Weltkindertag 2026: Starke Kinder, starke Zukunft!

kinder auf berg gegen das licht

UNICEF und Deutsches Kinderhilfswerk fordern mehr Schutz, Beteiligung und Investitionen in junge Generation

Der Weltkindertag 2026 steht unter einem klaren und kraftvollen Leitmotiv: „Starke Kinder, starke Zukunft!“. Mit diesem Motto rufen UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk Politik und Gesellschaft dazu auf, die Rechte von Kindern und Jugendlichen konsequenter zu stärken, ihren Schutz auszubauen und insbesondere ihre mentale Gesundheit nachhaltig zu fördern.

Junge Generation unter wachsendem Druck

Kriege, die Folgen des Klimawandels sowie wirtschaftliche Krisen prägen die Lebensrealität vieler Familien – in Deutschland ebenso wie weltweit. Diese Entwicklungen hinterlassen spürbare Spuren bei Kindern und Jugendlichen. Zukunftssorgen, Unsicherheit und soziale Belastungen wirken sich zunehmend auf ihre psychische Gesundheit aus.

Umso wichtiger ist es, junge Menschen mit gezielten Investitionen in Bildung, Gesundheitsversorgung und Präventionsangebote zu unterstützen. Ziel ist es, sie zu resilienten, selbstbewussten Gestalterinnen und Gestaltern der Gesellschaft von morgen zu machen.

Ein zentraler Aspekt dabei ist die stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen – insbesondere dann, wenn diese ihre eigene Zukunft unmittelbar betreffen.

Klare Forderungen an Politik und Gesellschaft

Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, betont: Eine starke Zukunft für alle hänge entscheidend davon ab, wie sehr Kinder heute gestärkt würden. Je fragiler das Leben von Kindern sei, desto fragiler werde auch die Welt insgesamt. Das Motto des Weltkindertags 2026 verstehe sich daher als gemeinsamer Kraftakt für eine gerechte und stabile Zukunft.

Auch Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutsches Kinderhilfswerk, fordert ein Umdenken in der politischen Debatte. Die Interessen junger Menschen würden in Deutschland häufig vernachlässigt. Kinderrechte müssten als vorrangiger Gesichtspunkt politischen Handelns endlich konsequent berücksichtigt werden. Dazu gehöre insbesondere die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, damit das Wohl von Kindern bei allen staatlichen Entscheidungen verbindlich mitgedacht werde.

Bundesweite Mitmach-Aktion zum Weltkindertag 2026

Unter dem Motto „Starke Kinder, starke Zukunft!“ planen UNICEF Deutschland und das Deutsches Kinderhilfswerk zum 20. September 2026 eine gemeinsame bundesweite Mitmach-Aktion. Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Forderungen von Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland.

Darüber hinaus sind zahlreiche lokale Initiativen geplant – von Demonstrationen über Feste bis hin zu Informations- und Bildungsaktionen. Ziel ist es, Menschen im ganzen Land für Kinderrechte, Chancengleichheit und eine nachhaltige Zukunft zu mobilisieren.

Hintergrund: Bedeutung des Weltkindertags

Der Weltkindertag geht auf eine Empfehlung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1954 zurück. Ziel war es, weltweit einen Tag einzuführen, der den Einsatz für Kinderrechte stärkt, die Freundschaft zwischen jungen Menschen fördert und Regierungen zur Unterstützung der internationalen Kinderhilfsarbeit aufruft.

Heute wird der Weltkindertag in mehr als 145 Staaten begangen – wenn auch an unterschiedlichen Terminen. In Deutschland findet er traditionell am 20. September statt. Seit 1989 sind die Rechte von Kindern zudem durch die UN-Kinderrechtskonvention völkerrechtlich verbindlich festgeschrieben.

Mit dem Motto „Starke Kinder, starke Zukunft!“ setzen die Initiatoren 2026 ein deutliches Signal: Die Stärkung der jungen Generation ist keine Option, sondern Voraussetzung für eine gerechte, demokratische und zukunftsfähige Gesellschaft.




