Kinderreport 2026: Mehr Gerechtigkeit für alle Kinder

Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern mehr Chancengerechtigkeit, bessere Unterstützung und echte Mitbestimmung in Kitas und Schulen

Deutschland diskutiert seit Jahren über Bildungsprobleme, Lehrkräftemangel und soziale Ungleichheit. Der neue Kinderreport 2026 des Deutschen Kinderhilfswerkes macht nun erneut deutlich, wie groß der Handlungsbedarf tatsächlich ist. Besonders bemerkenswert: Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche selbst fordern umfangreiche Reformen, damit Bildungschancen künftig weniger von Herkunft, Armut oder Wohnort abhängen.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Kinderreports steht das Thema „Chancengerechte Bildung“. Grundlage sind repräsentative Befragungen von mehr als 1.000 Erwachsenen sowie über 1.000 Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 17 Jahren.

Die Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Bild: Kinder und Erwachsene wünschen sich ein gerechteres Bildungssystem, mehr Unterstützung im Schulalltag und bessere Möglichkeiten zur Mitbestimmung.

Bildung darf nicht vom Wohnort abhängen

Besonders groß ist die Zustimmung zu einheitlichen Bildungsstandards in ganz Deutschland. 91 Prozent der Erwachsenen sprechen sich dafür aus, dass Kinder unabhängig vom Bundesland vergleichbare Bildungsbedingungen erhalten. Auch bei den Kindern und Jugendlichen selbst ist die Zustimmung hoch: 87 Prozent wünschen sich gleiche Regeln und gleiche Chancen an allen Schulen.

Ebenso deutlich fällt die Forderung nach kostenfreier Bildung aus. 90 Prozent der Erwachsenen halten eine kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Schule einschließlich Lern- und Unterrichtsmaterialien für wichtig. Bei Kindern und Jugendlichen sagen sogar 88 Prozent, dass Kitas, Schulen und Schulmaterialien kostenlos sein sollten.

Der Kinderreport macht damit sichtbar, wie stark das Thema Bildungsgerechtigkeit inzwischen auch im Alltag junger Menschen angekommen ist.

Mehr Fachkräfte und Unterstützung im Alltag

Besonders alarmierend ist der Blick auf die Situation in Schulen und Kitas. Viele Befragte sehen vor allem den Personalmangel als zentrales Problem. 93 Prozent der Erwachsenen halten zusätzliches und qualifiziertes Personal an Schulen und Kitas für notwendig, um pädagogische Fachkräfte zu entlasten.

Auch Kinder und Jugendliche erleben offenbar, dass Lehrkräfte häufig überlastet sind. Rund zwei Drittel der Befragten wünschen sich mehr Erwachsene an Schulen, damit Lehrkräfte mehr Zeit für Unterricht und Unterstützung haben.

Der Kinderreport fordert deshalb eine umfassende Fachkräfteoffensive. Nach Einschätzung des Deutschen Kinderhilfswerkes fehlen bundesweit mindestens 125.000 Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung. Gleichzeitig brauche es bessere Ausbildungsbedingungen und eine langfristige finanzielle Absicherung.

Sprachförderung und Schulsozialarbeit gewinnen an Bedeutung

Besonders große Zustimmung erhalten Maßnahmen zur direkten Unterstützung sozial benachteiligter Kinder. 94 Prozent der Erwachsenen halten verbindliche Lern- und Sprachförderangebote für wichtig. Auch bei Kindern und Jugendlichen stehen Sprach- und Lernförderung ganz oben: 88 Prozent wünschen sich zusätzliche Unterstützung beim Lernen und beim Deutschlernen.

Zugleich zeigt der Bericht, wie wichtig Schulsozialarbeit und psychosoziale Beratung inzwischen geworden sind. 87 Prozent der Erwachsenen sprechen sich für flächendeckende Schulsozialarbeit aus. Viele Kinder wünschen sich mehr Ansprechpersonen in Schulen, die helfen können, wenn Probleme auftreten.

Der Kinderreport macht damit deutlich, dass Bildung heute weit mehr umfasst als Unterricht allein. Kinder brauchen offenbar nicht nur Wissen, sondern auch Begleitung, Unterstützung und verlässliche Beziehungen.

Kinder wollen Demokratie lernen – und mitbestimmen

Ein besonders bemerkenswertes Ergebnis betrifft die Demokratiebildung. 94 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen halten es für wichtig, in der Schule zu lernen, wie Demokratie funktioniert und wie Menschen fair miteinander umgehen.

