichtig sind. Dabei geht es darum, Haltung zu zeigen, „und das geht nur, wenn man sie hat“ (Fritz Schäffer). Je früher, desto besser.

  • Barbara Busch ist Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Grundschule in Langen.
  • Dr. Claudia Rathmann ist Lehramtsausbildnerin für Grundschule, zunächst in Bonn und nun in Eichstätt. Beim Finken-Verlag ist sie Autorin verschiedener Publikationen, u. a. gemeinsam mit Liane Kürschner von „Wie stehst du dazu?“ zur Demokratieerziehung.

Moderation: Katja Irle, Bildungsjournalistin

13.15 bis 14.15 Uhr: Antisemitismus in der Schule

Weit über 1.000 antisemitische Vorfälle ereignen sich jedes Jahr in Deutschland, die Dunkelziffer ist hoch. Besonders Kinder und Jugendliche sind – im Digitalen wie im Analogen – beeinflussbar, werden leicht Täter und Opfer. Der Schule kommt die Aufgabe der aktiven Bekämpfung und der Prävention zu. Lehrkräfte brauchen dafür Aus- und Weiterbildung und die Unterstützung von außerschulischen Lernorten. Wie bekämpfen wir Antisemitismus wirkungsvoll? Welche neuen Formen kann er zum Beispiel in sozialen Netzwerken annehmen und wie sollten Eltern und Schule dem begegnen? Welche Unterstützung brauchen unsere Lehrkräfte?

  • Udo Beckmann, Bundesvorsitzender Verband Bildung und Erziehung (VBE)
  • Shila Erlbaum, Bildungsreferentin Zentralrat der Juden in Deutschland
  • Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt

Moderation: Katja Irle, Bildungsjournalistin

14.30 bis 15.30 Uhr: Lehren und Lernen der Zukunft: Wie kommen digitale Bildungsmedien in die Schule?

Damit Unterrichten und Lernen mit digitalen Angeboten, Medien und Portfolios umfassend gelingen kann, brauchen Schüler/-innen und Lehrkräfte gute didaktische Konzepte, qualitätsgesicherte Inhalte, einfache Zugänge und eine rechtssichere Infrastruktur. Wie stellen die Länder dafür jetzt die richtigen Weichen? Wie sieht das Lehren und Lernen der Zukunft aus?

  • Dr. Ilas Körner-Wellershaus, Vorsitzender Verband Bildungsmedien e. V.
  • Christine Streichert-Clivot, Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes
  • Prof. Dr. Klaus Zierer, Ordinarius für Schulpädagogik an der Universität Augsburg

Moderation: Peter Hanack, Frankfurter Rundschau

15.45 bis 16.45 Uhr: Freier Markt der Bildung: Regelt der Staat zu viel?

„Freedom of educational publishing“ – diese Forderung gilt weltweit. Denn die Tendenz, dass Staaten massiv in Bildungsmärkte eingereifen, nimmt zu. Dadurch kann nicht nur ein gefährliches Missverhältnis von Wirtschaft und Staat entstehen. Auch ideologischer Beeinflussung kann Tür und Tor geöffnet werden. Ein Thema auch in Deutschland? Wie viel Staatsinterventionismus verträgt die Bildung? Welche Rahmenbedingungen sind sinnvoll? Wo ist trotz Bildungsföderalismus der Bund in der Pflicht?

  • Dr. Anja Hagen, Geschäftsführerin Education 360° Consulting GmbH
  • Dr. Peter Schell, Geschäftsführer Westermann Gruppe und Stellvertretender Vorsitzender Verband Bildungsmedien e. V.

Moderation: Prof. Dr. Markus Ritter, Ruhr-Universität Bochum

17.00 bis 17.45 Uhr: Warum Schule sich verändern muss, es aber nur begrenzt kann!

In einer fluiden Gesellschaft, die von Entgrenzung, Fusion, wechselnden Konfigurationen und Durchlässigkeit geprägt ist, muss Schule anders agieren als in einer Gehorsams-Verzichtsgesellschaft. Es gibt keine Normalbiografien mehr, Techniken verändern sich, Zuhause und Schule verschmelzen miteinander, Schüler werden zu Lehrenden, Lehrende zu Schülern etc. Gleichzeitig ermöglicht die Konstruktion unserer Institution Schule in Deutschland nur begrenzt adaptives Verhalten der Schule. Was ist hier zu tun? Wie kann zwischen der Notwendigkeit der Veränderung und der Beharrungstendenz der Schule vermittelt werden?