Armut in Deutschland wächst – Hilfsorganisationen fordern sofortiges Handeln

Armut in Deutschland

Neue Destatis-Zahlen zeigen wachsende Not bei Familien – Kinderhilfswerk und Kinderschutzbund drängen auf Reformen

Die Armut in Deutschland nimmt weiter zu – und besonders Kinder und Familien spüren die Folgen mit voller Wucht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in seiner Pressemitteilung Nr. 039 vom 3. Februar 2026 berichtet, hatten zuletzt rund 13,3 Millionen Menschen ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Damit gelten 16,1 Prozent der Bevölkerung als armutsgefährdet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Quote erneut gestiegen.

Für viele Kinder bedeutet das: Aufwachsen mit Verzicht. Armut zeigt sich nicht nur im Geldbeutel der Eltern, sondern im Alltag der Jüngsten – wenn das warme Mittagessen fehlt, Klassenfahrten unbezahlbar werden oder der Sportverein zu teuer ist. Kinderarmut ist damit weit mehr als ein statistischer Wert: Sie entscheidet über Bildung, Gesundheit und Zukunftschancen.

Alleinerziehende Familien besonders häufig in Armut

Ein besonders hohes Risiko tragen laut Destatis vor allem Alleinerziehende. Fast 28,7 Prozent der Menschen in Alleinerziehenden-Haushalten leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört diese Gruppe zu den am stärksten betroffenen Teilen der Gesellschaft.

Gerade für Kinder, die mit nur einem Elternteil aufwachsen, ist die Belastung enorm: Wenn Einkommen und Zeit fehlen, wird Teilhabe schnell zum Luxus. Viele Familien geraten trotz großer Anstrengung in einen Kreislauf aus finanzieller Unsicherheit und sozialer Ausgrenzung.

Auch Arbeitslosigkeit verschärft das Problem deutlich. Bei Erwerbslosen liegt die Armutsgefährdungsquote bei dramatischen 64,9 Prozent. Doch selbst Nichterwerbstätige insgesamt sind mit über einem Drittel überdurchschnittlich gefährdet.

Armutsgrenze bei Familien schneller erreicht als viele denken

Die EU definiert Armutsgefährdung als ein Einkommen unterhalb von 60 Prozent des mittleren Einkommens. 2025 lag diese Schwelle für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bereits bei 3.036 Euro netto im Monat.

Damit wird deutlich: Armut betrifft längst nicht nur Menschen ohne Arbeit. Auch Familien mit geringem oder mittlerem Einkommen können durch steigende Mieten, Energiepreise und Lebenshaltungskosten schnell in prekäre Situationen geraten.

Noch umfassender wird die Lage beim Blick auf gesellschaftliche Teilhabe. Insgesamt sind in Deutschland 21,2 Prozent der Bevölkerung – rund 17,6 Millionen Menschen – von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.

Kinderarmut: Mehr als jedes fünfte Kind betroffen

Auch wenn Destatis in der aktuellen Pressemitteilung keine gesonderte Quote für Minderjährige ausweist, zeigen andere Auswertungen der EU-SILC-Daten seit Jahren, dass Kinder überdurchschnittlich häufig armutsgefährdet sind. In Deutschland gilt inzwischen mehr als jedes fünfte Kind als armutsgefährdet – das entspricht rund 2,8 bis 3 Millionen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Kinderarmut bedeutet dabei nicht nur ein geringes Familieneinkommen, sondern vor allem eingeschränkte Chancen: Viele betroffene Kinder wachsen mit Verzicht auf, können an Klassenfahrten, Sportangeboten oder kulturellen Aktivitäten nicht teilnehmen und erleben früh soziale Ausgrenzung. Hilfsorganisationen warnen deshalb vor einer dauerhaften Spaltung der Gesellschaft, wenn Kinderarmut nicht entschlossen bekämpft wird.

Deutsches Kinderhilfswerk: „Kinderarmut endlich zur Chefsache machen“

Das Deutsche Kinderhilfswerk reagiert mit scharfer Kritik auf die neuen Zahlen. Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann erklärt, dass die bisherigen sozialpolitischen Maßnahmen offensichtlich nicht ausreichen.

„Kein Kind zurücklassen bedeutet, allen Kindern ein gutes und gesundes Aufwachsen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft und Wohnort“, so Hofmann. Nötig sei eine eigenständige finanzielle Absicherung von Kindern, kombiniert mit einer besseren Bildungs- und Teilhabeinfrastruktur.

