PISA-Schock: Wann fragen wir endlich, was Kinder brauchen?
PISA 2025 zeigt Deutschlands Bildungsproblem: Warum Tests und Technik nicht reichen und was Kinder wirklich brauchen, damit Lernen gelingt.
PISA 2025 zeigt Deutschlands Bildungsproblem: Warum Tests und Technik nicht reichen und was Kinder wirklich brauchen, damit Lernen gelingt.
Der Bericht der Expertenkommission überzeugt mit weitreichenden Vorschlägen zum Schutz von Kindern in der digitalen Welt. Zugleich zeigt unser Beitrag, dass die entscheidende bildungspolitische Frage noch offen ist: Beginnt gute Bildung bei den Anforderungen der Digitalisierung – oder bei den Entwicklungsbedürfnissen des Kindes? Der Blick nach Europa spricht für einen Perspektivwechsel.
Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung beginnt für Grundschulen ein neues Kapitel. Während Politik den Ausbau als Meilenstein bewertet, mahnen Gewerkschaften verbindliche Qualitätsstandards, mehr Fachkräfte und eine verlässliche Finanzierung an.
Eine neue deutschlandweite Studie zeigt: Eltern erwarten von Ganztagsschulen nicht nur verlässliche Betreuung, sondern auch pädagogische Qualität. Die Bedürfnisse unterscheiden sich je nach Bildungsstand, Erwerbstätigkeit und Wohnort deutlich – mit wichtigen Folgen für den Ausbau des Ganztags.
Deutschland erreicht beim aktuellen UNICEF-Vergleich zum Wohlbefinden von Kindern nur Platz 25 von 37 Staaten. Die Studie zeigt, wie stark Kinderarmut, Bildungsungleichheit und soziale Benachteiligung die Entwicklungschancen vieler Kinder beeinträchtigen – trotz hoher Wirtschaftskraft.
Wie kann Schule neu gedacht werden? Stefan Ruppaner zeigt anhand der Alemannenschule, wie Lernen ohne Angst, Notendruck und Frontalunterricht gelingen kann. Armin Krenz hat sich das Buch angesehen und praxisnahe Impulse für eine moderne, kindorientierte und zukunftsfähige Pädagogik entdeckt.
Mehr als 300 Menschen verfolgten in Freiburg den Vortrag von Armin Krenz zur Bedeutung der frühen Kindheit. Seine zentrale Botschaft: Entwicklung braucht Beziehung, Spiel und Zeit – doch aktuelle Bildungspraxis und Politik ignorieren diese Erkenntnisse oft.
Jugendliche schlafen an Schultagen zu wenig – mit Folgen für Gesundheit und Noten. Eine Studie der Universität Zürich zeigt nun: Flexible Schulstartzeiten ermöglichen bis zu 45 Minuten mehr Schlaf pro Tag. Das verbessert Wohlbefinden, psychische Gesundheit und die Leistungen in Mathematik und Englisch deutlich.