Auch verbindliche Mitbestimmungsmöglichkeiten stoßen auf große Zustimmung. 88 Prozent der Kinder und Jugendlichen möchten bei Regeln oder Projekten in der Schule mitentscheiden können.

Die Erwachsenen sehen das ähnlich. 88 Prozent halten verbindliche Demokratiebildung in Schulen für wichtig. Rund zwei Drittel sprechen sich zudem für feste Mitbestimmungsrechte von Schülerinnen und Schülern im Schulalltag aus.

Der Kinderreport knüpft damit an frühere Untersuchungen an, nach denen Beteiligung und Mitbestimmung die Resilienz von Kindern stärken und gesellschaftliche Teilhabe fördern können.

Bildung ist Kinderrecht

Das Deutsche Kinderhilfswerk erinnert im Bericht ausdrücklich daran, dass Bildung ein grundlegendes Kinderrecht ist. Die UN-Kinderrechtskonvention verpflichte Bund und Länder dazu, allen Kindern diskriminierungsfreien Zugang zu hochwertiger Bildung zu ermöglichen.

Tatsächlich hängen Bildungschancen in Deutschland nach wie vor stark von sozialer Herkunft, Wohnort oder Aufenthaltsstatus ab. Der Kinderreport fordert deshalb umfangreiche Investitionen in Kitas, Schulen und außerschulische Bildungsangebote.

Dazu gehören unter anderem:

  • mindestens 400.000 zusätzliche Kita-Plätze,
  • bundesweit verbindliche Qualitätsstandards,
  • multiprofessionelle Teams an Schulen,
  • bessere Ganztagsangebote,
  • stärkere Förderung sozial benachteiligter Regionen,
  • sowie ein sofortiger Bildungszugang für geflüchtete Kinder.

Kinder sehen die Probleme sehr genau

Auffällig am Kinderreport 2026 ist vor allem, wie differenziert Kinder und Jugendliche selbst auf Bildung blicken. Sie wünschen sich nicht nur bessere Lernbedingungen, sondern auch mehr Fairness, Unterstützung und Beteiligung.

Der Bericht zeigt damit auch: Kinder nehmen gesellschaftliche Ungleichheiten sehr genau wahr. Und sie formulieren erstaunlich klar, was sich verändern müsste.

Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Botschaften dieses Kinderreports: Bildungsgerechtigkeit ist längst kein abstraktes politisches Thema mehr. Für viele Kinder entscheidet sie ganz konkret darüber, wie sicher, unterstützt und zuversichtlich sie ihre eigene Zukunft erleben.

Quelle

Deutsches Kinderhilfswerk (2026): Kinderreport Deutschland 2026 – Chancengerechte Bildung. Zusammenfassung der repräsentativen Befragungen von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.dkhw.de/informieren/unsere-themen/kinderrechte/kinderreport/




Weltkindertag 2026: Starke Kinder, starke Zukunft!

kinder auf berg gegen das licht

UNICEF und Deutsches Kinderhilfswerk fordern mehr Schutz, Beteiligung und Investitionen in junge Generation

Der Weltkindertag 2026 steht unter einem klaren und kraftvollen Leitmotiv: „Starke Kinder, starke Zukunft!“. Mit diesem Motto rufen UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk Politik und Gesellschaft dazu auf, die Rechte von Kindern und Jugendlichen konsequenter zu stärken, ihren Schutz auszubauen und insbesondere ihre mentale Gesundheit nachhaltig zu fördern.

Junge Generation unter wachsendem Druck

Kriege, die Folgen des Klimawandels sowie wirtschaftliche Krisen prägen die Lebensrealität vieler Familien – in Deutschland ebenso wie weltweit. Diese Entwicklungen hinterlassen spürbare Spuren bei Kindern und Jugendlichen. Zukunftssorgen, Unsicherheit und soziale Belastungen wirken sich zunehmend auf ihre psychische Gesundheit aus.

Umso wichtiger ist es, junge Menschen mit gezielten Investitionen in Bildung, Gesundheitsversorgung und Präventionsangebote zu unterstützen. Ziel ist es, sie zu resilienten, selbstbewussten Gestalterinnen und Gestaltern der Gesellschaft von morgen zu machen.

Ein zentraler Aspekt dabei ist die stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen – insbesondere dann, wenn diese ihre eigene Zukunft unmittelbar betreffen.

