Psychische Belastung steigt bei Schüler*innen wieder deutlich an

Deutsches Schulbarometer 2026 zeigt wachsenden Druck und soziale Unterschiede

Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erstmals seit dem Ende der Corona-Pandemie wieder zu. Das zeigt das aktuelle Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung, das auf einer repräsentativen Befragung von Schüler*innen und Eltern basiert.

Ein Viertel der befragten Schüler*innen gibt an, sich stark psychisch belastet zu fühlen. Damit steigt der Anteil nach einem zwischenzeitlichen Rückgang erneut an (2024: 21 Prozent, 2025: 25 Prozent).

Soziale Herkunft beeinflusst psychische Gesundheit deutlich

Die Daten verdeutlichen erhebliche Unterschiede je nach sozialem Hintergrund. Kinder aus einkommensschwachen Familien berichten deutlich häufiger von Belastungen:

  • 31 Prozent fühlen sich stark psychisch belastet
  • 29 Prozent erleben geringes schulisches Wohlbefinden
  • 36 Prozent bewerten ihre Lebensqualität als niedrig

Neben diesen Faktoren spielt auch der schulische Leistungsdruck eine zentrale Rolle. Fast die Hälfte aller Befragten empfindet diesen als hoch und gibt an, regelmäßig auch am Wochenende für die Schule lernen zu müssen.

Schulische Faktoren stehen im engen Zusammenhang mit Belastung

Die Studie zeigt klare Zusammenhänge zwischen schulischen Rahmenbedingungen und dem Wohlbefinden der Schüler*innen. Unterstützende Lehrkräfte, ein positives Klassenklima und Möglichkeiten zur Mitbestimmung wirken sich messbar auf die psychische Gesundheit aus.

Gleichzeitig bleibt die Belastung im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie erhöht und steigt weiter an. Parallel dazu sind viele Schulen weiterhin durch die Folgen der Pandemie sowie durch strukturelle Probleme wie den Lehrkräftemangel stark beansprucht.

Ein weiterer Aspekt ist die gestiegene Sensibilität für psychische Gesundheit: Belastungen werden heute häufiger wahrgenommen und benannt als in früheren Jahren.

Unterricht beeinflusst Wohlbefinden und Lernerfolg

Die Ergebnisse unterstreichen die zentrale Bedeutung des Unterrichts für das schulische Wohlbefinden. Entscheidend sind dabei vor allem:

  • wertschätzende Rückmeldungen
  • angemessene, individuell angepasste Anforderungen
  • effektive Nutzung der Lernzeit
  • ein respektvolles und unterstützendes Lernklima

Sowohl Überforderung als auch Langeweile wirken sich negativ auf das Wohlbefinden aus. Unterricht, der diese Faktoren berücksichtigt, steht in Zusammenhang mit besseren Lernleistungen und höherer Zufriedenheit.

Große Diskrepanz bei Mitbestimmung in der Schule

Ein deutliches Spannungsfeld zeigt sich beim Thema Partizipation. Drei Viertel der Schüler*innen wünschen sich mehr Einfluss auf Unterrichtsinhalte oder Prüfungsformate. Gleichzeitig geben rund 80 Prozent an, kaum Mitbestimmungsmöglichkeiten zu haben.

Auch bestehende Beteiligungsstrukturen werden kritisch gesehen: 43 Prozent der Befragten halten die Schülervertretung für wirkungslos.

Frühere Befragungen zeigen eine abweichende Einschätzung auf Seiten der Lehrkräfte: Mehr als die Hälfte bewertet die vorhandenen Mitbestimmungsmöglichkeiten als ausreichend.

Die Daten belegen einen klaren Zusammenhang: Schüler*innen, die an schulischen Entscheidungen beteiligt sind, berichten über ein höheres Wohlbefinden.

Mobbing bleibt weit verbreitet

Mobbing gehört weiterhin zum Alltag vieler Kinder und Jugendlicher. Ein Drittel der 11- bis 17-Jährigen erlebt mindestens einmal im Monat Schikanen durch Mitschüler*innen. Zwischen 4 und 10 Prozent sind sogar wöchentlich oder täglich betroffen.

Besonders häufig trifft es 14-Jährige, von denen 38 Prozent entsprechende Erfahrungen berichten. Dabei tritt Mobbing häufiger im direkten persönlichen Kontakt auf, wird jedoch zunehmend durch digitale Formen ergänzt.

Gleichzeitig zeigt sich ein Fortschritt in der Aufklärung: Vier von fünf Schüler*innen wissen, an wen sie sich im Fall von Mobbing wenden können.

Studiendesign und Hintergrund

Das Deutsche Schulbarometer wird seit 2019 regelmäßig von der Robert Bosch Stiftung durchgeführt. Für die aktuelle Ausgabe wurden zwischen Mai und Juni 2025 insgesamt 1.507 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren sowie jeweils ein Elternteil online befragt. Die Studie entstand in Kooperation mit der Universität Leipzig unter Beteiligung eines interdisziplinären Forschungsteams aus Psychologie, Bildungs- und Kommunikationswissenschaften.

