Klassensätze des Magazins „echt jetzt?“ jetzt noch kostenlos bestellen

echt-jetzt

Magazin soll Leseförderung und MINT-Förderung gleichzeitig sein

Lesen und forschen gemeinsam stärken – das ist das Ziel des Grundschulmagazins „echt jetzt?“. Lehrkräfte können sich unter echtjetzt-magazin.de/mitmachen bis 31. Januar für kostenfreie Klassensätze anmelden, die zweimal jährlich erscheinen. Das Magazin ist ein Projekt der Stiftung Kinder forschen und der Stiftung Lesen und wurde von der Dieter Schwarz Stiftung im Jahr 2020 initiiert. Es verbindet MINT-Themen und Leseförderung im Unterricht miteinander und unterstützt Kinder dadurch fächerübergreifend beim Lernen.

Das Magazin soll Kinder ansprechen, die noch nicht viel lesen

Zum Inhalt gehören Rätsel und Experimente. Die MINT-Themen aus dem Alltag der Kinder sollen zum Lesen anregen und Kindern, die bereits gern lesen, Gelegenheiten bieten sich verstärkt mit MINT-Themen zu beschäftigen.

Die nächsten Klassensätze des gedruckten „echt jetzt?“-Magazins zu den Themen „Weltraum“ und „Verkehr“ werden im Frühjahr sowie zum Schuljahresstart an die Schulen versendet.

Kostenfrei online: weitere Magazine und Begleitmaterial

Alle bisherigen und zukünftigen Ausgaben des Magazins stehen interessierten Lehrkräften digital unter echtjetzt-magazin.de inklusive Begleitmaterial zur Verfügung. Die bis heute erschienenen Ausgaben behandeln unterschiedliche Themen wie das Wetter, Wohnen und Bauen, Ernährung, Optik, Kommunikation und Bewegung. Das Zusatzmaterial können Sie auch unabhängig von der gedruckten Zeitschrift nutzen. Es umfasst unter anderem Arbeitsblätter, Hörtexte, interaktive Grafiken oder auf die Unterrichtsstunde ausgelegte Lese-Forschungsgeschichten.

Weitere Informationen und die kostenlosen digitalen Ausgaben finden Sie hier

https://echtjetzt-magazin.de/

Zur Anmeldung für die kostenlosen Klassensätze geht es hier

https://echtjetzt-magazin.de/mitmachen

Quelle: Pressemitteilung Stiftung Kinder forschen




E-Book kostenlos: Technik spielend kennenlernen

Neue Publikation gibt praxisnahe Beispiele – um Kinder an MINT-Themen heranzuführen

Die TU Berlin hat in Zusammenarbeit mit Jugendfreizeiteinrichtungen in Berlin-Neukölln und im Rahmen des Förderprogramms „Bildung im Quartier“ des Berliner Senats spannende Workshop-Beschreibungen entwickelt. Sie sollen Lehrkräfte in der offenen Jugendarbeit dazu inspirieren, Technik und MINT-Themen auf faszinierende Weise an junge Menschen heranzutragen.

Grundlagen für die Beteiligung an gesellschaftlicher Transformationen schaffen

Das Ziel dieser seit 2017 bestehenden Partnerschaft ist es, Grundlagen zu schaffen, die es jungen Menschen ermöglichen, gesellschaftliche Transformationen mitzugestalten. Die Projekte „EmoTek-Flexi“ und „ZuPer-Q“, finanziert durch EFRE-Mittel, haben in den letzten Jahren zahlreiche Kinder und Jugendliche erreicht. Einige von ihnen studieren heute sogar Arbeitslehre am Institut für Arbeitslehre und Berufliche Bildung der TU Berlin, das für die Umsetzung dieser Projekte verantwortlich ist.

Löten lernen mit Kunstwerken aus Kupferdraht

Bei „EmoTek-Flexi“ gestalten die zehn- bis 14-Jährigen zum Beispiel Kunstwerke aus Kupferdraht und lernen dabei das Löten. Sie erfahren die Leitfähigkeit, indem sie mit Alufolienbausteinen um die Wette eine elektronische Leitung bauen und durchschauen mit dem „heißen Draht“ unübersichtliche Stromkreise.