Prof. Dr. Ewald Kiel, Lehrstuhl für Schulpädagogik an der LMU München, Prodekan der Fakultät für Psychologie und Pädagogik

Moderation: Peter Hanack, Frankfurter Rundschau

20. Oktober 2022

10.00 bis 10.45 Uhr: Anti-Bias: Schule diskriminierungskritisch gestalten

Damit Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten und -verhältnissen gerechte Chancen auf Bildungserfolg haben, muss das Gesamtsystem Schule auf den Umgang mit Differenz ausgerichtet werden. Mithilfe des Anti-Bias-Ansatzes kann eine diskriminierungskritische Schulentwicklung gelingen. Strategien auf Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklungsebene ermöglichen durch gemeinsames Nachdenken und Handeln, ausgrenzendes Verhalten zu erkennen und Bildungsbarrieren abzubauen.

Dr. Rita Panesar ist gestaltorientierte und systemische Organisationsberaterin mit den Schwerpunkten Diversität, Bildung und Arbeitsmarkt. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher, zuletzt 2022: „Gerechte Schule. Vorurteilsbewusste Schulentwicklung mit dem Anti-Bias-Ansatz“

Moderation: Prof. Dr. Markus Ritter, Ruhr-Universität Bochum

11.00 bis 12.00 Uhr: Bildungsqualität und -gerechtigkeit (im Kontext der Corona-Krise) – Quo vadis, Deutschland?

Die Corona Pandemie hat viele Schwächen des deutschen Schulsystems sichtbar gemacht. Der Zusammenhang zwischen Kompetenzen und „sozioökonomischem Status“ der Familie hat in allen Bereichen „signifikant“ zugenommen. Fast 20 Prozent der 4. Klässler können nicht ausreichend lesen. Gleichzeitig verstärkt sich der Lehrermangel. Ein bewährtes Modell, die Sprach-Kitas, soll eingestellt werden. Dafür werden die Anforderungen an die Schüler abgesenkt. Wohin entwickelt sich die Bildungsqualität und -gerechtigkeit in Deutschland?

  • Prof. Dr. Klaus Zierer, Ordinarius für Schulpädagogik, Uni Augsburg
  • Prof. Dr. Petra Stanat, IQB (angefragt)
  • Dr. Markus Warnke, Wübben Stiftung (angefragt)

Moderation: Karin Plötz, LitCam

12.15 bis 13.15 Uhr Welche rechtlichen Grundlagen benötigen Verlage in Zeiten des Umbruchs

Die Verlagswelt steht seit vielen Jahren in einem starken digitalen Wandel. Das Profil vieler Verlage verändert sich. Um wettbewerbsfähig zu sein, benötigen Verlage nicht nur eine starke digitale Infrastruktur, um ihre Inhalte – Content – zu organisieren, um Social-Media-Kanäle zu bedienen, um ihre Titel über vielfältige digitale Plattformen anbieten zu können. Künstliche Intelligenz, text-to-speech und viele weitere digitale Entwicklungen bieten große Chancen für das Verlegen. Durch diese Innovationen entstehen zugleich rechtliche Unsicherheiten und ungelöste rechtliche Fragen.

In der Podiumsdiskussion wollen wir diskutieren, welche rechtlichen Grundlagen Verlage benötigen, um für die dynamischen Entwicklungen der Zukunft gut ausgestattet zu sein und damit ihren Autor/-innen und Leser/-innen starke Partner sein zu können.

Es diskutieren:

  • Dr. Wolf von Bernuth (Mäger von Bernuth Rechtsanwälte, Berlin)
  • Olivera Kipcic (Leiterin Rights Management FAZ, Frankfurt a.M.)
  • Dr. Jörg Platiel (Geschäftsführer UTB, Stuttgart)
  • Angelika Schaack (Geschäftsführerin Hörcompany, Hamburg)

Moderation: Dr. Kerstin Bäcker (Lausen Rechtsanwälte, Köln

13.30 bis 14.15 Uhr: Bildungserfolg mit digitalen Bildungsmedien – was es dafür braucht

Auch die Bildungsmedienverlage sind Experten für die Entwicklung und Herstellung von Bildungsinhalten und deren didaktische Aufbereitung. Dies gilt auch für digitale Angebote. Doch nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, dass für den erfolgreichen Einsatz digitaler Bildungsmedien in der Schule noch wichtige Rahmenbedingungen fehlen: Welche pädagogischen Konzepte kommen in den Schulen zum Tragen? Wie wird die Qualität digitaler Angebote gesichert; welche Anforderungen gibt es bei Zulassung und Datenschutz? Wie wird der einfache und sichere Zugang aller Schüler/-innen und Lehrkräfte sichergestellt? Und wie wird das finanziert? Wie müssen Lehrkräfte, Schulen und deren Träger, Bildungsmedienanbieter und Politik jetzt zusammenarbeiten?

