Wenn alle müssen und das Klo besetzt ist

Oh, wer sitzt da auf dem Klo? Eine Ketten-Klo-Geschichte in Reimen als Pappbilderbuch, die großen Spaß macht - nicht nur den Kleinen- Beitragsbild

Harmen van Straaten, Oh, wer sitzt da auf dem Klo

Es gibt Situationen, die versteht jedes Kind sofort. Eine davon ist: Man muss dringend aufs Klo – und die Tür ist besetzt. Genau daraus macht der niederländische Autor und Illustrator Harmen van Straaten in „Oh, wer sitzt da auf dem Klo?“ eine kleine Dramaturgie, die so einfach wie wirkungsvoll ist.

Ein Bär steht vor der verschlossenen Toilettentür und muss dringend hinein. Doch das Klo ist besetzt. Dann kommen immer mehr Tiere hinzu. Giraffe, Affe, Pinguin, Tiger, Elefant und andere haben dasselbe Problem. Die Schlange wird länger, die Not größer und die Frage immer drängender: Wer sitzt da eigentlich so lange auf dem Klo?

Das Buch selbst ist nicht neu. Die Bilderbuchausgabe ist schon seit Jahren erhältlich und war erfolgreich. Neu ist die 2026 erschienene Ausgabe aus stabiler Hartpappe. Und diese neue Form passt ausgesprochen gut zur Geschichte und zu den Kindern, die sie anspricht.

Ein großes Thema für kleine Kinder

Was Erwachsenen wie ein ziemlich banales Thema erscheinen mag, beschäftigt jüngere Kinder intensiv. Zur Toilette gehen, rechtzeitig merken, dass man muss, warten können – oder plötzlich feststellen, dass das Klo gerade besetzt ist: All das gehört zu ihrem Alltag.

Van Straaten macht daraus erfreulicherweise kein pädagogisches Lehrstück. Er nimmt die Situation ernst genug, um sie wiederzuerkennen, und zugleich leicht genug, um daraus eine ausgesprochen komische Geschichte zu entwickeln. Immer mehr Tiere kommen hinzu, alle müssen dringend und keiner kann hinein. Die Wiederholung wird zum Motor der Handlung.

Gerade für Kinder ab etwa drei Jahren funktioniert das hervorragend. Sie verstehen schnell das Prinzip, können vorausahnen, was als Nächstes passiert, die Tiere entdecken und benennen und sich über deren zunehmende Ungeduld amüsieren.

Reime, die wirklich funktionieren

Einen wesentlichen Anteil daran hat die Sprache. Van Straatens Geschichte ist gereimt, und Rolf Erdorf hat sie hervorragend aus dem Niederländischen ins Deutsche übertragen. Das verdient besondere Erwähnung. Denn einen gereimten Bilderbuchtext zu übersetzen bedeutet weit mehr, als den Inhalt möglichst korrekt in eine andere Sprache zu übertragen. Reim, Rhythmus, Sprachmelodie, Bedeutung und Pointe müssen auch in der neuen Sprache zusammenfinden.

Erdorf gelingt genau das. Die Verse wirken nicht wie Übersetzungen, sondern leicht und selbstverständlich. Sie treiben die Handlung voran und geben den Wiederholungen ihren Rhythmus. Beim Vorlesen zeigt sich ihre besondere Qualität: Kinder können sich schnell in die sprachliche Struktur hineinfinden, Reime erwarten und schließlich selbst mitsprechen.

Damit bietet das Buch ganz nebenbei vieles, was frühe Sprach- und Leseförderung ausmacht: Rhythmus, Wiederholung, Vorhersagbarkeit und vor allem Freude an Sprache – ohne daraus eine pädagogische Übung zu machen.

Harmen van Straaten erzählt auch mit dem Pinsel

Harmen van Straaten, 1958 im niederländischen Arnhem geboren, ist Autor und Illustrator seiner Geschichte. Der Weg zum Kinderbuch war dabei keineswegs vorgezeichnet: Er studierte zunächst Jura und lehrte auch in diesem Bereich, bevor er sich der Illustration und schließlich dem Schreiben zuwandte. Inzwischen hat er Hunderte Bücher geschrieben oder illustriert und zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

Seine große Erfahrung sieht man den Bildern an. Van Straaten arbeitet vor allem mit Aquarell und Feder, teilweise in Nass-in-Nass-Technik. Die Feder gibt seinen Figuren klare Konturen, während die Aquarellfarben weich und lebendig bleiben.

Vor allem aber versteht er es, mit Körperhaltung und Mimik zu erzählen. Man sieht den Tieren ihre zunehmende Not und Ungeduld an. Die Bilder wiederholen nicht einfach den Text, sondern tragen Timing und Komik der Geschichte mit. Gerade das Zusammenspiel aus gereimter Sprache und Illustration macht das Buch so überzeugend.