Drohnen programmieren und 3D-Konstruktionssoftware schreiben

Beim digitalen „ZuPer-Q“ programmieren die Kinder unter anderem eine Drohne so, dass sie „dringend benötigte Medikamente“ in Form eines Tischtennisballs in ein Papp-Krankenhaus liefert. Mit Puzzles helfen sie den OzoBots ans Ziel. Bei Minispielen wie Tic-Tac-Toe bemerken sie gar nicht, wie sie plötzlich selbstbewusst mit einer 3D-Konstruktionssoftware umgehen. Zum Schluss können sie ihren eigenen Fidget-Spinner entwerfen und in 3D ausdrucken.

Kreativität und Erfindungsgeist fördern

Die Workshop-Beschreibungen, die im Rahmen dieser Projekte erarbeitet wurden, sind nun als Open-Access-Materialien im wbv-Verlag veröffentlicht worden. Dieses Praxisbuch „Technik spielend (kennen)lernen“ ermöglicht es, in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Workshops im Bereich Physik, Technik und Informatik zu planen und durchzuführen. Die Workshop-Kurzbeschreibungen stellen Inhalte, Materialien und Methoden vor, die die Beschäftigung mit Elektrotechnik oder Programmieren so faszinierend gestalten, dass sie bei Kindern und Jugendlichen Interesse an MINT-Themen wecken.

Erprobt und entwickelt

Die handlungsorientierten Workshops rund um Physik, Elektrotechnik, Programmieren und 3D-Druck wurden in Berliner Jugendfreizeiteinrichtungen wie die „Manege“ erprobt und entwickelt. Die Kurse sind so konzipiert, dass sie auch von Fachkräften ohne technischen Hintergrund durchgeführt werden können. Ansätze, Ideen, Inhalte und Umsetzungsfragen der verschiedenen Kurse werden im umfangreichen Praxisteil des Praxisbuchs in verständlicher Sprache erläutert.

Kreativität und den Erfindungsgeist fördern

„Darüber hinaus präsentieren wir auch spannende Methoden, die Kinder und Jugendliche in den Bann ziehen. Uns war es wichtig, die Workshops so zu gestalten, dass sie nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die Kreativität und den Erfindungsgeist der jungen Teilnehmer*innen fördern“, sagt Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel, Leiter des Fachgebiets Arbeitslehre/Technik und Partizipation. In der wissenschaftlichen Einführung werden die Resonanztheorie nach Hartmut Rosa und weitere konzeptionelle Grundlagen der Kurse vorgestellt.

Alle Materialien stehen online als E-Book im Open Access zur Verfügung und können unter folgendem Link abgerufen werden: http://u.wbv.de/9783763972630 oder https://www.wbv.de/shop/Technik-spielend-kennen-lernen-I72647

Bibliographie

Janina Klose, Mesut Aktas, Hans-Liudger Dienel (Hg.), Technik spielend (kennen)lernen. Grundlagen & Workshops für die Kinder- und Jugendarbeit. Wbv-Verlag 2023, 248 Seiten, 39,90 Euro, ISBN 978-3-7639-7263-0
Stefanie Terp, Technische Universität Berlin




„Forscht mit!“ Ausgabe als kostenloses E-Paper

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„Stiftung Kinder forschen“ bietet die Magazine als E-Paper zum kostenlosen Download an

Die Stiftung Kinder forschen bietet auf ihrer Webseite zahlreiche Materialien zum kostenlosen Download an. Darunter auch die E-Paper des Magazins „Forscht mit!“

Titelthema: Restlos glücklich?

Was können Kinder tun, um im Sinne nachhaltigen Handelns möglichst wenig Reste entstehen zu lassen? Sie schneiden aus einem Blatt Papier maximal viele Papierkreise aus und kreieren Stiftverlängerungen für kurze Stummel. Reste sind ein wichtiges Nachhaltigkeitsthema, zu dem sich wunderbar forschen lässt.