Besonders alarmierend: In vielen Einrichtungen gehe es inzwischen nicht mehr um Freizeit oder Förderung, sondern um Grundversorgung. Hofmann verweist darauf, dass bereits rund 30 Prozent der Tafelkundschaft Kinder sind – ein deutliches Zeichen für die wachsende Not.

Auch der Kinderschutzbund fordert eine Kindergrundsicherung und bessere Teilhabe

Auch der Deutsche Kinderschutzbund warnt seit Jahren vor einer Verfestigung der Kinderarmut und fordert konsequente Reformen. Der Verband drängt ebenso auf eine wirksame Kindergrundsicherung, die armutsbetroffene Familien tatsächlich erreicht.

Darüber hinaus fordert der Kinderschutzbund:

  • einen leichteren Zugang zu Bildungs- und Freizeitangeboten
  • kostenfreie Mittagessen und Schulmaterialien
  • stärkere Unterstützung für Alleinerziehende
  • mehr Investitionen in Kitas, Schulen und soziale Infrastruktur

Kinder dürften nicht länger vom Wohnort oder der sozialen Herkunft abhängig sein, wenn es um Chancen und Teilhabe geht.

Langzeitfolgen: Armut raubt Kindern Zukunftsperspektiven

Hilfsorganisationen betonen immer wieder: Je länger Kinder in Armut leben, desto schwerwiegender sind die Folgen. Armut wirkt sich auf die gesamte Entwicklung aus – auf Gesundheit, Bildung, Selbstwertgefühl und späteren Berufserfolg.

Kinderarmut ist deshalb nicht nur ein soziales Problem, sondern auch eine zentrale Zukunftsfrage für Deutschland.

Kinderarmut braucht politische Priorität und konkrete Maßnahmen

Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen deutlich: Armut nimmt zu, und Kinder gehören zu den Hauptleidtragenden. Sowohl das Deutsche Kinderhilfswerk als auch der Kinderschutzbund fordern deshalb entschlossenes Handeln von Bund, Ländern und Kommunen.

Investitionen in Kinder sind Investitionen in gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität und eine gerechtere Zukunft. Denn jedes Kind, das in Armut aufwächst, ist eines zu viel.




2026 muss zum Jahr der Kinderrechte nicht nur in Deutschland werden

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert Politik und Gesellschaft auf, Kinderrechte endlich konsequent umzusetzen – in Gesetzgebung, Verwaltung, Bildung und Alltag

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Staat und Zivilgesellschaft dazu auf, das Jahr 2026 gezielt unter das Zeichen der Kinderrechte zu stellen. Anlass ist unter anderem der aktuelle Kinderrechte-Index, der deutlich macht: Die UN-Kinderrechtskonvention wird in Deutschland nach wie vor nur unzureichend umgesetzt.

„Das Kindeswohl wird in Politik, Verwaltung und Rechtsprechung noch immer nicht ausreichend berücksichtigt“, betont DKH-Präsident Thomas Krüger.

Mehr als 36 Jahre nach Verabschiedung der Konvention seien die Rechte von Kindern zwar anerkannt – aber noch längst nicht durchgängig handlungsleitend.

Kinder als eigenständige Persönlichkeiten ernst nehmen

Zentral für das Deutsche Kinderhilfswerk ist die Sicht auf Kinder als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten:

  • Recht auf Schutz
  • Recht auf Förderung und Entwicklung
  • Recht auf Beteiligung
  • Recht auf Gehör in allen sie betreffenden Angelegenheiten

Kinder müssten nicht nur geschützt, sondern aktiv beteiligt werden — in Familie, Schule, Kommune und Gesellschaft. Beteiligung sei kein „Nice-to-have“, sondern ein Kern demokratischer Bildung.

„Demokratie zu lernen heißt, Demokratie zu erleben — auch und gerade für Kinder“, so Krüger.

Bildungsbenachteiligung bleibt strukturelles Problem

Besonders kritisch sieht das Deutsche Kinderhilfswerk die weiterhin großen Bildungsungleichheiten. Kinder aus armutsbetroffenen Familien hätten nach wie vor deutlich schlechtere Bildungs- und Teilhabechancen.

