Wie Kinder wirklich forschen: Warum Förderprogramme oft scheitern

Neugier, Selbstwirksamkeit und eigene Wege – was Kinder für echtes Lernen brauchen und warum gut gemeinte Förderung häufig in die falsche Richtung führt

Kinder sind keine leeren Gefäße, die mit Wissen gefüllt werden müssen. Sie sind von Beginn an aktiv, neugierig und darauf ausgerichtet, ihre Umwelt zu verstehen. Dennoch dominiert in vielen Bildungskontexten noch immer die Vorstellung, Lernen lasse sich durch Anleitung, Programme und möglichst frühe Förderung optimieren. Genau diese Annahme führt regelmäßig in die Irre.

Denn Kinder lernen nicht durch Erklärungen, sondern durch Erfahrung. Sie erschließen sich ihre Welt, indem sie handeln, ausprobieren, scheitern und neu ansetzen. Was trivial klingt, wird im Alltag erstaunlich häufig übergangen.

Dass zu viel Erklärung echte Erkenntnis meist verhindert, gehört seit tausenden von Jahren zum Weltwissen der Menschheit- angefangen bei den chinesischen Weisen Laotzi und Konfuzius über Marcus Tullius Cicero bis hin in die moderne Neurowissenschaft.

Kinder sind von Anfang an Forschende

Wer Kinder beobachtet, erkennt schnell: Forschen beginnt lange vor Schule oder Kindergarten. Säuglinge treten in Beziehung zu ihrer Umwelt, reagieren auf Reize und testen erste Zusammenhänge. Sie lernen, indem sie handeln – nicht indem sie belehrt werden.

Mit wachsender Mobilität wird dieses Verhalten komplexer. Kinder greifen, vergleichen, wiederholen und variieren. Sie entwickeln Hypothesen und überprüfen diese durch eigenes Tun. Dieser Prozess ist hoch effizient, weil er an die innere Motivation gekoppelt ist.

Der oft zitierte Gedanke von Immanuel Kant, den eigenen Verstand zu nutzen, zeigt sich hier ganz konkret: Kinder tun genau das – sofern man sie lässt.

Vom Mythos der frühen Förderung

Ein weit verbreiteter Irrtum besteht darin, dass Kinder möglichst früh systematisch gefördert werden müssten, um später erfolgreich zu sein. Sprachprogramme, Mathetrainings oder naturwissenschaftliche Angebote im Vorschulalter sollen Defizite vermeiden und Kompetenzen sichern.

Die Logik dahinter wirkt plausibel – ist aber verkürzt. Denn sie ignoriert, wie Lernen tatsächlich funktioniert. Wenn Inhalte vorgegeben, Wege festgelegt und Ergebnisse erwartet werden, wird der zentrale Motor von Bildung ausgeblendet: die Eigenaktivität.

Kinder lernen selbstständiges Denken nur, indem sie selbstständig denken. Wer ihnen ständig Lösungen präsentiert, reduziert die Notwendigkeit, eigene zu entwickeln. Dass gleichzeitig über mangelnde Selbstständigkeit oder geringe Anstrengungsbereitschaft geklagt wird, ist daher kaum überraschend – es ist eine direkte Folge dieser Praxis.

Autonomie ist kein pädagogisches Extra

Kinder haben ein grundlegendes Bedürfnis nach Autonomie. Sie wollen nicht nur teilnehmen, sondern gestalten. Dieses Bedürfnis ist keine Phase, sondern ein zentraler Bestandteil menschlicher Entwicklung.

Wird es eingeschränkt – etwa durch permanente Anleitung oder durch überstrukturierte Lernangebote –, verliert Lernen an Tiefe. Kreativität, Problemlösefähigkeit und Forschergeist entstehen nicht durch Vorgaben, sondern durch Handlungsspielräume.

Der Pädagoge Friedrich Wilhelm Fröbel formulierte bereits im 19. Jahrhundert, dass Bildung aus dem Menschen heraus entwickelt werden müsse. Diese Perspektive steht im deutlichen Gegensatz zu vielen aktuellen Förderlogiken.

Neugier als Motor – und als Risiko

Neugier ist der Ausgangspunkt jedes Lernprozesses. Der Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau beschrieb Wissenschaft als einen neugierigen Blick auf die Welt – ein Bild, das sich unmittelbar auf Kinder übertragen lässt.

Doch Neugier ist fragil. Wird sie durch ständige Belehrung ersetzt, verliert sie an Kraft. Kinder, denen früh alles erklärt wird, stellen weniger Fragen. Sie gewöhnen sich daran, Antworten zu bekommen, statt sie zu suchen, und bemühen sich nicht mehr darum.