Zur „Forscht mit!“ Ausgabe 03-2023 als E-Paper

„Forscht mit!“ Kostenfreies Heft-Archiv

Alle Ausgaben des Magazins „Forscht mit!“ finden sich im Heft-Archiv als kostenfreies E-Paper. Jedes Heft hat ein eigenes Thema. Kitas, Horte und Grundschulen, die bei der Stiftung Kinder forschen mitmachen, erhalten die aktuelle Print-Ausgabe automatisch per Post. Gedruckte Ausgaben

Zum kostenfreien Heft-Archiv auf www.stiftung-kinder-forschen.de




Studie zur MINT-Bildung: Mädchen fallen weiter zurück

mint-nachwuchsbarometer

„MINT-Bildung“ – bleibt ein Sorgenkind

Die Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz: „MINT-Bildung“ – bleibt ein Sorgenkind: Wie das MINT Nachwuchsbarometer 2023 von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Joachim Herz Stiftung zeigt, haben Mädchen sowie neu zugewanderte Kinder große Leistungsrückstände. Bei ausländischen Studierenden sind deutsche Hochschulen und ihr MINT-Angebot sehr beliebt – ein Ergebnis, aus dem sich Motivation schöpfen lässt.

Geschlechterunterschiede bei den mathematischen Leistungen nahmen zu

Laut MINT Nachwuchsbarometer 2023 nahmen die Geschlechterunterschiede bei den mathematischen Leistungen während der vergangenen zehn Jahre erheblich zu: In der 4. Klasse haben Jungen gegenüber Mädchen heute einen Leistungsvorsprung von rund 15 Lernwochen. Hinzu kommt, dass Frauen in MINT-Ausbildungsberufen sowie dualen Studiengängen in MINT-Fächern weiterhin deutlich unterrepräsentiert sind. Immerhin: Unter den Absolvierenden eines klassischen MINT-Studiums stieg ihr Anteil leicht auf 31 Prozent.

Schülerinnen fühlen sich von MINT-Fächern weniger angesprochen

„Dass wir viele Mädchen früh für die MINT-Bildung verlieren, sollten wir – schon wegen des Fachkräftemangels – nicht hinnehmen. Der MINT-Bereich wird von vielen, häufig unbewusst und ungewollt, als eher männlich wahrgenommen. Das empfinden auch viele Mädchen so, weshalb Schülerinnen sich von MINT-Fächern oft weniger angesprochen fühlen als von anderen Fächern. Dieses Gefühl überträgt sich später auch auf die Wahl des Profilfachs in der Oberstufe und in der Folge auf die Studienfachwahl bzw. auf die Ausbildungswahl. Es sollten Anstrengungen unternommen werden, um diese wirkmächtigen Geschlechterstereotype zu überkommen. Es braucht sehr viel mehr positive weibliche Rollenvorbilder. Die Leistungslücke zwischen Jungen und Mädchen am Ende der Grundschule ist kaum aufzuholen.

Damit es erst gar nicht zu dieser Lücke kommt, sollten Lehrkräfte und Erziehende in der frühen Bildung und Grundschule stärker auf die Interessen der Mädchen eingehen und ihnen die gesellschaftliche Relevanz der MINT-Fächer aufzeigen“, so Olaf Köller, Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) und Studienleiter des MINT Nachwuchsbarometers.

Neu zugewanderte Kinder mit großen Leistungsdefiziten – Deutschland als Studienstandort beliebt

In Deutschland stiegen mit der Fluchtmigration im Jahr 2015 sowie 2022 die Zahlen der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund stark an. Es ist eine wichtige Aufgabe, sie erfolgreich ins Bildungssystem zu integrieren. Das MINT Nachwuchsbarometer 2023 zeigt aber, dass dies bisher nicht gelingt: Gegenüber Kindern ohne Migrationshintergrund haben neu zugewanderte Kinder am Ende der 4. Klasse in Mathematik einen Leistungsrückstand von rund eineinhalb Schuljahren.

Aufgrund des demografischen Wandels werden in den kommenden Jahren viele Beschäftigte in Deutschland aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Einwanderung ermöglicht es, entstehende Lücken zu schließen – was die gezielte MINT-Förderung von Kindern und Jugendlichen der ersten Einwanderergeneration noch wichtiger macht. Positiv stimmt, dass sich MINT-Studiengänge an deutschen Hochschulen bei ausländischen Studierenden großer Beliebtheit erfreuen: Die Zahl ausländischer MINT-Studienanfängerinnen und -anfänger ist laut MINT Nachwuchsbarometer 2023 um rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

„Deutsche Ingenieurkunst – das ist nach wie vor ein bekanntes Label, von dem auch der Bildungsstandort Deutschland profitiert. Dass so viele Menschen aus der ganzen Welt hierherkommen, um MINT-Fächer zu studieren, sollte uns dazu motivieren, die MINT-Bildung weiter zu stärken: sie bildet das Fundament für den Innovationsstandort Deutschland. Mit MINT-Wissen werden hierzulande Ideen und Technologien entwickelt, mit denen wir den großen Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, Energieversorgung, Ressourcenknappheit – begegnen können“, so acatech Präsident Jan Wörner.