Die nächste Erhebung ist für den Sommer 2026 angekündigt. Originalpublikation: https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/das-deutsche-schulbarometer

Quelle: Robert Bosch Stiftung / Universität Leipzig
Autorin der Pressemeldung: Susann Sika




Webinar: Spielen und Lernen sind untrennbar miteinander vernetzt

Webinar mit Prof. Dr. Armin Krenz zum Thema: Das Spiel der Kinder

Das kindliche Spiel ist – ebenso wie die Bewegung und das rhythmische Erleben – von ganz entscheidender Bedeutung für den Aufbau einer intrinsisch motivierten Selbstbildungstendenz im Kind.
Spiel ist daher keine Spielerei sondern bildet die Grundlage für die Selbst- und Weltendeckung, für die Entstehung von Neugierde (als Voraussetzung für ein Lernen), für den Aufbau einer Konzentrationsfertigkeit, eine Soziabilität und die Stabilisierung einer Schulfähigkeit. In dieser Veranstaltung geht es darum, das Spiel mit seinen 16 Spielformen in den Mittelpunkt der Elementarpädagogik zu rücken, um die hohe Wertigkeit des Spiels im Rahmen einer nachhaltigen Bildungsarbeit herauszustellen.

Termin:

Interaktives Zoom-Webinar am 13.04.2026 von 09:00 – ca. 12:00 Uhr.
Weitere Informationen zum Zugang, Ablauf und Organisation erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Zielgruppe:

Erzieher*innen, Lehrkräfte, Tagespflegepersonen sowie Fachkräfte aus der Jugendarbeit und weiteren pädagogischen Bereichen
Auch als Team-Fortbildung buchbar, Teilnahme dann am besten vor einem Beamer

Referent:

Prof. Dr. Armin Krenz: 1985 – 2015 als Wissenschaftsdozent Zulassung zur heilkundlich, psychologisch- therapeutischen Tätigkeit am Kieler Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik. Europaweit mit Seminaren, Vorträgen und Gastvorlesungen tätig. Ab 2011 zusätzlich eine Honorarprofessur in Bukarest (bis 2015). Ab 2013 auch als Gastdozent am Moskauer „Institut für ethnokulturelle Bildung“ sowie an der psychologischen und pädagogischen Fakultät der Staatlichen Landesuniversität Moskau. Sein Schriftenverzeichnis umfasst neben 30 Fachbüchern rund 800 Buchrezensionen und 600 Beiträge in Fachzeitschriften.

Preis / Teilnehmer

67,00 €
Diese Maßnahme ist gemäß § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Umsatzsteuer befreit.
Nach dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnehmerbescheinigung über 4 Stunden (UE)

Anmeldung:

Buchen Sie Ihre Fortbildung direkt und einfach online. www.BB-Ankum.de


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Spiel ist kein Luxus – sondern Grundlage

Das Spiel verliert in Kitas zunehmend an Bedeutung – verdrängt durch Förderprogramme, Zeitdruck und steigende Anforderungen. Doch ohne Spiel fehlt Kindern die Basis für Selbstbildung und gesunde Entwicklung. Dieses Buch zeigt fundiert und praxisnah, warum Spiel unverzichtbar ist – und wie eine lebendige Spielpädagogik Kinder ins Zentrum rückt.

Armin Krenz
Spiel und Selbstbildung
Kitas brauchen eine pädagogische Revolution
Softcover: 176 Seiten
ISBN: 9783963046162
22 €




Kennt ihr Blauland? Wenn eine Farbe plötzlich nicht mehr reicht

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Ein zeitloses Bilderbuch über Veränderung, Vielfalt und den Mut, Neues zuzulassen.

In Blauland ist alles blau. Die Häuser, die Bäume, das Meer – selbst die Menschen kennen nur diese eine Farbe. Vielfalt existiert nicht, und niemand stellt die vertraute Ordnung infrage.

Doch eines Tages geschieht etwas Unerwartetes: Eine neue Farbe taucht auf – und verändert nach und nach den Blick auf die Welt. Was zunächst fremd erscheint, wird Schritt für Schritt Teil einer neuen Wirklichkeit. Blauland beginnt sich zu wandeln.

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Kennt ihr Blauland? erzählt in klaren Bildern und mit großer erzählerischer Ruhe davon, wie Veränderung entsteht und wie bereichernd es sein kann, sich auf Neues einzulassen. Das Bilderbuch macht erfahrbar, dass Unterschiede nicht trennen müssen, sondern neue Perspektiven eröffnen.

Gerade heute, in einer Zeit, in der Fragen von Vielfalt, Offenheit und Zusammenleben eine große Rolle spielen, entfaltet die Geschichte eine besondere Aktualität. Ohne zu belehren, regt sie Kinder dazu an, über eigene Sichtweisen nachzudenken und neugierig auf das Unbekannte zu bleiben.

