Armut in Deutschland wächst – Hilfsorganisationen fordern sofortiges Handeln

Armut in Deutschland

Neue Destatis-Zahlen zeigen wachsende Not bei Familien – Kinderhilfswerk und Kinderschutzbund drängen auf Reformen

Die Armut in Deutschland nimmt weiter zu – und besonders Kinder und Familien spüren die Folgen mit voller Wucht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in seiner Pressemitteilung Nr. 039 vom 3. Februar 2026 berichtet, hatten zuletzt rund 13,3 Millionen Menschen ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Damit gelten 16,1 Prozent der Bevölkerung als armutsgefährdet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Quote erneut gestiegen.

Für viele Kinder bedeutet das: Aufwachsen mit Verzicht. Armut zeigt sich nicht nur im Geldbeutel der Eltern, sondern im Alltag der Jüngsten – wenn das warme Mittagessen fehlt, Klassenfahrten unbezahlbar werden oder der Sportverein zu teuer ist. Kinderarmut ist damit weit mehr als ein statistischer Wert: Sie entscheidet über Bildung, Gesundheit und Zukunftschancen.

Alleinerziehende Familien besonders häufig in Armut

Ein besonders hohes Risiko tragen laut Destatis vor allem Alleinerziehende. Fast 28,7 Prozent der Menschen in Alleinerziehenden-Haushalten leben unterhalb der Armutsgrenze. Damit gehört diese Gruppe zu den am stärksten betroffenen Teilen der Gesellschaft.

Gerade für Kinder, die mit nur einem Elternteil aufwachsen, ist die Belastung enorm: Wenn Einkommen und Zeit fehlen, wird Teilhabe schnell zum Luxus. Viele Familien geraten trotz großer Anstrengung in einen Kreislauf aus finanzieller Unsicherheit und sozialer Ausgrenzung.

Auch Arbeitslosigkeit verschärft das Problem deutlich. Bei Erwerbslosen liegt die Armutsgefährdungsquote bei dramatischen 64,9 Prozent. Doch selbst Nichterwerbstätige insgesamt sind mit über einem Drittel überdurchschnittlich gefährdet.

Armutsgrenze bei Familien schneller erreicht als viele denken

Die EU definiert Armutsgefährdung als ein Einkommen unterhalb von 60 Prozent des mittleren Einkommens. 2025 lag diese Schwelle für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bereits bei 3.036 Euro netto im Monat.

Damit wird deutlich: Armut betrifft längst nicht nur Menschen ohne Arbeit. Auch Familien mit geringem oder mittlerem Einkommen können durch steigende Mieten, Energiepreise und Lebenshaltungskosten schnell in prekäre Situationen geraten.

Noch umfassender wird die Lage beim Blick auf gesellschaftliche Teilhabe. Insgesamt sind in Deutschland 21,2 Prozent der Bevölkerung – rund 17,6 Millionen Menschen – von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.

Kinderarmut: Mehr als jedes fünfte Kind betroffen

Auch wenn Destatis in der aktuellen Pressemitteilung keine gesonderte Quote für Minderjährige ausweist, zeigen andere Auswertungen der EU-SILC-Daten seit Jahren, dass Kinder überdurchschnittlich häufig armutsgefährdet sind. In Deutschland gilt inzwischen mehr als jedes fünfte Kind als armutsgefährdet – das entspricht rund 2,8 bis 3 Millionen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Kinderarmut bedeutet dabei nicht nur ein geringes Familieneinkommen, sondern vor allem eingeschränkte Chancen: Viele betroffene Kinder wachsen mit Verzicht auf, können an Klassenfahrten, Sportangeboten oder kulturellen Aktivitäten nicht teilnehmen und erleben früh soziale Ausgrenzung. Hilfsorganisationen warnen deshalb vor einer dauerhaften Spaltung der Gesellschaft, wenn Kinderarmut nicht entschlossen bekämpft wird.

Deutsches Kinderhilfswerk: „Kinderarmut endlich zur Chefsache machen“

Das Deutsche Kinderhilfswerk reagiert mit scharfer Kritik auf die neuen Zahlen. Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann erklärt, dass die bisherigen sozialpolitischen Maßnahmen offensichtlich nicht ausreichen.

„Kein Kind zurücklassen bedeutet, allen Kindern ein gutes und gesundes Aufwachsen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft und Wohnort“, so Hofmann. Nötig sei eine eigenständige finanzielle Absicherung von Kindern, kombiniert mit einer besseren Bildungs- und Teilhabeinfrastruktur.

Besonders alarmierend: In vielen Einrichtungen gehe es inzwischen nicht mehr um Freizeit oder Förderung, sondern um Grundversorgung. Hofmann verweist darauf, dass bereits rund 30 Prozent der Tafelkundschaft Kinder sind – ein deutliches Zeichen für die wachsende Not.