Klare Forderungen an Politik und Gesellschaft

Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, betont: Eine starke Zukunft für alle hänge entscheidend davon ab, wie sehr Kinder heute gestärkt würden. Je fragiler das Leben von Kindern sei, desto fragiler werde auch die Welt insgesamt. Das Motto des Weltkindertags 2026 verstehe sich daher als gemeinsamer Kraftakt für eine gerechte und stabile Zukunft.

Auch Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutsches Kinderhilfswerk, fordert ein Umdenken in der politischen Debatte. Die Interessen junger Menschen würden in Deutschland häufig vernachlässigt. Kinderrechte müssten als vorrangiger Gesichtspunkt politischen Handelns endlich konsequent berücksichtigt werden. Dazu gehöre insbesondere die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, damit das Wohl von Kindern bei allen staatlichen Entscheidungen verbindlich mitgedacht werde.

Bundesweite Mitmach-Aktion zum Weltkindertag 2026

Unter dem Motto „Starke Kinder, starke Zukunft!“ planen UNICEF Deutschland und das Deutsches Kinderhilfswerk zum 20. September 2026 eine gemeinsame bundesweite Mitmach-Aktion. Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Forderungen von Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland.

Darüber hinaus sind zahlreiche lokale Initiativen geplant – von Demonstrationen über Feste bis hin zu Informations- und Bildungsaktionen. Ziel ist es, Menschen im ganzen Land für Kinderrechte, Chancengleichheit und eine nachhaltige Zukunft zu mobilisieren.

Hintergrund: Bedeutung des Weltkindertags

Der Weltkindertag geht auf eine Empfehlung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1954 zurück. Ziel war es, weltweit einen Tag einzuführen, der den Einsatz für Kinderrechte stärkt, die Freundschaft zwischen jungen Menschen fördert und Regierungen zur Unterstützung der internationalen Kinderhilfsarbeit aufruft.

Heute wird der Weltkindertag in mehr als 145 Staaten begangen – wenn auch an unterschiedlichen Terminen. In Deutschland findet er traditionell am 20. September statt. Seit 1989 sind die Rechte von Kindern zudem durch die UN-Kinderrechtskonvention völkerrechtlich verbindlich festgeschrieben.

Mit dem Motto „Starke Kinder, starke Zukunft!“ setzen die Initiatoren 2026 ein deutliches Signal: Die Stärkung der jungen Generation ist keine Option, sondern Voraussetzung für eine gerechte, demokratische und zukunftsfähige Gesellschaft.




2026 muss zum Jahr der Kinderrechte nicht nur in Deutschland werden

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert Politik und Gesellschaft auf, Kinderrechte endlich konsequent umzusetzen – in Gesetzgebung, Verwaltung, Bildung und Alltag

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Staat und Zivilgesellschaft dazu auf, das Jahr 2026 gezielt unter das Zeichen der Kinderrechte zu stellen. Anlass ist unter anderem der aktuelle Kinderrechte-Index, der deutlich macht: Die UN-Kinderrechtskonvention wird in Deutschland nach wie vor nur unzureichend umgesetzt.

„Das Kindeswohl wird in Politik, Verwaltung und Rechtsprechung noch immer nicht ausreichend berücksichtigt“, betont DKH-Präsident Thomas Krüger.

Mehr als 36 Jahre nach Verabschiedung der Konvention seien die Rechte von Kindern zwar anerkannt – aber noch längst nicht durchgängig handlungsleitend.

Kinder als eigenständige Persönlichkeiten ernst nehmen

Zentral für das Deutsche Kinderhilfswerk ist die Sicht auf Kinder als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten:

  • Recht auf Schutz
  • Recht auf Förderung und Entwicklung
  • Recht auf Beteiligung
  • Recht auf Gehör in allen sie betreffenden Angelegenheiten

Kinder müssten nicht nur geschützt, sondern aktiv beteiligt werden — in Familie, Schule, Kommune und Gesellschaft. Beteiligung sei kein „Nice-to-have“, sondern ein Kern demokratischer Bildung.

„Demokratie zu lernen heißt, Demokratie zu erleben — auch und gerade für Kinder“, so Krüger.

Bildungsbenachteiligung bleibt strukturelles Problem

Besonders kritisch sieht das Deutsche Kinderhilfswerk die weiterhin großen Bildungsungleichheiten. Kinder aus armutsbetroffenen Familien hätten nach wie vor deutlich schlechtere Bildungs- und Teilhabechancen.

