PISA-Schock: Wann fragen wir endlich, was Kinder brauchen?
PISA 2025 zeigt Deutschlands Bildungsproblem: Warum Tests und Technik nicht reichen und was Kinder wirklich brauchen, damit Lernen gelingt.
PISA 2025 zeigt Deutschlands Bildungsproblem: Warum Tests und Technik nicht reichen und was Kinder wirklich brauchen, damit Lernen gelingt.
Der Bericht der Expertenkommission überzeugt mit weitreichenden Vorschlägen zum Schutz von Kindern in der digitalen Welt. Zugleich zeigt unser Beitrag, dass die entscheidende bildungspolitische Frage noch offen ist: Beginnt gute Bildung bei den Anforderungen der Digitalisierung – oder bei den Entwicklungsbedürfnissen des Kindes? Der Blick nach Europa spricht für einen Perspektivwechsel.
Hoher Social-Media-Konsum steht laut einer Studie des Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Zusammenhang mit sinkenden PISA-Leistungen und wachsender psychischer Belastung bei Jugendlichen. Besonders betroffen sind Kinder aus bildungsfernen Haushalten.
Spiel und Medien prägen die Kindheit wie nie zuvor. Zwei Webinare zeigen, warum freies Spiel die Entwicklung stärkt und wie Fachkräfte Kinder sicher durch die digitale Welt begleiten können – mit praxisnahen Impulsen für Kita und Schule.
Kinder wachsen in einer digitalen Welt voller Chancen und Risiken auf. Um sie zu schützen, reicht Technik nicht aus – sie brauchen SelbstSicherheit: innere Stärke, Mut, Resilienz und klare Handlungskompetenzen. Das Buch zeigt, wie Eltern und Erzieher*innen Kinder stark für die Zukunft machen können.
Barrieren in deutschen Schulen: Eine repräsentative forsa-Umfrage unter 2.737 Lehrkräften zeigt: Zwischen inklusiven Ansprüchen und schulischer Realität klafft weiterhin eine große Lücke. Seit der letzten Erhebung 2020 hat sich in Sachen Inklusion kaum etwas bewegt.
Mit einem Appell warnen 75 Expertinnen und Experten aus Pädagogik und Medizin die neue Bundesregierung davor, im Bildungssystem weiter auf Digitalisierung zu setzen. Sie fordern einen Kurswechsel – zum Wohl der körperlichen und geistigen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
In ihrem Werk „Das Digital-Dilemma. Was für die Entwicklung unserer Kinder heute wichtig ist“ fordern der Schulpädagoge Klaus Zierer, der Generationenforscher Rüdiger Maas und der Molekularpsychologe Christian Montag mehr Wissen statt mehr Technik im Schulalltag und ein Medienerziehungskonzept vonseiten der Bildungspolitik.