Lehrkräftemangel: Sinkende Anzahl an MINT-Lehramtsstudierenden ist alarmierend

Lehrkräfte sind entscheidende Einflussgrößen, um die MINT-Bildung in Deutschland zu verbessern. Der bereits bestehende Lehrkräftemangel wird sich jedoch weiter zuspitzen: 2021 begannen bundesweit zwölf Prozent weniger Studierende ein MINT-Lehramtsstudium als im Vorjahr, in der Informatik beträgt der Rückgang sogar 23 Prozent. In den kommenden zehn Jahren werden laut Analysen des MINT Nachwuchsbarometers 40.000 bis 100.000 Lehrkräfte fehlen.

Hinzu kommt, dass auch in der Ausbildung von MINT-Lehrkräften neue Impulse benötigt werden. Darauf verweist Sabine Kunst, Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung: „Lehrkräfte und Lehramtsstudierende in MINT-Fächern müssen so aus- und fortgebildet werden, dass sie die fachlichen Inhalte auch mit innovativen digitalen Lehr- und Lernkonzepten zeitgemäß und spannend vermitteln können und so ein nachhaltiges Interesse junger Menschen an MINT-Themen entstehen kann. Die aktuellen Entwicklungen rund um den Einsatz Künstlicher Intelligenz erhöhen den Handlungsdruck zusätzlich.“

Weitere Informationen finden Sie hier auf www.acatech.de

Über das MINT Nachwuchsbarometer

Das MINT Nachwuchsbarometer ist ein bundesweiter Trendreport. Der Bericht sammelt und kommentiert die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zur Nachwuchssituation im MINT-Bereich von der schulischen Bildung bis zur beruflichen Ausbildung und zum Studium. Durch das Monitoring zentraler Indikatoren liefert der Bericht empirisch fundierte Erkenntnisse zu aktuellen Entwicklungen und Handlungsfeldern in der MINT-Bildung sowie Hinweise auf Faktoren und Motive, die die Studien- und Berufswahl junger Erwachsener beeinflussen.Das MINT Nachwuchsbarometer wird von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Joachim Herz Stiftung gemeinsam herausgegeben und vom IPN – Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik erstellt. Der kompakte Überblick liefert eine fundierte Entscheidungshilfe für die Verantwortlichen in Bildung, Politik und Wirtschaft und trägt so zu einer nachhaltigen Stärkung der MINT-Situation in Deutschland bei.




Lesen und Forschen mit dem Kindermagazin „echt jetzt?“

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MINT und Lesen fördern: 216.000 Grundschülerinnen und -schüler lesen und forschen

„Hallo“ steht in großen Buchstaben auf der neuen Ausgabe des Kindermagazins „echt jetzt?“. Im Heft geht es um Sprache und Kommunikation. Immer verbunden mit kindgerechten Ansätzen aus dem Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Das Ziel: Kinder für MINT-Themen begeistern und gleichzeitig das Lesen fördern. Insgesamt lesen und forschen damit nun 216.000 Kinder in Deutschland gemeinsam mit ihren Lehrkräften.

Das „echt jetzt?“-Magazin verbindet mit Lesen und Forschen zwei wichtige Basiskompetenzen für Kinder im Grundschulalter miteinander. Die Inhalte der Zeitschrift machen Lust auf Lesen. Und sie fördern eine fragend-forschende Haltung. Kinder brauchen beides. Etwa um Fakten von Fehlinformationen unterscheiden zu lernen und sich die Welt, in der sie leben, anzueignen.

„echt jetzt?‘ unterstützt Lehrkräfte dabei, den Kindern Basiskompetenzen im Schulalltag mit Spaß zu vermitteln.