Trotz jahrelanger Debatten seien hier kaum substanzielle Fortschritte erzielt worden — mit langfristigen Folgen für gesellschaftliche Teilhabe und Chancengerechtigkeit.

Kinderrechte gehören ins Grundgesetz

Ein zentrales politisches Ziel bleibt die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Diese sollen dort als eigenständige Rechte verankert werden — ergänzend zu den Elternrechten und klar gegenüber dem Staat gerichtet.

Gefordert wird:

  • ein eigener Passus zu Kinderrechten im Grundgesetz
  • Vorrang des Kindeswohls bei staatlichen Entscheidungen
  • breite parteiübergreifende Unterstützung
  • Einbindung der Zivilgesellschaft in das Gesetzgebungsverfahren

„Kinderrechte brauchen eine starke rechtliche Grundlage — und eine breite gesellschaftliche Allianz“, so Krüger.

2026 als Signaljahr für Kinder und ihre Rechte

Mit dem Aufruf, 2026 zum „Jahr der Kinderrechte“ zu machen, verbindet das Deutsche Kinderhilfswerk die Hoffnung auf:

  • mehr öffentliche Aufmerksamkeit für Kinderrechte
  • verbindlichere politische Entscheidungen
  • stärkere Beteiligung von Kindern an gesellschaftlichen Prozessen
  • langfristige strukturelle Verbesserungen für Kinder und Familien

Kinder seien nicht nur die Zukunft der Gesellschaft — sondern vor allem ihre Gegenwart.




Kinder wollen mitreden – warum Mitbestimmung in der Medizin so wichtig ist

Kindergesundheitsbericht 2025 weist auf Mitbestimmungsrecht von Kindern und Jugendlichen bei medizinischen Fragen hin

Kinder und Jugendliche möchten verstehen, was mit ihrer Gesundheit geschieht, und sie wollen an Entscheidungen beteiligt werden. Darauf weist der aktuelle Kindergesundheitsbericht 2025 der Stiftung Kindergesundheit hin. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von 1.006 Eltern sowie ihren Kindern im Alter von 8 bis 17 Jahren.

Kinder sind mehr als passive Patientinnen und Patienten

Kinder sollten im medizinischen Alltag nicht nur „mitbehandelt“, sondern ernsthaft einbezogen werden. Nach Einschätzung der Stiftung Kindergesundheit profitieren sie deutlich davon, wenn sie altersgerecht informiert werden und echte Mitsprache erleben. Dieses Beteiligungsrecht ist in der UN-Kinderrechtskonvention verankert und gilt ausdrücklich auch für Fragen der Gesundheitsversorgung.

Mitbestimmung bedeutet dabei nicht, Kinder zu überfordern. Vielmehr geht es darum, ihnen zuzuhören, ihre Fragen ernst zu nehmen und Entscheidungen verständlich zu erklären.

Was Kinder heute beim Arzt erleben

Die gemeinsam mit dem forsa-Institut durchgeführte Befragung zeigt zunächst ein überwiegend positives Bild. Fast alle Kinder wussten vor ihrem letzten Arztbesuch, warum sie dort waren. Die große Mehrheit fühlte sich ernst genommen, viele erhielten Erklärungen zu Untersuchungen und Behandlungen. Auffällig ist, dass sich die Einschätzungen von Kindern und Eltern kaum unterscheiden.

Gleichzeitig macht die Befragung aber auch deutlich, dass die Beteiligung häufig begrenzt bleibt: Rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen berichtet, beim Arzt nur wenig oder eher wenig mitentscheiden zu können. Mehr als die Hälfte dieser Kinder wünscht sich ausdrücklich mehr Mitsprache. Auch viele Eltern sehen hier deutlichen Verbesserungsbedarf.

Was Kinder vermissen

Besonders aufschlussreich sind die Hinweise der Kinder selbst. Fast die Hälfte gibt an, dass einfachere und verständlichere Erklärungen helfen würden, medizinische Entscheidungen besser nachzuvollziehen. Viele wünschen sich außerdem, dass Ärztinnen und Ärzte häufiger direkt mit ihnen sprechen und sich mehr Zeit für ihre Fragen nehmen.

Jüngere Kinder berichten diese Bedürfnisse häufiger als ältere Jugendliche. Mädchen äußern öfter den Wunsch nach mehr Zeit für Rückfragen. Die Ergebnisse zeigen: Kinder wissen sehr genau, was sie brauchen – wenn man sie fragt.