Trotz jahrelanger Debatten seien hier kaum substanzielle Fortschritte erzielt worden — mit langfristigen Folgen für gesellschaftliche Teilhabe und Chancengerechtigkeit.

Kinderrechte gehören ins Grundgesetz

Ein zentrales politisches Ziel bleibt die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Diese sollen dort als eigenständige Rechte verankert werden — ergänzend zu den Elternrechten und klar gegenüber dem Staat gerichtet.

Gefordert wird:

  • ein eigener Passus zu Kinderrechten im Grundgesetz
  • Vorrang des Kindeswohls bei staatlichen Entscheidungen
  • breite parteiübergreifende Unterstützung
  • Einbindung der Zivilgesellschaft in das Gesetzgebungsverfahren

„Kinderrechte brauchen eine starke rechtliche Grundlage — und eine breite gesellschaftliche Allianz“, so Krüger.

2026 als Signaljahr für Kinder und ihre Rechte

Mit dem Aufruf, 2026 zum „Jahr der Kinderrechte“ zu machen, verbindet das Deutsche Kinderhilfswerk die Hoffnung auf:

  • mehr öffentliche Aufmerksamkeit für Kinderrechte
  • verbindlichere politische Entscheidungen
  • stärkere Beteiligung von Kindern an gesellschaftlichen Prozessen
  • langfristige strukturelle Verbesserungen für Kinder und Familien

Kinder seien nicht nur die Zukunft der Gesellschaft — sondern vor allem ihre Gegenwart.




Rauchverbot im Auto: Deutsches Kinderhilfswerk kritisiert Entscheidung der Bundesregierung

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Deutsches Kinderhilfswerk kritisiert Entscheidung zum Rauchverbot im Auto

Das Deutsche Kinderhilfswerk reagiert mit deutlicher Kritik auf die Entscheidung der Bundesregierung, kein Rauchverbot in Autos zum Schutz von Kindern und Schwangeren einzuführen. Laut der Organisation wird damit eine zentrale Chance verpasst, Minderjährige vor den Risiken des Passivrauchens zu schützen.

Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, betont:

„Die Bundesregierung versteckt sich bei diesem Thema hinter verfassungsrechtlichen Bedenken, obwohl der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages schon vor mehr als zehn Jahren zu dem Ergebnis gekommen ist, dass ein Rauchverbot in Fahrzeugen mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Also kann in diesem Bereich vom Bundesgesetzgeber gehandelt werden. Der Vorschlag der Bundesregierung, dass die Bundesländer prüfen könnten, entsprechende Regelungen im Rahmen der bestehenden Landesnichtraucherschutzgesetze einzuführen, ist nicht praktikabel.“

„Appelle reichen nicht aus“ – Forderung nach klarer Gesetzgebung

Seit Jahren wird in Deutschland über den Schutz von Minderjährigen vor Tabakrauch in Fahrzeugen diskutiert. Freiwillige Selbstverpflichtungen oder Appelle an die Bevölkerung reichen nach Einschätzung vieler Fachleute nicht aus, um Kinder zuverlässig zu schützen.

Holger Hofmann erklärt weiter:

„Wir diskutieren über diesen Bereich des Kinderschutzes schon viel zu lange, denn es hat sich deutlich gezeigt, dass Appelle allein hier nicht ausreichen. Es braucht zum Schutz gerade von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Passivrauchens eine klare gesetzliche Regelung.“

In zahlreichen europäischen Ländern – darunter Frankreich, Finnland, Großbritannien, Italien und Österreich – existieren bereits konkrete Vorschriften, die das Rauchen im Auto in Anwesenheit von Kindern untersagen.

Besonders eindrucksvoll sind Erfahrungen aus Kanada, wo ein solches Verbot schon lange gilt und zu einer deutlichen Verringerung des Rauchens in Fahrzeugen geführt hat.

Hofmann betont daher:

„Diesen Beispielen sollten wir umgehend folgen. Kinder haben nach der UN-Kinderrechtskonvention das Recht auf ein erreichbares Höchstmaß an Gesundheit. Deshalb muss Schluss sein mit den Diskussionen und das Bundesnichtraucherschutzgesetz schleunigst ergänzt werden, wohl wissend, dass eine solche Gesetzesänderung kein Allheilmittel ist, aber ein wichtiger Mosaikstein zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.“

Warum Passivrauch im Auto besonders gefährlich ist

In geschlossenen Räumen wie Fahrzeugkabinen steigt die Belastung durch Tabakrauch extrem schnell an. Kinder und ungeborene Babys sind besonders empfindlich, da ihre Atemfrequenz höher ist und sich die Lunge bis zum 20. Lebensjahr entwickelt.