Als Pappbilderbuch besonders passend

Dass „Oh, wer sitzt da auf dem Klo?“ jetzt als Pappbilderbuch vorliegt, ist deshalb mehr als die Neuauflage eines erfolgreichen Titels. Die stabile Ausgabe passt zur Zielgruppe. Sie lässt sich von kleinen Kindern gut selbst umblättern, hält viele Kinderhände aus und empfiehlt sich damit besonders für Kindergarten und Kita.

Dort lässt sich die Geschichte wunderbar gemeinsam anschauen und vorlesen. Die Kinder können Tiere benennen, Reime ergänzen, Vermutungen anstellen und natürlich erzählen, was passiert, wenn sie selbst ganz dringend müssen und das Klo besetzt ist.

Und irgendwann wollen alle wissen, wer nun eigentlich hinter dieser Tür sitzt. Die Auflösung sei hier nicht verraten. Nur so viel: Van Straaten bleibt seiner Geschichte treu und endet nicht mit einer pädagogischen Botschaft, sondern mit einer Pointe.

„Oh, wer sitzt da auf dem Klo?“ zeigt, wie wenig ein gutes Bilderbuch braucht: eine Situation aus dem Kinderalltag, eine starke Idee, Witz, wunderbare Bilder und eine Sprache, die beim Vorlesen Freude macht. Harmen van Straaten und seinem deutschen Übersetzer Rolf Erdorf gelingt das ausgesprochen gut. Die neue Pappbilderbuchausgabe ist für jüngere Kinder und den Einsatz in der Kita möglicherweise sogar die passendste Form dieses Buches.

Gernot Körner

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Harmen van Straaten

Oh, wer sitzt da auf dem Klo?

Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf
Freies Geistesleben, 2026
32 Seiten, Pappbilderbuch, 21 × 21 cm
ISBN 978-3-7725-3196-5
16 Euro, ab 3 Jahren

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Die schönsten Erinnerungen entstehen aus gemeinsamen Erlebnissen

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Jean-François Sénéchal und Pascale Bonenfant: „Colette kann alles. Fast alles.“

Colette kann fliegen. Natürlich allein. Sie kann allein essen und Nektar sammeln, kennt sich im Wald aus, weiß, wie man sich bei einem Gewitter schützt, und sogar Monster können ihr offenbar wenig anhaben. Colette ist klug, mutig und selbstständig. Eine kleine Biene, die ziemlich genau weiß, was sie kann und was sie will.

Und deshalb braucht Colette eigentlich niemanden.

Eigentlich.

Denn, wenn sie zu ihren Abenteuern aufbricht, läuft nicht alles so, wie Colette es geplant hat. Sie begegnet anderen, hilft, wo sie helfen kann, und erfährt schließlich selbst, wie gut es tut, wenn jemand da ist, sobald man nicht mehr allein weiterkommt.

Stark sein und trotzdem andere brauchen

Das klingt zunächst nach einer einfachen Geschichte über Hilfsbereitschaft. Doch in einer Geschichte von Jean-François Sénéchal gilt es immer noch mehr zu entdecken. Denn Colette muss keineswegs lernen, dass sie allein hilflos ist. Das wäre auch eine ziemlich fragwürdige Botschaft.

Colette ist stark. Sie ist selbstständig. Sie kann unglaublich viel.

Und genau das darf auch so bleiben.

Aber sie erlebt, dass Selbstständigkeit nicht bedeutet, alles allein machen zu müssen. Wer anderen hilft, darf auch selbst Hilfe annehmen. Wer stark ist, darf sich auf andere verlassen. Und wer vieles allein kann, kann sich trotzdem dafür entscheiden, ein Stück des Weges gemeinsam mit anderen zu gehen.

Gerade darin steckt ein schöner Gedanke nicht nur für Kinder: Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche. Und anderen beizustehen bedeutet nicht, ihnen ihre Selbstständigkeit zu nehmen. Beides gehört zu einem guten Miteinander.

Die schönsten Erinnerungen entstehen gemeinsam

Sénéchal geht noch einen Schritt weiter. Denn was macht ein Abenteuer eigentlich wertvoll?

Wir können vieles allein erleben. Aber wenn wir später an die wirklich schönen Augenblicke unseres Lebens zurückdenken, sind es häufig Erinnerungen an Erlebnisse mit anderen Menschen: an gemeinsame Unternehmungen und Entdeckungen, an bestandene Abenteuer, an Lachen und Staunen – manchmal auch daran, dass uns jemand geholfen hat oder dass wir für jemanden da sein konnten.