Auch Albert Einstein betonte, dass seine Stärke nicht in besonderer Begabung lag, sondern in anhaltender Neugier. Genau diese Haltung lässt sich bei Kindern beobachten – solange sie Raum dafür bekommen.

Lernen mit allen Sinnen

Kinder begreifen die Welt wörtlich. Sie müssen Dinge anfassen, bewegen, riechen, hören und sehen, um sie zu verstehen. Lernen ist ein körperlicher, sinnlicher Prozess.

Wird dieser durch abstrakte Vermittlung ersetzt, bleibt Wissen oberflächlich. Es fehlt die Verankerung in Erfahrung. Moderne neurobiologische Forschung bestätigt, dass nachhaltiges Lernen eng an aktive Auseinandersetzung gebunden ist.

Die Reformpädagogin Maria Montessori formulierte es präzise: Interesse entsteht dort, wo eigene Entdeckungen möglich sind. Ohne diese Möglichkeit verliert Lernen seinen inneren Antrieb.

Die Kunst des Begleitens

Wenn Kinder natürliche Forschende sind, verändert sich die Rolle der Erwachsenen grundlegend. Sie sind nicht primär Vermittler von Wissen, sondern Gestalter von Lernumgebungen.

Das bedeutet: beobachten, Raum geben, Impulse setzen – aber nicht vorwegnehmen. Für viele Erwachsene ist genau das die größte Herausforderung. Sie kennen die „richtige“ Lösung und müssen dennoch akzeptieren, dass Kinder ihren eigenen Weg dorthin finden.

Der Gedanke von Jean-Jacques Rousseau, dass Entwicklung Zeit braucht, ist dabei zentral. Eingriffe zur falschen Zeit können Lernprozesse eher stören als fördern.

Forschen geschieht im Spiel

Für Kinder ist Forschen kein didaktisches Format. Es ist Teil ihres Spiels. Ob Wasser umgefüllt, ein Turm gebaut oder ein Käfer beobachtet wird – all das sind komplexe Lernprozesse.

Diese Prozesse sind offen, nicht standardisiert und oft nicht planbar. Genau deshalb sind sie so wirksam. Sie verbinden kognitive, motorische und emotionale Erfahrungen zu einem ganzheitlichen Verständnis.

Der Schriftsteller Wilhelm Busch brachte es treffend auf den Punkt: Wer nur vorgegebene Wege geht, entwickelt keine eigenen. Für Kinder gilt das in besonderem Maß.

Bildung lässt sich nicht beschleunigen

Die Vorstellung, Lernen könne effizienter gestaltet werden, führt immer wieder zu neuen Programmen, Konzepten und Methoden. Doch Lernen ist kein linearer Prozess. Es verläuft in Schleifen, Umwegen und individuellen Rhythmen.

Versuche, diesen Prozess zu standardisieren, führen häufig dazu, dass genau das verloren geht, was Lernen wirksam macht: die persönliche Auseinandersetzung.

Kinder brauchen Zeit, um Zusammenhänge zu verstehen. Sie brauchen Gelegenheiten, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Und sie brauchen Erwachsene, die diesen Prozess aushalten.

Kinder forschen nicht nach Plan. Sie folgen ihrer Neugier, entwickeln eigene Fragen und finden individuelle Antworten. Bildungsprozesse, die das ernst nehmen, wirken oft unspektakulär – sind aber nachhaltig.

Die eigentliche Herausforderung liegt daher nicht darin, Kinder besser zu fördern, sondern sie sinnvoll zu begleiten und ihnen dabei weniger im Weg zu stehen.

Gernot Körner




Spürnasenzeit soll frühe MINT-Bildung in Bielefelder Kitas stärken

Studierende bringen Ideen zu Forschung, Experimenten und Nachhaltigkeit in den Kita-Alltag – ein Kooperationsprojekt für frühkindliche Bildung

In Bielefelder Kindertageseinrichtungen entsteht derzeit ein Bildungsangebot, das frühe naturwissenschaftliche Bildung systematisch mit pädagogischer Praxis verknüpfen soll. Mit dem Projekt „Spürnasenzeit – Kinder forschen“ setzt die Hochschule Bielefeld gemeinsam mit dem Bildungsbüro der Stadt und der Stiftung Kinder forschen auf eine Stärkung der MINT-Bildung im Elementarbereich.

Im Zentrum steht ein Ansatz, der Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren frühzeitig mit mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Fragestellungen in Kontakt bringen soll – jedoch nicht über vorgegebene Lernprogramme, sondern über entdeckendes, forschendes Lernen im Alltag. Die Initiative zielt darauf, Neugier als Ausgangspunkt von Bildungsprozessen zu nutzen und dabei zugleich Themen wie nachhaltige Entwicklung einzubeziehen.