Frank Thalhofer, Geschäftsführung Cornelsen Verlag GmbH und Vorstandsmitglied Verband Bildungsmedien e. V.

Moderation: Peter Hanack, Frankfurter Rundschau

14.30 bis 15.30 Uhr: Reading Promotion and Role Models

Reading role models are influential, showing us the more there are in a child’s life, the more likely a child is to be a frequent reader. In our digital and media world, people like popular football players or actors could be role models as well and can influence the behaviour of childs. We will talk about the role of reading role models with experts from different branches.

  • Dr. Betty Becker-Kurz, Scientific Associate, Stiftung Lesen
  • Marc Lambert, CEO of Scottish Book Trust
  • Dr. Maszlee Malik, Deputy Chairman of Selangor Public Library (PPAS), Malaysia
  • Galder Reguera, Head of Project in the Athletic Club Foundation

Moderation: Karin Plötz, Litcam

An Activity within the project ALDUS UP, the network of European book fairs co-founded by the Creative Europe Program of the European Union

15.45 bis 16.45 Uhr: Digitale Innovationen in der Schule: EdTech vs. Verlage?

Infrastruktur, Ausstattung, Lehreraus- und -fortbildung – wenn es um Digitalität in der Bildung geht, gibt es in Deutschland viele Dauerbaustellen. Als Allheilmittel werden eine bessere Start-Up-Kultur, staatliche Förderung von EdTechs und die Disruption des Bildungsmedienmarktes gehandelt. Gleichzeitig gibt es in Deutschland rund 100 etablierte Bildungsmedienanbieter, die jährliche rund 6.000 analoge, hybride und digitale Bildungsmedien auf den Markt bringen. Wie passt das zusammen? Ist die Innovationskraft der etablierten Unternehmen zu gering? Was sind die Bedürfnisse des Marktes?

  • Nicole Bühler, Finance & Business Development phase6
  • Dr. Christian Büttner, 1. Vorstandsvorsitzender Bündnis für Bildung
  • Martina Fiddrich, Geschäftsführung Cornelsen Verlag

Moderation: Prof. Dr. Markus Ritter, Ruhr-Universität Bochum

17.00 bis 17.45 Uhr: Schuleintritt trotz Lockdown & Co: Vorschulkinder optimal vorbereiten

Kinder individuell auf die Schule vorzubereiten ist, gerade während einer Pandemie, eine Herausforderung. ErzieherInnen, LehrerInnen und andere pädagogische Fachkräfte brauchen alltagstaugliche Hilfestellungen, um eine zielgerichtete vorschulische Förderung (z. B. der Motorik und der emotional-sozialen Kompetenzen) auch unter erschwerten Bedingungen umsetzen zu können. Daniel Mays benennt Stolpersteine und vor allem Gelingensbedingungen erfolgreicher Übergangsverläufe und diskutiert diese unter Einbezug aktueller Forschung und konkretem Handlungswissen.

Prof. Dr. Daniel Mays hat die Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Förderpädagogik („Emotionale und soziale Entwicklung“) an der Universität Siegen inne und hat mehrere Bücher im Bereich Erziehungswissenschaft geschrieben.

Moderation: Peter Hanack, Frankfurter Rundschau

21. Oktober 2022

10.00 bis 10.45 Uhr: Schule als Ort gelebter Demokratie

Unterricht ist das Kerngeschäft von Schule. Das klingt schlüssig und beinhaltet mehr als nur fachliche Vermittlung. Denn Schule kann ein Ort für Aushandlungsprozesse, Wertebildung, Konsensfindung und Feedback sein, ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche gehört werden, sich ins Geschehen einbringen können und verschiedene Perspektiven kennenlernen – ein Ort gelebter Demokratie. Wer Schule und Unterricht partizipativ gestaltet, verbindet inhaltliches, soziales und gesellschaftspolitisches Lernen miteinander.

Nikola Poitzmann arbeitet im Hessischen Kultusministerium im Projekt »Gewaltprävention und Demokratielernen« und im Bereich »Bildungssprache Deutsch und schulische Integration«. Sie gibt Fortbildungen zu den Themen Sexualisierte Gewalt, Gewaltfreie Kommunikation, Demokratiepädagogik und Diversity. Sie lebt in Darmstadt.