Warum Mitbestimmung wirkt

Partizipation ist mehr als eine freundliche Geste. Kinder, die in Entscheidungen einbezogen werden, entwickeln ein besseres Verständnis für ihre eigene Gesundheit. Sie erleben weniger Angst, fassen mehr Vertrauen zum medizinischen Personal und können Empfehlungen leichter nachvollziehen und mittragen.

Mitbestimmung stärkt zudem das Gefühl von Selbstwirksamkeit – eine wichtige Grundlage für langfristige Gesundheitskompetenz und einen verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Körper.

Wo es noch hakt

Aus Sicht der Eltern liegen die größten Hindernisse für mehr Beteiligung darin, dass sich Kinder nicht trauen, Fragen zu stellen, Gespräche vor allem mit den Erwachsenen geführt werden oder medizinische Inhalte für Kinder schwer verständlich sind. Auch Zeitmangel in Arztpraxen spielt eine Rolle.

Der Bericht macht deutlich: Neben strukturellen Rahmenbedingungen ist vor allem eine Haltung gefragt, die Kinder als ernstzunehmende Gesprächspartner wahrnimmt.

Wie Eltern die Beteiligung ihrer Kinder stärken können

Der Kindergesundheitsbericht 2025 gibt Eltern konkrete Hinweise, wie sie die Teilhabe ihrer Kinder unterstützen können – etwa durch eine altersgerechte Vorbereitung auf Arztbesuche, das Ermutigen zur eigenen Wortmeldung oder kleine Wahlmöglichkeiten während der Untersuchung. Auch eine gemeinsame Nachbesprechung hilft Kindern, ihre Erfahrungen einzuordnen und stärkt ihr Selbstvertrauen.

Gute Voraussetzungen für mehr Mitbestimmung

Der Bericht zeigt auch Anlass zur Zuversicht: In vielen Arztpraxen und Kliniken sind bereits gute Grundlagen vorhanden. Mit klarer Sprache, verständlicher Kommunikation und der bewussten Ansprache von Kindern kann Mitbestimmung im medizinischen Alltag weiter gestärkt werden – gemeinsam von medizinischem Personal und Eltern.




Kinderrechte-Index 2025: Große Lücken bei Umsetzung in Deutschland

Neue Analyse zeigt: Kinderrechte hängen stark vom Wohnort ab

Der „Kinderrechte-Index 2025“ des Deutschen Kinderhilfswerkes legt offen, wie unterschiedlich die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ausfällt. Das Ergebnis: Viele Bundesländer haben erheblichen Nachholbedarf – und kein Land setzt die Kinderrechte umfassend um. Besonders deutlich wird, wie stark die Chancen von Kindern weiterhin vom Wohnort abhängen.

Wer liegt vorn – und wer nicht?

Im Gesamtranking schneiden Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen überdurchschnittlich ab.
Im Mittelfeld liegen Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen.
Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt bilden das Schlusslicht und bleiben unter dem Durchschnitt.

Der Index basiert auf 101 Indikatoren, die zentrale Kinderrechte abbilden: Beteiligung, Schutz, Gesundheit, Lebensstandard, Bildung sowie Freizeit, Spiel und kulturelle Teilhabe.

Kinderbeteiligung: Große Unterschiede zwischen den Ländern

Beim Recht auf Beteiligung – etwa in Schule, Justiz oder Politik – liegen Bremen, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen vorn.
Viele andere Länder haben ihre Beteiligungsrechte seit 2019 zwar verbessert, aber von flächendeckenden Mitbestimmungsstrukturen sind sie weit entfernt.

Schutz und Prävention: Fortschritte – aber nicht überall

Das Recht auf Schutz, das sowohl präventiven Kinderschutz als auch die Behandlung von Verdachtsfällen umfasst, wird besonders gut in Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein umgesetzt.
Trotz positiver Entwicklungen bleibt eine zentrale Erkenntnis: Ein wirksamer Kinderschutz darf nicht vom Bundesland abhängen.

Gesundheit: Zugang und Prävention weiter ungleich verteilt

Beim Recht auf Gesundheit gehören Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Sachsen und Thüringen zur Spitze.
Der Index zeigt jedoch, dass flächendeckend vergleichbare Gesundheitsangebote – von der Vorsorge über Prävention bis hin zur Versorgung – weiterhin fehlen.