Studierende als Impulsgeber in den Kitas

Ein zentrales Element des Projekts ist die Einbindung von Studierenden aus den Studiengängen Kindheitspädagogik und Soziale Arbeit. Sie werden gezielt qualifiziert, um eigenständig MINT-orientierte Bildungsangebote zu entwickeln und in den Einrichtungen umzusetzen.

Unter der Leitung von Helen Knauf entstehen so praxisnahe Lernformate, die wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in den pädagogischen Alltag transferieren. Die Studierenden orientieren sich dabei an etablierten didaktischen Konzepten der Stiftung Kinder forschen und erweitern gleichzeitig ihre eigenen professionellen Kompetenzen im Bereich früher Bildung.

Dieser Ansatz soll Ausbildung und Praxis auf eine Weise verbinden, die sowohl den Fachkräften vor Ort als auch den angehenden Pädagoginnen und Pädagogen zugutekommt.

Wöchentliche Forschungszeiten für Kinder

Kern des Projekts sind die sogenannten „Spürnasenzeiten“, die wöchentlich in den teilnehmenden Kitas stattfinden sollen. Über jeweils zwei Stunden hinweg gestalten die Studierenden experimentelle Lernsettings mit einfachen Alltags- und Forschungsmaterialien.

Die Kinder werden dabei aktiv einbezogen: Sie sollen beobachten, Fragen stellen, ausprobieren und eigene Hypothesen entwickeln. Themen wie Wasser, Luft, Energie oder Recycling sollen nicht abstrakt vermittelt, sondern konkret erfahrbar gemacht werden. Auf diese Weise sollen erste Zugänge zu naturwissenschaftlichem Denken ebenso wie ein grundlegendes Verständnis für nachhaltige Zusammenhänge entstehen.

Parallel dazu erhalten die pädagogischen Teams Impulse für ihre eigene Arbeit. Neue Methoden und Materialien können unmittelbar in den Kita-Alltag integriert werden, wodurch das Projekt über die einzelnen Einheiten hinaus Wirkung entfaltet.

Vom Makerthon zum Bildungsprojekt

Der Ursprung der „Spürnasenzeit“ liegt in einem Innovationsformat: dem Makerthon „Kita neu denken“, der 2025 an der Hochschule Bielefeld stattfand. In diesem kollaborativen Entwicklungsprozess arbeiteten Studierende gemeinsam mit Praxispartnern an neuen Konzepten für die frühkindliche Bildung.

Aus diesen drei intensiven Arbeitstagen entstand die Idee, MINT-Bildung stärker in den Kita-Alltag zu integrieren und gleichzeitig die Ausbildung angehender Fachkräfte praxisnäher zu gestalten. Das Bildungsbüro der Stadt brachte diese Impulse in die konkrete Projektentwicklung ein und übernahm eine zentrale Rolle bei der Umsetzung.

Start im Sommer 2026

Die ersten Qualifizierungsmaßnahmen für die Studierenden haben eben begonnen. Bereits im Sommer sollen die „Spürnasenzeiten“ in den ersten Bielefelder Kitas starten.

Einrichtungen, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich direkt an die Projektkoordination wenden. Damit bleibt das Projekt offen für weitere Partner und kann perspektivisch ausgeweitet werden.

Mit der Verbindung von wissenschaftlicher Ausbildung, praktischer Umsetzung und früher MINT-Förderung positioniert sich die „Spürnasenzeit“ als ein Modell

Bielefelder Kitas, die Interesse an der Durchführung der Spürnasenzeiten haben, können sich per Mail an die Projektkoordinatorin Daniela Vogtländer wenden (spuernasenzeit-fb4@hsbi.de).




Werde Teil unseres Teams in der Kita an der Löwenbrücke!

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Die Kita an der Löwenbrücke in Würzburg sucht ab sofort eine pädagogische Fachkraft

Wir suchen DICH! ab sofort!

Erzieherin / pädagogische Fachkraft oder Ergänzungskraft / Heilerziehungspflegerin (m/w/d)
in Teil- oder Vollzeit für unsere Kindergartengruppe – ab sofort.

Wer wir sind:

Die Kita an der Löwenbrücke ist eine Elterninitiative mit Herz, gelegen in Würzburg. Wir betreuen 51 Kindergarten- und 13 Krippenkinder in einer familiären, offenen Atmosphäre. Als Mitglied im Evangelischen KITA-Verband Bayern und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband legen wir besonderen Wert auf Bildung durch Bewegung und ein offenes pädagogisches Konzept.