Moderation: Prof. Dr. Markus Ritter, Ruhr-Universität Bochum

11.00 bis 12.00 Uhr: Innovativer Unterricht: Digitale Berufsorientierung am Gymnasium

Der Fachkräftemangel in Deutschland ist in aller Munde. Eine der Ursachen ist aus Sicht der Ausbildungsbetriebe schon die mangelhafte Berufsorientierung in der Schule. Eine Lösung könnten die digitalen Formate zur Studien- und Berufsorientierung von Anne-Christin Zeng und Konrad Schaller vom Carl-von-Ossietzky-Gymnasium in Berlin-Pankow sein. Mit Berufeblog, Podcast „Ausbildungsberuf“, Lernspielen zum Studien-ABC und der Online-Veranstaltung „Schüler:innen fragen Studierende“ haben sie den 1. Preis beim Deutschen Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ 2021 gewonnen, den der Deutsche Philologenverband (DPhV) seit 2009 verleiht. Was zeichnet das Projekt und die Preisträger aus? Ein Vorbild auch für andere Schulen? Wie wird der Unterricht in Deutschland innovativer?

  • Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Vorsitzende Deutscher Philologenverband
  • Konrad Schaller, Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Berlin und Preisträger Unterricht innovativ 2021
  • Anne-Christin Zeng, Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Berlin und Preisträgerin Unterricht innovativ 2021

Moderation: Katja Irle, Bildungsjournalistin

13.30 bis 14.15 Uhr: Barrierefreies Lesen: Wann sind wir so weit?

eBooks, eJournals, Webseiten und digitale Bildungsmedien – selbstverständlich müssen sie auch für Blinde und Sehbehinderte jederzeit ohne Einschränkung nutzbar sein. Doch das ist nicht der Fall. Auch der Gesetzgeber hat das erkannt und ist aktiv geworden. Wo liegen die Probleme? Was wurde schon erreicht? Was ist noch zu tun? Wer muss sich bewegen?

Prof. Dr. Thomas Kahlisch, Geschäftsführer und Direktor Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen)

Moderation: Katja Irle, Bildungsjournalistin

14.30 bis 15.30 Uhr: Ausgezeichnete Schulbücher: Was leisten moderne Bildungsmedien?

Der Chemie Gesamtband 11-12 vom C.C.Buchner Verlag hat 2022 in der Kategorie MINT den Preis „Schulbuch des Jahres“ des Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut (GEI) gewonnen. Die Jury lobte das Ineinandergreifen von Print- und Online-Ausgabe und die gleichzeitige Förderung von Medienkompetenz. Wie entsteht ein solches Lehrwerk? Wie viele Menschen arbeiten daran? Was ist die Verlagsleistung? Welches sind die wachsenden Herausforderungen an Bildungsmedien – und wann ist ein Schulbuch „ausgezeichnet“?

  • Prof. Dr. Claudia Bohrmann-Linde, Bergische Universität Wuppertal, Didaktik der Chemie und Herausgeberin von Chemie Gesamtband 11-12
  • Dr. Maren Saiko, Geschäftsführerin C.C.Buchner Verlag und Vorstandsmitglied Verband Bildungsmedien e. V.
  • Dr. Maren Tribukait, Leiterin Forschungsteam „Didaktik in einer mediatisierten Welt“ beim Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut (GEI)

Moderation: Prof. Dr. Markus Ritter, Ruhr-Universität Bochum

Quelle: bildungsmedien.de




Entspanntere Wege durch die Grundschulzeit finden

VNN startet Akademie zu Themen rund ums Lernen, Schule und Bildung

„Durch die Gespräche mit Eltern, Nachhilfelehrkräften und VNN-Mitgliedern wissen wir, dass es viele Fragen rund ums Lernen, die Schule oder den Unterricht gibt, auf die man nur schwer Antworten findet. Hier setzt die VNN-Akademie an“, erklärt Patrick Nadler, Erster Vorsitzender des VNN Bundesverbands Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e. V., die Motivation zur Gründung der VNN-Akademie.

Vom Umgang mit Schulangst und der Wahl der richtigen Schule

Im Fokus der Veranstaltungen für Eltern stehen Themen, die für den Schulerfolg der Jungen und Mädchen wichtig sind: Der Umgang mit Schulangst oder die Frage nach der Wahl der richtigen weiterführenden Schule, die optimale Vorbereitung auf den Elternsprechtag oder die Bedeutung des flüssigen Lesens und Schreibens für den Schulerfolg. Letzteres ist das Thema der ersten Elternveranstaltung der VNN-Akademie, die am 20.10.2022 um 19 Uhr stattfindet. „Wir kennen die Sorgen der Eltern und möchten ihnen Wege zeigen, wie sie und ihre Kinder entspannt und erfolgreich durch die Schulzeit kommen“, so Nadler.