Auch der Kinderschutzbund fordert eine Kindergrundsicherung und bessere Teilhabe

Auch der Deutsche Kinderschutzbund warnt seit Jahren vor einer Verfestigung der Kinderarmut und fordert konsequente Reformen. Der Verband drängt ebenso auf eine wirksame Kindergrundsicherung, die armutsbetroffene Familien tatsächlich erreicht.

Darüber hinaus fordert der Kinderschutzbund:

  • einen leichteren Zugang zu Bildungs- und Freizeitangeboten
  • kostenfreie Mittagessen und Schulmaterialien
  • stärkere Unterstützung für Alleinerziehende
  • mehr Investitionen in Kitas, Schulen und soziale Infrastruktur

Kinder dürften nicht länger vom Wohnort oder der sozialen Herkunft abhängig sein, wenn es um Chancen und Teilhabe geht.

Langzeitfolgen: Armut raubt Kindern Zukunftsperspektiven

Hilfsorganisationen betonen immer wieder: Je länger Kinder in Armut leben, desto schwerwiegender sind die Folgen. Armut wirkt sich auf die gesamte Entwicklung aus – auf Gesundheit, Bildung, Selbstwertgefühl und späteren Berufserfolg.

Kinderarmut ist deshalb nicht nur ein soziales Problem, sondern auch eine zentrale Zukunftsfrage für Deutschland.

Kinderarmut braucht politische Priorität und konkrete Maßnahmen

Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen deutlich: Armut nimmt zu, und Kinder gehören zu den Hauptleidtragenden. Sowohl das Deutsche Kinderhilfswerk als auch der Kinderschutzbund fordern deshalb entschlossenes Handeln von Bund, Ländern und Kommunen.

Investitionen in Kinder sind Investitionen in gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität und eine gerechtere Zukunft. Denn jedes Kind, das in Armut aufwächst, ist eines zu viel.




Zeltfachtagung 2026: Märchen als Schlüssel zur Sprachbildung in der Kita

Märchenschloss auf einer Insel mit einem Buch im Vordergrund

Weiterbildung für pädagogische Fachkräfte rund um Sprachentwicklung, Märchen und frühe Bildung

Märchen gehören seit Generationen zur Kindheit – doch sie sind weit mehr als nur schöne Geschichten. Aktuelle neurobiologische Erkenntnisse zeigen: Märchen fördern die Sprachentwicklung, erweitern den Wortschatz und stärken die Ausdrucksfähigkeit von Kindern nachhaltig.

Genau diesem spannenden Zusammenhang widmet sich die Zeltfachtagung 2026 in Aderstedt am Huy. Pädagogische Fachkräfte aus Kita, Krippe und Hort sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zwei Tage lang intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen:

„Märchen – ein Zaubermittel für Sprachbildung und Sprachentwicklung“

Warum Märchen für die Sprachförderung so wertvoll sind

Gerade in der frühen Kindheit ist Sprache ein Schlüssel für Bildung, Teilhabe und soziale Entwicklung. Märchen wirken dabei wie ein pädagogischer Schatz:

  • sie regen die Fantasie an
  • fördern Sprachfreude und Erzählkompetenz
  • unterstützen selbstexplorative Denkprozesse
  • stärken emotionale und soziale Entwicklung
  • bieten wertvolle Impulse für die Persönlichkeitsbildung

Die Tagung zeigt praxisnah, warum Märchen als „Kraftfutter fürs Gehirn“ gelten und wie sie gezielt in der elementarpädagogischen Arbeit eingesetzt werden können.

Zeltfachtagung 2026 – Termin und Ort

📅 11. und 12. September 2026
📍 Aderstedt am Huy (Landkreis Harz)

Die Veranstaltung findet in einem besonderen Rahmen statt: in einem Event-Zelt auf einer großen Wiese am Spielplatz – ideal für eine entspannte Lernatmosphäre und kollegialen Austausch.

Tagungsanschrift:
„Naturnaher Spiel- und Bewegungsraum am Hallerspring“
Ernst-Thälmann-Platz 38
38838 Aderstedt am Huy

Fachliche Impulse von erfahrenen Referent*innen

Die Zeltfachtagung bietet hochwertige Fortbildung mit renommierten Expert*innen:

Prof. h.c. Dr. h.c. Armin Krenz

Sozialpädagoge mit Zulassung zur heilkundlich, psychologisch-therapeutischen Tätigkeit, Autor von über 50 Fachbüchern und Experte für Entwicklungspsychologie und Elementarpädagogik.

Gisela Barg

Inklusionspädagogin mit umfassender Berufserfahrung in der Krippen- und Elementarpädagogik sowie Zusatzqualifikation im Sozialmanagement.