Die Ergebnisse der IQB-Studien, aber auch die Rückmeldungen aus den Klassenräumen bestätigen, dass dieses Angebot vielen Kindern und Lehrkräften einen echten Mehrwert bietet. Das Ziel ist es jeder Grundschule in Deutschland den Zugang zum gedruckten Magazin ermöglichen.

Dass das Interesse der Lehrkräfte an ‚echt jetzt?‘ so hoch ist, zeigt, dass an Grundschulen ein großer Bedarf an niedrigschwelligen und einfach einsetzbaren Angeboten herrscht, die gleichzeitig eine hohe Qualität bieten. Durch die Verknüpfung von Lese- und Sachunterrichts-Kompetenzen können Lehrkräfte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – das wird geschätzt.

Erweitertes Angebot für Lehrkräfte

Zu jeder Ausgabe des Magazins existiert ein umfangreiches digitales Material- und Fortbildungsangebot. Das soll einen optimalen Einsatz des Hefts im Unterricht ermöglichen. In Online-Selbstlernkursen zur aktuellen Ausgabe können Teilnehmende erfahren, wie sie das im Magazin abgebildete Dosentelefon im Unterricht nachbauen. Oder wie sie über die Kommunikation mit Computern ins Programmieren einsteigen können. Eine Lese- und Forschungsgeschichte nimmt die Kinder mit auf eine Abenteuerreise durch verschiedene Zeiten und Verschlüsselungstechniken. Weitere Arbeitsblätter sowie eine interaktive Grafik zum menschlichen Ohr runden das Angebot ab. Diese können etwa auf Tablets oder Smartboards gemeinsam besprochen werden.

Die Dieter Schwarz Stiftung ermöglicht „echt jetzt?“ seit 2019 mit einer Anschubfinanzierung. Sie hat diese seitdem mehrfach verlängert und erweitert. So konnten statt der ursprünglich geplanten 2.000 mittlerweile sogar 7.200 Projektklassen das Magazin erhalten. Alle, die aktuell noch keinen Klassensatz erhalten, können die Online-Materialien und die E-Paper-Ausgaben der Hefte nutzen können.

Mehr Informationen, Tipps und Inhalte für die Unterrichtsvorbereitung und die allgemeine Arbeit mit dem Kindermagazin sowie digitale Unterrichtsmaterialien finden Interessierte auf der Website https://www.echtjetzt-magazin.de.

Quelle: Pressemitteilung Stiftung „Haus der kleinen Forscher“:




Spannende Experimente, Workshops und Spiele

FORSCHA

FORSCHA: Bayerns Wissens- und Erlebnisfestival für alle in München

Spannende Experimente, Workshops, Spiele, faszinierende Exponate, Vorträge und 3-D-Spaziergänge durch virtuelle Welten – von der Antike, der Reise zum Mars oder ins Forschungslabor – machen Unsichtbares sichtbar, Unbegreifbares begreifbar. Universum, Metaversum, Nanosatelliten, »New Space«, die Welt der Quanten, MINTmagie, KI in Schule und Arbeitswelt, Kybernetik und Kunst, Aus- und Weiterbildung, Gesundheit, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und Energiegewinnung sind u.a. die großen Themen auf dem Programm. Hier geht es zum Veranstaltungsprogramm

SchulFREItag für Kita und Schulen

Am Freitag, den 05. Mai 2023 verwandeln sich Münchner Wissenschaftstage mit dem Entdecker-Reich der FORSCHA in das aufregendste Klassenzimmer Bayerns.Geboten wird eine Entdeckungsreise durch die faszinierenden Welten von Wissenschaft & Forschung, MINT & mehr, zu einem Wissens- und Erlebnisfestival inmitten der faszinierenden Exponate des Deutschen Museums Verkehrsmuseums – gemeinsam mit Schüler-, Kita- oder Hortgruppen, alleine oder mit Kolleg:innen.

Melden Sie sich bitte möglichst schnell an, da erfahrungsgemäß der Andrang sehr groß ist.

DER EINTRITT IST FREI! Weitere Informationen und Anmeldung

Auf einen Blick: Bayerns Wissens- und Erlebnisfestival für ALLE

Wann:                   5. bis 7. Mai 2023

Wo:                       Deutsches Museum Verkehrszentrum,

                              Theresienhöhe, 80339 München                   

Wer:                      Veranstalter i!bk Institut für innovative Bildungskonzepte

Öffnungszeiten:  9:00 bis 17:00h / EINTRITT FREI

Special Show:     Samstag, 6. Mai 2023 ab 19.00, Auditorium Halle 3

                             Science & Technology Slam acatech, Anmeldung erforderlich

Quelle: Pressemitteilung ibk Institut für innovative Bildungskonzepte GmbH




Initiative „Roberta“ begeistert Kinder für Technik und Naturwissenschaft

Seit 20 Jahren initiiert das Fraunhofer-Institut Robotik- und Programmierkurse für Kinder

Die Initiative „Roberta – Lernen mit Robotern“ des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin feiert ihren 20. Geburtstag. Unter anderem bilden Roberta Coaches von Fraunhofer IAIS Lehrkräfte aus, die im Anschluss an Schulen deutschlandweit und international Robotik- und Programmierkurse anbieten – bisher wurden mehr als 3500 Lehrerkräfte geschult und so über 650 000 Schülerinnen und Schüler erreicht. Ergänzt wird das Angebot um die Programmierplattform „Open Roberta“, die aktuell mehr als 10 Millionen Nutzern weltweit zählt. Die Initiative soll Kinder und Jugendliche frühzeitig für einen Einstieg in die Technik und Naturwissenschaft begeistern.

Frühe Förderung im Bereich MINT

Thorsten Leimbach, Geschäftsfeldleiter „Smart Coding and Learning“ am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS weist auf die große Bedeutung einer frühen Förderung im Bereich MINT hin. „Wir setzen mit unserer Arbeit bereits in der Grundschule an und fördern frühzeitig das Interesse und den Spaß am Lernen“. Gestartet ist Roberta als Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und hat sich bis heute zu einer der größten MINT-Bildungsinitiativen in Deutschland entwickelt: Mehr als 3500 Lehrkräfte hat das Fraunhofer IAIS in den 20 Jahren zu Roberta Teachers geschult und über diese mehr als 650 000 Schülerinnen und Schüler erreicht.

Attraktiver Zugang zur Informatik

„Roboter bieten für Kinder und Jugendliche einen attraktiven Zugang zur Informatik“, sagt Beate Jost, technische Leiterin der Roberta-Initiative und Projektleiterin am Fraunhofer IAIS. Um Roboter zum Leben zu erwecken, entwickelte das Fraunhofer IAIS mit Unterstützung von Google.org die offene grafische Programmierplattform „Open Roberta“. Spielerisch können hier per „drag and drop“ Programme für unterschiedliche Mikrocontroller und Roboter erstellt werden. Seit 2014 gibt es das kostenlose Angebot, das bisher Kinder und Jugendliche aus mehr als 120 Ländern erreichen konnte. „Pünktlich zum 20. Geburtstag von Roberta haben wir den Meilenstein von 10 Millionen Nutzer:innen erreicht“, freut sich Thorsten Leimbach.

Neuer Schwerpunkt Künstliche Intelligenz

Mit Blick auf die Zukunft setzt die Bildungsinitiative verstärkt auf den Bereich Künstliche Intelligenz und profitiert hier von der engen Anbindung an das im September 2022 eröffnete Lamarr-Institut, das unter anderem vom Fraunhofer IAIS getragen wird. Das neue Spitzenforschungsinstitut ist eines von fünf universitären KI-Kompetenzzentren bundesweit und Teil der KI-Strategie der Bundesregierung. „Künstliche Intelligenz ist eines der bedeutendsten Zukunftsthemen. Kinder kommen so bereits frühzeitig mit dieser wegweisenden Technologie in Berührung“, so Prof. Dr. Stefan Wrobel, Leiter des Fraunhofer IAIS und Professor für Informatik an der Universität Bonn. „Wir vermitteln nicht nur Grundlagen, sondern schaffen auch den dazugehörigen Kontext. Wir holen Kinder da ab, wo sie stehen, und zeigen ihnen, welchen Nutzen Technologien ganz praktisch haben.“ Seit Sommer sind auch erstmals Künstliche Neuronale Netze auf der Programmierplattform Open Roberta integriert. KI-Algorithmen sollen durch die grafische Programmierung intuitiv erleb- und verstehbar sein.

Praxisbezug als Markenzeichen der Fraunhofer-Initiative

Der Praxisbezug ist ein Markenzeichen der Fraunhofer-Initiative. Nur so lässt sich das Interesse von Schülerinnen und Schüler nachhaltig fördern, weiß Prof. Dr. Stefan Wrobel: „Der Fachkräftemangel in der Wirtschaft ist gerade in den technischen Berufen nach wie vor groß und wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Mit Roberta schaffen wir so frühzeitig einen Bezugspunkt zu Technik und Informatik.“ Dass Begeisterung für MINT-Fächer gerade für Mädchen von hoher Bedeutung ist, zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): Im Schulfach Mathematik schreiben sich Mädchen geringere Fähigkeiten zu als Jungen – und das bereits ab der fünften Klasse. Die Folge zeigt sich dann im Übergang zum Beruf oder der Universität: Frauen beginnen seltener als Männer ein Studium im MINT-Bereich und sind auch in Ausbildungsberufen in diesem Bereich nach wie vor unterrepräsentiert.

Start vor 20 Jahren

2002 startete die Initiative, um genau dem entgegenzuwirken. Leimbach weiß, wie wichtig es ist, Mädchen und Jungen gleichermaßen zu sensibilisieren: „Wir schulen die Lehrkräfte so, dass sie Ansprache und die Experimente so wählen, dass beide Geschlechter erreicht werden.“ Ebenfalls wichtig: Erfolgserlebnisse für die Schüler*innen. „Das stärkt das Selbstvertrauen und steigert die Lernerfolge. Die Kinder merken, dass Programmieren nicht nur etwas für Experten ist und sie selbst etwas gestalten können. Motivation und Spaß sind die ersten wichtigsten Schritte“, sagt Leimbach.

Weitere Informationen

https://www.roberta-home.de/ Die Roberta-Initiative des Fraunhofer IAIS
https://lab.open-roberta.org/ Das Open Roberta Lab
https://www.roberta-home.de/initiative/20-jahre-roberta/ Zum runden Geburtstag der Roberta-Initiative hat das Fraunhofer IAIS ein programmierbares Microboard herausgebracht, das wie das Roboter-Maskottchen „Roberta“ gestaltet ist

Julia Kaballo Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse und Informationssysteme IAIS




Begeisterung für MINT und Lesen wecken

Fachtag für Lehrkräfte und Akteurinnen und Akteure aus den Bildungsbereichen MINT und Lesen

Forschendes Lernen und Experimentieren weckt in Kindern auch das Interesse für naturwissenschaftliche Themen und motiviert sie, sich mit Technik und Naturphänomenen auseinanderzusetzen. Aber nur wer lesen und Texte inhaltlich erfassen kann, ist in der Lage, sich eigenständig Informationen zu beschaffen, um diese Phänomene auch zu verstehen. Texte und Geschichten regen darüber hinaus die Fantasie der Kinder an, fördern die Empathie und vermitteln den Bezug der naturwissenschaftlichen Inhalte zur eigenen Lebenswelt.

Jetzt anmelden

 Am 11. November 2022 laden die Stiftung Lesen und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ Lehrkräfte sowie interessierte Akteurinnen und Akteure aus den Bildungsbereichen MINT und Lesen ein, diese Synergien zu entdecken. In der experimenta und auf dem Bildungscampus in Heilbronn werden Experimente, Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und praktische Ideen zum Mitnehmen und Ausprobieren vorgestellt. Der Fachtag wird moderiert von Eric Mayer. Die Anmeldung ist unter https://stiftunglesen.de/echt-jetzt/fachtag ab sofort möglich.

MINT- und Leseförderung

 Die Kombination aus MINT und Leseförderung eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für motivierende Sprachanlässe, eigenständiges Entdecken, kreativen Umgang mit Technik und immer wieder zum Üben des verstehenden Lesens. Die Initiatoren möchten damit den Ansatz einer kombinierten Förderung von MINT-Kompetenzen und Lesefähigkeiten im Unterricht an Grundschulen fördern und etablieren. 

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Teilnahme finden Interessierte auf der Website www.echtjetzt-magazin.de  

Quelle: Pressemitteilung Stiftung Lesen