Hix – Vielseitiges Konstruktionsspielzeug für kreative Entdeckungen
Hix lädt dazu ein, Dinge neu zu entdecken. Während wir Gegenstände meist sofort einem bestimmten Zweck zuordnen, gibt es Spielmaterialien, bei denen genau das nicht möglich ist. Gerade diese Offenheit macht ihren besonderen Reiz aus und weckt bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen die Lust, spielerisch auf Entdeckungsreise zu gehen.
Hix ist ein vielseitiges Konstruktionsspielzeug, das aus vier umwandelbaren Kegeln aus elastischem Silikongummi besteht. Jeder Kegel lässt sich in vier Grundformen verwandeln und zu einer Vielzahl unterschiedlicher Konfigurationen stapeln, verschachteln und kombinieren.
Das spielerische Experimentieren mit Hix fördert die visuelle Wahrnehmung, das räumliche Denken, die Hand-Augen-Koordination sowie die Feinmotorik. Gleichzeitig macht das Material geometrische Formen für Menschen jeden Alters erfahrbar. Der weiche Silikonkautschuk fühlt sich angenehm an und ist bereits für die Kleinsten geeignet. Ob einzeln oder im Zusammenspiel aller vier Kegel – immer wieder entstehen neue Ideen und Konstruktionen. Dabei entstehen keine störenden Geräusche, und das robuste Material geht nicht kaputt.
Material: 4 Teile in Rot, Blau, Gelb und Grün. Aus Silikongummi in Lebensmittelqualität. Maße je Kegel: Ø 8,2 cm, Höhe 14,5 cm. Die Kegel sind abwaschbar.
Hix wurde mit dem Prädikat spiel gut ausgezeichnet, weil es die Fantasie anregt, in vielfältiger Weise bespielbar und aus hochwertigem Kunststoff hergestellt ist.
Hix Preis: ca. 25,00 € Alter: Ab 3 Jahren Marke: moluk Hersteller: Moluk GmbH
Ausgezeichnet von spiel gut: Kapla Bauhölzer
geschrieben von Redakteur | Juli 14, 2026
KAPLA Bauhölzer: Kreatives Bauen für jedes Alter
Die Kapla-Bauhölzer sind einfache Pinienholzbrettchen, die durch ihre durchdachte Größe unendlich viele Baumöglichkeiten bieten – vom einfachen Stapeln bis hin zu komplizierten Bauwerken mit statischen Gesetzmäßigkeiten. Die Maße sind mathematisch durchdacht und basieren auf den ungeraden Zahlen 1, 3 und 5: Drei flach übereinandergelegte Hölzchen ergeben die Breite, fünf nebeneinander entsprechen der Länge eines Elements.
Kleine Kinder beginnen zunächst damit, zu stapeln oder die Brettchen als Zäune für ihre Spielfiguren zu verwenden. Mit wachsenden Fähigkeiten und zunehmender Bauerfahrung werden die Bauwerke immer anspruchsvoller. Auch Erwachsene lassen sich von komplexen Konstruktionen zum Mitbauen anregen. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass die Hölzer über Jahre hinweg interessant bleiben – sie sind somit ein generationenverbindendes Spielzeug für ein gemeinsames Miteinander in der Familie.
Als Ergänzung zu den naturfarbenen Hölzern im Grundkasten gibt es Erweiterungspackungen in verschiedenen Farben. Damit lassen sich bei den Bauwerken gezielt Akzente setzen. Die farbigen Hölzer können auch unabhängig vom Grundkasten verwendet werden.
Material: Tragekoffer incl. Beispielheft mit ca. 200 naturbelassenen Holzbrettchen (Pinienholz). Packungen mit farbigen Kapla-Brettchen ca. 40 Stück mit Begleitbuch. Die Kapla Hölzer sind spiel gut ausgezeichnet, weil sie unendlich viele Baumöglichkeiten bieten und verschiedene Altersgruppen ansprechen.
Kapla Bauhölzer 200er Box Preis: ca. 55,00 € Alter: Ab 3 Jahre Marke: Kapla Hersteller: Kapla France Sarl
Dreidimensionales Denken fördert das Mathematikverständnis
geschrieben von Redakteur | Juli 14, 2026
Forschende der Universität Basel entdecken Zusammenhänge zwischen räumlichen Denken und mathematischem Verständnis
Kleinkinder sollten nicht nur in ihrer sprachlichen Entwicklung, sondern vor allem auch in Bezug auf das räumliche Denken möglichst früh gefördert werden. Laut Forschern um Dr. Wenke Möhring der Universität Basel http://unibas.chist dies der Schlüssel dazu, dass Kindern Mathematik später erheblich leichter fällt. Die Schweizer Wissenschaftler haben 586 Kinder aus Basel untersucht.