Wie wichtig regelmäßige Weiterbildungen sind, wissen die Bildungsexperten aus ihrer Nachhilfeschulpraxis. Zumal zu unterrichten selbst erfahrene Lehrkräfte bisweilen vor Herausforderungen stellt. Die kompakten, anderthalbstündigen Veranstaltungen vermitteln wertvolles praktisches Wissen für die Arbeit in der Nachhilfeschule oder Schule. Zugleich sichern die Weiterbildungen die hohe Unterrichtsqualität in den Mitgliedsschulen des VNN. Für die VNN-Mitglieder gibt es Angebote zur Stärkung ihrer pädagogischen und unternehmerischen Kompetenzen.

Weitere Veranstaltungen sollen folgen

Alle zwei Monate gibt ein Experte oder eine Expertin für eine der Zielgruppen fundierte Einblicke in ein wichtiges Thema. Neben wertvollen Informationen und wegweisenden Impulsen erhalten die Teilnehmenden konkrete Tipps und Hilfestellung für den Alltag.

Alle Veranstaltungen finden digital statt und kosten pro Teilnehmer 5,00 €. Mehr Informationen auf der Website unter www.nachhilfeschulen.org.

Quelle: Pressemitteilung VNN




Gute Schule macht gesund – was Kinder jetzt brauchen

Öffentliche Ringvorlesungsreihe der Freien Hochschule Stuttgart

Waldorfpädagogik setzt sich von Haus aus mit der Fragestellung auseinander, was Pädagogik und Gesundheit miteinander zu tun haben.

Dabei ist auch die Vernetzung der Waldorfpädagogik mit der allgemeinen Erziehungs- und Bildungswissenschaft ein Anliegen dieser Ringvorlesungsreihe. Mit Prof. Dr. Julia Schütz von der Fern-Uni Hagen, Junior-Prof. Dr. Christopher Osterhaus von der Universität Vechta und dem Mediziner Dr. Thomas Hardtmuth von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg werden aktuelle Forschungsergebnisse in die Diskussion eingebracht. Von der Frage „Beziehung digital“ bis zu „Sprache, die Gesundheit bewirkt“ reichen die Themenstellungen in diesem Studienjahr.

Die Ringvorlesungen finden immer mittwochs in der Zeit von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr statt und werden in der Regel gestreamt, können also auch online besucht werden. Diese Ringvorlesungsreihe begann bereits 2021. Die Vorlesungen des Studienjahres 2021/2022 finden sich auf dem YouTube-Kanal der Freien Hochschule Stuttgart

Weitere Informationen:

Hier finden Sie weitere Informationen und können sich anmelden.

Petra Plützer, Freie Hochschule Stuttgart




Mit SPIELEN UND LERNEN auf der BUCHBERLIN

Der drittgrößte Literatur-Event findet am 17. und 18. September 2022 in der Arena Berlin statt

Schade, dass in diesem Jahr die Buchmesse in Leipzig ausgefallen ist. Dafür können Sie uns nun vom 17. bis 18. September auf der Buchmesse in Berlin besuchen. Sie findet in der ARENA BERLIN, Eichenstraße 4, 12435 Berlin statt. Hier finden Sie uns mit unseren Buchverlagen Oberstebrink und Burckhardthaus im Jakobsweg 5. Mit dabei haben wir die Zeitschrift „Schule“ sowie zahlreiche Kinder- und Fachbücher aus unserem Buchprogramm.

Die BuchBerlin wirbt in diesem Jahr mit Prominenz. Die Bestsellerautoren Brigitte Riebe, auch bekannt als Teresa Simon, Martin Krist und Thomas Herzsprung werden – neben rund 60 anderen Schriftsteller:innen – aus ihren aktuellen Romanen lesen. Die drei ???-Autoren Cally Stronk und Christian Friedrich bieten ein eigens entwickeltes Live-Escape-Adventure an und wollen so die Buchmesse selbst zur Geschichte machen.

Noch nicht ganz sicher ist, ob unser Kinderbuchautor Christian Kämpf zur Messe kommt. Eben haben wir mit ihm unser Weihnachtsbuch „Karlchen, kleiner Mann aus Schnee – Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft“ herausgebracht. Ein zweites Buch mit seinen Illustrationen und kleinen Tiergeschichten in Reimform von Armin Krenz mit dem schönen Titel „Vom Warzenschwein und anderen Tieren“ kommt leider erst am 23. September an.

Kultursenator und Bürgermeister Dr. Klaus Lederer ist Schirmherr der BuchBerlin. Das Besondere an der Berliner Buchmesse ist das interaktive Erlebniskonzept: Autorinnen und Autoren wirken als „literarische Reiseführer:innen“ durch die „Winkelgasse“ oder die „Sonnenallee“.