Lebensstandard: Armut bleibt ein Kernproblem

Für die Umsetzung eines angemessenen Lebensstandards, der entscheidend für die Entwicklung von Kindern ist, wurden Baden-Württemberg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen am besten bewertet.
Gleichzeitig fordert das Kinderhilfswerk: Landesstrategien zur Kinderarmutsprävention müssen Standard werden.

Bildung: Infrastruktur und Chancengleichheit

Beim Recht auf Bildung liegen Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen an der Spitze.
Trotzdem bleibt der Zugang zu guter Bildung regional sehr unterschiedlich – von Kita-Plätzen bis zu schulischer Förderung.

Freizeit, Erholung und Kultur: Ein oft unterschätztes Kinderrecht

Das Recht auf Ruhe, Freizeit und kulturelle Teilhabe wird vor allem in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen gut umgesetzt.
Gerade dieser Bereich entscheidet laut Studie maßgeblich über die Lebensqualität und Resilienz von Kindern.

Ein föderaler Flickenteppich – und politischer Handlungsbedarf

Anne Lütkes, Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes, spricht von einem „föderalen Flickenteppich“:

Der Wohnort entscheidet vielfach darüber, wie gut Kinderrechte verwirklicht werden.

Sie betont: Die Umsetzung der Kinderrechte ist weniger eine Frage des Geldes als des politischen Willens.

Was nötig wäre

Der Kinderrechte-Index nennt zentrale Baustellen in allen Bundesländern:

  • ressortübergreifende Kinder- und Jugendpolitik
  • verbindliche Beteiligungsstrukturen
  • Ausbau psychosozialer Hilfen
  • Strategien zur Kinderarmutsprävention
  • eine kindgerechtere Justiz
  • bundesweites Monitoring mit besseren Daten

Gerade bei Gesundheit und Armut fehlen bislang ausreichend aufgeschlüsselte und kontinuierlich erhobene Informationen. Hier sei besonders der Bund gefordert, langfristige Forschung zu finanzieren.

So wurde der Index erstellt

Der Kinderrechte-Index 2025 kombiniert:

  • öffentliche Daten und eigene Erhebungen
  • eine Befragung von 3.218 Kindern und Jugendlichen
  • Rückmeldungen aller Landesministerien
  • Analysen zu Gesetzen, Institutionen, Programmen
  • Einschätzungen des Kinder- und Jugendbeirats des Deutschen Kinderhilfswerkes

Online verfügbar sind der Studienbericht, sechs Analysepapiere sowie Ländersteckbriefe unter: www.dkhw.de/kinderrechte-index




Recht auf Bildung: Geflüchtete Kinder bleiben zurück

kind bildung

Viele Kinder warten Monate oder Jahre auf Schulplätze – Kinderhilfswerk warnt: Deutschland verletzt Kinderrechte beim Schulzugang

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) schlägt Alarm: Geflüchtete Kinder und Jugendliche in Deutschland haben oft keinen rechtzeitigen Zugang zu Schulen. Laut einer aktuellen Analyse der Kinderrechtsorganisation wird die EU-Aufnahmerichtlinie, die einen Schulstart spätestens drei Monate nach Asylantrag vorsieht, vielfach nicht eingehalten. Stattdessen warten viele Betroffene monatelang, teilweise sogar mehrere Jahre, bevor sie eine Regelklasse besuchen dürfen.

Neue EU-Regeln: Höchstens zwei Monate Wartezeit

Mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), die noch vom Bundestag beschlossen werden muss, sollen die Fristen für den Schulzugang verkürzt werden. Künftig soll der Schulstart „so bald wie möglich“ erfolgen – längstens zwei Monate nach Asylantragsstellung. Zudem soll die Beschulung in Vorbereitungsklassen oder Übergangsangeboten auf höchstens einen Monat begrenzt werden.

Verletzung der UN-Kinderrechtskonvention

„Die Bundesrepublik Deutschland und die Länder haben sich mit Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet, das Recht auf Bildung für alle Kinder zu gewährleisten. Doch viele geflüchtete Kinder bleiben über Jahre hinweg in Übergangslösungen hängen und verpassen entscheidende Lernzeit“, erklärt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des DKHW. Das führe nicht nur zu Rechtsverletzungen, sondern auch zu erheblichen Nachteilen bei der Bildungsintegration.