Was wir dir bieten:

  • Eine verantwortungsvolle Aufgabe in einem sympathischen, aufgeschlossenen Team
  • Ein wertschätzendes, offenes Arbeitsklima
  • Eine abwechslungsreiche und kreative Tätigkeit
  • Regelmäßige Teamsitzungen und Supervision
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Bezahlung in Anlehnung an den TVöD-SuE
  • Jobrad oder Jobticket

Das sind deine Aufgaben:

  • Bildung, Betreuung, Erziehung und Pflege unserer Kinder
  • Aktive Teilnahme an Teamsitzungen und internen Besprechungen
  • Zusammenarbeit mit den Eltern (inkl. Beobachtungsdokumentation und Elterngesprächen)
  • Umsetzung unseres pädagogischen Konzepts und Kinderschutzkonzepts

Das wünschen wir uns von dir:

  • Einen staatlich anerkannten pädagogischen Abschluss
  • Fundiertes Fachwissen und pädagogische Kompetenz
  • Einfühlungsvermögen und einen liebevollen Umgang mit Kindern
  • Kreativität, Organisationstalent und eine strukturierte Arbeitsweise
  • Engagement, Geduld und Teamfähigkeit
  • Kommunikationsstärke und Flexibilität

Klingt gut? Dann bewirb dich jetzt!

Wir freuen uns auf deine aussagekräftige Bewerbung – gerne per E-Mail an:
📧 bewerbung@kita-wuerzburg.de

Kita an der Löwenbrücke
Studentische Kindertagesstätte e.V.
Mergentheimer Straße 7b · 97082 Würzburg

Weitere Informationen findest du auf unserer Website:
🌐 www.kita-wuerzburg.de




Sichere Schulwege: Mehr Schutz für Kinder gefordert

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Lasst Kinder sicher zur Schule laufen: Bündnis fordert Maßnahmen

Kinder gehen gern zu Fuß – doch die Sicherheit fehlt

Viele Kinder in Deutschland legen ihren Schulweg am liebsten zu Fuß zurück. Rund 67 Prozent der Sechs- bis Dreizehnjährigen gehen gern zu Fuß. Dabei schätzen sie vor allem die Bewegung an der frischen Luft, Begegnungen mit Freunden oder kleine Zwischenstopps, etwa auf Spielplätzen. Dennoch fühlt sich nur gut die Hälfte der Kinder sicher, wenn sie alleine unterwegs sind.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt außerdem: 38 Prozent der Kinder, die zu Fuß gehen, bewerten ihren Schulweg als „sehr gut“. Bei Kindern, die andere Verkehrsmittel nutzen, liegt dieser Anteil lediglich bei 28 Prozent. Trotz dieser positiven Aspekte bleibt das Sicherheitsgefühl ein zentrales Problem.

Angst vor Autos und unsicheren Kreuzungen

Die größte Sorge der Kinder gilt dem Straßenverkehr. 38 Prozent nennen Autos als Hauptangstquelle. Besonders kritisch empfinden viele Kinder das Überqueren von Kreuzungen. Unübersichtliche Verkehrssituationen verstärken das Unsicherheitsgefühl zusätzlich.

Um dem entgegenzuwirken, fordert das Bündnis „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ aus dem Deutschen Kinderhilfswerk (DKHW), dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) und dem ökologischen Verkehrsclub VCD gezielte Verbesserungen im Straßenverkehr. Ziel ist es, Schulwege so zu gestalten, dass Kinder sich sicher und selbstständig bewegen können.

Forderungen nach besseren Schulwegen und klaren Regeln

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört der Ausbau sicherer Infrastruktur. Verkehrsarten sollen stärker voneinander getrennt und Kreuzungen übersichtlicher gestaltet werden. Auch Tempo-30-Zonen spielen eine entscheidende Rolle, da sie das Unfallrisiko deutlich senken können.

Ebenso wichtig sind ausreichend lange Ampelphasen, damit Kinder Straßen sicher überqueren können. Zusätzlich setzen sich die Verbände für sogenannte Schulstraßen ein, in denen der Autoverkehr zu Stoßzeiten eingeschränkt oder ganz verboten wird.

Eine weitere sinnvolle Maßnahme sind Elternhaltestellen. Diese befinden sich in einiger Entfernung zur Schule und sollen verhindern, dass sich direkt vor dem Schultor gefährliche Verkehrssituationen entwickeln.

Aktionstage fördern selbstständige Mobilität

Neben politischen Maßnahmen sind auch Eltern, Lehrkräfte und Betreuungspersonen gefragt. Sie können Kinder dabei unterstützen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen und Vertrauen in den eigenen Schulweg zu entwickeln.