Bereits eine einzige Zigarette kann innerhalb weniger Minuten eine Konzentration von Schadstoffen erzeugen, die deutlich höher liegt als in stark verrauchten Gaststätten. Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund eine Million Kinder und Jugendliche regelmäßig Tabakrauch im Auto ausgesetzt.

Gesundheitsrisiken für Kinder und Schwangere

Passivrauch enthält rund 250 giftige und etwa 90 krebserregende Substanzen. Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum sind eine Vielzahl von gesundheitlichen Folgen bei Kindern dokumentiert – dazu zählen:

  • Schäden an der sich entwickelnden Lunge
  • Atemwegsbeschwerden und -erkrankungen
  • Einschränkungen der Lungenfunktion
  • Beim Rauchen in der Schwangerschaft steigt zusätzlich das Risiko für:
  • Fehl-, Früh- und Totgeburten
  • ein vermindertes Geburtsgewicht
  • kleinere Körper- und Kopfmaße
  • plötzlichen Kindstod

Vermutet wird zudem ein Zusammenhang zwischen Passivrauch und bestimmten Verhaltensauffälligkeiten sowie Übergewicht im späteren Leben.

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk




Jetzt bewerben: Kreative Lernorte drinnen und draußen

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Zukunft Mitgemacht – Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert mit seinen Partnern Schulprojekte für eine Million Euro in Deutschland

Schulen in ganz Deutschland können sich jetzt um eine Förderung bei der Initiative „Zukunft Mitgemacht“ bewerben. Die Initiative fördert deutschlandweit Maker Spaces – offene Lernräume, die dem projektorientierten, experimentellen und kreativen Arbeiten dienen. Zusätzlich gibt es in diesem Jahr eine spannende Neuerung mit einem zweiten Projekt: die GemüseAckerdemie. Dieses Bildungsprogramm bringt Kindern und Jugendlichen die Herkunft ihrer Lebensmittel näher – direkt auf der schuleigenen Ackerfläche.

Um Schulen auch nachhaltig zu unterstützen, sieht die Initiative „Zukunft Mitgemacht“ auch die Möglichkeit vor, bereits geförderte Projekte mit Anschlussförderungen zu stärken sowie Mittel für eine nachhaltige Absicherung der Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern bereitzustellen.

Initiative #wirfürschule fördert Maker Spaces

Die Förderung der Maker Spaces ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Unterstützt werden die Schulen bei der Projektrealisierung der Maker Spaces von der Initiative #wirfürschule.

In einem Maker Space wird projektorientiert, experimentell und kreativ gearbeitet – mithilfe von verschiedenen digitalen sowie analogen Hilfsmitteln, wie zum Beispiel 3D-Druckern, Fräsern, Lasercuttern oder Plottern für handwerkliches Arbeiten, Kameras und Greenscreens zur Produktion von Filmen und Videos sowie mit Laptops und Tablets zum Programmieren und Visualisieren. Dem Konzept des forschenden Lernens folgend, tragen die Maker Spaces durch den freien und niedrigschwelligen Zugang zur Bildungsgerechtigkeit bei. Ziel ist es, die Maker Spaces auch in den Regelunterricht zu integrieren und damit Schulentwicklung nachhaltig zu gestalten.

Die GemüseAckerdemie

Bei der GemüseAckerdemie hängt die Höhe der individuellen Fördersumme von den jeweiligen Möglichkeiten der teilnehmenden Schulen ab. Unterstützt werden die Schulen bei der Projektrealisierung von Acker e.V.