Programmhighlights und Ablauf

Die Tagung kombiniert Vorträge, Austausch und praxisorientierte Arbeitsphasen.

Freitag, 11.09.2026

  • 09:00 Uhr Begrüßung und Auftakt
  • Fachvorträge und Diskussion
  • Gruppenarbeit am Nachmittag
  • Filmvorführung
  • Abendprogramm: Grillen und Gespräche am offenen Feuer

Samstag, 12.09.2026

  • 09:00 Uhr Fortsetzung der Vorträge
  • Vertiefende Gruppenarbeit
  • Abschlussreflexion und Verabschiedung um 15:30 Uhr

Anmeldung und Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an der Zeltfachtagung ist kostenfrei, jedoch ist die Platzzahl begrenzt.

📌 Verbindliche Anmeldung bis spätestens 01.08.2026

👉 Bitte nutzen Sie ausschließlich die Online-Anmeldung:
zeltfachtagung2026.jonnyb-service.de

Für die Verpflegung (inkl. Getränke) wird eine Pauschale erhoben:

💶 20,00 € für beide Tage
Überweisung bis zum 01.08.2026 an den Schulförderverein.

Veranstalter und Kontakt

Schulförderverein Petri Schwanebeck

Ansrechpartnerinnen:

Christina Brehmer‘
christina.brehmer@web.de

Regine Leipert
regineleipert@t-online.de

Fortbildung für Kita-Fachkräfte: Märchen neu entdecken

Ob Sprachförderung, Literacy-Arbeit oder kreative Bildungsangebote – Märchen eröffnen vielfältige Wege, Kinder sprachlich und emotional zu stärken. Die Zeltfachtagung 2026 bietet Ihnen die Chance, neue Perspektiven zu gewinnen, Methoden mitzunehmen und sich mit Kolleg*innen zu vernetzen.

Wenn du Märchenaugen hast, ist die Welt voll Wunder.




Radikale Lehrplanreform: Kritisches Denken sollte früh Standard werden

Silhouette zweier Menschen vor einer Bibliothek

Eine wissenschaftliche Analyse der Flinders University warnt: Bildungssysteme müssen stärker auf evidenzbasiertes, unabhängiges Denken setzen, um globale Herausforderungen wie Klimawandel, Gesundheitskrisen und Desinformation bewältigen zu können

Bildungssysteme sollten sich nach Ansicht von Wissenschaftler:innen deutlich stärker auf die Förderung von kritischem, unabhängigem Denken konzentrieren. Eine aktuelle Studie der Flinders University in Australien betont, dass nur durch rationales, evidenzbasiertes Lernen langfristig Lösungen für zentrale Herausforderungen in Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft gefunden werden können.

Die Fachleute sehen eine radikale Neuausrichtung der Lehrpläne als notwendig an. Schüler:innen sollten von Beginn an lernen, Probleme kritisch zu analysieren, Zusammenhänge zu hinterfragen und über den eigenen Erfahrungshorizont hinauszublicken. Kritisches Denken werde damit zu einer grundlegenden Voraussetzung, um in einer komplexen Welt handlungsfähig zu bleiben.

Worauf es bei der Förderung kritischen Denkens im Bildungssystem ankommt

Die Autor:innen der Studie unterstreichen, dass systemisches und tiefgehendes Denken angesichts globaler Krisen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust oder Gesundheitsbedrohungen von zentraler Bedeutung sei. Gleichzeitig warnen sie davor, dass digitale Technologien, Künstliche Intelligenz und die Verbreitung von Falschinformationen bestehende Vorurteile verstärken könnten.

In der Fachzeitschrift Microbial Biotechnology wird betont, dass dadurch die Fähigkeit gefährdet sei, klar zu denken und sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Besonders junge Menschen müssten daher frühzeitig Kompetenzen entwickeln, um Informationen kritisch einzuordnen und fundierte Urteile zu bilden.

Jake Robinson von der Flinders University hebt hervor, dass vor allem die konsequente Frage nach dem „Warum?“ eine wichtige Grundlage sei. Das Einfordern plausibler Begründungen für politische Maßnahmen oder gesellschaftliche Entwicklungen könne vor Manipulation und Propaganda schützen.

Kritisches Denken fungiere somit als eine Art Schutzschild gegen Vorurteile, Desinformation und den Druck sozialer Medien. Gleichzeitig könne es dazu beitragen, einen „gesunden Geist“ zu fördern und menschliches Entwicklungspotenzial besser zu entfalten.

Vorstellungskraft und Anpassungsfähigkeit stärker einbeziehen

Die Studie fordert nicht nur mehr analytische Fähigkeiten, sondern auch die Entwicklung von Anpassungsfähigkeit und Vorstellungskraft. Kinder sollten lernen, kritisch zu hinterfragen, kreative Lösungen zu entwickeln, empathisch zu handeln und neue Perspektiven einzunehmen.