Deshalb rufen die Initiatoren erneut zu den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ auf. Vom 21. September bis 02. Oktober 2026 haben Kinder und ihre Bezugspersonen die Möglichkeit, eigene Projekte rund um das Thema Schulweg zu gestalten. Die Initiative richtet sich an Grundschulen, Kitas sowie Kommunen und Vereine. Viele Materialien wie kostenlose Aktionsposter, Infoflyer und Projektideen gibt es unter: zu-fuss-zur-schule.de.

Studien liefern wichtige Grundlagen für die Verkehrspolitik

Die zugrunde liegende Untersuchung zum Fußverkehr liefert erstmals umfassende Einblicke in das Mobilitätsverhalten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland. Dabei wurden Aspekte wie Sicherheit, Infrastruktur und Nutzung verschiedener Verkehrsmittel analysiert.

Die Ergebnisse dienen als wichtige Grundlage für zukünftige Maßnahmen in Politik und Verwaltung. Ziel ist es, den Fußverkehr langfristig zu stärken und die Bedingungen für Kinder auf dem Schulweg nachhaltig zu verbessern.

Quelle: gemeinsame Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk e.V. / Verkehrsclub Deutschland e.V. / Verband Bildung und Erziehung e.V.




ADHS und Kreativität: Vielfalt im Denken als Ressource begreifen

Forschung zeigt: Unkonzentriertheit kann kreative Stärke sein

Eine neue Studie der Neurowissenschaftlerin Dr. Radwa Khalil von der Constructor University, veröffentlicht im Fachjournal iScience, geht einer Frage nach, die viele Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen seit Jahren beschäftigt: Warum wirken manche Menschen mit ADHS im Alltag unkonzentriert – und zugleich oft ungewöhnlich kreativ? Und lässt sich dieser scheinbare Widerspruch wissenschaftlich erklären?

Die Antwort der Forschenden fällt klar aus: Die gleichen neuronalen Netzwerke, die unsere Aufmerksamkeit steuern, sind auch an kreativen Prozessen beteiligt. Das bedeutet, dass typische Merkmale von ADHS – etwa Ablenkbarkeit oder Tagträumen – nicht nur Schwierigkeiten verursachen, sondern unter bestimmten Bedingungen auch kreatives Denken fördern können.

Die Studie zeigt damit eine neue Perspektive auf ein Phänomen, das bislang überwiegend unter dem Blickwinkel von Defiziten betrachtet wurde. Statt ausschließlich zu fragen, was bei ADHS „nicht funktioniert“, rückt sie die Frage in den Vordergrund, welche besonderen kognitiven Potenziale in diesen Aufmerksamkeitsmustern liegen.

Breiter Aufmerksamkeitskegel

Im Zentrum der Untersuchung steht das Konzept der sogenannten „defokussierten Aufmerksamkeit“. Dr. Khalil beschreibt diesen Zustand anschaulich: Während viele Menschen ihre Aufmerksamkeit gezielt auf eine Aufgabe richten können, nehmen Menschen mit ADHS häufig mehrere Reize gleichzeitig wahr. Dieser „breitere Aufmerksamkeitskegel“ erschwert es, bei monotonen Aufgaben konzentriert zu bleiben – eröffnet aber zugleich die Möglichkeit, ungewöhnliche Verbindungen herzustellen und neue Ideen zu entwickeln.

Genau hier liegt der Kern der neuen Erkenntnisse. Kreativität entsteht oft nicht durch lineares Denken, sondern durch das Verknüpfen scheinbar unzusammenhängender Informationen. Prozesse wie freies Assoziieren, gedankliches Abschweifen oder spontanes Umschalten zwischen Themen – alles Phänomene, die im Zusammenhang mit ADHS häufig beobachtet werden – spielen dabei eine zentrale Rolle.

Dass diese Verbindung nicht nur theoretisch ist, zeigt sich auch in der Lebensrealität vieler Betroffener. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass Menschen mit ADHS überdurchschnittlich häufig in kreativen Berufen vertreten sind. Prominente Beispiele wie Justin Timberlake oder Simone Biles werden oft genannt, auch wenn solche Einzelfälle keine wissenschaftlichen Belege ersetzen.


Das ADS-Buch: Hilfe für Zappelphilippe und Träumer

Kinder mit ADS sind oft kreativ und klug, aber schnell überfordert. Der Ratgeber von Dr. Aust-Claus und Dr. Hammer zeigt, wie Eltern, Lehrkräfte und Therapeut:innen gemeinsam helfen können. Mit dem Optimind®-Konzept, Fallbeispielen und alltagstauglichen Tipps für mehr Konzentration und weniger Frust.