Mit dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie des Sozialunternehmens Acker erleben die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer vierjährigen Programmteilnahme gemeinsam mit ihren Lehrkräften den gesamten Wachstumsprozess von Pflanzen, übernehmen Verantwortung für ihren Acker und erkennen, welche Auswirkungen ihr eigenes Handeln auf Natur und Umwelt hat. Sie erforschen natürliche Zusammenhänge hautnah, erweitern ihr Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und entwickeln ein Bewusstsein für eine ressourcenschonende Zukunft. Während die Maker Spaces als kreative Lernorte innerhalb der Schule spannende Experimente und technologische Innovationen ermöglichen, bringt die GemüseAckerdemie das Lernen nach draußen in ein grünes Klassenzimmer an der frischen Luft.

Bewerbungen bis zum 31.Oktober 2025

Interessierte Schulen können sich bis zum 31. Oktober 2025 auf www.dkhw.de/ZukunftMitgemacht bewerben. Die Gesamtfördersumme beträgt mehr als 1.000.000 Euro, verteilt auf über 100 Projekte.

„Unsere Schulen müssen sich an vielen Stellen ändern und fit für die Zukunft machen. Dabei kommt es entscheidend darauf an, die notwendigen Entwicklungen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu gestalten. Diese ‚beteiligungsorientierte Schulentwicklung‘ darf aber keine leere Phrase bleiben, sondern muss gemeinsam gelebt werden. Denn Bildung wird nur nachhaltig funktionieren, wenn es gelingt alle Beteiligten dafür zu begeistern“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Wenn neue Technologien und Konzepte den Weg ins Klassenzimmer finden sollen, braucht es mehr als nur Budget. Was es wirklich braucht: nachhaltige Förderung, Austausch auf Augenhöhe und Angebote, die Schulen dort abholen, wo sie stehen. Genau das bietet #wirfürschule – mit Workshops, digitalen Sprechstunden und einem starken Netzwerk. Die enge und langjährige Zusammenarbeit von ,Zukunft Mitgemacht‘ und #wirfürschule zahlt genau auf dieses Ziel ein“, unterstreicht Verena Pausder, Co-Initiatorin von #wirfürschule und Expertin für digitale Bildung.

„Kinder brauchen Kontakt mit der Natur, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung, um sich zu entwickeln. Mit dem Bildungsprogramm ,GemüseAckerdemie‘ erfahren Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, wo unsere Lebensmittel herkommen. Während sie auf einer Ackerfläche ihr eigenes Gemüse anbauen, wird ihr Interesse für die Natur geweckt. Beim Pflanzen, Mulchen und Ernten erwerben sie wertvolles Wissen über ökologische Zusammenhänge und die Lebensmittelproduktion. Und ganz nebenbei steigern sie ihre Wertschätzung für die Natur und natürliche Lebensmittel“, sagt Dr. Christoph Schmitz, Gründer und Geschäftsführender Vorstand von Acker e.V.

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk e.V.




Motto des Weltspieltages 2025: Lasst uns spielen – mit allen Sinnen!

Deutsches Kinderhilfswerk will auf die besondere Verknüpfung von Spiel und Kultur aufmerksam machen

„Lasst uns spielen – mit allen Sinnen!” ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 11. Juni 2025. Damit will die Kinderrechtsorganisation gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ auf die besondere Verknüpfung der Themen Spiel und Kultur aufmerksam machen. Denn ganzheitliche Bildung braucht Spiel und Kultur, braucht Gestaltungsspielraum für Kinder ebenso wie Möglichkeiten zum freien Spiel.

Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2025 teilzunehmen. Der Weltspieltag 2025 wird deutschlandweit zum 18. Mal ausgerichtet, in diesem Jahr erstmals am 11. Juni, nachdem die Vereinten Nationen den Weltspieltag (International Day of Play) vor Kurzem in die offizielle Liste der UN-Gedenktage aufgenommen haben.

Spielerische Auseinandersetzung und kulturelle Bildung

„Kinder erforschen und begreifen unsere Welt mit allen Sinnen. Dabei ist es für ihre Entwicklung sehr wichtig, der spielerischen Auseinandersetzung und der kulturellen Bildung gleichermaßen Raum zu geben. Kinder haben ihre ganz eigene Herangehensweise an Kultur. Wenn Kinder selbst ausgedachte Choreografien einüben, Handpuppen bauen oder gemeinsam Musik machen, haben sie in erster Linie jede Menge Spaß. Dabei stärken sie ihre geistigen Fähigkeiten, ihre Kreativität und erleben Gemeinschaftsgefühl. Für die Entwicklung von Kindern ist es wichtig, dass sie früh mit Kunst, Kultur, Spiel und Medien in Kontakt kommen. Dadurch lernen sie unterschiedliche Perspektiven kennen und können ihrer eigenen Position Ausdruck verleihen. Besonders für benachteiligte Kinder ist es wichtig, kulturell mitzuwirken. Das kann einen Weg aus der Armut bedeuten. Denn kulturelle Bildung bedeutet gesellschaftliche Teilhabe“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.