Der lange Zeit vergriffene Klassiker ist nun endlich wieder erhältlich. Ein zeitloses Bilderbuch für Kita, Grundschule und Familie, das Gespräche anstößt und zum Weiterdenken einlädt.

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Tina Rau
Kennt ihr Blauland?

Kreatives Bilderbuch über Vielfalt und Toleranz für Kinder ab 3
Hardcover, 22 x 22cm
36 Seiten, durchgehend farbig
Ab 3 Jahre
ISBN 978-3-96304-057-3
25 € [D], 25,70 [A]
Warengruppe: 1211
Erzählerische Bilderbücher




Ausgezeichnet von spiel gut: Butterflies

butterflies

Butterflies: Ausgezeichnetes Schiebepuzzle mit spiel gut Siegel

Wer kennt sie nicht, die Schiebepuzzles, auch Zauberpuzzles genannt, bei denen die Zahlen 1 bis 15 in die richtige Reihenfolge verschoben werden müssen.

Eine interessante und abwechslungsreiche Variante gibt es nun mit dem Spiel Butterflies. Das Puzzle besteht aus acht Puzzleteilen mit je zwei Seiten: eine Seite mit einer Abbildung einer Schmetterlingshälfte und eine leere Seite. Das Aufgabenheft gibt die Startposition vor, wie die Teile bzw. Kacheln auf dem Spielbrett mit neun Feldern gelegt werden. Durch Verschieben versuchen die Spielenden, die passenden Schmetterlingshälften zusammenzubringen. Bei der ersten Aufgabe geht das noch relativ einfach, denn es sind nur zwei Schmetterlinge zu vervollständigen. Doch die Aufgaben der insgesamt 48 Herausforderungen, werden immer anspruchsvoller. Die Kacheln lassen sich umdrehen, so dass mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad immer mehr halbierte Schmetterlinge zu sehen sind. Beim Verschieben muss geknobelt und vorrausschauend gedacht werden. Falls es nicht gelingt, findet sich die Lösung im Aufgabenheft. Zum Spielbrett gibt es einen Deckel, so sind alle Steine und das Aufgabenheft kompakt auch für unterwegs verpackt. 

Material: 8 Puzzleteile, Spielbrett mit Deckel (ABS), Aufgabenheft. 24,5*17,5*5 cm.

Ein Knobelspiel das Kinder und Erwachsene gleichermaßen fordert und das von der thematischen Umsetzung bis zur Idee der Aufbewahrbox gelungen ist. spiel gut ausgezeichnet!

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Butterflies
Preis: ca. 20 €
Alter: 6 – 99 Jahre
Marke: SmartGames
Hersteller: SMART Toys and Games GmbH




Warum Bildungschancen oft schon in der frühen Kindheit entschieden werden

Eine neue Langzeitstudie zeigt, wie stark soziale Herkunft Kompetenzen, Noten und Bildungsentscheidungen über den gesamten Bildungsweg hinweg beeinflusst

Dass Kinder mit unterschiedlichen sozialen Voraussetzungen auch unterschiedliche Bildungschancen haben, ist seit vielen Jahren bekannt. Eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) zeigt nun jedoch erstmals besonders umfassend, wie sich diese Unterschiede über den gesamten Bildungsweg hinweg entwickeln – von der frühen Kindheit bis zum Übergang in Studium oder Beruf.

Die Untersuchung stützt sich auf Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und analysiert den Einfluss sozialer Herkunft auf Kompetenzen, Bildungsentscheidungen und schulische Bewertungen. Die Forschenden Marcel Helbig, Claudia Karwath und Corinna Kleinert betrachten dabei nicht nur einzelne Bildungsphasen, sondern verfolgen Bildungsbiografien über viele Jahre hinweg.

Das zentrale Ergebnis der Studie: Bildungsungleichheiten entstehen bereits im frühen Kindesalter und bleiben über lange Zeit erstaunlich stabil. Früh auftretende Unterschiede werden im Verlauf der Schulzeit selten vollständig ausgeglichen.

Frühe Unterschiede bei Betreuung und Kompetenzen

Bereits in den ersten Lebensjahren zeigen sich Unterschiede in der Nutzung frühkindlicher Bildungsangebote. Im zweiten Lebensjahr nehmen vor allem Kinder von Eltern mit hohem beruflichem Status häufiger außerfamiliäre Betreuung in Anspruch. In den darauffolgenden Jahren gewinnt zunehmend das Bildungsniveau der Eltern an Bedeutung.

Kinder aus Familien mit niedrigerem Bildungsniveau besuchen vor dem vierten Lebensjahr deutlich seltener eine Kindertageseinrichtung. Dadurch entstehen bereits früh Unterschiede in der Förderung von Sprache, Denken und sozialem Lernen.

Diese frühen Unterschiede spiegeln sich auch in den Kompetenzen wider. Schon im Kleinkindalter zeigen sich systematische Unterschiede im Wortschatz sowie in ersten mathematischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten. Bis zum Schuleintritt vergrößern sich diese Unterschiede weiter.