Dr. Elisabeth Aust-Claus/Dr. Marina Hammer
Das ADS-Buch: Neue Konzentrationshilfen für Zappelphilippe und Träumer
Softcover, 320 Seiten
ISBN:: 978-3-96304-038-2
22 €


Aufmerksamkeit und Kreativität sind eng miteinander verschränkt

Die Studie geht jedoch über diese Beobachtungen hinaus und versucht, die zugrunde liegenden Mechanismen systematisch zu erklären. Sie führt Forschungsergebnisse aus verschiedenen Disziplinen zusammen und zeigt, dass Aufmerksamkeit und Kreativität eng miteinander verschränkt sind – auf der Ebene neuronaler Netzwerke ebenso wie im Verhalten.

Ein besonders interessanter Aspekt betrifft die praktische Anwendung dieser Erkenntnisse. Die Forschenden sehen großes Potenzial in sogenannten kreativen Therapieansätzen. Dazu zählen Aktivitäten wie Malen, Musik, Tanz, Schreiben oder auch spielerische digitale Formate. Diese Tätigkeiten nutzen gezielt die offenen, assoziativen Denkprozesse, die bei ADHS häufig ausgeprägt sind.

Dabei geht es nicht um bloße Beschäftigung oder Ablenkung. Kreative Aktivitäten sprechen genau jene Gehirnstrukturen an, die auch für die Steuerung von Aufmerksamkeit zuständig sind. Wenn Kinder oder Erwachsene mit ADHS sich intensiv auf solche Prozesse einlassen, kann dies dazu beitragen, Aufmerksamkeitsmuster zu stabilisieren und neu zu organisieren.

Dr. Khalil formuliert es zugespitzt: Kreativer Ausdruck sei kein Nebenprodukt, sondern eine Form von Training für das Gehirn. Wer sich beim Zeichnen, Musizieren oder Schreiben vertieft, arbeite mit seinem kognitiven Stil – und nicht gegen ihn.

Gut begründet, aber nicht vollständig erforscht

Gleichzeitig bleibt die Studie vorsichtig in ihrer Bewertung. Die Zusammenhänge zwischen ADHS und Kreativität sind zwar gut begründet, aber noch nicht vollständig erforscht. Die Autorinnen und Autoren betonen, dass es weiterer Untersuchungen bedarf, insbesondere langfristiger Studien, die Entwicklungsverläufe genauer abbilden.

Methodisch handelt es sich bei der Arbeit um eine interdisziplinäre Zusammenführung bestehender Forschungsergebnisse. Sie entwickelt daraus ein theoretisches Modell und leitet Empfehlungen für zukünftige Studien ab. Dazu gehören unter anderem:

•          eine engere Zusammenarbeit zwischen Neurowissenschaft, Pädagogik und Therapie

•          neue Methoden zur Erfassung kreativer Prozesse

•          langfristige Untersuchungen zur Wirkung kreativer Interventionen

ADHS – kognitive Besonderheit mit eigenen Möglichkeiten

Auffällig ist vor allem der Perspektivwechsel, den die Studie anstößt. ADHS erscheint hier nicht mehr ausschließlich als Störung, die korrigiert werden muss, sondern als kognitive Besonderheit mit eigenen Möglichkeiten. Diese Sichtweise verändert nicht nur den wissenschaftlichen Diskurs, sondern hat auch Konsequenzen für den Alltag – in Familien, in Kitas, in Schulen.

Denn wenn Aufmerksamkeit nicht nur als Fähigkeit zur Fokussierung verstanden wird, sondern auch als Offenheit für vielfältige Reize, dann stellt sich die Frage neu, wie Lernumgebungen gestaltet sein sollten. Die Studie liefert dafür keine einfachen Rezepte, aber sie verschiebt den Blick: weg von der reinen Anpassung an bestehende Anforderungen – hin zu einem Verständnis, das Vielfalt im Denken als Ressource begreift.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Gernot Körner




Kostenfreies Bildungsprogramm: Kita-Kinder entdecken Lebensmittel

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Pädagogische Fachkräfte erkunden mit Kita-Kindern, woher regionale Bio-Lebensmittel kommen und wie sie hergestellt werden

Essen entdecken! ist ein kostenfreies, interaktives Bildungsprogramm der Sarah Wiener Stiftung für Kitas deutschlandweit. Die Lernreise begleitet pädagogische Fachkräfte dabei, mit Kita-Kindern zu erkunden, woher regionale Bio-Lebensmittel kommen und wie sie hergestellt werden. Die Teilnahme ist ganzjährig möglich. Kita-Fachkräfte können sich der Webseite sw-stiftung.de/mitmachen/essen-entdecken anmelden.