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Kitas brauchen eine pädagogische Revolution

In dieser Veröffentlichung von Prof. Armin Krenz werden fachliche Grundlagen vorgestellt, um das SPIEL wieder verstärkt in die Elementarpädagogik zu integrieren. Es muss eine praxisorientierte Revolution stattfinden, indem einer wirtschaftlich und funktional gestalteten Elementarpädagogik die „Rote Karte“ gezeigt und erneut Kinder und ihre Entwicklungsbedürfnisse in das Zentrum der Pädagogik gerückt wird. Das gelingt nur mit einer aktiven, lebendigen, authentisch gestalteten SPIELPÄDAGOGIK und spielfreudigen kindheitspädagogischen Fachkräften.

SPIEL und SELBSTBILDUNG
Softcover, 176 Seiten
ISBN: 978-3-96304-616-2
22 €


Beispielgebende oder öffentlichkeitswirksame Aktion sind gefragt

Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine beispielgebende oder öffentlichkeitswirksame Aktion durchzuführen – egal ob Spiel-, Beteiligungs- oder Protestaktion. Denn der Aktionstag dient ebenso der Lobbyarbeit für das Recht auf Spiel, Freizeit, kulturelle Teilhabe und Erholung gemäß UN-Kinderrechtskonvention. Die Partner sind vor Ort für die Durchführung ihrer Aktion selbst verantwortlich. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt umfangreiche Aktionsmaterialien zum Bewerben des Weltspieltages zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.weltspieltag.de.

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk




Schultoiletten für viele Schüler ein Problem

Umfrage des DKHW zum Schulhof- und Pausenbereich: Ausreichend Platz für Bewegung und Spiel, kritische Situation bei Schultoiletten

Bei der Bewertung des Schulhof- und Pausenbereiches ihrer Schule sehen die Kinder und Jugendlichen in Deutschland ein bisschen Licht, aber auch viel Schatten. Nach Einschätzung von rund dreiviertel der Schülerinnen und Schüler (76 Prozent) gibt es zwar ausreichend Platz für Bewegung und Spiel, gleichzeitig meint aber nur eine knappe Mehrheit (55 Prozent), dass es dort attraktive und vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten gibt.

58 Prozent sind der Meinung, dass es ausreichend gute Sitzmöglichkeiten im Schulhof- und Pausenbereich ihrer Schule gibt. Dass es dort einen guten Ort zum Entspannen gibt, meinen hingegen nur 48 Prozent der Befragten. Und während Zustand und Sauberkeit des Schulhof- und Pausenbereiches insgesamt von rund zwei Dritteln (65 Prozent) für gut befunden wird, sehen das bezogen auf die Schultoiletten nur 44 Prozent so. 

In Sachsen gibt es wohl die besten Toiletten

Es zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede in den Bewertungen der Schülerinnen und Schüler in den Bundesländern, beispielsweise bei den Schultoiletten. Damit bestätigt sich der Trend der letzten Jahre, dass die Hygiene in Schultoiletten als besonders kritisch angesehen wird.

So sind 67 Prozent der Befragten in Nordrhein-Westfalen und 65 Prozent in Hamburg der Auffassung, dass die Toiletten in schlechtem Zustand sind, in Sachsen (32 Prozent) und Bayern (44 Prozent) sind es hingegen deutlich weniger. Große Unterschiede gibt es in diesem Bereich auch in der Bewertung zwischen Schülerinnen und Schülern in Großstädten und kleinen Kommunen. Während in kleinen Kommunen 46 Prozent der Kinder und Jugendlichen den Zustand der Schultoiletten als schlecht einstufen, sind es in Großstädten 62 Prozent.