Auch im weiteren Bildungsweg bleiben sie sichtbar. Unterschiede zeigen sich unter anderem bei Lesekompetenzen, mathematischen Leistungen sowie digitalen Fähigkeiten.

Am Ende der Grundschule gehört beispielsweise nur etwa jedes achte Kind aus unteren sozialen Schichten zu den leistungsstärksten Schülerinnen und Schülern in Mathematik, während es bei Kindern aus privilegierten Familien rund 40 Prozent sind.

Übergänge im Bildungssystem verstärken Ungleichheiten

Besonders deutlich treten soziale Unterschiede an entscheidenden Übergängen im Bildungssystem hervor. Der Wechsel von der Grundschule in eine weiterführende Schule gilt dabei als eine zentrale Weichenstellung.

Hier zeigt sich, dass Kinder aus sozial privilegierten Familien häufiger bessere Noten erhalten, selbst wenn ihre Kompetenzen vergleichbar sind mit denen anderer Kinder.

Auch bei Gymnasialempfehlungen lassen sich Unterschiede feststellen. Schülerinnen und Schüler aus Familien mit niedrigem beruflichem Status oder niedrigerem Bildungsniveau werden bei gleichen Leistungen seltener für das Gymnasium empfohlen.

Neben schulischen Bewertungen spielen auch die Entscheidungen der Eltern eine wichtige Rolle. Familien mit höherem sozialen Status melden ihre Kinder häufiger am Gymnasium an – selbst dann, wenn keine entsprechende Empfehlung vorliegt.

Diese Kombination aus institutionellen Entscheidungen, schulischen Bewertungen und familiären Strategien trägt dazu bei, dass sich Bildungsunterschiede im Laufe der Schulzeit weiter verfestigen.

Studienchancen stark von sozialer Herkunft abhängig

Auch im weiteren Verlauf der Schulzeit bleiben die Unterschiede deutlich sichtbar. Zwar verringern sich einige Unterschiede beim Übergang in die gymnasiale Oberstufe, dennoch bleibt der Abstand zwischen sozialen Gruppen groß.

Am Ende der Schulzeit erreichen Jugendliche aus privilegierten Familien deutlich häufiger die (Fach-)Hochschulreife. Während mehr als drei Viertel der Jugendlichen aus hohen sozialen Schichten eine Studienberechtigung erlangen, gelingt dies nur etwa einem Drittel der Jugendlichen aus niedrigeren sozialen Schichten.

Besonders bemerkenswert ist ein weiterer Befund der Studie: Selbst bei vergleichbaren schulischen Kompetenzen haben Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien ein höheres Risiko, maximal einen Hauptschulabschluss zu erreichen.

Der Bildungssoziologe Marcel Helbig weist darauf hin, dass dieser Befund dem grundlegenden Leistungsprinzip moderner Bildungssysteme widerspricht. Eigentlich sollten schulische Abschlüsse in erster Linie die tatsächlich erworbenen Kompetenzen widerspiegeln.

Migration spielt eine geringere Rolle als soziale Lage

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Studie betrifft den Migrationshintergrund. Häufig wird vermutet, dass Kinder mit Migrationsgeschichte besonders stark benachteiligt sind.

Die Untersuchung zeigt jedoch ein differenzierteres Bild. Bei vergleichbaren sozialen Voraussetzungen werden Kinder mit Migrationshintergrund weder schlechter bewertet noch systematisch benachteiligt.

Niedrigere Schulabschlüsse lassen sich vor allem durch die sozioökonomische Lage der Familien erklären – etwa geringere finanzielle Ressourcen oder ein niedrigeres Bildungsniveau der Eltern.

Langzeitstudie eröffnet neue Perspektiven

Die Studie „Von der Kita bis zur Uni: Wie soziale Ungleichheiten unseren Bildungsweg beeinflussen“ zeichnet damit ein deutlich umfassenderes Bild von Bildungsungleichheiten als punktuelle Leistungsstudien wie PISA oder der IQB-Bildungstrend.

Durch die Langzeitperspektive des Nationalen Bildungspanels lassen sich erstmals entscheidende Phasen identifizieren, in denen sich Bildungsunterschiede besonders stark ausprägen. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung auch, an welchen Stellen im Bildungssystem Ansatzpunkte für mehr Chancengerechtigkeit liegen könnten.

Die Ergebnisse machen deutlich: Zwischen dem gesellschaftlichen Anspruch auf gleiche Bildungschancen und der Realität vieler Bildungsbiografien besteht weiterhin eine erhebliche Lücke.