Die Entstehung und Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln wie Getreide, Milch, Eier, Honig, Obst- oder Gemüsesorten wird bei Essen entdecken! mit allen Sinnen erlebbar. Das Programm fördert einen Bezug zum Essen, weckt Neugier, Interesse und Wertschätzung für die ökologische Landwirtschaft, für Tiere und Pflanzen.

Interaktiver E-Mail-Kurs

Im Rahmen eines sechswöchigen E-Mail-Kurses erhalten die pädagogischen Fachkräfte Impulse und Materialien. Sie erfahren, wie sie gemeinsam mit ihrer Kita-Gruppe im Alltag, etwa beim Morgenkreis, den Mahlzeiten oder im Kitagarten, das jeweilige Lebensmittel näher kennenlernen können. Zu den Inhalten und Formaten des Programms gehören digitale Info-Module, Videos, Hörbeiträge, Praxisbeispiele, Rezepte, interaktive Ideenpinnwände und Austauschrunden.

Exkursion

Neben dem Erkunden des Bio-Lebensmittels in der Kita ist eine Exkursion Teil der Lernreise. Kitas können einen selbstorganisierten Erlebnisort oder einen Partnerbetrieb der Stiftung besuchen.

Die Sarah Wiener Stiftung bietet jährlich bis zu 150 qualitätsgesicherte Tagesexkursionen zu erzeugenden und verarbeitenden Bio-Betrieben in ganz Deutschland an und kooperiert mit rund 30 Betrieben. Termine für Kitagruppen zwischen 15 und 30 Kindern, die zwischen drei und sechs Jahre alt sind, finden sich auf der Essen entdecken!-Webseite.

Bei der Variante mit einer Exkursion zu einem selbstorganisierten Erlebnisort sind die Teilnehmenden freier in der Termin- und Ortsplanung. Alles entlang der Wertschöpfungskette des jeweiligen Lebensmittels ist möglich (z.B. eine Bio-Bäckerei, ein Bio-Markt oder eine Streuobstwiese). Die Sarah Wiener Stiftung unterstützt mit Tipps und Hilfestellungen, um die Organisation so einfach wie möglich zu halten. Eventuell entstehende Exkursionskosten müssen die Kitas selbst tragen.

Förderpartner

Essen entdecken! ist von IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, ausgezeichnet. Es wird durch die Holistic Foundation, die Landwirtschaftliche Rentenbank, die Stiftung Berliner Sparkasse und die TARGOBANK Stiftung gefördert.

Quelle: Pressemitteilung Sarah Wiener Stiftung




Bildungsgerechtigkeit beginnt mit Begeisterung

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Wo Neugier den Funken entfacht: Experinauten Club Freiburg

Wenn Kinderaugen leuchten, weil eine selbst gebaute Brücke tatsächlich hält, steckt weit mehr dahinter als nur ein gelungenes Experiment. Der Experinauten Club in Freiburg im Breisgau schafft genau solche Momente und eröffnet Kindern neue Zugänge zur Welt der Naturwissenschaften. Das Angebot richtet sich gezielt an Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen, die bislang wenig Berührungspunkte mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik hatten. Spielerisch und mit viel Raum für eigene Entdeckungen entwickeln sie hier Neugier und Selbstvertrauen, zwei entscheidende Bausteine für mehr Bildungsgerechtigkeit.

Gefördert wird das Projekt von der Klaus Tschira Stiftung, die sich seit vielen Jahren für bessere Bildungschancen engagiert und insbesondere naturwissenschaftliche Kompetenzen stärkt.

Vom Schulprojekt zum nachhaltigen Bildungsangebot

Seinen Ursprung hat der Club im Projekt „Experinauten machen Schule“, das seit 2022 erfolgreich an zahlreichen Grundschulen umgesetzt wird. In praxisnahen Workshops werden Kinder frühzeitig für naturwissenschaftliche Themen begeistert und zum eigenständigen Denken angeregt. Der Experinauten Club knüpft daran an und vertieft dieses Angebot gezielt in der Nachmittagsbetreuung.

Vor allem Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Stadtteilen profitieren von diesem Ansatz, da sie hier unabhängig von ihren Voraussetzungen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. So entsteht ein Lernraum, der frei von Leistungsdruck ist und gleichzeitig nachhaltige Lernerfahrungen ermöglicht.

Lernen durch Ausprobieren und Verstehen

Im Mittelpunkt steht das eigenständige Forschen. Die Kinder bauen, testen, verwerfen Ideen und entwickeln neue Lösungswege. Themen wie Magnetismus, Strom oder Mechanik werden nicht abstrakt vermittelt, sondern konkret erfahrbar gemacht. Ob beim Bau von Kritzelrobotern oder stabilen Brücken – jedes Projekt fordert Kreativität, Ausdauer und Zusammenarbeit.