Erlebnisse verbinden Menschen. Und aus gemeinsam Erlebtem entstehen Erinnerungen.

Vielleicht ist das der schönste Gedanke dieses Bilderbuchs. Nicht die Erkenntnis, dass wir ohne andere nicht zurechtkommen. Sondern die Erfahrung, dass andere unser Leben reicher machen können.

Colette könnte vermutlich weiterhin sehr vieles allein. Aber am Ende weiß sie etwas, das sie zu Beginn ihres Abenteuers noch nicht wusste: Gemeinsam unterwegs zu sein kann schöner sein, als jeden Weg allein zu gehen.

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Viele Werte, aber keine Lektion

So steckt erstaunlich viel in diesen 44 Seiten. Es geht um Selbstvertrauen und Selbstständigkeit, Hilfsbereitschaft und Solidarität, Mut, Freundschaft, Vertrauen und Gemeinschaft. Und um die Fähigkeit, Hilfe nicht nur zu geben, sondern sie auch anzunehmen.

Das sind große Themen für ein Bilderbuch. Doch Sénéchal macht daraus keine Lektion über richtiges Sozialverhalten. Er erzählt eine Geschichte.

Das ist ein wesentlicher Unterschied. Kinder müssen nach der Lektüre nicht aufzählen können, welche „Werte“ Colette vermittelt. Sie können mit der kleinen Biene aufbrechen, ihre Begegnungen verfolgen und selbst erleben, wie sich ihr Blick auf das Miteinander verändert.

Ein ausgezeichneter Autor aus Québec

Dass hinter dieser scheinbar einfachen Geschichte Jean-François Sénéchal steht, ist interessant. Der 1976 in Montréal geborene Autor hat Anthropologie an der Université de Montréal studiert und sich anschließend der Literatur zugewandt. Seit vielen Jahren schreibt er für Kinder und Jugendliche. Seine Werke wurden mehrfach ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt.

In seinen Büchern beschäftigt er sich immer wieder mit Beziehungen, mit Menschen, die ihren eigenen Weg suchen, mit Verletzlichkeit, Selbstständigkeit und der Frage, was Menschen miteinander verbindet.

Vor diesem Hintergrund erscheint auch Colettes Geschichte in einem anderen Licht. Es geht nicht einfach darum, einem Kind zu erklären, dass Hilfsbereitschaft wichtig ist. Im Mittelpunkt steht vielmehr eine grundlegende menschliche Frage: Wie können wir eigenständig sein und gleichzeitig mit anderen verbunden bleiben?

Sénéchals Antwort fällt wunderbar unaufgeregt aus: Das eine schließt das andere nicht aus.

Eine Illustratorin zwischen Kunst und Pädagogik

Pascale Bonenfant bringt dazu einen ungewöhnlichen Hintergrund mit. Sie studierte an der Université Laval in Québec Grafikdesign, Bildende Kunst und Pädagogik. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet sie als Lehrende. Bereits ihr erstes veröffentlichtes Bilderbuch Le parapluie jaune wurde beim kanadischen Concours Lux für seine Illustrationen ausgezeichnet.

Für Colette findet sie eine fröhliche, grafisch klare Bildsprache. Große Bilder wechseln mit kleineren Bildfolgen, die an Comics erinnern. Das gibt der Geschichte Tempo und ermöglicht es schon jüngeren Kindern, Handlungen und Stimmungen unmittelbar aus den Bildern zu erschließen.

Vor allem aber trägt Bonenfants Gestaltung dazu bei, dass die Geschichte leicht bleibt. Wo die Themen – Gemeinschaft, Solidarität, gegenseitige Hilfe – schnell etwas schwer pädagogisch wirken könnten, begegnen uns stattdessen eine sympathische Biene, kleine Tiere, Abenteuer, Bewegung und Humor – und oftmals auch noch ganz eigene kleine Nebengeschichtne im Bild.

Text und Bild arbeiten dabei auf dasselbe Ziel hin: Sie wollen nicht erklären, wie Kinder sich verhalten sollen. Sie erzählen davon, wie schön Miteinander sein kann.

Ein Bilderbuch aus Québec

Colette kann alles. Fast alles. hat zudem eine Herkunft, die auf dem deutschen Kinderbuchmarkt nicht ganz alltäglich ist. Das Original Colette n’a besoin de personne erschien 2024 beim unabhängigen Kinderbuchverlag Comme des géants in Varennes in der kanadischen Provinz Québec.

2026 hat der Hamburger von Hacht Verlag das Bilderbuch nach Deutschland geholt. Julia Süßbrich hat es aus dem Französischen übersetzt.

Dabei ist der deutsche Titel besonders gelungen. Denn Colette kann alles. Fast alles. bringt das Spannungsverhältnis des Buches wunderbar auf den Punkt.