Quelle:

Helbig, M.; Karwath, C.; Kleinert, C.: Von der Kita bis zur Uni: Wie soziale Ungleichheiten unseren Bildungsweg beeinflussen.
Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi), https://www.waxmann.com/buecher/?tx_p2waxmann_buchliste%5bbuchnr%5d=200016&tx_p2waxmann_buchliste%5baction%5d=show

Link zur Kurzfasasung: https://www.lifbi.de/Portals/2/Publikationen/Transferberichte/LIfBi%20Forschung%20kompakt/LIfBi-Forschung-kompakt%20_07_Soziale%20Ungleichheiten.pdf




Ein Bildwörterbuch für die Sprachbildung

Kinderbuchautorin Daniela Kulot erzählt, wie sie an ihr Bildwörterbuch herangegangen ist und was es kleinen Kindern, die sich die Welt und die Sprache erschließen, mitgeben kann:

»Als der Verlag die Idee an mich herantrug, ein Bildwörterbuch zu kreieren, dachte ich, das ist doch ein Ding der Unmöglichkeit. Wie kann man denn in einem Bilderbuch mit nur 14 Seiten die Welt erklären? Ich ließ mir die Idee trotzdem immer wieder durch den Kopf gehen, und dann kam der Punkt, an dem ich sagte, was für eine Chance, was für eine Möglichkeit!

Ich muss die Welt nicht erklären, aber dieses Projekt ist eine Chance für mich, meinen vielen Bildideen freien Lauf zu lassen, meine Bildideen in Themenbereiche wie z. B. Mensch/Tier, Stadt/Land, Jahreszeiten, Elemente, Zahlen, Gegensätze etc. zu sortieren und diese lustig, ernst, sachlich und vielfältig bunt zu gestalten.

Gleichzeitig ist es die Möglichkeit, auf unterhaltsame Weise den Spracherwerb zu unterstützen, Kindern zusammen mit ihren Erwachsenen ein „Werkzeug“ in die Hand zu geben, um spielerisch mit Sprache umzugehen.

So kann man etwa auf ein Bild deuten, und das Wort dazu aussprechen lassen, oder umgekehrt, das Wort sprechen und das Bild dazu finden, und erklären lassen.

Dazu sind überall kleine Szenen zu entdecken, die zum Erzählen anregen. Da ist zum Beispiel im Themenbereich Mensch eine bunte Menschenansammlung an einer Bushaltestelle. Es geht um die Begriffe stehen und warten. Wir sehen Menschen unterschiedlicher Ethnien und mit ganz unterschiedlichen Verhaltensweisen. Die eine starrt ins Smartphone, der andere wiegt ein Kind auf dem Arm, wieder andere sitzen auf der Bank und knutschen. So kann auch, ohne es direkt zu benennen, Vielfalt in unserer Gesellschaft vermittelt werden. Gleichzeitig bieten solche Szenen Anlass zu weiterführenden Gesprächen.«

Das Bildwörterbuch ist Bestandteil einer Lesekiste, die Sie kostenlos für den Einsatz im Kita-Alltag einsetzen können: https://www.gerstenberg-verlag.de/blog/kita/lesekiste-kita-treff/sprachstark-lesekiste-fuer-kindergaerten/

Gewinnen Sie eines von 10 Bildwörterbüchern

Wie viele Begriffe enthält Daniela Kulots neues Bildwörterbuch? Geben Sie die gesuchte Zahl unter dem Stichwort ein. Das Gewinnspiel endet am 25.3.2026






Kreativität braucht Zeit: Ein Plädoyer für Geduld in der Erziehung

Warum Kinder für ihre kreative Entwicklung vor allem Freiheit, Neugier und Zeit brauchen – und warum pädagogische Beschleunigung oft das Gegenteil bewirkt

Wären Menschen in der Vergangenheit nicht kreativ gewesen, gäbe es die Menschheit vermutlich längst nicht mehr. Immer wieder stehen wir vor unerwarteten Herausforderungen, für die es keine erlernten Lösungswege gibt. Waren diese früher noch überschaubar, ist die Realität heute so komplex geworden, dass es oft schon schwierig genug ist, überhaupt die richtigen Fragen zu formulieren, um Antworten zu finden.

Kreativität bedeutet, neue, originelle und zugleich sinnvolle Ideen, Lösungen oder Ausdrucksformen hervorzubringen. Um sie zu entwickeln, müssen wir uns von vertrauten Denkmustern lösen und neue Wege wagen. Das erfordert Mut, Offenheit und innere Freiheit.

Kreativität lässt sich nicht lehren

Vor diesem Hintergrund zeigt sich: Kreativität lässt sich nicht einfach lehren oder durch Programme erzeugen. Wer ihre Entwicklung bei Kindern unterstützen möchte, braucht vor allem eines – Geduld.

Denn vorgegebene Lösungswege, wie wir ihnen heute leider allzu häufig begegnen, haben mit Kreativität etwa so viel zu tun wie Malvorlagen mit Kunst. Sie mögen entspannend sein und die Feinmotorik fördern, den Geist jedoch führen sie kaum zu neuen Gedanken.