Unbegleitete Minderjährige besonders betroffen

Besonders problematisch ist die Lage unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter. Während des sogenannten Clearingverfahrens haben sie meist gar keinen Zugang zur Schule. Obwohl gesetzlich nur fünf Wochen vorgesehen sind, dauert dieses Verfahren in vielen Bundesländern mehrere Monate. Damit bleibt fraglich, ob die Rechte dieser besonders schutzbedürftigen Gruppe eingehalten werden.

Fehlende Daten verschleiern das Ausmaß

Ein zentrales Problem ist laut DKHW der Mangel an verlässlichen Daten. Weder die Dauer der Wartezeiten zwischen Asylantrag und Schulaufnahme noch die tatsächliche Länge von Vorbereitungsklassen wird systematisch erfasst. Auch Informationen über den weiteren Bildungsverlauf geflüchteter Kinder fehlen fast vollständig. Ohne diese Daten könne weder überprüft werden, ob Vorgaben eingehalten werden, noch wie effektiv die Integration in die Regelklassen tatsächlich gelingt.

Appell an Bund, Länder und Kommunen

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert deshalb dringend eine gemeinsame Strategie, die sowohl einen schnelleren Zugang zum Bildungssystem als auch eine systematische Datenerhebung sicherstellt. „Investitionen in eine zügige Umsetzung des Rechts auf Bildung zahlen sich langfristig für Schulen und Gesellschaft aus“, betont Hofmann.

Hintergrund: Kinderrechte-Index

Die Analyse „Einschränkungen beim Recht auf Bildung: Geflüchtete Kinder bleiben auf der Strecke“ basiert auf einer Befragung der Landesregierungen und ist Teil des zweiten „Kinderrechte-Index“ des DKHW. Dieser vergleicht die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in den Bundesländern und wird im Dezember veröffentlicht.

👉 Die vollständige Analyse kann auf der Website des Deutschen Kinderhilfswerks heruntergeladen werden.




Der Deutsche Kinder- und Jugendpreis geht nach Berlin, Freiburg und Lübeck

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Das Deutsche Kinderhilfswerk zeichnet herausragende Projekte im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention aus

Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis werden Projekte gewürdigt, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Die Gewinner 2023 kommen aus Berlin, Freiburg und Lübeck. Sie erhalten ein Preisgeld von je 6000 Euro. Die „Lobenden Erwähnungen“, die mit 3.000 Euro dotiert sind, erhielten in diesem Jahr Projekte aus Berlin-Charlottenburg, Heidelberg und Wernigerode (Sachsen-Anhalt). Den mit 3.000 Euro prämierten Publikumspreis Europa-Park JUNIOR CLUB Award konnte sich das Projekt „Mensch-Beethoven!“ aus Wernigerode sichern.

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis ist der höchstdotierte bundesweite Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung. Partner ist der Europa-Park in Rust, wo der Preis heute verliehen wurde.

Partizipationsprojekt „Wir bringen Ringsleben zum Leben!“

Die Gewinnerprojekte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: „Wir bringen Ringsleben zum Leben!“ ist ein Partizipationsprojekt aus Berlin-Neukölln, das durch die Initiative junger Menschen entstanden ist. Und zum Ziel hat, Jugendliche zu empowern und ihnen eine Plattform zu geben. Dafür haben Jugendliche auf dem Parkplatz eines verlassenen Supermarktes gemeinsam mit Expertinnen und Experten eine Anlage für Open-Air-Veranstaltungen gebaut. Und zudem fünf Container, die vorher als „Tempohomes“ (Wohncontaineranlagen zur Unterbringung von Geflüchteten) genutzt worden waren, zu einem Gemeinschafts- und Kulturraum recycelt.

Projekt „Freiburg zockt!“

Das Projekt „Freiburg zockt!“ bietet Jugendlichen und dem Freiburger Oberbürgermeister einmal im Jahr die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe zu begegnen und direkt auszutauschen. Bei diesem Projekt werden gemeinsam Computerspiele gespielt, und die Jugendlichen können live im Chat Fragen an den Oberbürgermeister stellen. Dadurch ist das Format besonders niedrigschwellig, spricht Jugendliche, auch beteiligungsferne, direkt in ihrer Lebenswelt an und baut Brücken zwischen Jugend und Politik.

