Untersuchung von 22 Sonnenschutzmitteln für Kinder zeigt überwiegend gute Ergebnisse
Eltern achten beim Kauf von Sonnencremes für Kinder zunehmend auf Inhaltsstoffe und zuverlässigen UV-Schutz. In der Vergangenheit hatten Berichte über problematische UV-Filter, Weichmacher oder unzureichende Lichtschutzfaktoren für Verunsicherung gesorgt. Eine aktuelle Untersuchung von Öko-Test kommt nun bei den meisten getesteten Produkten zu positiven Ergebnissen.
22 Kindersonnencremes mit Lichtschutzfaktor 50 getestet
Für die aktuelle Ausgabe hat Öko-Test insgesamt 22 Sonnenschutzmittel für Kinder mit Lichtschutzfaktor 50 oder 50+ untersucht. Nach Angaben des Verbrauchermagazins überzeugten sämtliche getesteten Produkte bei den Inhaltsstoffen. Kritische Weichmacher sowie potenziell hormonwirksame oder korallenschädliche UV-Filter seien im Test nicht festgestellt worden.
Wie Öko-Test mitteilt, wich zudem nur ein Produkt beim angegebenen Lichtschutzfaktor von der Auslobung ab.
Abweichungen beim Lichtschutzfaktor festgestellt
Betroffen war laut Test die „Bevola Kids Sonnenmilch 50+“ von Kaufland. Produkte mit der Kennzeichnung „50+“ müssten unter Laborbedingungen mindestens einen Lichtschutzfaktor von 60 erreichen. Nach Angaben von Öko-Test unterschritt das getestete Produkt diesen Wert deutlich.
Das Magazin bewertet die Sonnenmilch deshalb mit „befriedigend“. Ebenfalls die Note „befriedigend“ erhielt die „Avène Kinder-Sonnenmilch 50+“. Hier kritisierte Öko-Test unter anderem unvollständige Anwendungshinweise auf der Verpackung.
Mehrheit der Produkte mit guten Bewertungen
Insgesamt bewertete Öko-Test 19 der getesteten Sonnenschutzmittel mit „gut“ oder „sehr gut“. Zu den positiv bewerteten Produkten gehört nach Angaben des Verbrauchermagazins auch die „Lacura Sun Kids Sonnenmilch 50+“ von Aldi Süd. Sie war zugleich die günstigste Sonnencreme im Test und kostete laut Öko-Test 3,45 Euro pro 200 Milliliter.
Weitere Informationen veröffentlicht Öko-Test in der Juniausgabe des Magazins sowie online unter oekotest.de.