Colette kann tatsächlich sehr viel. Und Kinder müssen erleben, wie schön es ist, etwas selbst zu können, selbst eine Lösung zu finden und auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.

Vermutlich besteht aber eine der wichtigsten Fähigkeiten im Leben gerade darin, beides zu können: auf eigenen Beinen zu stehen und die Hand eines anderen anzunehmen, wenn sie uns gereicht wird. Selbst zu helfen und Hilfe anzunehmen. Allein loszugehen und unterwegs Menschen zu finden, mit denen wir unseren Weg teilen möchten.

Denn was am Ende von vielen unserer schönsten Abenteuer bleibt, sind die Erinnerungen an jene Menschen, mit denen wir sie erlebt haben.

Und das ist ziemlich viel Lebensweisheit für eine kleine Biene.

Colette kann alles. Fast alles.ist ein kluges und lebensfrohes Bilderbuch über Selbstständigkeit, Hilfsbereitschaft und die Freude am Miteinander. Jean-François Sénéchals unaufdringliche Erzählweise und Pascale Bonenfants farbenfrohe, künstlerisch-grafische Illustrationen ergänzen sich dabei wunderbar. Und Colette zeigt: Vieles können wir allein – doch manches wird erst gemeinsam wirklich schön.

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Bibliografische Angaben

Jean-François Sénéchal
Colette kann alles. Fast alles.
Illustrationen: Pascale Bonenfant
Aus dem Französischen von Julia Süßbrich
von Hacht Verlag, Hamburg 2026
Hardcover, 44 Seiten
ISBN 978-3-96826-070-9
19,00 Euro




Zwei Freunde sind besser als einer: Ein Bilderbuch über Eifersucht

Wie Kinder lernen können, mit Eifersucht umzugehen um Freundschaften zu bewahren

Milo ist echt ein Süßer. Mit seinem runden Kopf, den großen schwarzen Augen und den braunen Strubbelhaaren. Am liebsten spielt er mit Jonah. Der ist genauso alt wie er, spielt ebenso gern Fußball und sieht ihm sogar ganz schön ähnlich. Und natürlich sind sie die besten Freunde. Kicken miteinander, lachen miteinander, trösten einander, wenn es wichtig ist. Und das ist ein wunderbares Gefühl.

Doch dann kommt Stella. Sie zieht im Nachbarhaus ein. Genauso süß: rote Strubbelhaare, großer Kopf und schwarze Augen. Milo findet sie toll, Jonah auch. Der ist dann immer häufiger nicht zu Hause, wenn Milo klingelt. Er ist drüben bei dem Mädchen. Erst lässt Milo den Kopf hängen, doch dann breitet sich ein Grummeln in ihm aus. Auch, wenn sie zu dritt spielen. Es wird immer größer. Ein Monster, ein grünes.

Wenn Gefühle Gestalt annehmen

Ein klassischer, aber wirksamer Kunstgriff: ein Gefühl in einer eigenen Gestalt erstehen zu lassen. So kann es Milo gegenübertreten. Als Monster, grün, giftig, grrrr! Das Eifersuchtsmonster wächst immer mehr, vor allem, wenn Milo Stella und Jonah zusammen sieht. Bis es mindestens genauso groß ist wie er. Es macht ihm üble Gedanken, schlechte Laune, er fühlt sich minderwertig. Das ist ein grauenhaftes Gefühl.

Freundschaft hilft gegen das Monster

Wie kommt ein Kind aus einer solchen Situation heraus? Ohne Hilfe von außen klappt das nicht. Stella spricht ihn an und sagt ihm, dass sein Freund sich Sorgen um ihn mache. Also etwas ganz schön Positives. Was Milo zeigt, dass er dazugehört. Dass er nichts verloren hat. Und das bringt ihn dazu, sich anzustrengen, negative Gedanken aus seinem Kopf zu vertreiben und so das Monster zum Verschwinden zu bringen. Er kann sogar um Entschuldigung bitten. Und dann, na klar, spielen sie zusammen, zu dritt. Denn zwei Freunde sind besser als einer!

In echt geht das natürlich nicht so einfach, das mit dem Bekämpfen des üblen Gefühls. Und nicht so schnell. Aber es nach außen zu verlagern, ihm eine Gestalt zu geben, kann helfen. Denn dann muss niemand etwas in sich bekämpfen, keinen Teil von sich selbst herausschneiden. Sondern kann sich entscheiden, ob er oder sie sich gut fühlen und etwas dafür tun will. Und das ist Selbstermächtigung im besten Sinne!

Ralf Ruhl

Tom Percival
Milo und das Eifersuchtsmonster
Loewe, 2025, www.loewe-verlag.de
ISBN 978-3-7432-1595-5
32 Seiten
ab 3 Jahren
15 Euro.