Der Theaterfilm „DIE EISDRACHEN“

Der Theaterfilm „DIE EISDRACHEN“ aus Lübeck setzt sich vor allem mit den Themen Freundschaft, Einsamkeit, Isolierung und Hoffnung auseinander. Gedreht wurde der Film unter der Leitung des Theaterkollektivs Mixed Pickles, das sich seit über 25 Jahren in Lübeck für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzt. Das Kollektiv startete das Projekt mit zehn Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 23 Jahren, die mehrheitlich eine Behinderung und aufgrund vielfältiger Zugangsbarrieren außerhalb dieses Projekts wenig Partizipations- und Teilhabemöglichkeiten an jugendtypischen Freizeitaktivitäten haben.

Herausragend im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention

„Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis zeichnen wir Projekte aus, die sich herausragend im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für die Umsetzung der Kinderrechte einsetzen. Dabei ist der Aspekt der umfangreichen Beteiligung der Kinder und Jugendlichen bei der Planung und Durchführung der Projekte zentrales Kriterium. Kinder und Jugendliche, die selbst aktiv sind, beteiligen sich auch als Erwachsene eher an der Gestaltung des Gemeinwesens. Mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird somit ein wesentlicher Grundpfeiler unserer Demokratie gestärkt“, betont Siegfried Barth, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Vergeben wurde der Preis in den Kategorien Solidarisches Miteinander, Politisches Engagement und Kinder- und Jugendkultur. Die Gewinnerinnen und Gewinner des 1. Platzes jeder Kategorie erhielten ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro. Außerdem gab es in jeder Kategorie eine lobende Erwähnung, die mit 3.000 Euro dotiert ist. Zusätzlich wurde der Europa-Park JUNIOR CLUB Award vergeben, der mit einem Preisgeld von 3.000 Euro gewürdigt wird.

Weitere Informationen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern sowie zu allen Nominierten finden Sie unter: www.dkhw.de/dkjp

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk e.V.




Familienrecht – Kindgerecht! Ein Podcast von DKHW und DIMR

familienrecht

Mit kinderrechtsbasierten Kriterien familiengerichtliche Verfahren anders gestalten

Wie können Kinderrechte nach der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) in familiengerichtlichen Verfahren garantiert werden? Was ist eine kindgerechte Anhörung? Warum sollten die am Verfahren beteiligten Akteurinnen kooperieren und wie kann ein Kind über seine Rechte bedarfsgerecht informiert werden? Welche Vorgaben gibt es in Bezug auf die Qualifikation und Fortbildung von Richterinnen? Wie weit sind wir in Deutschland bei der Umsetzung einer kindgerechten Justiz gekommen?

Diese und andere Fragen werden in der neuen Podcast-Reihe “Familienrecht-Kindgerecht!” des Deutschen Kinderhilfswerkes (DKHW) und des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) besprochen.

In sieben Folgen stellt die Podcasterin Ella Daum kinderrechtsbasierte Kriterien für das familiengerichtliche Verfahren vor. Dazu lässt sie in jeder Folge verschiedene Expert*innen zu Wort kommen. Diese geben einen Einblick in ihren Berufsalltag und erläutern, wie die Umsetzung einer kindgerechten Justiz hierzulande gut funktionieren kann. Die kinderrechtsbasierten Kriterien haben DKHW und DIMR auf Grundlage der UN-KRK und der Leitlinien des Europarates für eine kindgerechte Justiz erarbeitet.

Das DKHW und das DIMR setzen sich für ein Justizsystem ein, das die wirksame Umsetzung aller Kinderrechte gewährt. Und welches das Kindeswohl (Artikel 3 Absatz 1 UN-KRK) und die Beteiligung von Kindern (Artikel 12 UN-KRK) bei der Ausgestaltung von Verfahren in den Mittelpunkt stellt.

Das Pilotprojekt “Kinderrechtsbasierte Kriterien im familiengerichtlichen Verfahren” hat gezeigt, dass die Anwendung von Kriterien als unverbindliche Handlungsempfehlungen Verfahrensbeteiligte dabei unterstützen können, Verfahren kindgerechter auszugestalten. Ziel des Podcast ist es die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt sowie die Kriterien selbst flächendeckend bekannt zu machen und für ihre Anwendung zu werben. Er soll dazu beitragen, dass Verfahrensbeteiligte die „Kinderrechte im Ohr“ haben.

Der Podcast „Familienrecht – Kindgerecht!“ ist auf Spotify Familienrecht – Kindgerecht! | Podcast on Spotify und der DKHW-Webseite www.dkhw.de/podcast-familienrecht-kindgerecht kostenlos zu hören. 

Quelle: Deutsches Kinderhilfswerk / Deutsches Institut für Menschenrechte