Das Team hat gezeigt, dass bei Kindern ein Zusammenhang zwischen ihrem räumlichen Vorstellungsvermögen mit drei Jahren und ihren mathematischen Fähigkeiten in der Grundschule besteht. „Aus früheren Studien wissen wir, dass Erwachsene sich im Umgang mit Zahlen ein räumliches Bild machen – beispielsweise kleine Zahlen links verorten und große rechts“, erklärt Möhring. „Aber es ist kaum erforscht, ob frühes räumliches Denken beeinflusst, wie Kinder später Mathematik lernen und begreifen.“
„Robuster Zusammenhang“ zwischen 3D und Mathematik
Laut der im Fachjournal „Learning and Instruction“ erschienenen Studie gibt es einen „robusten Zusammenhang“ zwischen räumlichen Fertigkeiten und dem späteren mathematischen Verständnis. Auch konnten die Experten ausschließen, dass dieser Zusammenhang durch andere Faktoren wie den sozioökonomischen Status oder die Sprachfertigkeiten zustande kommt. Wie genau die räumlichen und mathematischen Fähigkeiten bei Kindern zusammenhängen, ist derzeit noch ungeklärt, aber die räumliche Vorstellung von Zahlen könnte eine Rolle spielen.
Die Ergebnisse beruhen auf der Auswertung der Daten von 586 Basler Kindern, die im Rahmen eines Projekts zum Thema Spracherwerb von Deutsch als Zweitsprache erhoben wurden. Die Forschenden stellten den zu Anfang dreijährigen Kindern eine Reihe von Aufgaben zu kognitiven, sozio-emotionalen und eben auch räumlichen Fähigkeiten. Dabei sollten die Kinder beispielsweise farbige Würfel zu bestimmten Formen legen. Diese Tests wiederholten die Forschenden viermal im Abstand von rund 15 Monaten, und sie verglichen die Ergebnisse mit den schulischen Leistungen der Kinder mit sieben Jahren im ersten Schuljahr.
Entwicklungsgeschwindigkeit spielt keine Rolle
Im Fokus der Forschenden stand auch, ob die Entwicklungsgeschwindigkeit – also eine besonders schnelle Entwicklung der räumlichen Fähigkeiten – auf spätere mathematische Fähigkeiten hindeutet. Frühere Studien mit geringeren Teilnehmerzahlen hatten von einem solchen Zusammenhang berichtet. Möhring und ihr Team konnten dies mit ihrer Auswertung nicht bestätigen. Kinder, die mit drei Jahren mit geringeren räumlichen Fertigkeiten starteten, entwickelten diese in den Folgejahren zwar schneller, schnitten aber mit sieben Jahren in Mathematik immer noch schlechter ab. Auch gelang es diesen Kindern trotz der schnelleren Entwicklung nicht, die Kinder mit einem besseren räumlichen Denken bis zum Schuleintritt komplett einzuholen.
Einfaches „Fördermaterial“: Schon das Spiel mit Bauklötzen unterstützt die Entwicklung des räumlichen Denkens
„Eltern sind oft sehr um die sprachliche Förderung ihrer Kinder bemüht“, sagt Möhring. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, wie wichtig auch die frühe Förderung des räumlichen Denkens ist.“ Dafür gebe es einfache Mittel wie den Gebrauch „räumlicher Sprache“ (wie grösser, kleiner, gleich, oben, unten) und Spielzeug wie Bauklötze, die das räumliche Denken fördern.
Räumliches Denken und die Geschlechter
In ihrer Auswertung stellten die Forschenden fest, dass sich Jungen und Mädchen mit drei Jahren im räumlichen Denken praktisch nicht unterschieden. In den Folgejahren entwickelt sich dieses bei Mädchen jedoch langsamer. Möhring und ihre Kollegen vermuten, dass Jungen womöglich mehr „räumliche Sprache“ hören und typische Jungen-Spielsachen oft das räumliche Denken fördern, während auf Mädchen ausgerichtete Spielsachen vor allem soziale Fertigkeiten ansprechen. Hinzu kommt, dass Kinder womöglich die Erwartungshaltung Erwachsener verinnerlichen und damit aufwachsen, Klischees zu entsprechen – wie zum Beispiel dem Klischee, dass Frauen im räumlichen Denken und Mathematik schlechter abschneiden.