Ein Bildwörterbuch für die Sprachbildung

Kinderbuchautorin Daniela Kulot erzählt, wie sie an ihr Bildwörterbuch herangegangen ist und was es kleinen Kindern, die sich die Welt und die Sprache erschließen, mitgeben kann:

»Als der Verlag die Idee an mich herantrug, ein Bildwörterbuch zu kreieren, dachte ich, das ist doch ein Ding der Unmöglichkeit. Wie kann man denn in einem Bilderbuch mit nur 14 Seiten die Welt erklären? Ich ließ mir die Idee trotzdem immer wieder durch den Kopf gehen, und dann kam der Punkt, an dem ich sagte, was für eine Chance, was für eine Möglichkeit!

Ich muss die Welt nicht erklären, aber dieses Projekt ist eine Chance für mich, meinen vielen Bildideen freien Lauf zu lassen, meine Bildideen in Themenbereiche wie z. B. Mensch/Tier, Stadt/Land, Jahreszeiten, Elemente, Zahlen, Gegensätze etc. zu sortieren und diese lustig, ernst, sachlich und vielfältig bunt zu gestalten.

Gleichzeitig ist es die Möglichkeit, auf unterhaltsame Weise den Spracherwerb zu unterstützen, Kindern zusammen mit ihren Erwachsenen ein „Werkzeug“ in die Hand zu geben, um spielerisch mit Sprache umzugehen.

So kann man etwa auf ein Bild deuten, und das Wort dazu aussprechen lassen, oder umgekehrt, das Wort sprechen und das Bild dazu finden, und erklären lassen.

Dazu sind überall kleine Szenen zu entdecken, die zum Erzählen anregen. Da ist zum Beispiel im Themenbereich Mensch eine bunte Menschenansammlung an einer Bushaltestelle. Es geht um die Begriffe stehen und warten. Wir sehen Menschen unterschiedlicher Ethnien und mit ganz unterschiedlichen Verhaltensweisen. Die eine starrt ins Smartphone, der andere wiegt ein Kind auf dem Arm, wieder andere sitzen auf der Bank und knutschen. So kann auch, ohne es direkt zu benennen, Vielfalt in unserer Gesellschaft vermittelt werden. Gleichzeitig bieten solche Szenen Anlass zu weiterführenden Gesprächen.«

Das Bildwörterbuch ist Bestandteil einer Lesekiste, die Sie kostenlos für den Einsatz im Kita-Alltag einsetzen können: https://www.gerstenberg-verlag.de/blog/kita/lesekiste-kita-treff/sprachstark-lesekiste-fuer-kindergaerten/

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Wie viele Begriffe enthält Daniela Kulots neues Bildwörterbuch? Geben Sie die gesuchte Zahl unter dem Stichwort ein. Das Gewinnspiel ist beendendet




Martha Möwe hebt ab: Ein fantasievolles Weltraumabenteuer

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Der dritte Band der beliebten Reihe verbindet Humor, Wissen und starke Bilder

Mit „Martha Möwe bei den Außerirdischen“ liegt der dritte Band der erfolgreichen Kinderbuchreihe von Heiko Volz und Sibylle Mayer vor – und zugleich der bislang fantasievollste. Die beliebte Möwe Martha verlässt in diesem Abenteuer den vertrauten Wald und findet sich plötzlich im Weltall wieder: Eine zufällige Begegnung mit den liebenswert-skurrilen Kraxianern führt sie auf einen fremden Planeten, auf dem sie nicht nur neue Freundschaften schließt, sondern auch zur Fluglehrerin wird.

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Sprachwitz und Wiedererkennung: Heiko Volz als Erzähler

Heiko Volz, bekannt unter anderem als Autor und Texter der Kultfiguren „Äffle und Pferdle“, erzählt diese Geschichte mit viel Sprachwitz, lebendigen Dialogen und einem feinen Gespür für kindgerechten Humor. Die wiederkehrenden Sprachmotive der Außerirdischen („Krax“) und die pointierten Dialoge sorgen für hohen Vorlesespaß und machen das Buch auch für den Einsatz in pädagogischen Kontexten attraktiv.

Spielerisch lernen: Bewegung, Ernährung und Vielfalt

Inhaltlich verbindet das Buch klassische Abenteuerelemente mit aktuellen Themen: Bewegung, gesunde Ernährung, Lernen durch Ausprobieren und die Bedeutung von Vielfalt werden spielerisch und ohne didaktischen Zeigefinger vermittelt. Besonders gelungen ist die Entwicklung der Kraxianer, die durch Marthas Einfluss nicht nur das Fliegen lernen, sondern auch neue Perspektiven auf ihre eigene Lebensweise gewinnen.

Visuelle Stärke: Die Illustrationen von Sibylle Mayer

Ein herausragendes Merkmal des Bandes sind die durchgehend farbigen Illustrationen von Sibylle Mayer. Mit klarer Linienführung, lebendiger Farbigkeit und viel Liebe zum Detail erschafft sie eine eigenständige Bildwelt, die den Text nicht nur begleitet, sondern erweitert. Die visuelle Darstellung der bunten Kraxianer, ihrer ungewöhnlichen Umgebung und der dynamischen Flugszenen bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für Kinder und unterstützt das Verständnis der Handlung auf intuitive Weise.

Kontinuität und Weiterentwicklung der Reihe

Als dritter Teil der „Martha Möwe“-Trilogie stellt dieses Buch eine überzeugende Weiterentwicklung der Reihe dar. Es öffnet den erzählerischen Raum ins Fantastische, ohne die vertrauten Stärken der Figur – Neugier, Empathie und Tatkraft – zu verlieren. Für den Buchhandel bietet der Titel damit sowohl Kontinuität als auch einen klaren Neuigkeitswert.

Ein vielseitiger Titel für den Buchhandel

„Martha Möwe bei den Außerirdischen“ eignet sich hervorragend für Kinder ab etwa 7 Jahren, zum Vorlesen ebenso wie zum ersten Selbstlesen. Durch die Kombination aus humorvoller Geschichte, starken Illustrationen und inhaltlicher Relevanz ist der Band ein vielseitig einsetzbarer Titel für Sortiment, Schaufenster und Themenpräsentationen – insbesondere im Bereich Kinderbuch, Schule und pädagogische Arbeit.

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Heiko Volz/Sibylle Mayer
Martha Möwe
bei den Außerirdischen

Hardcover, 22 x 22 cm
52 Seiten, durchgehend farbig
Ab 7 Jahre
ISBn 978-3-96304-052-8
15,00 € [D], 15,50 € [A]
Warengruppe: 1211
Erzählerische Bilderbüche




Ein Licht in dunkler Nacht – Christie Mathesons poetisches Hoffnungsbuch

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Ein leises, wunderschön illustriertes Bilderbuch über Mitgefühl, Zuversicht und die Kraft, mit kleinen Gesten die Welt zu verändern

Ein Licht kann alles verändern. Genau davon erzählt Christie Matheson in ihrem neuen Bilderbuch „Ein Licht“, das von Diana Steinbrede einfühlsam aus dem Amerikanischen übersetzt wurde. Behutsam und mit poetischer Klarheit entfaltet Matheson eine Geschichte, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen berührt: In einer dunklen Nacht fühlt sich das Mädchen Emilia allein und fragt sich, ob auch andere Menschen sich so fühlen. Sie beschließt, ein Licht anzuzünden – und stellt es vor ihre Tür. Dieses eine kleine Licht bleibt nicht allein. Bald folgen andere ihrem Beispiel, bis die ganze Stadt im warmen Glanz erstrahlt.

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Was als stille Geste beginnt, wird zum Sinnbild für Mitgefühl und Zusammenhalt. „Ein Licht“ ist ein Bilderbuch über Hoffnung in schwierigen Zeiten, über den Mut, den ersten Schritt zu tun, und über die Wirkung, die Freundlichkeit entfalten kann – wenn sie geteilt wird. Die Autorin zeigt: Auch ein einzelner Mensch kann etwas bewegen.

Die zarten Illustrationen von Anuska Allepuz verleihen dem Buch eine ganz eigene Poesie. Mit sanften Farben, leuchtenden Akzenten und fein komponierten Details gelingt ihr das Kunststück, Dunkelheit und Wärme, Einsamkeit und Gemeinschaft visuell in Balance zu halten. Ihre Bildsprache spricht leise – und gerade dadurch umso eindringlicher.

Auf symbolischer Ebene steht „Ein Licht“ für vieles zugleich: Hoffnung, Orientierung, göttliche Führung, Sicherheit und innere Klarheit. Matheson und Allepuz fangen diese Mehrdeutigkeit in Wort und Bild wunderbar ein. Die Geschichte erinnert an christliche, humanistische und psychologische Lesarten zugleich – sie erzählt davon, wie Menschen Licht in die Welt bringen können, wenn sie füreinander da sind.

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In einer Zeit, in der Dunkelheit und Unsicherheit viele Kinder (und Erwachsene) beschäftigen, ist dieses Buch wie eine kleine Flamme des Vertrauens. Es eignet sich hervorragend zum Vorlesen, zum Philosophieren mit Kindern über Freundschaft, Mut und Gemeinschaft – und ist zugleich eine Ermutigung an Erwachsene, selbst wieder ein Licht zu entzünden.