Investitionsstau in deutschen Schulen wird mittlerweile auf rund 55 Milliarden Euro

„Der Investitionsstau in deutschen Schulen wird mittlerweile auf rund 55 Milliarden Euro beziffert. Aber nicht nur die Schulgebäude selbst, sondern auch die Schulhof- und Pausenbereiche sind oftmals in einem jämmerlichen Zustand. Ganz besonders trifft das auf die Schultoiletten zu, die bei entsprechenden Befragungen regelmäßig besonders schlecht abschneiden. Es ist also eine dringliche Aufgabe für die Bundesländer, nicht nur den Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler endlich vom sozioökonomischen Status der Eltern abzukoppeln, sondern ein besonderer Fokus muss zudem auf den baulichen Zustand unserer Schulen gelegt werden, und hier auch auf den Schulhof- und Pausenbereich. Natürlich kostet das Geld, aber vieles ist auch mit ein bisschen Einfallsreichtum und Kreativität möglich, gerade wenn die Schülerinnen und Schüler einbezogen und beteiligt werden. Das ist dann gleichzeitig auch im Sinne der Kinderrechte und der Schulgemeinschaft“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

3.218 Kinder befragt

Die Umfrage, für die vom Sozial- und Politikforschungsinstituts Verian deutschlandweit 3.218 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren online unter Nutzung eines Access-Panels befragt wurden, ist Teil des 2. „Kinderrechte-Index“ des Deutschen Kinderhilfswerkes. Den Index wird das Deutsche Kinderhilfswerk im nächsten Jahr veröffentlichen, die Umfrage geht als ein Teilaspekt in diese Studie ein. Beim Kinderrechte-Index wird der Stand der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in verschiedenen Lebensbereichen von Kindern und den damit verbundenen Politikfeldern in den deutschen Bundesländern gemessen und evaluiert. Weitere Informationen zum Kinderrechte-Index unter www.dkhw.de/kinderrechte-index und zur aktuellen Umfrage unter www.dkhw.de/kinderrechte-index-aktuell

Pressemitteilung DKHW




Bis zu 10.000 Euro für Kinder- und Jugendprojekte

Jetzt Anträge beim Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes stellen

Für Initiativen, Vereine und Projekte der Kinder- und Jugendarbeit aus dem gesamten Bundesgebiet besteht noch bis zum 30. September 2024 die Möglichkeit, Anträge für die vier Themenfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes zu stellen. Ziel der Themenfonds ist die Bekanntmachung der Kinderrechte und die Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unter dem Aspekt der Mitbestimmung. Anträge können Vereine, freie Träger, Initiativen, Elterngruppen, Kinder- und Jugendgruppen sowie Schülerinitiativen für noch nicht begonnene Projekte stellen. Eine möglichst frühzeitige Antragstellung wird dabei aus arbeitsorganisatorischer Sicht vom Deutschen Kinderhilfswerk sehr begrüßt.

Die vier Themenfonds

Mit den Themenfonds „Kinderpolitik“, „Kinderkultur“, „Medienkompetenz“ und „Spielraum“ fördert das Deutsche Kinderhilfswerk mit bis zu 10.000 Euro Projekte, die das demokratische und politische Engagement von Kindern und Jugendlichen unterstützen, deren Mitbestimmung an Prozessen in Jugendeinrichtungen, Schule und Stadtteil ermöglichen, den Zugang zu Medien verbessern bzw. den kompetenten Umgang mit diesen befördern, oder Kinder und Jugendliche bei der kreativen Auseinandersetzung mit für sie relevanten Themen fördern. Ferner sollen Projekte Unterstützung erhalten, die bewegungsfördernde und interessante Spiel- und Bewegungsorte im Wohnumfeld oder auf dem Gelände von Vereinen oder Bildungseinrichtungen schaffen oder der Vernetzung, Sicherung bzw. Rückgewinnung von Spiel-, Sport- und Aufenthaltsmöglichkeiten dienen. Voraussetzung für eine Bewilligung ist auch hier, dass die Kinder und Jugendlichen an der Planung und Durchführung des Projektes aktiv beteiligt werden.

Im Mittelpunkt stehen Partizipation und Chancengleichheit

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den vergangenen fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.991 Projekte mit insgesamt rund 12.246.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung zielgruppengerechter Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

Weitere Informationen zu den Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes unter www.dkhw.de/foerderfonds.

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk