So trotzen Sie der Schwerkraft auf glatten Wegen

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Ein Vorbild für den sicheren Gang auf Glatteis ist der Pinguin

Der Eisregen kann zu vielen Problemen. Sicher ist, gar nicht erst rauszugehen und die Glätte zu meiden. Senioren und gangunsicheren Menschen ist dringend empfohlen, bei Glatteis zuhause zu bleiben. Die Folgen eines Sturzes können Schädel-Hirntraumata oder Oberschenkelhalsbrüche sein. Fahrradfahrer lassen ihr Rad besser stehen. Wenn es sich aber nicht vermeiden lässt, nach draußen zu gehen, brauchen Fußgänger Techniken und Hilfsmittel, um auf den Beinen zu bleiben.

Suchen Sie Halt!

Wenn Sie sich bei Glätte auf zwei Beinen fortbewegen, sind Konzentration und etwas Köperbeherrschung erforderlich. Auf dem Bürgersteig ist es am sichersten, sich möglichst nah an der Häuserwand entlangzubewegen, um gegebenenfalls Halt zu finden. Ideal ist ein Geländer oder ein Zaun, an dem Sie sich schnell abfangen können, wenn Sie ins Rutschen kommen.

Choreografie des Ganges: Der Pinguinschritt

Ganz entscheidend ist die Gangart. Ein Vorbild für den sicheren Gang auf Glatteis ist der Pinguin. Seine Körper- und Fußhaltung ist perfekt an die Fortbewegung auf Eis angepasst.

Es ist wichtig, langsam und mit kleinen Schritten eher zu watscheln als zu gehen. Den Fuß sollten Sie nicht nur mit der Ferse, sondern komplett beziehungsweise flach aufsetzen. Sie sollten ihn außerdem leicht nach außen drehen, um das Körpergewicht auch zur Seite zu verteilen. Da es generell besser ist, nach vorne zu fallen als auf das Steißbein, den Rücken oder gar den Hinterkopf, sollten Sie den den Oberkörper vorwärts neigen. So können sie sich mit den Händen und notfalls mit den Knien abfangen. Solche Stürze sind in der Regel ungefährlicher. 

Der Pinguin ist das ideale Vorbild für den richtigen Gangstil auf glatten Flächen

Die richtige Falltechnik schützt

Wenn noch genug Reaktionszeit besteht, ist es ideal, halten Sie sich beim Fallen die Unterarme und die gestreckten Hände vors Gesicht, um Brüche von Handgelenk oder Nase zu vermeiden. 

Wer die Judorolle beherrscht, hat hier klare Vorteile: Rollen Sie sich über die Hand, den ganzen Arm und die Schulter ab und machen Sie somit eine komplette Rolle vorwärts. Falls Sie trotz aller Vorsicht doch nach hinten stürzen, sollten Sie sich ebenso ganz rund machen, um abzurollen.

Anti-Rutsch-Ausrüstung

Auch die richtige Ausrüstung hilft gegen das Schlittern. Festes, flaches Schuhwerk mit möglichst viel Profil ist rutschfester als Schuhe mit glatten Sohlen oder gar dünnen Absätzen. Wer beruflich schickes Schuhwerk anziehen muss, wechselt die Schuhe einfach im Büro.

Sie können Ihre Schuhe auch mit sogenannten Schuh-Spikes aufrüsten. Das sind in der Regel Überzüge aus Gummi, die eine Sohle mit Metallkrallen haben. Sie sind leicht zu befestigen und schützen gut vor dem Ausrutschen.

Ein paar dicke Wollsocken oder Einkochgummis, die über die Schuhe gezogen werden, haben ebenfalls eine Anti-Rutsch-Wirkung. Auch unter die Sohlen geklebte Heftpflaster, sollen das Ausrutschen mindern. 

Quelle: Pressemeldungen von WetterOnline.




Kuscheln mit den Pinguinen

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Das Brettspiel „Kuschel-Kolonien“ für Kinder ab sechs Jahren

Pinguine sehen knuffig und goldig aus, bewegen sich patschig durch die Gegend und wirken völlig harmlos. Dafür haben wir sie in unser Herz geschlossen. Als witzige und kuschelige Protagonisten tanzen sie durch so manchen Familienfilm und begeistern ihre kleinen Zuschauer. In der Realität leben sie auf der Südhalbkugel unserer Erde in oftmals sehr unwirtlichen Gegenden. Um sich vor der mörderischen Kälte zu schützen, drängeln sie sich gerne auch mal zusammen und wärmen sich dabei gegenseitig.

Das Familienspiel „Kuschel-Kolonien“ nimmt diesen Aspekt auf. Das Spielfeld stellt Eisfelder in der Antarktis dar. Darauf liegen zusätzlich Eisschollen. Jeder Spieler erhält drei kleine und drei große Pinguine. Nachdem diese auf dem Spielfeld verteilt sind, muss jeder versuchen, seine Familie zusammenzubringen. Und damit das nicht zu leicht fällt, darf zu Beginn des Spiels der Mitspieler die Figuren des anderen auf der Spielfläche verteilen.

Dann darf reihum gezogen, gesprungen und getaucht werden. Das verlangt den Spielern schon einiges ab. Und wer es als erster schafft, seine Familie zu einer kuscheligen Gruppe zusammenzubringen, hat natürlich gewonnen.

Für all diejenigen, denen diese Variante zu einfach ist, gibt es noch eine Expert-Variante. Diese ist deutlich kniffliger.

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„Kuschel-Kolonien“ ist ein Familienspiel, das der Spielehersteller Smart Games für Kinder ab sechs Jahren empfiehlt. Die Altersempfehlung passt soweit, wobei durchaus auch schon viele jüngere Kinder mit dem Spiel gut umgehen können. Wichtig ist nur, dass die Altersunterscheide zwischen den Spielenden nicht allzu groß sind. Denn beim Spiel ist strategisches Denken gefragt, und das entwickelt sich nun mal erst mit der Zeit. Zwei bis vier Spieler können hier miteinander spielen. Die Spielzeit ist mit rund 20 Minuten passend.

Das Pinguin-Spiel begeistert seine Spieler zunächst einmal über den emotionalen Aspekt, den die Pinguinfiguren mit sich bringen. Diese sind zwar einfach, wirken aber robust und sind hübsch gestaltet. Schon allein das lädt dazu sein, mehr über Pinguine zu erfahren und schafft Gesprächsanlässe. Zudem vermittelt es den Wert der Familie. Im Kern ist es ein Regelspiel mit all seinen Facetten, beim dem nicht das Glück, sondern die Strategie zum Erfolg verhilft. Und genau das ist es, wodurch sich die Spieler mit dem Spiel weiterentwickeln können und Erfolgsgefühle vermitteln.

Kuschel-Kolonien

Kategorie: Familienspiele
Alter: 6+
Spieler: 2-4
Inhalt: 1 Spielfeld, 4 Pinguinfamilien (Jede Pinguinfamilie besteht aus 3 großen und 3 kleinen Pinguinen), 6 Eisschollen: 4 gerade und 2 gebogene Eisschollen.

Laut Experten: Das Spielen von Kuschel-Kolonien stimuliert die folgenden kognitiven Fähigkeiten: Konzentration, Laterales Denken, Planen, Problemlösen, Räumliches Denken

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