Im Talk-Café von Radioplanet Berlin werden Schauspieler:innen wie Johannes Weikl, Holger Ebert, Olav Dennhoven oder Antje Mies erwartet. Produzenten und Sprecher:innen geben Einblicke in die Hörbuchproduktion und laden zum Mitmach-Hörspiel ein. Autor und Influencer Sorgenboy wird sein Buch „Wird schon. Vergiss deine Sorgen. Nimm meine.“ vorstellen. Das Talk-Café-Programm sowie zahlreiche Lesungen werden als Live-TV-Sendung auf der Internationalen Streaming-Plattform Brightflixx übertragen, deren Gründer ebenfalls vor Ort sind.

Veranstaltungsort ist die ARENA Berlin. Rund 300 unabhängige Verlage und Selfpublisher:innen aus allen Genres stellen aus.

Mit dem Kongress „Blätterkohle“ findet parallel zur BuchBerlin eine Fachtagung in der Arena statt. Dabei geht die Berliner Verlagskooperation „Lesen lokal“ der spannenden Frage nach: „Wo steckt das Geld im Buch?“. Eingeladen sind sowohl Verlage und Literaturschaffende als auch interessierte Buchliebhaber:innen.

Weitere Informationen unter https://www.buch-berlin.de/ sowie unter https://lesen-lokal.de/blaetterkohle-kongress/




Ungewollte Kinderlosigkeit darf kein Tabu bleiben!

Bundesweite Info-Kampagne der Initiative „Gemeinsam Familien gründen“ ist gestartet

Ungewollt kinderlos: Für jede zehnte Frau und jeden zehnten Mann im Alter zwischen 20 und 50 Jahren in Deutschland ist das die Realität. Viele Lebensentwürfe geraten ins Wanken, wenn sich der Wunsch nach einem Kind nicht erfüllt und statt Verständnis, erleben viele von ihnen Diskriminierung, Stigmatisierung und Tabuisierung ungewollter Kinderlosigkeit.

Mit dem Info-Truck unterwegs

Die Initiative „Gemeinsam Familien gründen“ will dieses Tabu brechen und mit einer bundesweiten Informationskampagne Betroffene unterstützen und den unerfüllten Kinderwunsch stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Mit einem Info-Truck macht „Gemeinsam Familie gründen“ im Mai, Juni und Juli 2022 in sechs deutschen Städten Station und lädt Betroffene und Interessierte ein, sich vor Ort zu informieren. Neben dem rollenden Informationsangebot ist die Webseite www.familien-gruenden.de am Start. Die Initiative wird von relevanten medizinischen Verbänden und Fachgesellschaften befürwortet.

Zunehmendes gesellschaftliches Problem

Dass der unerfüllte Kinderwunsch ein zunehmendes gesellschaftliches Problem darstellt, belegt die Studie „Ungewollte Kinderlosigkeit 2020“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ): So ist der Anteil ungewollt kinderloser Frauen und Männer im Alter zwischen 20 und 50 Jahren von 25 Prozent im Jahr 2013 auf 32 Prozent im Jahr 2020 gestiegen. Mangelnder gesellschaftlicher Rückhalt wird ebenso offenbar: Ein Viertel der befragten ungewollt Kinderlosen fühlt sich diskriminiert, nahezu jede/jeder Zweite beobachtet, dass ungewollte Kinderlosigkeit in der Gesellschaft stigmatisiert wird und mehr als die Hälfte nehmen einen unerfüllten Kinderwunsch als gesellschaftliches Tabuthema wahr. Stark zugenommen hat die Erfahrung, dass es in unserer Gesellschaft als Makel gilt, kein Kind zu haben: von 20 Prozent im Jahr 2013 auf 39 Prozent im Jahr 2020.

Oftmals falsch oder unzureichend informiert

Ihr Wissen rund um den Kinderwunsch entnehmen die Betroffenen zunehmend auch der Flut teils ungeprüfter Inhalte im Internet. Soziale Netzwerke (32 Prozent), Blogs und Foren (54Prozent) sind zu einer relevanten Informationsquelle geworden. Fehlinformationen sind laut BMFSFJ-Studie weit verbreitet: So werden, wissenschaftlich unbegründet, vor allem ein hormonelles Nachwirken der Antibabypille sowie beruflicher und privater Stress für das Ausbleiben einer Schwangerschaft verantwortlich gemacht. Der nachgewiesene Zusammenhang zwischen steigendem Alter und abnehmender Fruchtbarkeit der Frau wird hingegen unterschätzt.

Ermutigung ist gefragt

So belastend ihre Situation ist, suchen Betroffene nur selten Hilfe; Ermutigung ist dringend gefragt. Ärztliche Abklärung ihres unerfüllten Kinderwunsches haben nur 25 Prozent der befragten Frauen und 20 Prozent der Männer wahrgenommen, psychologische Unterstützung nahmen weniger als 10 Prozent der Frauen mit Kinderwunsch wahr, zumeist, weil ihnen weder das Angebot noch lokale Beratungsstellen bekannt sind und Unsicherheiten über die Kostenübernahme durch die Krankenkassen bestehen. Generell sind Bedenken hinsichtlich der Kosten einer Kinderwunschbehandlung groß. Unsicherheit über zusätzliche finanzielle Förderungen durch Bund und Länder schürt weite

Unterstützung für Betroffene

Aus dieser Bestandsaufnahme des BMFSFJ hat die Initiative „Gemeinsam Familien gründen“ klare Anforderungen für ihre Kampagne abgeleitet und bietet entsprechende Unterstützung für Betroffene: mit einer kompakten Übersicht über zuverlässige Informationsquellen rund um den Kinderwunsch, über ärztliche Behandler und Anlaufstellen für psychologische Hilfe auf der Webseite www.familien-gruenden.de und mit sechs mobilen Info-Tagen zwischen München und Hamburg. Im 70 Quadratmeter großen Info-Truck gibt es mehrmals täglich Impulsvorträge zu den Themen Fruchtbarkeit, schwanger werden und Wunschkind sowie individuelle Gesprächsangebote mit einer Kinderwunsch-Psychologin.

Partner und Initiatoren

Partner der von Ferring Arzneimittel und MentalStark initiierten Kampagne sind der Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V., das Deutsche IVF-Register e.V. (D·I·R)® und die Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin e.V. Der Dachverband Reproduktionsbiologie und -medizin e.V ist Unterstützer von „Gemeinsam Familien gründen“. Das Unternehmen Ferring unterstützt die Kampagne finanziell, nimmt laut Mitteilung der Initiative jedoch keinerlei inhaltlichen Einfluss auf die von den Partnern bereitgestellten Informationen und Aktivitäten.

Tourdaten

02.06.2022 Stuttgart
10.06.2022 Berlin
17.06.2022 München
25.06.2022 Frankfurt
01.07.2022 Hamburg

Weitere Informationen finden Sie auf: https://www.familien-gruenden.de

Quelle: Dr. Karin Beisel-Ebert/Pressemitteilung: Gemeinsam Familien gründen




Fortbildungen zur Qualitätsverbesserung in Kindertageseinrichtungen

Online-Veranstaltungen Kindergarten plus der Deutschen Liga für das Kind im 1. Halbjahr 2022

Mit den Angeboten des Programms Kindergarten plus setzt sich die Deutsche Liga für das Kind für die Qualitätsverbesserung in Kindertageseinrichtungen ein. Erprobte Methoden und Materialien stehen zur Verfügung und bieten pädagogischen Fachkräften zahlreiche Ideen, um die sozial-emotionale Entwicklung von Kindern zu fördern. Das Online-Fortbildungsangebot von Kindergarten plus für das 1. Halbjahr 2022 kann nun über den Webshop gebucht werden.

Neben dem Einführungstag (Basisfortbildung 1) und dem Reflexionstag (Basisfortbildung 2) sowie Auffrischungstagen als Einzelveranstaltungen kann erstmalig auch die Basis-Fortbildung zur Trainerin bzw. zum Trainer Kindergarten plus komplett gebucht werden. Termine der Fortbildung (ID 1239) sind:

  • 11.05.2022, 09.00-15.00 Einführungstag in das Programm für 4- und 5-jährige Kinder
  • 20.09.2022, 09.00-14.00 Reflexion der Durchführung der Module 1- 9
  • 20.09.2022, 14.00-15.00 Einführung in das Modul für den Schulübergang

Ein brandneues Format für die Familien der am Programm teilnehmenden Kinder ist der Kindergarten plus Online-Elternabend. Der erste Kindergarten plus Online-Elternabend findet am 22.02.2022, 17.00-18.30 statt.

Auch die Fortbildung für START, den alltagsintegrierten Programmbereich für Kinder ab zwei Jahren wird erneut online angeboten. Dieses Format ist ebenfalls ein Gesamtpaket. Dazu gehören der START Einführungstag, das Material-Set inkl. den pädagogischen Materialien und dem Logbuch sowie drei prozessbegleitende Workshops. Termine der START Fortbildung (ID 1233) sind:

  • 15.03.2022, 09.00-15.00 Einführungstag
  • 05.04.2022, 10.05.2022, 14.06.2022, jeweils 15.30-17.00, prozessbegleitende Workshops

Ebenfalls fortgesetzt wird, nach einem erfolgreichen ersten Durchlauf Ende 2021, die neue Workshopserie plus Kinderrechte! Kinderrechteexperte Prof. Dr. Jörg Maywald, Bianka Pergande (Geschäftsführerin der Deutschen Liga für das Kind) sowie mehrere hochkarätige Gastreferent:innen werden die Workshops gestalten.