Dass die Illustratorin Anuska Allepuz in ihren Arbeiten mit Drucktechniken, handgefertigten Stempeln und feinen Farbtexturen experimentiert, spürt man auf jeder Seite. Ihre internationale Anerkennung – unter anderem Nominierungen für den Booktrust Storytime Prizeund dieKate Greenaway Medal – ist mehr als verdient. Die Verbindung zwischen Mathesons poetischer Sprache und Allepuz’ atmosphärischen Bildern macht „Ein Licht“ zu einem modernen Klassiker im Bilderbuchregal.

Ein Buch, das leuchtet – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Es erzählt davon, dass Hoffnung ansteckend ist und selbst die dunkelste Nacht heller werden kann, wenn nur jemand den Mut hat, das erste Licht zu entzünden. Ein wunderbares Buch gegen das Dunkel dieser brutalen und bedrückenden Zeit.

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Ein Licht
von Christie Matheson
und Anuska Allepuz
Aus dem Amerikanischen von Diana Steinbrede
Hardcover, 40 Seiten
ISBN: ‎ 978-3-968260-59-4
Lesealter: ‎ 4–8 Jahre
18 €




Von den Bergtieren – Tiere der Alpen in Pastellkunst und Geschichten

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Ein Kinder- und Familienbuch, das Natur, Kunst und Wissen vereint

Die Berge sind ein Reich aus Licht und Schatten, Stille und Bewegung. „Von den Bergtieren“ bringt diese Welt in einem einzigartigen Kinder- und Familienbuch zum Leben. Über 40 großformatige Pastellbilder der niederländischen Künstlerin Loes Botman zeigen die Eleganz und Kraft alpiner Tiere – von der scheuen Wildkatze über den majestätischen Alpensteinbock bis hin zum flinken Hermelin.

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Jedes Bild ist wie ein Fenster in die Bergwelt, die Texte eröffnen dazu spannende Geschichten und Hintergrundwissen. Sie vermitteln nicht nur Fakten, sondern wecken Begeisterung und Staunen – denn was Kinder kennen und lieben, möchten sie auch schützen.

Das Buch ist das Ergebnis eines aufwendigen Produktionsprozesses: Originale bis zu 1,50 Metern Breite wurden von Reprofotograf Markus Straub bei Meyle + Müller in Pforzheim aufgenommen, erfahrene Lithograf:innen übertrugen die feinen Farbabstufungen originalgetreu in den Vierfarbdruck. Autor, Lektor:innen, Grafikerin und Korrektor:innen arbeiteten Hand in Hand, um ein fehlerfreies, kindgerechtes und zugleich künstlerisch anspruchsvolles Werk zu schaffen. Farbverbindliche Proofs und die Druckbegleitung vor Ort sichern die hohe Qualität der Ausgabe.

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„Von den Bergtieren“ ist damit nicht nur ein Kunst- und Naturbuch, sondern auch ein Appell zur Bewahrung alpiner Lebensräume. Ein stimmungsvolles Geschenk- und Lesebuch, das Kinder wie Erwachsene gleichermaßen berührt.

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  • Die Tiere der Berge in einem Bilderbuch:
  • Natur mit Kindern kennenlernen
  • Interessante Fakten über Bergtiere
  • zum Vorlesen und ersten Selberlesen
  • Eindrucksvolle Pastellkreide-Bilder von
  • Mufflon, Wiesel, Wolf und Co.
  • Die kunstvollen Tier-Darstellungen von Loes Botman bezaubern Kinder und Erwachsene
  • Ein hochwertiges Kinderbuch ab drei Jahren, das Achtung und Respekt für die Tierwelt weckt

Unsere Bücher können Sie entweder direkt bei uns, unserer Auslieferung AZB oder im Barsortiment beziehen. Wenn Sie besondere Konditionen wünschen, melden Sie sich bitte gerne bei uns.

Mit schönen Tierbildern und faszinierenden Informationen kleine Naturforscher begeistern

Kinder im Kita- und Grundschulalter erfahren mit diesem Bilderbuch viel über die Natur, besonders den Lebensraum in den Bergen und seine tierischen Bewohner. Loes Botman zeigt die Vielfalt und Schönheit der Tierwelt in unserer unmittelbaren Umgebung. Das fördert die Wertschätzung und das Bewusstsein für kleine und große Bergtiere. Die Erkenntnis, wie viele wunderbare Lebewesen i den Bergen zu Hause sind, weckt schon früh das Interesse am Natur- und Umweltschutz. Ein nachhaltig beeindruckendes Tierbuch, das in keinem Vorleseregal fehlen sollte!

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Loes Botman
Von den Bergtieren

Hardcover, 68 Seiten
30 x 26 x 1 cm
25 € [D], 25,70 [A]
ISBN 978-3-96304-049-8




Pinocchio für heute – poetisch, klug und eindrucksvoll illustriert

Imme Dros nach Carlo Collodi/Carll Cneut: Pinocchio

Pinocchio – ist das nicht diese uralte Geschichte von der Marionette, die lebendig wird und der beim Lügen immer eine lange Nase wächst? Stimmt. Fast 140 Jahre ist es her, seit Carlo Collodi sie aufgeschrieben und in Fortsetzungen in einer Zeitschrift veröffentlicht hat. Die in ihrer Heimat sehr bekannte niederländische Autorin Imme Dros hat sie überarbeitet – ohne pädagogischen Zeigefinger –, hat viele Nebenfiguren und sich ähnelnde Abenteuer weggelassen und so für die heutigen Leser, Vorleser und Zuhörer märchenhaft und spannend neu erzählt.

Von sprechendem Holz bis zur blauen Fee: Die Geschichte bleibt ein Abenteuer

Los geht’s mit einem sprechenden Stück Holz. Aus dem schnitzt der alte Gepetto eine Marionette. Eben weil das Holz zu ihm spricht. Und sofort ist es ein Lausbub, der alles umwirft und durcheinanderbringt. Aber auch einen unbändigen Wissensdurst hat, immer grundsätzlich nachfragt und damit seinen alten Vater ständig in Verlegenheit bringt. Weshalb der Bub unbedingt zur Schule gehen soll. Gepetto gibt alles für seinen hölzernen Sohn, verkauft sogar seinen Mantel, um Schulbücher kaufen zu können.

Aber schon auf dem Weg Richtung Klassenzimmer lenkt ihn ein Marionettentheater ab. Er erkennt: Die sind ja wie ich! Der ziemlich fiese Chef der Truppe setzt ihn gefangen, und erst, als Pinocchio ihm herzzerreißend seine Geschichte erzählt, lässt er ihn wieder frei. Sogar mit Goldstücken als Lohn! Klar, dass der Junge es mit zwielichtigen Gestalten, Betrügern und Räubern zu tun bekommt.

Gut oder böse? Märchenhafte Entscheidungen mit Tiefgang

Und mit der blauen Fee. Denn schließlich muss Pinocchio immer wieder gerettet werden. Was auch deshalb gelingt, weil er eigentlich ein gutes Herz hat. Denn die Goldstücke will er seinem Vater bringen, den er doch sehr liebt. Eben wie einen Vater. Und die blaue Fee wie eine Mutter.

Nun hat sich Gepetto aber auf die Suche nach seinem Marionettenkind gemacht, Pinocchio findet ihn nicht mehr zu Hause. Und sucht weiter. Bis zum Meer. Dort, weit draußen in einem kleinen Boot … Okay, mehr will ich jetzt nicht verraten. Nur, dass da bald ein riesiger Hai auftaucht und noch einige Abenteuer zu bestehen sind.

Immer wieder muss Pinocchio sich entscheiden, was er nun tun, auf wen er hören will. Immer wieder die Entscheidung treffen zwischen Gut und Böse, wie das in märchenhaften Erzählungen üblich ist. Impulskontrolle heißt das heute. Das hat Carll Cneut in ausdrucksstarke Bilder umgesetzt. Mal wirken sie wie schnell hingeworfene Skizzen, mal sind es detailreich ausgearbeitete, großformatige Gemälde. Insbesondere die naturgetreuen und realistischen Darstellungen von Tieren und Fabelwesen beeindrucken. Und machen die Lust, die Freude, den Spaß, die inneren Konflikte, die Ängste und die Liebe des kleinen Jungen auf dem Weg zu einem großen Jungen erlebbar.

Ein Kinderbuch, das berührt – für Herz und Bücherregal

Bohem Press hat hier ein Buch publiziert, das seinesgleichen sucht. Es ist nicht nur eine Überarbeitung und Neuausgabe eines Klassikers. Es ist eine Geschichte, die so geschrieben und illustriert ist, dass sie Kindern und Eltern zu Herzen geht – und immer wieder gern aus dem Regal geholt wird. Zum Lesen, zum Schauen, zum Entdecken, zum Träumen und zum Darüber-Sprechen. Und das ist das Beste, was einem Kinderbuch passieren kann.

Ralf Ruhl

Imme Dros nach Carlo Collodi | Carll Cneut (Ill.)
Pinocchio
Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf
Hardcover mit Leinenrücken und Folienprägung, 64 Seiten
Überformat: 23,5 x 31,8 cm
ab 5 Jahren
ISBN 978-3-85581-597-5
28 €

Erscheinungstermin 1. August 2025

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