Wer Kinder aufmerksam beobachtet, erkennt schnell, dass sie von Anfang an kreativ sind. Für kleine Kinder ist nahezu alles neu. Um sich in dieser Welt zurechtzufinden, müssen sie eigene Wege entdecken und ausprobieren. Je mehr Erwachsene ihnen diesen Prozess abnehmen, desto stärker greifen sie in diese Entwicklung ein.

Die natürliche Verbündete: die Neugier

Dabei verfügen Kinder über eine mächtige Verbündete: ihre Neugier. Sie ist von Geburt an vorhanden und treibt Kinder dazu an, zu fragen, zu experimentieren und Zusammenhänge zu entdecken. Es ist daher nur folgerichtig, dass ein so freier Geist und scharfer Beobachter wie Pablo Picasso zu der Erkenntnis gelangte: „Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, ein Künstler zu bleiben, wenn man erwachsen wird.“

In vielen Vorgaben, die Kindern heute gemacht werden – im Drang, ihre Entwicklung zu beschleunigen und sie möglichst früh „fit für die Gesellschaft“ zu machen –, liegt jedoch oft die Unterdrückung dieser geistigen Freiheit.

Pädagogische Praxis zwischen Anspruch und Realität

Viele pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte sind sich dieser Zusammenhänge durchaus bewusst. Betrachtet man jedoch die Praxis, zeigt sich häufig ein anderes Bild. Es wird erklärt, angeleitet und geradezu zwanghaft gefördert – statt Räume zu schaffen, in denen Kinder selbst entdecken können.

Dabei wird leicht übersehen, dass sich Fähigkeiten und Fertigkeiten schrittweise entwickeln. Entwicklung folgt keinem beschleunigten Lehrplan. Wer den dritten Schritt vor dem ersten erzwingen will, erzeugt meist nur Verwirrung.

Geduld als pädagogische Tugend

Bereits der große Aufklärungsphilosoph Jean-Jacques Rousseau hat diesen Gedanken prägnant formuliert. In seinem Werk Émile oder Über die Erziehung schreibt er: „Der Erzieher muss viel Zeit verlieren können, um Zeit zu gewinnen.“ Dieser Satz hat im digitalen Zeitalter nichts von seiner Aktualität verloren. Gute Bildung entsteht nicht durch Beschleunigung, sondern durch Geduld, Beobachtung und das Zulassen von Entwicklungsprozessen. Was zunächst wie Zeitverlust wirkt – etwa wenn Kinder selbst entdecken, ausprobieren oder Fragen stellen – führt langfristig zu tieferem Lernen, echter Selbstständigkeit und zu kreativen Fähigkeiten.

Pädagogische Stimmen

Viele bedeutende Pädagoginnen und Pädagogen haben diesen Gedanken bestätigt. Der Begründer der Reggio-Pädagogik, Loris Malaguzzi, formulierte: „Das Kind hat hundert Sprachen, hundert Hände, hundert Gedanken, hundert Weisen zu denken, zu spielen und zu sprechen.“ Auch der Entwicklungspsychologe Jean Piaget betonte: „Das Hauptziel von Bildung ist nicht, Menschen hervorzubringen, die einfach wiederholen, was andere Generationen getan haben, sondern Menschen, die fähig sind, Neues zu schaffen.“ Und Maria Montessori erinnerte daran: „Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“

Alle drei Perspektiven verweisen auf denselben Kern: Bildung bedeutet, Entwicklung zu ermöglichen – nicht sie zu erzwingen.

Wenn Bildung beschleunigt werden soll

Gerade heute geraten diese Grundsätze zunehmend unter Druck. Pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte stehen unter wachsendem Erwartungsdruck. Zugleich werden immer neue Bildungsprogramme und Kompetenzen gefordert.

wer heute wie der didacta Verband Medienkompetenzvermittlung und eine Förderung der Medienmündigkeit in digitalen Umgebungen bereits im Kindergarten oder gar in der Kinderkrippe fordert, der sollte endlich einmal den wissenschaftlichen Beleg für seine vollmundigen Forderungen erbringen, um sich nicht dem Verdacht auszusetzen, dass ihm der Profit wichtiger ist als die Kinder. Nahezu alle wissenschaftlichen Studien weisen darauf hin, dass ein früher und intensiver Bildschirmkonsum die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern beeinträchtigen kann.

Freies Spiel als Grundlage kreativer Entwicklung

Kinder brauchen vor allem Zeit – Zeit für ihre eigene Entwicklung. Diese entsteht nicht in angeleiteten digitalen Unterrichtseinheiten, sondern vor allem im freien Spiel.

Das bedeutet keineswegs, Kinder sich selbst zu überlassen. Für ihre Bildung benötigen sie sichere Beziehungen, einen geschützten Raum, eine vorbereitete Umgebung und kluge Impulse von Erwachsenen.

All das ist in der Pädagogik seit langem bekannt. Doch im hektischen Alltag gerät diese Einsicht zunehmend in den Hintergrund.