Gerade das Scheitern wird dabei zu einem wichtigen Bestandteil des Lernprozesses. Indem die Kinder Lösungen immer wieder überdenken und verbessern, erleben sie, dass Fortschritt oft aus Fehlern entsteht. Gleichzeitig stärken sie ihre Fähigkeit, Probleme selbstständig zu lösen und im Team zu arbeiten. Sprachliche Barrieren treten dabei in den Hintergrund, sodass insbesondere Kinder mit geringen Deutschkenntnissen von diesem handlungsorientierten Ansatz profitieren.

Freude am Lernen als Schlüssel zum Erfolg

Die Nachmittage im Experinauten Club sind geprägt von Neugier, Begeisterung und dem Stolz auf das eigene Ergebnis. Die Workshopleitungen berichten von einer offenen und unterstützenden Atmosphäre, in der sich die Kinder schnell wohlfühlen und Vertrauen entwickeln.

Begleitende Evaluationen zeigen, dass die Rahmenbedingungen an den Schulen zwar unterschiedlich sind, der positive Effekt auf die Kinder jedoch konstant bleibt. Selbst nach einem langen Schultag sind sie motiviert, aktiv teilzunehmen und sich auf neue Experimente einzulassen. Entscheidend ist dabei die Kombination aus fachlicher Begleitung und einem respektvollen Miteinander, das Zusammenarbeit fördert und individuelle Stärken sichtbar macht.

Selbstvertrauen stärken und Zukunft gestalten

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die enge Zusammenarbeit mit Schulkindbetreuungen und pädagogischen Fachkräften, die die Kinder kontinuierlich begleiten und unterstützen. Dadurch entsteht eine stabile Lernumgebung, in der sich die Kinder entfalten können.

Die positiven Effekte sind deutlich spürbar. Die Kinder entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, erleben Selbstwirksamkeit und entdecken Freude am naturwissenschaftlichen Denken. Diese Erfahrungen können ihren weiteren Bildungsweg nachhaltig beeinflussen und neue Perspektiven eröffnen.

Langfristig trägt der Experinauten Club dazu bei, Bildungsbarrieren abzubauen und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Die Kinder erfahren, dass ihre Ideen zählen und dass sie Herausforderungen eigenständig meistern können. Mit jedem Experiment wachsen nicht nur Wissen und Kompetenzen, sondern auch Mut und Selbstvertrauen. Ein Ansatz, der zeigt, wie wirkungsvoll frühzeitige Förderung sein kann.

Bisher gab es Kooperationen mit 19 Schulen.

Anmeldung:

Wollen Sie mit ihrer Schule aus dem Raum Freiburg mitmachen? Dann schreiben Sie eine Mail an hallo@experinauten.com!

Weitere Informationen unter: www.experinauten.com

Quelle: Pressemitteilung Klaus Tschira Stiftung




Ausgezeichnet von spiel gut: Outdoor Spielküche

spielkueche

Outdoor-Spielküche aus Holz – Spielspaß im Garten

Mit der Outdoor-Spielküche haben Kinder die Möglichkeit, auch im Garten Rollenspiele rund um die Themen Küche, Kochen, Backen und Spülen auszuleben. Dabei können Sand, Wasser und naturnahe Materialien zum Einsatz kommen – und der Sandkuchen wird gleich in den „Backofen“ geschoben.

Die Küche ist beidseitig bespielbar, sodass es nicht stört, dass sich die Backofentür nicht öffnen lässt. Neben dem Herd mit vier Kochplatten gibt es eine Spüle mit einer herausnehmbaren Kunststoffschüssel. Diese wird gerne auch zum Matschen mit Sand und Wasser genutzt. Die Ablagemöglichkeiten der Spielküche regen zusätzlich zum intensiven Spiel an.

Die Küche ist funktional gestaltet, stabil und gut verarbeitet. Das Material garantiert langen Spielspaß.

Material: Kiefer, imprägniert. Lieferung: montiert, lediglich der Wasserhahn muss selbst angeschraubt werden. Gewicht 23,4 kg, Maße: 40 x 102,5 x 55 cm

Die Spielküche ist eine gelungene Alternative zu Kunststoffspielküchen, bietet einen hohen Spielwert und ist in ihrer Ausführung optimal auf den Spielzweck abgestimmt. Deshalb mit „spiel gut“ ausgezeichnet!

Outdoor Spielküche
Preis: ca. 199 €
Alter:   Ab 3 Jahre
Marke: Erzi
Hersteller: Erzi Qualitätsprodukte aus Holz GmbH