Robinson betont, dass insbesondere die Vorstellungskraft in der Erziehungswissenschaft häufig unterschätzt werde – vor allem in Disziplinen, die als „harte“ Naturwissenschaften gelten. Dabei könne gerade die Verbindung von Wissenschaft und Alltag helfen, abstrakte Themen verständlich zu machen und Denkprozesse anzuregen.

Mikrobiologie als Zugang zum kritischen Denken

Als besonders geeignet für die Förderung kritischer Kompetenzen sehen die Wissenschaftler:innen die Mikrobiologie. Sie biete zahlreiche Anknüpfungspunkte an den Alltag von Kindern und Jugendlichen – etwa bei Themen wie Hygiene, Lebensmittelverderb, Krankheitsübertragung oder Fermentation.

Ein konkretes Beispiel sind die sogenannten „MicroChats“ der International Microbiology Literacy Initiative. Diese Tools stellen altersgerechte Themen bereit und laden Kinder dazu ein, das Gelernte in andere Kontexte zu übertragen. Ziel ist es, grundlegende Prinzipien zu verstehen und kritisches Denken langfristig zu stärken.

Die Studie plädiert insgesamt dafür, Lehrpläne so weiterzuentwickeln, dass Kinder nicht nur Fakten lernen, sondern Fähigkeiten erwerben, um Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkennen und Herausforderungen evidenzbasiert zu bewältigen.




Personalmangel in Kitas: Studie zeigt großen Ost-West-Unterschied bei Förderung

Kinder spielen im Kindergarten

Nur jede siebte Kita erreicht die wissenschaftlich empfohlene Personalausstattung – besonders groß sind die Defizite in Ostdeutschland. Das geplante Startchancen-Programm könnte gezielt unterstützen, wenn Mittel bedarfsgerecht eingesetzt werden

Kita-Kinder in Deutschland haben sehr unterschiedliche Bildungs- und Förderbedarfe. Besonders Kinder mit nichtdeutscher Familiensprache oder mit Anspruch auf Eingliederungshilfe benötigen eine intensivere pädagogische Begleitung. Doch eine aktuelle Auswertung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zeigt: In vielen Einrichtungen fehlen dafür die notwendigen Fachkräfte.

Demnach erreicht nur rund jede siebte Kita bundesweit (etwa 14 Prozent) eine vollständige, wissenschaftlich empfohlene Personalbesetzung. Ein knappes Viertel der Kitas liegt bei 80 bis unter 100 Prozent der empfohlenen Ausstattung. 41 Prozent kommen auf Werte zwischen mehr als 60 und 80 Prozent. Etwa jede fünfte Kita verfügt über 60 Prozent oder weniger der eigentlich benötigten Personalkapazitäten.

Besonders deutlich fallen die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland aus. Während im Westen nur 11 Prozent der Kitas eine Ausstattung von 60 Prozent oder weniger erreichen, sind es im Osten 65 Prozent. Umgekehrt schaffen es 16 Prozent der westdeutschen Kitas, die bestmögliche Personalausstattung zu erfüllen – im Osten gelingt das lediglich 2 Prozent der Einrichtungen.

Auch zwischen den Bundesländern zeigen sich erhebliche Differenzen. Die höchsten Anteile an Kitas mit einer Personalausstattung gemäß wissenschaftlicher Empfehlung finden sich in Baden-Württemberg (36 Prozent), Bremen (32 Prozent) und Niedersachsen (20 Prozent). Besonders kritisch ist die Lage dagegen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen, wo jeweils 84 Prozent der Kitas nur 60 Prozent oder weniger des benötigten Personals zur Verfügung haben. In Sachsen-Anhalt liegt dieser Anteil bei 76 Prozent.

Worauf es bei der Bildung und bedarfsgerechten Förderung von Kita-Kindern ankommt

Eine angemessene Personalausstattung gilt als zentrale Voraussetzung für gute frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung. Wie hoch der tatsächliche Personalbedarf in einer Kita ist, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab: der Größe der Einrichtung, dem Alter der Kinder und den besonderen pädagogischen Anforderungen.

Solche Anforderungen entstehen etwa, wenn Kinder mehrsprachig aufwachsen oder eine Eingliederungshilfe benötigen – beispielsweise aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigungen. Die Förderung dieser Kinder erfordert zusätzliche pädagogische Ressourcen und eine differenzierte Arbeit im Team.

Anette Stein, Director Bildung und Next Generation der Bertelsmann Stiftung, betont, dass Kitas Kinder deutlich besser unterstützen könnten, wenn sie bedarfsgerecht ausgestattet wären. Gerade Einrichtungen, die Mehrsprachigkeit fördern oder Kinder mit Eingliederungshilfe begleiten, stünden vor besonderen Herausforderungen. Chancengerechtigkeit könne nur erreicht werden, wenn auf die individuellen Bedarfe aller Kinder eingegangen werde.