Gerade deshalb lohnt es sich, an eine einfache Wahrheit zu erinnern: Kreativität wächst dort, wo Kinder Zeit haben, ihre Welt selbst zu entdecken. Und genau diese Fähigkeit – kreativ zu denken und neue Wege zu finden – wird auch in Zukunft eine der wichtigsten Kompetenzen des Menschen bleiben.

Gernot Körner




didacta 2026 Köln: spielen und lernen live erleben

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Recht auf Kindheit, starke Impulse und prominente Gäste in Halle 8.1

Gemeinsam mit unseren Schwesterverlagen und Vertriebspartner*innen setzen wir uns auf der didacta 2026 in Köln vom 10. bis 14.3. für das Recht auf Kindheit und eine Pädagogik mit Herz und Verstand ein. Sie finden uns in Halle 8.1, Stand F 015.

Gerade in einer Zeit, in der Kinder immer früher unter Leistungsdruck geraten, ihr Recht auf freies Spiel – und damit auf Selbstbildung – zunehmend eingeschränkt wird und Bildschirmmedien bereits in Krippe und Kindergarten Einzug halten, möchten wir ein deutliches Zeichen setzen: für eine Bildung, die Kinder stärkt statt sie zu überfordern.

Ein Stand zum Ankommen

Wir laden Sie herzlich ein, uns zu besuchen.

Damit Sie sich bei uns wohlfühlen, haben wir unseren Stand wie ein gemütliches Zimmer gestaltet. Regale, Theken, Tisch und Stühle aus massivem Naturholz schaffen eine warme Atmosphäre und laden zum Verweilen, Stöbern und Austausch ein. Sechs große Riesenluftballons weisen Ihnen schon von Weitem den Weg.

Freuen Sie sich außerdem auf kleine Überraschungen, ein Gewinnspiel sowie ein inspirierendes Programm – sowohl an unserem Stand als auch auf der Stiftungsfläche in Halle 8, Stand D 044.

Wer Sie bei uns erwartet

Neben der Redaktion von spielen und lernen begrüßen wir zahlreiche Persönlichkeiten aus Bildung, Erziehung und Kunst:

Prof. Dr. Armin Krenz
Der renommierte Sozialpädagoge und Begründer des Situationsorientierten Ansatzes ist von Dienstag, 10.03., bis Donnerstag, 12.03.2026, am Stand. Er steht für Gespräche zur Verfügung und signiert seine aktuellen Bücher.

Tina Rau
Erzieherin und bekannte Buchautorin ist während der gesamten Messe präsent. Ihre Bücher „Kennt ihr Blauland“, „Angst?“ und „Wir suchen die Liebe“ erscheinen künftig bei Oberstebrink – erste Exemplare finden Sie exklusiv bei uns am Stand. Auch sie signiert gerne.

Loes Botman
Die niederländische Pastellkünstlerin besucht uns am 12. und 13.03. Sie stellt ihre eindrucksvollen Naturbücher vor, berichtet von ihrer künstlerischen Arbeit und signiert.

Frieder Knauss
Theaterpädagoge, Mediator und zertifizierter Kinderschutzbeauftragter ist am Samstag, 14.03., vor Ort. Er bietet zwei kostenfreie Workshops zum Thema „Dein selbstsicheres Kind“ an (11 und 13 Uhr) und stellt sein neues Buch vor.

Tobias Meyer & Michael Uhrmeier
Die beiden Schweizer Lehrkräfte präsentieren während der gesamten Messezeit ihre Projekte Miralearn und MiraSpark – visualisierte Lernwege und projektbasiertes Lernen mit KI-Begleitung.

Sandra Zinndorf
Die Entwicklerin des „Reisenden Klassenzimmers“ verbindet fundiertes Unterrichtsmaterial mit der Kraft von Geschichten und Abenteuern – und stellt ihr Konzept ebenfalls die gesamte Messezeit vor.

Unser Angebot am Stand

Entdecken Sie bei uns:

  • Pädagogische Fachbücher von Burckhardthaus
  • Bilderbücher von spielen und lernen und Oberstebrink
  • Sachbücher zum Thema ADS von Opti Mind
  • Elternratgeber aus der Oberstebrink Elternbibliothek
  • Materialien von Miralearn, MiraSpark und dem Reisenden Klassenzimmer
  • Informationen zum neuen Bausteine Kita Magazin
  • Impulse unseres Möbelpartners möbelum

Veranstaltungs-Highlights


Workshop: „Dein SelbstSicheres Kind“ – 14. März 2026, 11:00 und 13:00 Uhr

Am Samstag, 14. März 2026 (11:00 bis 12.00 und 13:00 bis 14.00 Uhr) zeigt Frieder Knauss in zwei Workshops an unserem Stand (Halle 8.1 F 015) auf der didacta, wie Kinder Selbstsicherheit entwickeln.

Mit dem SelbstSicherheitsDreieck (Selbstbewusstsein, Selbstwert, Selbstwirksamkeit) und der SelbstSicherheitsAmpel (Prävention, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung) vermittelt er konkrete, alltagstaugliche Impulse – vom klaren „Stopp“-Sagen bis zu einfachen Schutztechniken.

Praxisnah, kompakt und mit Zeit für Fragen.

Frieder Knauss

Hier finden Sie das Buch von Frieder Knauss: Dein SelbstSicheres Kind. Wie Sie die Entwicklung von Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein praktisch unterstützen. ISBN 9783963040733. Oberstebrink


Lesekino „Kennt ihr Blauland?“ – 10. März 2026, 12:00–12:30 Uhr

Ort: Stiftungsfläche, Halle 8, Stand D 044

Mit Tina Rau und Musiker Martin Hermann.
Eine atmosphärische Verbindung aus Sprache, projizierten Bildern und Musik. Das Bilderbuch „Kennt ihr Blauland?“ zählt seit 1988 zu den Klassikern – und ist heute aktueller denn je. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch.

Hier finden Sie die Bücher von Tina Rau bei Oberstebink

Vortrag von Prof. Dr. Armin Krenz – 10. März 2026, 14:00–15:00 Uhr

„Kinder haben ein RECHT auf ihre Kindheit – Ein Plädoyer für eine kind(heits)orientierte Elementarpädagogik

Krenz zeigt auf, wie sehr Kindheit heute durch Fremdbestimmung, Zeitdruck und getaktete Programme gefährdet sein kann – und was Elementarpädagogik leisten muss, um Kinder in ihrer Entwicklung wirklich zu stärken.

Workshop: „Lernen sichtbar machen: In 30 Minuten zur ersten Lernlandkarte“
11. März 2026, 11:00 Uhr und 14. März 2026, 10:00 Uhr, Dauer: 30 Minuten

Kinder arbeiten individuell, aber wie behältst du den Überblick? Tobias Meyer zeigt live, wie er mit Lernlandkarten ein einfaches Werkzeug entwickelt hat, das beides verbindet: Kinder erleben ihren Lernweg als Abenteuer und Lehrpersonen sehen auf einen Blick, wer Begleitung braucht. Er baut vor Ort eine Karte von Grund auf und zeigt, wie Kinder mit farbigen Kristallen ihre eigene Arbeit einschätzen. Zum Mitnehmen: Eine konkrete Idee für den eigenen Unterricht.

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Tobias Meyer war zehn Jahre Primarlehrer in der Schweiz. Die Lernlandkarten hat er in seinem eigenen Klassenzimmer erfunden, weil er ein Werkzeug brauchte, das Kindern Freiheit gibt und ihm trotzdem zeigt, wo er gebraucht wird. Heute unterstützt er mit Miralearn Schulen im ganzen deutschsprachigen Raum.

Workshop Entdeckendes Lernen – Eintauchen in die Unterwasserwelt des Indischen Ozeans
11. März 2026, 13:00 Uhr und 12. März 2026, 10:00 Uhr, Dauer: 20 Minuten

Wie gelingt es, Neugier zu wecken und nachhaltige Lernprozesse anzustoßen? In diesem Workshop tauchen wir gemeinsam in die faszinierende Unterwasserwelt des Indischen Ozeans ein und erleben, wie entdeckendes Lernen Kinder neugierig arbeiten lässt und ihnen ermöglicht, Zusammenhänge zu erschließen. Anhand eines praxisnahen Beispiels wird gezeigt, wie der Lebensraum Meer und seine Bewohner:innen erkundet, Lernschritte sichtbar gemacht und Kompetenzen aufgebaut werden. Im Mittelpunkt stehen Staunen, eigenständiges Arbeiten und die Freude am Wissen. Der Workshop bietet konkrete Impulse für Unterricht und Projektarbeit.

sandra

Sandra Zinndorf arbeitet seit 20 Jahren als Primarlehrerin in der Schweiz und kennt den Schulalltag aus gelebter Praxis. Mit dem Wunsch, Lernen noch ganzheitlicher zu gestalten, absolvierte sie eine Ausbildung zur Lehrmittelautorin und erarbeitet seither Projekte vom ersten Ideenfunken bis zur fertigen Illustration. Ihre Arbeit verbindet didaktische Klarheit mit erzählerischer Kraft und ästhetischem Anspruch.

didacta 2026: Impulse für Kita, Schule und Bildungspraxis

Die didacta ist der zentrale Treffpunkt für alle, die Bildung gestalten. Gerade in der Frühpädagogik braucht es Räume für Austausch, Orientierung und neue Ideen.

spielen und lernen ist mittendrin – mit Büchern, Materialien, Begegnungen und starken Impulsen für Ihre Praxis.

Besuchen Sie uns in Halle 8.1, Stand F 015.
Entdecken Sie neue Perspektiven, kommen Sie mit uns ins Gespräch – und holen Sie sich Ihr kleines Geschenk als Leser*in von spielen und lernen ab.

Weitere Informationen zur Messe finden Sie unter:
https://www.didacta-koeln.de/