Kostenloses Pixibuch: Ein neuer Erzieher, Pingi und das Schaumbad

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Früherziehung mit männlichen Rollenvorbildern? Ja unbedingt!

Im neuen Pixibuch: „Ein neuer Erzieher, Pingi und das Schaumbad“, sind männliche Erzieher ein selbstverständlicher Teil des Kitaalltags. Das kleine und quadratische Heftformat spricht vor allem Kinder von drei bis sechs Jahren an.

Die Geschichte spielt in einer inklusiven Kita. Hier müssen sich Theo und Tilda an den neuen Erzieher Louis gewöhnen, der seinen Kollegen Malte in der Pinguin-Gruppe ablöst.

Die Botschaft lautet: Männliche Erzieher können ein selbstverständlicher Teil des Kitaalltags sein, denn Sorgearbeit können Frauen und Männer gleichermaßen übernehmen. Schon in der Früherziehung werden Rollenbilder geprägt und der Grundstock dafür gelegt.

Das Pixibuch wurde im Rahmen desProjekts Boys’Day – Jungen-Zukunftstags, Herausgeber kompetenzz, erstellt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Weitere Informationen zum Boys’Day

Um insbesondere junge Männer für den Erzieherberuf zu interessieren, bietet der Boys’Day auf der Website: zukunftsberuf-erzieher.de alle Informationen rund um die Ausbildung.

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Pixibuch: Ein neuer Erzieher, Pingi und das Schaumbad

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Bildungsgewerkschaft fordert Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zum Internationalen Frauentag – Warnstreiks angekündigt

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich mit Blick auf den Internationalen Frauentag dafür stark, die Sozial- und Erziehungsberufe (SuE) im öffentlichen Dienst aufzuwerten. „Im SuE-Bereich sind 83 Prozent der Beschäftigten Frauen, im Erzieherinnenberuf sogar 94 Prozent. Die aktuellen Tarifverhandlungen für die Sozial- und Erziehungsberufe in den Kommunen sollen deshalb auch einen weiteren Schritt zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Arbeitsleben bringen“, sagte Frauke Gützkow, GEW-Vorstandsmitglied für Frauenpolitik, am Montag in Frankfurt am Main. „Die Arbeitgeber haben in der ersten Runde auf stur gestellt und in den Verhandlungen mit ver.di wichtige Kernforderungen der Gewerkschaften zurückgewiesen. Deshalb kündigen die Gewerkschaften für den Internationalen Frauentag erste Warnstreiks an.“

Verärgert über Haltung der Arbeitgeber

„Die Beschäftigten im SuE-Bereich sind verärgert, dass die Arbeitgeber bei vielen berechtigten Forderungen keinen Handlungsbedarf sehen. Unzureichende Arbeitsbedingungen und der gesellschaftlichen Aufgabe nicht angepasste Gehälter haben dazu geführt, dass es in diesen Berufen einen häufigen personellen Wechsel gibt und sich der Fachkräftemangel immer weiter zuspitzt. Schon heute fehlen an den Kitas des Landes Erzieherinnen und Erzieher im sechsstelligen Bereich“, betonte Gützkow. Um die SuE-Berufe wieder attraktiver zu gestalten, sei es dringend notwendig, dass sich Arbeitgeber und Gewerkschaften darauf verständigen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Beschäftigten zu entlasten. Die Probleme seien durch die Corona-Pandemie noch einmal verstärkt worden. „Wir brauchen beispielsweise Vereinbarungen, in denen die Vor- und Nachbereitungszeiten festgeschrieben werden“, unterstrich Gützkow. Sie wies darauf hin, dass für die Gewerkschaften der Dreiklang bessere Arbeitsbedingungen, finanzielle Anerkennung der Arbeit und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel entscheidend sei.

Hintergrund

Die Tarifverhandlungen für den kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) haben am 25. Februar begonnen. Die zweite Runde ist auf den 21./22. März terminiert. Ver.di führt die Verhandlungen für die Gewerkschaften mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA). Alle Infos zur SuE-Tarifrunde und der GEW-Kampagne „Wir sind die Profis“ finden Sie auf der GEW-Website: www.gew.de/wir-sind-die-profis.

Quelle: Pressemitteilung GEW