Zugleich weisen die Expertinnen darauf hin, dass zusätzliches Personal nur dann wirksam sei, wenn es pädagogisch qualifiziert ist und die Zusammenarbeit im Team funktioniere.

Startchancen-Programm könnte gezielt helfen

Die Bertelsmann Stiftung sieht im geplanten Kita-Startchancen-Programm eine Möglichkeit, Kinder mit besonderem Förderbedarf stärker in den Fokus zu rücken. Allerdings sei die Umsetzung anspruchsvoll.

Kathrin Bock-Famulla, Expertin für frühkindliche Bildung der Stiftung, warnt davor, dass viele Kitas nicht einmal die notwendige Grundausstattung an Fachkräften erreichen. Dadurch könnten zusätzliche Mittel zunächst genutzt werden, um bestehende Personallücken zu schließen. Eine spürbare Wirkung entfalte das Programm jedoch vor allem dann, wenn die finanzierten zusätzlichen Personalstunden tatsächlich den Kindern mit besonderen Förderbedarfen zugutekämen.

Die Auswertungen zeigen zudem: Empfehlungen für kindgerechte frühe Bildung werden bei einem steigenden Anteil an Kindern mit Eingliederungshilfe im Durchschnitt eher erreicht als bei einem steigenden Anteil an Kindern mit nichtdeutscher Familiensprache. Dies verdeutlicht, wie unterschiedlich Förderbedarfe in der Praxis berücksichtigt werden.

Personalausstattungsquote als Vergleichsgröße

Um die Personalsituation in Kitas differenziert bewerten zu können, haben Expert:innen der Bertelsmann Stiftung und des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) die sogenannte Personalausstattungsquote eingeführt. Diese Kennzahl zeigt, in welchem Umfang eine Kita die fachlich empfohlene Personalausstattung erreicht.

Dabei wird berücksichtigt, dass eine Fachkraft im Durchschnitt nur rund zwei Drittel ihrer Arbeitszeit direkt für die pädagogische Arbeit mit Kindern einsetzen kann. Die Quote liegt bundesweit sowie auf Ebene der Länder, Kreise und kreisfreien Städte vor und kann wichtige Hinweise für die Steuerung zusätzlicher Fördermittel liefern.

Die Berechnungen wurden vom ÖIF im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt und sollen insbesondere als Grundlage dienen, um das geplante Startchancen-Programm dort einzusetzen, wo der Handlungsbedarf am größten ist.




Die Kindergartenakademie live auf der didacta 2026

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Bildung im Wandel – und wir mittendrin

Die didacta ist seit Jahrzehnten der zentrale Treffpunkt für alle, die Bildung aktiv gestalten. Wenn sich vom 10. bis 14. März 2026 in Köln Fachkräfte aus frühkindlicher, schulischer und beruflicher Bildung begegnen, steht eines im Mittelpunkt: Austausch, Orientierung und neue Perspektiven.

Unter dem Motto „Alles im Wandel. Bildung im Fokus“ greift die didacta 2026 genau die Fragen auf, die pädagogische Fachkräfte aktuell bewegen – von sich wandelnden Anforderungen bis hin zu neuen Wegen der Professionalisierung.

Die Kindergartenakademie live vor Ort

Die Kindergartenakademie ist 2026 als Aussteller auf der didacta vertreten. Für uns ist die Messe vor allem eines: eine Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen.

Unser Extra für Dich: Komm an unserem Stand vorbei, nenne den Code KIGA2026 und sichere Dir Dein persönliches Geschenk.

Du möchtest Deine Weiterbildung konkret planen? Vor Ort kannst Du auch direkt einen Termin für eine kostenlose Studienberatung vereinbaren.

👉 Jetzt Termin für ein persönliches Gespräch auf der didacta buchen

Ob Erzieher, pädagogische Fachkraft, Leitung oder Träger – am Stand geht es um einen echten Austausch:

  • persönliche Gespräche
  • individuelle Beratung
  • Einblicke in unsere Fort- und Weiterbildungsangebote
  • Raum für Fragen, Ideen und berufliche Perspektiven

Gerade in einer Zeit, in der vieles digital stattfindet, ist der direkte Kontakt wertvoller denn je.

Weiterbildung im persönlichen Gespräch entdecken

Fort- und Weiterbildung ist immer individuell. Auf der didacta nehmen wir uns Zeit, um gemeinsam zu schauen:

  • Wo stehst Du beruflich?
  • Welche Themen bewegen Dich aktuell?
  • Welche Qualifikation passt zu Deinem Alltag und Deinen Zielen?

Unsere Angebote reichen von praxisnahen Seminaren und Lehrgängen über Fern- und Videokurse bis hin zu Inhouse-Teamfortbildungen für Einrichtungen.

Besuchsinfos zur didacta 2026

  • Datum: 10.–14. März 2026
  • Ort: Köln/Deutz Messe
  • Öffnungszeiten: Dienstag–Samstag, 09:00–17:00 Uhr

Tickets für Besucher:
https://tickets.didacta-koeln.de

Wir freuen uns auf Dich

Die didacta ist der perfekte Ort, um Impulse mitzunehmen, Fragen zu stellen und neue Wege zu entdecken.

Komm vorbei, lerne uns persönlich kennen und lass uns ins Gespräch kommen.

👉 Mehr zu unseren Fort- und Weiterbildungen findest Du hier!




Kinder stärken und schützen: Ein Buch über Sexualität und Prävention

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Ein empfehlenswerter Titel, der Kinder und Erwachsene sensibel ins Gespräch bringt

Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Bücher zum Themenschwerpunkt „Wie können Kinder vor sexuellen Übergriffen geschützt werden?“, die Eltern sowie (sozial-)pädagogische Fachkräfte über Möglichkeiten informieren, Kinder gegen sexuelle Gewalterfahrungen zu sensibilisieren, zu stärken und aufzuklären. Ebenso sind entsprechende Publikationen auf dem Markt, die sich als „Aufklärungs-“ und „Stark-mach-Bücher“ direkt an Kinder wenden.

Diese Veröffentlichung verbindet nun die unterschiedlichen Aspekte in einem Buch, indem es gleichzeitig sowohl Kinder als auch Erwachsene direkt anspricht und dazu anregt, über Sexualität und über sexualisierte Gewalt zu sprechen. Alle Informationen werden auf jeder Seite von der freischaffenden Künstlerin Emily Claire Völker (aus Berlin) vielfältig illustriert.

Worte finden und Sprachlosigkeit überwinden

Dieses Buch unterstützt Erwachsene dabei, eine mögliche Sprachlosigkeit, Scham oder Befangenheit zu überwinden bzw. die „richtigen“ Worte für sexuelle sowie sexualisierte Begriffe und Vorgänge zu finden. Andererseits stellen der Autor und die Autorin sowohl den Unterschied zwischen einer lustvoll erlebbaren Sexualität des Kindes und unter Kindern sowie grenzüberschreitenden sexualisierten Übergriffen als auch die lustvoll erlebte Sexualität unter Erwachsenen heraus.

Klar strukturierte Impulse für Kinder und Erwachsene

Dabei befinden sich auf nahezu jeder Seite Textkästen für Erwachsene, in denen in kurz gefasster Form das Wesentliche des jeweiligen Schwerpunktes auf den Punkt gebracht wird. Gleichzeitig bietet das Buch noch weitaus mehr:

Es stellt den einzigartigen Wert jedes Kindes in den Vordergrund, bietet Gesprächs- und Übungsimpulse an, eingebettet in eine Beschäftigung mit den unterschiedlichen Gefühlen, die jeder Mensch empfinden kann. Es erfasst verschiedene Formen von Gewalt und Zwängen, informiert über Rechte, die jedes Kind hat.

Strategien erkennen und Selbstbehauptung stärken

Weiterhin benennt es Strategien, wie Menschen, die sexuelle Gewalt an Kindern planen, vorgehen, und wie Kinder sensibilisiert werden können, solchen von Erwachsenen geplanten Strategien nicht auf den Leim zu gehen.

Stattdessen werden die „mutigen Fünf der Selbstbehauptung“ zum Ausdruck gebracht:

durch eine aufrechte Körperhaltung, einen festen Blickkontakt, eine ernste Mimik, eine grenzsetzende Gestik sowie eine laute Sprache mit dem Wort: „Stopp!“.

Vertrauen finden und Gefühle ernst nehmen

Schließlich wird darauf hingewiesen, dass es sehr hilfreich ist, sich vertrauensvollen Erwachsenen anzuvertrauen, wenn Kindern etwas komisch vorkommt oder sie unter Druck gesetzt werden.

Mit diesen verschiedenen Inhalten werden Kinder in ihrer individuellen Einmaligkeit und in ihren gespürten Gefühlen gestärkt, erhalten Wissen und können erfahren, ihre Gefühle und Eindrücke in Worte zu fassen, sprachlich auszudrücken und letztlich den eigenen Empfindungen zu trauen.

Weiterführende Hinweise und kleine Anmerkung

Auf der vorletzten Buchseite befindet sich schließlich ein QR-Code, über den weiterführende Informationen und Literaturhinweise zur Verfügung gestellt werden.

Alle Inhalte sind „unverkrampft“ formuliert, und die Illustrationen sind in einer sehr ästhetisch ansprechenden, kindorientierten Weise dargestellt.

Es gibt allerdings ein kleines Fragezeichen: So findet sich auf Seite 19 die sachlich berechtigte Anmerkung, dass der Begriff „Missbrauch“ nicht gut sei, weil es auch keinen „Gebrauch“ gibt und stattdessen der Begriff „sexualisierte Gewalt“ weitaus angebrachter ist. Gleichzeitig lautet der Untertitel des Buches aber: „Ein wirksames Aufklärungsbuch für Kinder zur Prävention von sexuellem Missbrauch“.

Gleichwohl kann dieser minimale Widerspruch in keiner Weise das überaus empfehlenswerte Buch schmälern. Es gehört daher zu den Spitzentiteln dieser Literaturkategorie!              

Prof. Dr. Armin Krenz

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Müller, Carsten, Bohle, Steffi & Völker, Emily Claire: Jetzt mal ehrlich? MEINE GEFÜHLE, MEIN KÖRPER, MEINE REGELN. Ein wirksames Aufklärungsbuch für Kinder zur Prävention von sexuellem Missbrauch. Edition Michael Fischer, München 2025. 48 Seiten, 16,00 €. ISBN: 978-3-7459-2740-5




GOLDENER SPATZ sucht Jurykinder für das Festival 2026!

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34. Deutsches Kinder Medien Festival GOLDENER SPATZ / 7. bis 13. Juni 2026 in Gera & Erfurt

Kinderstimmen stehen im Mittelpunkt!

Film- und medieninteressierte Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren sind eingeladen, sich um einen Platz in den Kinderjurys zu bewerben. Gesucht werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Südtirol, dem Fürstentum Liechtenstein, Luxemburg sowie deutschsprachige Kinder aus Rumänien.

Vom 7. bis 13. Juni 2026 wird in Gera und Erfurt die 34. Ausgabe des Deutschen Kinder Medien Festivals Goldener Spatz ausgerichtet. Das renommierte Festival zeichnet herausragende deutschsprachige audiovisuelle Produktionen für Kinder aus. Eine Besonderheit dabei: Die Preisvergabe liegt vollständig in den Händen der Kinder. In zwei Kinderjurys bewerten junge Jurorinnen und Juroren die nominierten Beiträge und entscheiden über die Vergabe der begehrten GOLDENEN SPATZEN. Insgesamt können bis zu 30 Kinder Teil der Jurys werden.

Das Festival bietet ein abwechslungsreiches Wettbewerbs- und Rahmenprogramm mit Kino-, Fernseh- und digitalen Formaten für Kinder und Jugendliche. Ergänzt wird dieses durch zahlreiche Veranstaltungen für Publikum und Fachbesucher:innen aus der Medienbranche.

Interessierte Kinder zwischen 9 und 13 Jahren können sich bis zum 15. Februar 2026 bewerben und Teil des größten Festivals für deutschsprachige Kindermedien werden. Während der Festivalwoche sichten, testen und diskutieren die Jurykinder die Beiträge der beiden Wettbewerbssektionen und stimmen gemeinsam über die Preisträger ab. Zudem treffen sie spannende Gäste wie Schauspieler:innen, Regisseur:innen, Game-Designer:innen oder Illustrator:innen, die für Gespräche und Fragen zur Verfügung stehen. Bei der feierlichen Preisverleihung am Freitag, den 12. Juni 2026, überreichen die Kinder die Trophäen persönlich auf der Bühne in Erfurt. Eine umfassende Betreuung ist während der gesamten Zeit gewährleistet, Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind kostenfrei.

Wer kann mitmachen?

Kinderjury Film & Serie
Bewerben können sich Kinder aus dem genannten deutschsprachigen Raum, die

  • zwischen 9 und 13 Jahre alt sind,
  • Freude daran haben, eine Woche lang Animations-, Dokumentar-, Kurz- und Spielfilme, Serien sowie Informations- und Unterhaltungsformate zu schauen und zu bewerten,
  • sich zutrauen, aktiv über die Vergabe der GOLDENEN SPATZEN mitzuentscheiden.

Kinderjury Interaktives & Digitales Storytelling
Gesucht werden junge Medienfans, die

  • zwischen 11 und 13 Jahre alt sind,
  • Lust haben, interaktive und digitale Medienangebote intensiv zu testen und gemeinsam zu diskutieren,
  • Verantwortung bei der Wahl der Preisträger übernehmen möchten.

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt online über
www.goldenerspatz.de/festival/kinderjury-2026

Dafür müssen ein Bewerbungsformular sowie eine persönliche Empfehlung eingereicht werden:

  • für einen Film, eine Serie oder eine Sendung (Kinderjury Film & Serie)
  • oder für ein digitales Angebot wie ein Game, eine App oder einen YouTube- bzw. Twitch-Channel (Kinderjury Interaktives & Digitales Storytelling).

Alle erforderlichen Unterlagen stehen auf der Website zur Verfügung und können dort direkt hochgeladen werden.
Bewerbungsschluss ist der 15. Februar 2026.

Unterstützt wird die Kinderjury unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der Thüringer Staatskanzlei, dem Amt für Kultur des Fürstentums Liechtenstein, dem Film Fund Luxembourg, der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol (Deutsche Kultur) sowie dem Österreichischen Rundfunk (ORF).

Partner der Kinderjury ist KiKA – Der Kinderkanal von ARD und ZDF.

Quelle: Pressemitteilung: Deutsches Kinder Medien Festival Goldener Spatz




Neues Pixi-Buch stärkt Kinderrecht auf Inklusion mit Begleitmaterial

„Alle machen mit!“ zeigt Kita-Kindern spielerisch, dass Teilhabe und Vielfalt selbstverständlich sind – ergänzt durch Kurzfilm und Methodenheft

Mit dem neuen Pixi-Buch „Alle machen mit!“ erweitert das Deutsche Kinderhilfswerk seine Kinderrechte-Reihe um ein weiteres wichtiges Thema: das Recht auf Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe. Das Buch richtet sich an Kinder im Kita-Alter sowie an ihre Bezugspersonen und vermittelt auf kindgerechte Weise, dass alle Kinder dazugehören – unabhängig von Fähigkeiten, Herkunft oder Lebenssituation.

„Alle machen mit!“ ist bereits das achte Pixi-Buch dieser Reihe, das zentrale Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention behandelt. Der Carlsen Verlag hat die Materialien im Auftrag des DKHW hergestellt. Insgesamt wurden von den bisherigen Ausgaben bereits über 500.000 Exemplare verbreitet. Ziel der Reihe ist es, Kinder frühzeitig mit ihren Rechten vertraut zu machen und diese im Alltag erlebbar zu machen.

Alltagsthema Inklusion im Mittelpunkt

Im neuen Band steht das Mädchen Maja im Mittelpunkt. Die Geschichte spielt im Kita-Alltag: Gemeinsam mit anderen Kindern – mit und ohne Behinderung – entdeckt sie Barrieren im Kita-Garten. Zusammen mit pädagogischen Fachkräften setzen sich die Kinder aktiv dafür ein, den Garten so umzugestalten, dass alle ihn gleichermaßen nutzen können.

Damit zeigt das Buch Inklusion nicht als abstraktes Konzept, sondern als gelebte Praxis: Kinder erleben, dass sie ihre Umgebung mitgestalten können und dass Teilhabe ein gemeinsames Recht ist. Die Kita wird als Ort sichtbar, an dem Demokratie, Selbstwirksamkeit und Vielfalt selbstverständlich sind.

Vielfalt als Normalität

Ein besonderes Merkmal der gesamten Pixi-Kinderrechte-Reihe ist der selbstverständliche Umgang mit Vielfalt. Die Figuren, Illustrationen und Sprache sind bewusst so gestaltet, dass unterschiedliche Familienformen, Lebenswelten und Ausgangssituationen als normal wahrgenommen werden. Inklusion zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Geschichten – ohne belehrend zu wirken.

Begleitmaterial und Kurzfilm erstmals verfügbar

Zum neuen Pixi-Buch gibt es erstmals zusätzlich einen begleitenden Kurzfilm, der die Geschichte auch audiovisuell vermittelt und Kinder auf einem weiteren Weg an ihre Rechte heranführt.

Außerdem erscheint ein Begleitheft für pädagogische Fachkräfte, das dabei unterstützt, Kinderrechte in der Kita praktisch zu thematisieren. Es enthält zwei Methoden für den Alltag:

  • Eine Übung, bei der Kinder ihre individuellen Stärken entdecken und erleben, wie wichtig jedes Mitglied für die Gemeinschaft ist.
  • Ein Projekt, bei dem Kinder gemeinsam den Kita-Hof erkunden und ihn aktiv zu einem „Kinderrechte-Ort“ weiterentwickeln.

Damit bietet das Material konkrete Anregungen, wie Inklusion und Vielfalt nicht nur erzählt, sondern auch umgesetzt werden können.

Kostenfrei erhältlich

Das Pixi-Buch ist nicht im Handel erhältlich, sondern kann kostenfrei beim Deutschen Kinderhilfswerk bestellt werden. Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Hort können Gruppensätze (15 oder 30 Exemplare) sowie das didaktische Begleitmaterial über den Shop des Kinderhilfswerks beziehen. www.dkhw.de/shop. Der PIXI-Kurzfilm ist hier abrufbar: www.dkhw.de/pixi-film-alle-machen-mit.