Online-Angebote Information und Buchung: https://kindergartenplus.de/shop-seminare/.

Kontakt-E-Mail für Anfragen: info@kindergartenplus.de.

Verantwortlich für das Fortbildungsprogramm der Deutschen Liga für das Kind ist Stella Valentien (Leiterin des Aufgabenbereichs Kindergarten plus).




KREATIV – Die Messe für kreatives Gestalten

messe-kreativ

Vom 18. bis 21. November 2021 findet die Kreativmesse in Stuttgart statt

Auf der Kreativmesse in Stuttgart finden Bastelinteressierte vieles aus den Bereichen Papeterie, Handarbeit, Basteln, Malerei und Dekoration. Die BesucherInnen können sich mit Künstlerbedarf, Werkzeug und neuen Materialien eindecken.

Ein umfangreiches Workshop-Programm mit zahlreichen Angeboten ist fester Bestandteil und Herzstück der Messe. Hier können Besucher die Verarbeitung hochwertiger Materialien nah und live erleben, neue Techniken kennenlernen und sich mit Gleichgesinnten austauschen und Fragen stellen.

kreativ

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.messe-stuttgart.de/kreativ

Das Ticket gilt auch für alle parallel stattfindenden Veranstaltungen des Stuttgarter MesseHerbst.

www.messe-stuttgart.de/stuttgarter-messeherbst

Foto: © Landesmesse Stuttgart GmbH




Jetzt anmelden: Online-Fachtagung „Medienmündigkeit“

Thema „Gesund aufwachsen und digital-kompetent werden“ am 4. März 2021:

„Medienmündigkeit“ ist der Titel einer Online-Fachtagung am 4. März 2021, bei der es um Chancen und Gefahren der Digitalisierung geht. Interessierte können sich noch bis zum 1. März anmelden und an der Diskussion teilnehmen.

Kinder sind neugierig und entdecken spielend die Welt. Tablets, Smartphones und Fernsehen fesseln ihre Aufmerksamkeit. Oft viel zu lang sitzen sie vor dem Computer oder am Smartphone. Hinzu kommt in der Corona-Lockdown-Phase das Homeschooling, das die Kinder weitere Stunden an den Bildschirm bindet.

In dieser Pandemie zeigen sich die Chancen und die Risiken der Digitalisierung deutlich. Wie sich die Nutzung von digitalen Medien auf Bildung und Gesundheit auswirkt, ist Thema beim diesjährigen Online-Fachtag am 4. März 2021der Betriebskrankenkassen und des Vereins Media Protect. Unter dem Motto„Medienmündigkeit – gesund aufwachsen  und  digital  kompetent  werden“  diskutieren Expertinnen  und  Experten  aus  dem  Gesundheits-  und  Bildungssystem,  aus  Politik,  Wissenschaft  und  der  pädagogischen  Praxis  über  Strategien,  (gesundheitlichen)  Auswirkungen  infolge problematischer  Bildschirmmedien-Nutzung  wirksam  zu  begegnen.  In  einem  der  Fachvorträge  geht  Prof. Sigrid Hartong auf die zentrale Bedeutung von Critical Data Literacy ein.

Teil  des  Fachtages  ist  auch  ein  Festakt  zum  fünfjährigen  Bestehen  des  Präventionsprogramms „ECHT DABEI – gesund aufwachsen im digitalen Zeitalter“. Dabei wird ein Praxispreis verliehen, der Kitas und Grundschulen würdigt, die das Programm besonders erfolgreich und nachhaltig umsetzen. Eltern und pädagogische Fachkräfte lernen, wie Kinder langfristig die Chancen digitaler Medien nutzen und wie mögliche Risiken vermieden werden können.

ECHT DABEI wurde von Fachleuten für Gesundheitsförderung und Medienpädagogik entwickelt und wird von der Pädagogischen Hochschule Freiburg wissenschaftlich begleitet.  Die  Betriebskrankenkassen  fördern  die  qualitative  Weiterentwicklung  des  Programms sowie die Umsetzung in Kitas und Grundschulen.

Interessierte können sich bis zum 1. März 2021 unter der E-Mailadresse  medienmuendig@echt-dabei.de  für  die  Tagung  anmelden. 

Hier  finden  Sie  alle wichtigen Informationen zum Programm und zur Anmeldung: